DE199711C - - Google Patents
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B11/00—Rail joints
- E01B11/02—Dismountable rail joints
- E01B11/12—Fishplates engaging only the rail foot
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Structural Engineering (AREA)
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVt 199711 -KLASSE
19 α. GRUPPE
SCHEINIG & HOFMANN in LINZ-URFAHR.
Die Erfindung bezieht sich auf eine
Schienenstoßverbindung, bei welcher die Schienen durch zwei auf die Schienenfüße
aufgeschobene U - förmig gestaltete Bügel verbunden werden.
Hierbei bildet der eine als Sohlenstück ■ ausgebildete Bügel das Widerlager für einen
zwischen diesem und dem zweiten Bügel einzutreibenden Keil. Diese Bauart hat den
Nachteil, daß das Sohlenstück manchmal infolge der bei dem Zusammenbau durch das
Aufschieben der Seite in der Längsrichtung der Schiene bewirkten Formänderung nicht
immer seiner ganzen Länge nach am Schienenfuß anliegt, und daß der auf den Schienenfuß
aufgesteckte Zinkstreifen leicht verschoben wird, was die Befestigung der Bügel sehr
erschwert und ihre Wirkung beeinträchtigt.
Nach der vorliegenden Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß zu
beiden Seiten der Stoßstelle gleichgestaltete U-förmige Bügel auf die Schienenfüße aufgeschoben
und durch ein gemeinsames, beiderseits zu Widerlagern ausgebildetes Sohlenstück
zweckmäßig mit einem einzigen Keil festgestellt werden.
Die beiden Bügel werden rotglühend auf die Schienenfüße aufgesteckt und durch eine
Preßvorrichtung angepreßt, worauf das Sohlenstück ebenfalls im rotglühenden Zustände
eingelegt und der zur Feststellung dienende Keil leicht angetrieben wird. Die Schienen werden hierdurch im Vergleich mit
der bekannten Stoßverbindung fester unter sich und mit den Bügeln verbunden, die
leitende Verbindung der Schienen wird verbessert und die Herstellung der Sohlenstücke
wird vereinfacht und verbilligt.
Bei Verwendung des Schienenschuhes für Gleise mit Breitfußschienen, welche auf Querschwellen
liegen, kann das neue Sohlenstück nunmehr ohne Verschiebung der etwa darunterliegenden
Schwelle eingelegt werden.
Die Zeichnung zeigt die neue Schienenstoßverbindung in der Fig. 1 im Querschnitt
und in der Fig. 2 im Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1.
Die Schienenstoßverbindung besteht aus zwei gleichgestalteten U - förmigen Bügeln 1
und 2, deren jeder die aneinanderstoßenden Schienenfüße 3 "umfaßt, und aus einem
Sohlenstück 4, das beiderseits zu Widerlagern 5 ausgebildet ist, von denen eines als
Widerlager für einen der Bügel und das andere als Widerlager für den einzutreibenden
und an dem zweiten Bügel anliegenden
Keil 6 dient. Die Schienenfüße der zu verbindenden Schienen werden an der Stoßstelle
in üblicher Weise gereinigt und es werden darauf zweckmäßig in bekannter Weise Blechbeilagstreifen
7 aus Zinkblech oder ähnlichem Metall aufgesteckt. Die beiden Bügel ι und 2
werden hierauf rotglühend auf die Schienenfüße aufgesteckt und mit einer Preßvorrichtung,
beispielsweise mit einem Parallelschraubstock, parallel zueinander an die Schienenfüße
angepreßt, wobei infolge des großen Preßdruckes die Unebenheiten der die Stärkeunterschiede
an den Schienenfüßen ausgeglichen und durch die unter dem Einflüsse der
rotglühenden Bügel schmelzenden Metalleinlagen ausgefüllt werden. Nachdem die Bügel
erkaltet sind, wird- das Sohlenstück im rotglühenden Zustande eingelegt und der Keil
eingetrieben. Diese Art der Herstellung der Schienenstoßverbindung macht es überflüssig,
den Keil mit großer Kraftanstrengung einzutreiben, da die eigentliche Pressung auf
die beiden Bügel erst durch das Zusammenziehen des Sohlenstückes bei seinem Erkalten
bewirkt wird. Diese Pressung hat jedoch nicht wie bei der früheren bekannten Schienenstoßverbindung
die Aufgabe, die Bügel an die Schienenfüße anzupressen, sondern sie
hat nur die Bügel im Sohlenstücke festzuhalten oder diese in ihrer Lage zu erhalten.
Die zwischen den Schienenfüßen und den Bügeln entstehenden Hohlräume 8, 9 werden
zweckmäßig mit einem gutleitenden Stoff ausgegossen, wodurch die Berührungsflächen
zwischen der Stoßverbindung und den Schienenfüßen vergrößert und dadurch die leitende
Verbindung zwischen den Schienen verbessert wird.
Claims (2)
1. Schraubenlose Schienenstoßverbindung mit zwei die Schienenfüße umfassenden
und durch Keil angepreßten Bügeln, dadurch gekennzeichnet, daß zwei die
Schienenfüße nur an ihren Rändern umfassende, gleichgestaltete Bügel (1, 2) in
einem ' Sohlenstück (4) mit beiderseitigen, als Widerlager dienenden Haken (5) durch
den Keil gehalten sind.
2. Verfahren zur Herstellung der Schienenstoßverbindung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Bügel (1, 2) rotglühend an die Schienenfüße
angepreßt werden, und daß nach ihrem Erkälten das Sohlenstück (4) ebenfalls
rotglühend darumgelegt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE199711C true DE199711C (de) |
Family
ID=462404
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT199711D Active DE199711C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE199711C (de) |
-
0
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