DE227771C - - Google Patents

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DE227771C
DE227771C DENDAT227771D DE227771DA DE227771C DE 227771 C DE227771 C DE 227771C DE NDAT227771 D DENDAT227771 D DE NDAT227771D DE 227771D A DE227771D A DE 227771DA DE 227771 C DE227771 C DE 227771C
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Germany
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drying
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house
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B13/00Furnaces with both stationary charge and progression of heating, e.g. of ring type or of the type in which a segmental kiln moves over a stationary charge

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 227771 -KLASSE 80 c. GRUPPE
RICHARD HEILMANN in MÜNCHEN.
Ziegeleianlage mit Pressenhaus, Trocknerei und Ringofen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. März 1909 ab.
In Ziegel-, Tonwaren-, Zement- und ähnlichen Fabriken waren bis heute die verschiedenen Fabrikationsteile und Einrichtungen, das Formen, Pressen, Trocknen, Brennen, Einbringen der Waren in die Trocken- und Brennanlagen und der Transport aus diesen Anlagen so miteinander verbunden und ineinander verschoben, daß die einzelnen Verrichtungen nicht ohne Störungen ausgeführt werden konnten,
ίο und dadurch nicht nur ein großer Betriebsaufwand, sondern auch ein großer Bauaufwand erforderlich wurde.
Durch vorliegende Erfindung, von der ein Ausführungsbeispiel durch die beiliegende Zeichnung gegeben ist, wird der Übelstand vermieden. Die Fig. 1, 2 und 3 (Grundriß, Querschnitt und Längenschnitt) zeigen den Brennofen α als einen in sich zurückkehrenden Kanal, welcher die ganze Trockenanlage b einschließt, so daß das tiefer liegende, von drei Seiten und von oben belichtete Pressenhaus (Maschinenhalle) c außerhalb dieses Ringes liegt und die geformten oder gepreßten Waren durch den Tunnel d unter ■ dem Brennofen α in die Trockenanlage b und von dem ausschließlich für Transport nasser Waren geschaffenen Hauptmittelgang e aus in die beweglichen Trockengerüste f, welche je nach Bedarf in zwei bis drei Etagen übereinander angeordnet werden können, gesetzt werden.
Die trockenen Waren werden dann .von dem ebenfalls nur für Transport trockener Waren angeordneten Trockengang g aus nach dem Ofen α und durch die Türen h an der Innenseite des Ofens in denselben gebracht, um an der entgegengesetzten Seite, und zwar der Außenseite des Ofens a, in gebranntem Zustand durch die Türen i in den Vorplatz I zum Versand gebracht werden zu können.
Es ist hierdurch das Einsetzen der nassen Waren in die Trockenanlage b vom Gang e aus vollständig getrennt von dem Ausrüsten der trockenen Waren vom Gang g aus, und ebenso ist das Einbringen der trockenen Waren vom Gang g an der Innenseite des Ofens getrennt von dem Umgang Ί an der Außenseite des Ofens a; der Transport ist überall ein kürzerer und unter allen Umständen ein ungestörter. Die Arbeitsleute der verschiedenen Betriebsarten behindern einander nicht, denn sie kommen gar nicht miteinander in Berührung.
Der Kamin k steht als betriebskostenfreier Zugregulator im Mittelpunkt der Trocken- und Brennanlage, und zu demselben führen die Rauchkanäle r, welche die Rauchgase aus den einzelnen Ofenkammern durch die Kanäle υ vom Sammelkanal s aus erhalten (Fig. 2).
Der die Mitte der Trockenanlage b in der Sohle durchziehende Rauchsammler r (Fig. 1 und 2) ist nur mit Eisenplatten überdeckt, welch letztere die Trockenwärme an die darüberliegenden Trockengerüste abgeben. Diese Trockenwärme kann noch durch Einlegung von Abdampfheizungsröhren in den oberen Stockwerken erhöht werden.
Das Ganze bildet so einen vollständig geschlossenen, ein- bis mehrstöckigen Bau, in welchem die einzelnen Arbeitsgattungen vollständig getrennt sind, die ganze Bauanlage jedoch so eingerichtet ist, daß der ganze Bau und Betrieb zentralisiert ist und bei kürze-
sten Transporten der nassen wie der trockenen und der gebrannten Waren jede Störung ausgeschlossen ist, daß außerdem aber insbesondere die Trocknung der Waren ohne künstliehe Hilfsmittel, wie Exhaustoren, besondere Heizung oder Feuerung, eine kostenlose ist.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ίο i. Ziegeleianlage mit Pressenhaus, Trocknerei und Ringofen, dadurch gekennzeichnet, daß die Trocknerei derartig innerhalb und oberhalb eines von dem Brennkanal allseitig umschlossenen Raumes angeordnet ist, daß das außerhalb des Ofens geformte Material fortlaufend ohne Kreuzung des Weges durch die Trocknerei und den Ofen geführt wird.
  2. 2. Ziegeleianlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem tief erliegenden Pressenhause (c) angefertigte Ware durch den unterhalb des Ofens (a) angebrachten Kanal (d) in das Trockenhaus (b) gebracht wird, von dem Mittelgang (c) aus in die Trockengestelle abgesetzt, von dem Trockengang (gj aus nach dem Trocknen ausgerüstet, durch die inneren Ofentüren (h) in den Ofen gebracht und nach dem Brennen durch die Außentüren (i) dem Ofen entnommen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT227771D Active DE227771C (de)

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DE (1) DE227771C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE836765C (de) * 1948-10-02 1952-04-17 Werner Koschel Ziegelei-Anlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE836765C (de) * 1948-10-02 1952-04-17 Werner Koschel Ziegelei-Anlage

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