DE199711C - - Google Patents

Info

Publication number
DE199711C
DE199711C DENDAT199711D DE199711DA DE199711C DE 199711 C DE199711 C DE 199711C DE NDAT199711 D DENDAT199711 D DE NDAT199711D DE 199711D A DE199711D A DE 199711DA DE 199711 C DE199711 C DE 199711C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
brackets
feet
wedge
sole piece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT199711D
Other languages
English (en)
Publication of DE199711C publication Critical patent/DE199711C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00Rail joints
    • E01B11/02Dismountable rail joints
    • E01B11/12Fishplates engaging only the rail foot

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVt 199711 -KLASSE 19 α. GRUPPE
SCHEINIG & HOFMANN in LINZ-URFAHR.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. November 1906 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine
Schienenstoßverbindung, bei welcher die Schienen durch zwei auf die Schienenfüße aufgeschobene U - förmig gestaltete Bügel verbunden werden.
Hierbei bildet der eine als Sohlenstück ■ ausgebildete Bügel das Widerlager für einen zwischen diesem und dem zweiten Bügel einzutreibenden Keil. Diese Bauart hat den Nachteil, daß das Sohlenstück manchmal infolge der bei dem Zusammenbau durch das Aufschieben der Seite in der Längsrichtung der Schiene bewirkten Formänderung nicht immer seiner ganzen Länge nach am Schienenfuß anliegt, und daß der auf den Schienenfuß aufgesteckte Zinkstreifen leicht verschoben wird, was die Befestigung der Bügel sehr erschwert und ihre Wirkung beeinträchtigt.
Nach der vorliegenden Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß zu beiden Seiten der Stoßstelle gleichgestaltete U-förmige Bügel auf die Schienenfüße aufgeschoben und durch ein gemeinsames, beiderseits zu Widerlagern ausgebildetes Sohlenstück zweckmäßig mit einem einzigen Keil festgestellt werden.
Die beiden Bügel werden rotglühend auf die Schienenfüße aufgesteckt und durch eine Preßvorrichtung angepreßt, worauf das Sohlenstück ebenfalls im rotglühenden Zustände eingelegt und der zur Feststellung dienende Keil leicht angetrieben wird. Die Schienen werden hierdurch im Vergleich mit der bekannten Stoßverbindung fester unter sich und mit den Bügeln verbunden, die leitende Verbindung der Schienen wird verbessert und die Herstellung der Sohlenstücke wird vereinfacht und verbilligt.
Bei Verwendung des Schienenschuhes für Gleise mit Breitfußschienen, welche auf Querschwellen liegen, kann das neue Sohlenstück nunmehr ohne Verschiebung der etwa darunterliegenden Schwelle eingelegt werden.
Die Zeichnung zeigt die neue Schienenstoßverbindung in der Fig. 1 im Querschnitt und in der Fig. 2 im Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1.
Die Schienenstoßverbindung besteht aus zwei gleichgestalteten U - förmigen Bügeln 1 und 2, deren jeder die aneinanderstoßenden Schienenfüße 3 "umfaßt, und aus einem Sohlenstück 4, das beiderseits zu Widerlagern 5 ausgebildet ist, von denen eines als Widerlager für einen der Bügel und das andere als Widerlager für den einzutreibenden und an dem zweiten Bügel anliegenden
Keil 6 dient. Die Schienenfüße der zu verbindenden Schienen werden an der Stoßstelle in üblicher Weise gereinigt und es werden darauf zweckmäßig in bekannter Weise Blechbeilagstreifen 7 aus Zinkblech oder ähnlichem Metall aufgesteckt. Die beiden Bügel ι und 2 werden hierauf rotglühend auf die Schienenfüße aufgesteckt und mit einer Preßvorrichtung, beispielsweise mit einem Parallelschraubstock, parallel zueinander an die Schienenfüße angepreßt, wobei infolge des großen Preßdruckes die Unebenheiten der die Stärkeunterschiede an den Schienenfüßen ausgeglichen und durch die unter dem Einflüsse der rotglühenden Bügel schmelzenden Metalleinlagen ausgefüllt werden. Nachdem die Bügel erkaltet sind, wird- das Sohlenstück im rotglühenden Zustande eingelegt und der Keil eingetrieben. Diese Art der Herstellung der Schienenstoßverbindung macht es überflüssig, den Keil mit großer Kraftanstrengung einzutreiben, da die eigentliche Pressung auf die beiden Bügel erst durch das Zusammenziehen des Sohlenstückes bei seinem Erkalten bewirkt wird. Diese Pressung hat jedoch nicht wie bei der früheren bekannten Schienenstoßverbindung die Aufgabe, die Bügel an die Schienenfüße anzupressen, sondern sie hat nur die Bügel im Sohlenstücke festzuhalten oder diese in ihrer Lage zu erhalten. Die zwischen den Schienenfüßen und den Bügeln entstehenden Hohlräume 8, 9 werden zweckmäßig mit einem gutleitenden Stoff ausgegossen, wodurch die Berührungsflächen zwischen der Stoßverbindung und den Schienenfüßen vergrößert und dadurch die leitende Verbindung zwischen den Schienen verbessert wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schraubenlose Schienenstoßverbindung mit zwei die Schienenfüße umfassenden und durch Keil angepreßten Bügeln, dadurch gekennzeichnet, daß zwei die Schienenfüße nur an ihren Rändern umfassende, gleichgestaltete Bügel (1, 2) in einem ' Sohlenstück (4) mit beiderseitigen, als Widerlager dienenden Haken (5) durch den Keil gehalten sind.
2. Verfahren zur Herstellung der Schienenstoßverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Bügel (1, 2) rotglühend an die Schienenfüße angepreßt werden, und daß nach ihrem Erkälten das Sohlenstück (4) ebenfalls rotglühend darumgelegt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT199711D Active DE199711C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE199711C true DE199711C (de)

Family

ID=462404

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT199711D Active DE199711C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE199711C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19858131A1 (de) Verbindungsanordnung zum Verbinden von aneinandergrenzenden Bauteilen
DE3112365A1 (de) Keilfoermiges verbindungselement zum schnellen und festen verbinden von profilen
DE2748353C2 (de) Verbundprofil
DE199711C (de)
DE2250541A1 (de) Knotengitter nach art eines kunstschmiede-eisengitters aus metallprofilstaeben rechteckigen querschnitts
DE633891C (de) Verfahren zum Herstellen elektrisch geschweisster Stegkettenglieder
DE714422C (de) Bremsbacke
DE323552C (de) Bettverbindung, bei welcher der eine Beschlagteil in ein kreisrundes Loch eingesetzt wird
DE841122C (de) Verschluss der Drahtumschnuerung von Ballen
DE397960C (de) Holzklammer
DE165048C (de)
DE364271C (de) Aus Doppelseilen gebildete Drahtseilleiter mit eisernen Sprossen
DE508273C (de) Spaltkeil aus Metall
DE672578C (de) Schienenstossverbindung
DE237833C (de)
DE535333C (de) Schieber fuer Reissverschluesse
DE303651C (de)
DE387729C (de) Grindel
DE361835C (de) Tuerdruecker- und Fenstergriffbefestigung mit zwei keilfoermigen, aufeinandergelegt die Drueckernuss durchgreifenden Befestigungsdornen
DE475344C (de) Leiste zum Einfassen von Blechraendern, insbesondere fuer Huelsen kuenstlicher Glieder
DE748581C (de) Verfahren und Einrichtung zum Herstellen einvulkanisierter Hakenverbinder an Foerderbaendern und Treibriemen
DE1480325C (de) Scheibenwischer, insbesondere für Kraftfahrzeuge
DE549882C (de) Schweissverbindung von Flach- und Profileisen
DE1605507C (de) Gleiskettenglied für Fahrzeuge
DE322945C (de) Klammer mit Keilklemmschenkel, insbesondere zum Festhalten von Waesche