DE196758C - - Google Patents

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DE196758C
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pressure
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B17/00Details of apparatus or machines for manufacturing or treating skins, hides, leather, or furs
    • C14B17/04Work-supports or other counter-pressing elements; Bed rolls or counter-pressing rolls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Werkstückunterlage für Lederbearbeitungsmaschinen, die mit einer unter bestimmtem Druck stehenden Flüssigkeit gefüllt ist. Von den bekannten, meist walzenförmigen' Unterlagen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die Werkstückunterlage aus einer Kammer von zweckmäßig dreieckförmigem Querschnitt besteht, die mit Ausnahme der Vorderwand
ίο feste Seitenwände besitzt. Die Vorderwand ist als nachgiebige Wand ausgebildet, zwecks möglichster Nachgiebigkeit kugelförmig gewölbt und steht dauernd unter einem bestimmten Innendruck, der dem jeweiligen Werkstückdruck entsprechend geregelt werden kann.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar ist Fig. 1 eine Schnittansicht der Maschine mit der Werkstückunterlage und Fig. 2 ein Querschnitt durch die Unterlage in vergrößertem Maßstabe.
Die Werkstückunterlage besteht aus den festen Wänden a, b, c, die aus einem Gußstück bestehen können, und der nachgiebigen
'-5 Wand d aus festem Webstoff. Diese Webstoffwand d kann durch Klemmorgane e, / und Schrauben h, i mit den festen Kammerteilen fest verbunden werden. Damit die Wand d die ganze Nachgiebigkeit (Polsterwirkung) der Flüssigkeitsfüllung übertragen und ohne Spannungen oder Beschädigung sich einwärts bewegen kann, ist sie kugelförmig gewölbt in der Weise, daß ihre Enden (Kanten) mit der Wandung c nicht in der Ebene ihrer Mittelstellung, sondern über einwärts gekrümmte oder einspringende Kanten j verbunden sind, und zwar mittels Klemmschienen k. Schlaffhängen oder sonstige Unregelmäßigkeiten im Sitzen der Gewebewand d können dabei durch die Regelungsstangen η aufgenommen werden, die durch Löcher 0 im Anguß ρ gehen und mit der Kante von d durch Klemmorgane 10, 12, 13 verbunden sind. Lockert man das Klemmorgan f und dreht die Mutter 14 ab, so läßt sich der Teil d über die Kante der Wand b hinziehen und die schlaffhängende Stelle ausstrecken, worauf die Klemme/ wieder aufgeschraubt wird.
Das Gewebe b kann mit einem Bezug 16 aus dünnem Leder bekleidet sein, der durch die Klemmorgane e,f und Stange 18 in seiner Lage gehalten wird. Das Gewebe b wird in die Arbeitslage (s. Fig. 2 ausgezogene Linien) durch den Druck der Flüssigkeit gebracht, die in einem Sack 20 enthalten ist, der durch eine Drahtwicklung 21 auf dem in die Öffnung 23 des Bodens α eingesetzten und durch Schraube 24 befestigten Stutzen 22 befestigt ist. Letzterer führt die Druckflüssigkeit in den Sack 20 ein, die er durch die mittels Kupplung 25 angesetzte Rohrleitung 26 vom Druckflüssigkeitsbehälter 27 erhält. Letzterer hat einen Druckmesser 28 und ein selbsttätiges Entspannungsventil 29. Die Druckflüssigkeit wird durch Rohr 30 von der mittels Riementrieb 32 ununterbrochen betriebenen Pumpe 31 in den Tank 27 gedrückt, und der Druck in letzterem läßt sich durch das selbsttätige Ventil 29 oder das Auslaßventil 33 regeln.
Als Druckflüssigkeit kann z. B-. Wasser oder Luft, auch beide zusammen benutzt werden,
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Claims (1)

  1. und ihr Druck wird so geregelt, daß die nachgiebige Wand d der Werkstückunterlage die in vollen Linien dargestellte Stellung in Fig. ι und 2 einnimmt, wenn die dünneren Stellen der Haut, des Felles oder Leders in der Arbeitslage dem mit Klingen arbeitenden Zylinder 35 zugeführt werden. Geht eine
    : dickere Hautstelle zwischen dem Zylinder 35 und der nachgiebigen Wand hindurch, so tritt letztere entgegen dem Flüssigkeitsdruck entsprechend zurück.
    Bei der dargestellten Ausführungsform kann die Wand d einwärts bis zu der in Fig. 2 in punktierten Linien angegebenen Lage zurücktreten, um sich dem Werkstück von ungleicher Dicke stets anzupassen, ohne dabei durch Spannungen o. dgl. beschädigt zu werden und ohne dem Werkstück 35 gegenüber aus der gehörigen Lage zu kommen und gleichwohl die volle Wirkung des nachgiebigen Flüssigkeitskissens zu besitzen. Bei zu großer stellenweiser Dicke des Werkstücks wird jeder Überdruck durch das Ventil 29 behoben, und der vorbestimmte Innendruck wird danach wieder durch den Druck im Tank 27 hergestellt, der durch die Pumpe bis auf den Punkt, an dem das Ventil 29 in Wirkung tritt, nachgefüllt wird.
    Pa τ ε ν τ - A N s ρ R ü c H E:
    i. Werkstückunterlage für Lederbearbeitungsmaschinen, die mit einer unter bestimmtem Preßdruck stehenden Druckflüssigkeit gefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe aus einer von festen Seitenwänden eingeschlossenen Kammer von zweckmäßig dreieckförmigem Querschnitt besteht, deren Vorderwand als eine vorzugsweise kugelförmig gewölbte nachgiebige Wand ausgebildet ist, die dauernd unter einem bestimmten und dem jeweiligen Werkstückdruck sich entsprechend selbsttätig regelnden Innendruck steht.
    2; Werkstückunterlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer durch eine Rohrleitung (26) mit einem die Druckflüssigkeit enthaltenden Tank (27) in Verbindung steht, der ein Entlastungsventil (29) besitzt und durch eine Pumpe (31) ständig gespeist wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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