DE22753C - Taschenbügelverschlufs mit Sicherung - Google Patents

Taschenbügelverschlufs mit Sicherung

Info

Publication number
DE22753C
DE22753C DENDAT22753D DE22753DA DE22753C DE 22753 C DE22753 C DE 22753C DE NDAT22753 D DENDAT22753 D DE NDAT22753D DE 22753D A DE22753D A DE 22753DA DE 22753 C DE22753 C DE 22753C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
pin
bolt
locking
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT22753D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. PH. HINK EL in Offenbach a. Main
Publication of DE22753C publication Critical patent/DE22753C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C13/00Details; Accessories
    • A45C13/04Frames
    • A45C13/06Frame closures

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
In Nachstehendem ist eine neue eigenthümliche Construction eines Verschlusses für Taschenbügel dargestellt, welche noch eine Vorrichtung zur Sicherung des Verschlusses gegen unberufenes Oefrhen besitzt.
Auf dem den Verschlufsriegel R umschliefsenden Gehäuse A ist eine cylindrische Hülse C aufgelöthet, welche durch zwei verschieden lange Schlitze e und h mit dem Innern des Gehäuses A communicirt. In der Hülse C führen sich zu beiden Seiten zwei Druckknöpfe D und E, deren Bewegung durch Stifte b und c, welche in die Schlitze e und h des Gehäuses hineinreichen, begrenzt wird.
Beide Druckknöpfe besitzen je eine Bohrung i und i1, in welche ein Stift α lose hineinreicht, der jenen Köpfen eine sichere Führung giebt und zugleich von einer kleinen Spiralfeder umschlossen wird. Letztere legt sich einmal gegen den Knopf D direct an, das andere Mal gegen einen durch den Führungsstift α hindurchgehenden und an diesem festsitzenden Querstift k, welcher dadurch gegen den zweiten Druckknopf .£ geprefst wird. Die Feder / ist also immer bestrebt, die Druckknöpfe Ώ und E in ihren durch Stifte b und c und Schlitze e und h begrenzten äufsersten Stellungen festzuhalten.
Der Führungsstift α tritt durch die Durchbohrung V- bis fast an die Aufsenflächen des Knopfes E und ist dort zu einem Vierkant ausgebildet, so dafs man denselben vermittelst eines Uhrschlüssels S, Fig. 9, beliebig drehen kann, mit ihm also auch den Querstift k, der sich in seinen Grenzstellungen gegen einen der an der inneren Stirnfläche des Knopfes E sitzenden Vorsprünge » und m legt und in diesen Stellungen durch eine kleine, zwischen beiden liegende, ebenfalls an E sitzende Nase festgehalten wird.
Der Riegel R besitzt nun einen Vorsprung d, welcher durch Schlitz h bis in die Hülse C hineinreicht und sich für gewöhnlich in einer Aussparung d1 des Knopfes E bewegt.
Stift b geht nun ferner noch durch ein im Riegel R befindliches Loch und zwingt somit den Riegel, alle Bewegungen des Knopfes D mitzumachen.
Dreht man nun durch den Schlüssel S den Stift α nach rechts, so gleitet der Querstift k über die Nase / hinweg und gelangt in die in Fig. 6 gezeichnete Lage, in welcher sich derselbe zwischen den Druckknopf E und den Vorsprung d des Riegels legt und somit den letzteren verhindert, in die Aussparung d1 des Knopfes E einzutreten.
Man ist also jetzt aufser Stande, die beiden Knöpfe D und E in die Hülse C hineinzudrücken und dadurch den Verschlufs zu öffnen.
Zu diesem Zweck mufs man erst vermittelst des Schlüssels 61 den Stift k in seine alte Lage, Fig. 7, zurückdrehen, wobei dann der Vorsprung d in die Aussparung d1 eintreten kann.
Der Verschlufs des Taschenbügels geschieht nun in folgender Weise: Das auf dem Bügel B sitzende Gehäuse A besitzt einen seitlichen, horizontalen Schlitz α, hinter welchem sich der mit schräger Fläche β versehene Riegel R befindet.

Claims (4)

An dem zweiten Bügel B1 ist nun ein horizontal umgebogener Schliefshaken γ befestigt, welcher, durch jenen Schlitz α hindurchtretend, sich hinter die schräge Fläche β des Riegels hakt und so den Verschlufs bewirkt. Die Kleinheit und Zierlichkeit des Schlüssels gestattet übrigens, denselben als Berloque an der Uhrkette zu tragen, um ihn stets zur Hand zu haben. Fig. ι bis 5 der Zeichnung stellen eine Modification des Verschlusses dar. Der Druckknopf E ist festgelegt, so dafs sich nur der Knopf D bewegen läfst. Der kleine Querstift k ist ferner nach unten verlängert und stöfst mit seinem untersten Ende k1 auf die glatte Fläche der breiten, am Boden des Gehäuses A befestigten Blattfeder q, und diese bestimmt in der Weise die Endstellungen des Stiftes k, dafs sie denselben gegen eine der Seitenwände des Gehäuses A prefst und ihn dort durch ihren Druck genügend festhält. Die Arretirung des Verschlusses geschieht nun dadurch, dafs sich der Stift vor den Vorsprung r des Riegels legt und so ein Vorschieben des Riegels verhindert. Beim Lösen der Arretirung wird vermittelst des Schlüssels 5 der Stift k in die in Fig. 2 punktirt gezeichnete Lage gedreht, in welcher sich der Stift beim Vorschieben des Riegels R in den breiten Schlitz r1 hineinbewegen kann, so dafs man durch Hineindrücken des Knopfes D den Verschlufs öffnen kann. Paten τ-AisrsPRü CHE:
1. Die Sicherung des Verschlusses dadurch, dafs durch Drehen des Stiftes α vermittelst eines Schlüssels ein Querstift k zwischen den Knopf E und einen am Riegel sitzenden Vorsprung d gedreht wird, wodurch in der beschriebenen Weise verhindert wird, die Knöpfe in die Hülse hineinzudrücken und so den Verschlufs zu öffnen.
2. Bei Taschenbügeln der seitliche Verschlufs, bestehend aus dem an dem einen Bügel befestigten Schliefshaken, welcher, durch eine seitliche Oeffnung des auf dem zweiten Bügel befestigten Gehäuses eintretend, sich hinter die schräge Fläche des Riegels hakt und so den Verschlufs bewirkt.
3. Die Fixirung der Grenzstellungen des Arretirungsstiftes k bei vorliegenden Taschenbügelverschlüssen durch eine Blattfeder q, welche sich gegen die Spitze des Stiftes legt und denselben gegen eine der Seitenwände des Gehäuses A prefst und ihn in dieser Lage festhält.
4. Die Arretirung des Verschlusses durch den erwähnten Arretirungsstift, welcher sich gegen einen Vorsprung r des Verschlufsriegels legt und diesen hindert, vorzugehen, behufs Oeffnung des Verschlusses aber vor einen im Riegel befindlichen Schlitz r1 gedreht wird, in welchen er beim Oeffnen des Verschlusses hineintritt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT22753D Taschenbügelverschlufs mit Sicherung Active DE22753C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE22753C true DE22753C (de)

Family

ID=299358

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT22753D Active DE22753C (de) Taschenbügelverschlufs mit Sicherung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE22753C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10130719A1 (de) Griffvorrichtung
EP0163181A2 (de) Kippascher, insbesondere für Fahrzeuge
DE22753C (de) Taschenbügelverschlufs mit Sicherung
DE2836486C2 (de) Schloß mit nach Münzeinwurf zu betätigender Schließfunktion
DE69901334T2 (de) Diebstahlsicherungsdose
DE315408C (de)
DE389065C (de) Verschlussknopf
DE280331C (de)
DE381647C (de) Sicherheitsschloss
DE73591C (de) Vorrichtung zum gleichzeitigen Verschliefsen mehrerer Schubladen, Thüren oder dergl
DE1053350B (de) Bolzenschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeugtueren
DE2600396A1 (de) Tuerklappschloss
DE1107554B (de) Schnaepper
DE322526C (de) Sicherheitskettenverschluss fuer Korridortueren u. dgl.
DE2753579A1 (de) Einsteckschloss mit durch einen schluessel o.dgl. verschiebbarem riegel
DE606757C (de) Tuerversperrer mit einer an dem feststehenden Teil der Tuer in waagerechter Ebene verdrehbaren Schlaufe
DE219597C (de)
DE2454637A1 (de) Schluesselsicherung
DE174053C (de)
DE2742720C2 (de) Schlüsselaufhänger-Einhakvorrichtung in eine Halterung
DE168016C (de)
CH88002A (de) Uhr.
DE32662C (de) Schlofs ohne Federn
DE466173C (de) Sicherheitsschloss
DE2339910C3 (de) Drucktastenschloss für Sicherheitsgurte