DE227375C - - Google Patents

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DE227375C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/72Pile shoes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Bulkheads Adapted To Foundation Construction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 227375 KLASSE 84 c. GRUPPE
JOHANN FRANK in REGENSBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. April 1910 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von eisernen Schuhen für Spundwandbohlen. Nach diesem Verfahren wird ein gewalzter, mit Flanschen versehener Eisenkörper, dessen Mittelstück an einer Seite keilartige Schrägflächen besitzt und an der anderen Seite beiderends falzartig gegen die Flanschen vorspringt, um seine Querachse zusammengebogen, so daß die aneinandergefügten . Vorsprünge des Mittelstücks das Auflager des zu befestigenden Pfahlfußes und die Schrägflächen eine keilartige Spitze bilden. Die zwischen den umgebogenen Teilen des Mittelstücks verbleibende Fuge wird unter Vermittlung eines eingelegten Bleches ausgeschweißt, und endlich werden die Flanschen ' der Seitenflächen der Bohle, entsprechend gebogen.
Ein in dieser Weise hergestellter eiserner Schuh für Spundwandbohlen ist in Fig. 1 in einer Ausführungsform dargestellt; Fig. 2 und 3 lassen die Maßnahmen erkennen, welche bei dem genannten Herstellungsverfahren angewendet werden.
Der fertige Bohlenschuh besteht im wesentlichen aus der keilförmig sich verjüngenden Fußschneide α und den nach oben vorspringenden Lappen oder Schenkeln b, die durch die Nägel c mit der Bohle d verbunden sind.
Die Herstellung dieses eisernen Schuhes erfolgt nun in der Weise, daß zunächst von einem Walzkörper a, b der Breite der Bohlen entsprechende Stücke abgeschnitten werden.
Dieser Walzkörper besteht aus dem Mittelstück α und den seitlichen Flanschen b, welche in ihren Abmessungen denjenigen der Schuhschenkel b in Fig. 1 entsprechen. Das Mittelstück hat an der einen Seite keilartige Schrägflächen I und springt an der anderen Seite beiderends falzartig gegen die Flanschen b vor. Nach dem Abschneiden eines solchen Eisenkörpers wird dieser nach vorhergehendem Erwärmen um seine Querachse zusammengebogen, so daß die beiden Schrägflächen e nach außen zu liegen kommen und der Walzkörper die aus Fig. 3 ersichtliche Querschnittsform erhält. Die dabei zwischen den umgebogenen Teilen des Mittelstücks α verbleibende Fuge f wird durch ein entsprechendes Eisenblech ausgefüllt und mit dem Schuh zu einem Ganzen verschweißt. Sodann können in den Flanschen b die zum Eintreiben der Nägel c erforderlichen Löcher angebracht und den Flanschen b selbst die durch den Keilanzug des unteren zugespitzen Bohlenendes bedingte Schräglage gegeben werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von eisernen Schuhen für Spundwandbohlen, dadurch gekennzeichnet, daß ein gewalzter, mit Flanschen versehener Eisenkörper (a, b), dessen Mittelstück (a) an einer Seite keilartige Schrägflächen (e, e) besitzt und an der anderen Seite beiderends falzartig
    gegen die Flanschen (b) vorspringt, und seine Querachse zusammengebogen wird, so daß die aneinandergefügten Vorsprünge des Mittelstücks das Auflager des zu befestigenden Pfahlfußes und die Schrägflächen eine keilartige Spitze bilden, und daß dann die zwischen den umgebogenen Teilen des Mittelstücks verbleibende Fuge (f) unter Vermittlung eines eingelegten Bleches ausgeschweißt wird, und endlich die Flansehen (b, b) den Seitenflächen der Bohle entsprechend gebogen werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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