DE227146C - - Google Patents

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DE227146C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/02Machines for treating or smoothing shoe uppers to remove wrinkles, folds, or the like

Landscapes

  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Beim Ausblocken und Bügeln von fertigem Schuhwerk werden bei den jetzt gebräuchlichen Maschinen hölzerne, nach dem Zwickleisten angefertigte Ausblockfüße benutzt, so daß naturgemäß für jede Form besondere Leisten erforderlich sind. Da ferner über einen Leisten nur wenige Nummern derselben Schuhform ausgeblockt werden können, so ergibt sich bei der Arbeit ein fortwährendes
ίο Verstellen der Maschine, was sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und den Arbeiter leicht dazu verführt, es mit dem Aufsetzen der notwendigen Leisten nicht so genau zU nehmen, wodurch natürlich die Arbeit weniger exakt wird.
Diesen Übelständen wird durch die pneumatische Ausblock- und Bügelmaschine, die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet, in einfacher und zweckdienlicher Weise abgeholfen. Die beiliegende Zeichnung · veranschaulicht* zur Erläuterung des Erfindungsgedankens eine beispielsweise Ausführungsform einer solchen Maschine, und zwar zeigt:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die Maschine,
Fig. 2 einen zum Aufziehen des Schuhwerks dienenden Leisten teils in Ansicht, teils in Schnitt, während
Fig. 3 einen Schnitt durch den Leisten in der Richtung A-B der Fig. 2 zur Darstellung bringt.
In dem Maschinengestell α ist" im vorliegenden Falle eine Luftpumpe b vorgesehen, deren Kolben c mit dem Fußhebel d bewegt werden kann. Von der Luftpumpe b führt eine Luftleitung e und Anschlußleitung f zu einem Leisten g, der im wesentlichen aus einem •starren Fersenteil h und einem an diesem befestigten, aufblähbaren Vorderteil, hier einem entsprechend geformten Lederbeutel i, besteht. Dieser hat im Innern einen zur Aufnahme des aus Gummi ό'. dgl. hergestellten Schlauches k dienenden Sack, welcher dadurch gebildet werden kann, daß man am Vorderteil des Lederschaftes genügend Leder stehen läßt und inwendig vernäht. Der zwischen diesem Sack und dem Fersenteil h befindliche Raum dient zur Aufnahme eines zweiten, ebenfalls aus Gummi oder sonstigem geeigneten Material hergestellten Schlauches I. Die beiden Schläuche k und I sind mit einem Luftein- und -auslaßorgan, z. B. einem Dreiweghahn m an die Luftleitung f angeschlossen.
Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen Anordnung ist folgende:
Wird zunächst der Schlauch k durch entsprechende' Einstellung des Dreiweghahnes m mit Hilfe der' Luftpumpe aufgeblasen, so bekommt der Ausblockfuß g so viel Halt, daß man den Schuh bequem darüber ziehen kann. Würde dieser Füllschlauch k oder eine andere ähnlich wirkende Anordnung, z. B. im Innern der Hülle des aufblähbaren Teiles zweckmäßig angeordnete Blattfedern 0. dgl. fehlen, so würde der Vorderteil nach dem Luftauslaß vollständig zusammenfallen, sich zusammenballen und infolgedessen das Aufziehen des Schuhwerks wesentlich erschweren bzw. unmöglich machen. Der aufgezogene Schuh wird nun durch Lufteinlaß in den Schlauch I ausgeblockt. Hierbei legen sich . die Füllschlauche k und I gegen die Lederhülle i, an deren Stelle natürlich auch eine Hülle aus
■;%■*■

Claims (3)

anderem geeigneten, schmiegsamen, wenig elastischen Material, z. B. einer Asbest verbindung ο. dgl., treten kann. Die schmiegsame Hülle i wird dann den Schuh sofort und vorzüglich ausfüllen und bei entsprechend starkem Luftdruck jedes Fältchen aus dem Schuhwerk herauspressen. Nach dem Ausblocken wird zweckmäßig nur der Schlauch I entleert, hingegen bleibt der Schlauch k während des ίο Arbeitens dauernd gefüllt. Die Anordnung des Dreiweghahns gestattet es natürlich, den : ; Schlauch k auch während des Arbeitens im Bedarfsfalle jederzeit nachfüllen zu können. Es ist ersichtlich, daß durch eine derartige Handhabung die Leistungsfähigkeit der Maschine erheblich gesteigert werden kann, und daß eine solche Anordnung gegenüber der Verwendung von Federn, welche leicht zu Verletzungen der inneren Gummibeutel Veranlassung geben können, in der Praxis den Vorzug verdienen dürfte. Für größere Betriebe werden statt der gezeichneten Ausführung mit einem Ausblockfuß meist zwei- oder mehrfüßige Maschinen Verwendung finden. Hierbei kann die Einrichtung derart getroffen werden, daß bei-, spiels weise von den verschiedenen, je mittels eines .Anschlußrohrs f an die gemeinsame Luftzuführungsleitung e angeschlossenen und um diese Leitung β drehbaren Ausblockfüße g jeweils nur derjenige Fuß aus der Leitung β Luft erhält und aufgebläht werden kann, der an einer bestimmten Stelle, z. B. über dem Fußtritt d der Pumpe steht. Es könnte gegebenenfalls auch die Anordnung der Luftpumpe in dem Gestell oder Säulenfuß der Maschine in Fortfall kommen, z. B. wenn in zweckmäßiger Weise die erforderliche Preßluft einer vorhandenen Druckluftanlage entnommen werden könnte. Pate ν τ-Ansprüche:
1. Pneumatische Ausblock- und Bügelmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die auf dem Maschinengestell (a) gelagerten Ausblockfüße aus einem starren Fersenteil (h) und aus einem aufblähbaren Vorderteil (i) bestehen.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aufblähbare Vorderteil (i) aus einem Auffüllschlauch (k) und einem Ausblockschlauch (I) besteht, die von einer schmiegsamen, nicht elastischen und den Schläuchen Form gebende Hülle schützend umgeben sind.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einem gemeinsamen Luftzuführungsrohr (e) mehrere Ausblockfüße derart drehbar angeschlossen werden können, daß nur in bestimmter Arbeitslage Luft in den aufblähbaren Teil gelassen werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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