DE227808C - - Google Patents

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DE227808C
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DE
Germany
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bolt
curve
latch
slide
cross
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Expired
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DENDAT227808D
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Publication of DE227808C publication Critical patent/DE227808C/de
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/36Locks for passenger or like doors
    • E05B83/363Locks for passenger or like doors for railway vehicles

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■ - M 227808 KLASSE 68 a. GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf Schlösser für Eisenbahnwagen, Automobile u. dgl. und besteht darin, daß beim Vorschließen der Falle der Riegel durch einen von der Falle vorgeschobenen Querriegel festgestellt wird, während beim Einziehen der Falle der unter dem Einflüsse seines Eigengewichtes stehende Querriegel zurückfällt und den Riegel freigibt und zu gleicher Zeit ein Schieber nach oben
ίο geschoben wird, der mittels der S-Kurve den Riegel zurückzieht, so daß die Tür für die Offenstellung freigegeben wird. Läßt man jedoch den Drücker frei, so tritt das Schloß selbsttätig in seine Schließlage wieder zurück, und das Spiel wiederholt sich beim Zuschlagen der Tür, wobei die Falle mit ihrem schrägen Kopfe durch das Schließblech zurückgestoßen wird.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht und in Fig. ι in der Schließstellung, in Fig. 2 in der Offenstellung gezeigt.
Der Querriegel α hat an den Nocken b und c Führung und ruht im geöffneten Zustande in der Kerbe d der Falle e. Die Falle e besitzt eine kleinere Kurve f und eine größere g. Auf dem Tiefpunkte der Kurve g ruht bei geschlossenem Schlosse der Schieber h, der an den Nocken i und c geführt ist. Der Kopf des Schiebers h ist als S-Kurve ausgebildet und greift unter den Winkelansatz I des Riegels m. Dieser Riegel m ist zur Aufnahme des Querriegels a mit einer entsprechenden Aussparung η versehen. Der Riegel m sowohl wie die Falle β stehen unter dem Einflüsse von Federn 0 bzw. j>. Unterhalb der Falle ist in bekannter Weise eine Nuß q angeordnet, welche mit einer Nase r versehen ist und unter der Einwirkung einer Feder s steht. Um das Schloß in der Sperrlage zu halten, wird ein Vorreiber t unter Nase r geschoben und so das ganze Schloß gesperrt. Die Wirkungsweise der Arbeitsteile des Schlosses ist folgende:
Es wird angenommen, die Schloßteile nehmen die Lage von Fig. 1 an, dann wird beim Zuschlagen der Tür die Falle e, die einen abgeschrägten Kopf hat, zunächst um so viel zurückgeschoben, daß der Querriegel α zurückfallen kann und den Riegel m freigibt; inzwischen tritt aber die Falle weiter zurück und greift mit der Kurve g unter den Schieber h, dadurch wird letzterer angehoben und der Riegel m eingezogen. Beim Einschnappen der Falle in das Schließblech tritt dann das ganze Schloß selbsttätig in die Schließlage zurück; demzufolge gelangt der Querriegel a in die Sperrlage, so daß der Riegel m gesichert wird. Beim Öffnen der Tür wiederholt sich das Spiel von neuem.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eisenbahnwagentürschloß mit einer Falle und einem in die Schließlage federnden Riegel, dadurch gekennzeichnet, daß beim Vorschließen der Falle ein Querriegel (a) für den Riegel durch Kurvenschub in die Sperrlage geschoben wird, während beim Öffnen des Schlosses die Falle mittels
    Kurvenschubes einen zum Einziehen des Riegels mittels Kurvenschubes dienenden Schieber (h) verschiebt, die beide (Querriegel und Schieber) derartig zwischen Falle und Riegel gelagert sind, daß Falle und Riegel behufs Nachschiebung des Querriegels bzw. Sperrung des Schließriegels durch den Querriegel (a) nur je eine Kerbe oder Aussparung zu erhalten brauchen, während der Schieber (h) am Kopfende eine S-Kurve zum Einziehen des Riegels trägt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT227808D Expired DE227808C (de)

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DE227808C true DE227808C (de) 1900-01-01

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