DE227016C - - Google Patents
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- DE227016C DE227016C DENDAT227016D DE227016DA DE227016C DE 227016 C DE227016 C DE 227016C DE NDAT227016 D DENDAT227016 D DE NDAT227016D DE 227016D A DE227016D A DE 227016DA DE 227016 C DE227016 C DE 227016C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03B—SEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
- B03B5/00—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
- B03B5/02—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation
- B03B5/04—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation on shaking tables
- B03B5/06—Constructional details of shaking tables, e.g. riffling
Landscapes
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
verlaufenden Riffeln.
Die Erfindung betrifft einen Stoßherd mit geneigter, mit wellenförmigen Riffeln versehener
Herdfläche zur Aufbereitung von Erzen. Es sind bereits Stoßherde bekannt, die auf der Herdfläche wellenförmige Erhöhungen
besitzen, doch sind diese weder zur Bewegungsrichtung des Herdes geneigt noch laufen sie
nach dem Austragende zusammen. Die Neuerung besteht außerdem noch in der verschiedenen
Gestaltung der Wellen in bezug auf Länge und Schwingungsweite und in ihrem eigenartigen
Verlaufe über die in der Breitenrichtung kurvenförmig gebogene Herdplatte. Die. Erfindung
ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι einen Grundriß,
Fig. 2 einen Aufriß,
Fig. 3 eine Seitenansicht,
Fig. 4 den Grundriß einer anderen Ausführungsform,
Fig. 5 eine Seitenansicht dazu,
Fig. 6 einen Längsschnitt.
Die zerkleinerten Erze werden an. dem hochgelegenen Teil des geneigten Herdes aufgegeben,
und zwar nachdem sie nach verschiedenen Größen bereits . getrennt sind. Sie können, wie es bekannt ist, dem Herd
entweder innerhalb eines verhältnismäßig beschränkten Raumes zugeführt werden, z. B.
in der oberen rechten Ecke oder innerhalb eines verlängerten Randteiles, z. B. an dem
oberen Längsrande vermittels eines Fülltroges 2 mit Einfülltrichter 3. Beim Erfindungsgegenstande
werden eine oder mehrere einstellbare j Stauwände 4 an verschiedenen Stellen des
Aufgabetroges eingesetzt, um das Erz auf den Herd zu verteilen. Dieser Trog kann zu einer
vorläufigen Trennung der Erze nach der Korngröße benutzt werden, d. h. die Erze werden
in dem Trichter 3 am Ende des Troges aufgegeben und wandern nach dem anderen Ende,
wobei sie zunächst roh aufbereitet werden. Die so geschiedenen Erze gelangen auf den
Herd, der also auf seiner ganzen Länge roh klassierte Erze aufnimmt. '
Auf dem Herde laufen eine Anzahl Riffeln 5, die auf einer besonderen Schicht, z. B. aus
einem schweren Kanevasgewebe, wie bei 6 in Fig. 6 angedeutet, liegen können. Diese Riffeln
verlaufen in eigenartigen wellenförmigen Linien. Die Wellungen der Riffeln nehmen vom Eintritts-
nach dem Austrittsende zu. Die Breite der Wellen ist "am oberen Ende, einer jeden
Riffel größer als am unteren. Dieses hat sich bei gewissen Erzarten als sehr vorteilhaft erwiesen,
da die Erzmenge am oberen Ende einer jeden Riffel bedeutend größer ist als am unteren,
denn sie besteht am oberen Ende größtenteils aus Gangarten, während sie am unteren Ende
fast ganz von Erzen gebildet wird. Gewöhnlieh
verlaufen diese Riffeln in einer schrägen Richtung, um die Erze nach der linken unteren
Ecke zu führen, also nach dem Austragsende des Herdes zu. Bei der dargestellten Ausführungsform
verlaufen die Riffeln auch gegeneinander, so daß der Abstand zwischen zwei benachbarten
Riffeln von dem oberen nach dem unteren Ende beständig abnimmt. Dieses ist
ein weiterer Vorteil, weil hierbei die Aufnahmefähigkeit des Herdes wächst. Die
Riffeln, die unterhalb der Riffel 7 (Fig. 1) liegen, können entweder vollständig bis zum
linken Herdrande verlängert werden oder kurz vorher in parallele, geradlinige Enden 8 auslaufen,
so daß sie ihre Erze im allgemeinen nach dem linken Rande des Herdes befördern. Bei der Herdarbeit findet eine relative Bewegung
zwischen den Erzteilchen und Riffeln statt, um die schwereren und wertvolleren Bestandteile von den leichteren, minderwertigen
Stoffen der Gangart zu trennen. Diese Relativbewegung kann natürlich in bekannter
Weise auf verschiedene Art erreicht werden: z. B. wird dem Herde eine schwingende Bewegung
erteilt, während die Erzteile durch über die Herdfläche fließendes Wasser gewaschen
werden. Bei der dargestellten Ausführungsform wird der Herd so angetrieben, daß die Weite seiner. Schwingungen und die
Neigung des Herdes verändert werden kann. Der Herd 1 ruht auf einer verstellbaren Platte 9
vermittels der Zapfen 10, die in Lagern 11, 12
laufen. Die Schwingung des Herdes wird von einem Exzenter 13 vermittelt, das durch die
Riemenscheiben 14 angetrieben und mit dem Herde durch Stange 15 und Gelenk 16 verbunden
ist; dieses hat seinen Drehpunkt bei 17 und ist an dem Herde bei 18 befestigt.
Die Stange 15 ist mit einem Bund 19 versehen, der längs des Gliedes 16 verstellt werden kann,
um dessen Hub zu verändern. Die einstellbare Platte 9 hat ein Drehlager 20 auf der festen
Grundplatte 21 und trägt an dem einen Ende ein Handrad 22 vermittels der Spindel 23, so
daß die Platte 9 zu der Platte 21 durch einfaches Drehen des Handrades verstellt werden kann,
um die Neigung des Herdes zu verändern.
Die in den Fig. 4 bis 6 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der soeben
beschriebenen dadurch, daß die Herdfläche 24 im Querschnitt die Form einer Kurve
erhält (Fig. 5) und die Riffeln an Höhe von dem Austritts- nach dem Eintrittsende zunehmen;
d. h. das Ende 25 der im Schnitt in Fig. 6 dargestellten Riffel hat eine geringere
.Höhe als das entgegegesetzte Ende 26.
In Fig. 6 ist ferner schematisch eine Anzahl von Trichtern gezeigt, die längs der unteren
Längskante des Herdes angeordnet sind, um die klassierten Erze getrennt aufzunehmen.
Durch die Abnahme der Höhe der Riffeln von oben nach unten in Verbindung mit der
Wellenform entsteht eine Mehrzahl voir Vertiefungen, von denen eine jede etwas kleiner
und seichter ist; das Erz, welches natürlich in immer feinerem Zustande zum Austragsende
gelangt, wird hierdurch besser aufbereitet. An dem Eintrittsende des Tisches sind
die Riffeln verhältnismäßig hoch, was aber nicht verhindert, die gröberen Erzstücke auszuwaschen
und sie fortzuführen. Wenn; aber das Erz allmählich feiner und feiner wird, werden die Riffeln niedriger an Höhe, so daß
die Gangart über die Riffeln hinweg fortgespült werden kann. Am Austrittsende des
Tisches sind die Riffeln sehr niedrig und können die feinen Erzteilchen zurückhalten, was bei
Gold und anderen wertvollen Metallen von größter Wichtigkeit ist.
Eine ähnliche Wirkung tritt durch die Abnahme der Breite der Wellungen vom Eintrittsende
nach dem Austrittsende ein in Verbindung mit der abnehmenden Höhe der Wellungen.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:τ. Stoßherd zum Aufbereiten von Erzen mit geneigter Herdfläche und wellenförmig verlaufenden Riffeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Riffeln von dem höher gelegenen Teil der Herdfläche nach dem Austragende zu in schräger Richtung zur Längsachse des Herdes gegeneinanderlaufen.
- 2. Ausführungsform des Stößherdes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, daß die Wellungen der Riffeln von dem unteren nach dem oberen Ende des Herdes an Länge zunehmen.
- 3. Ausführungsform des Stoßherdes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Riffeln von oben nach unten abnimmt.
- 4. Ausführungsform des Stoßherdes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Herd in der Breitenrichtung kurvenförmig gebogen ist (Fig. 5).
- 5. Ausführungsform des Stoßherdes nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Wellungen von dem Eintritts- nach dem Austrittsende des Herdes abnimmt. .Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE227016C true DE227016C (de) |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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