DE226812C - - Google Patents

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DE226812C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B25/00Details of umbrellas
    • A45B25/12Devices for holding umbrellas closed, e.g. magnetic devices

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  • Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 226812 KLASSE 33 ^. GRUPPE
WILHELM KAGELER in HAMBURG. Vorrichtung zum Aufwickeln des Schirmbezuges. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Januar 1909 ab.
Beim Aufwickeln des Schirmbezuges wird bisher allgemein so verfahren, daß der geschlossene Schirm am Bodenende von Hand umfaßt und durch Drehen des Stockes am Stielende der Bezug in spiralig verlaufenden Faltlagen möglichst dicht am Stock festgelegt wird. Dieses Aufwickeln des Schirmbezuges erfordert eine beträchtliche Übung, wenn auf gleichmäßig schraubenförmige Entwicklung der
ίο Faltlagen oder, gleichbedeutend damit, auf ein unauffälliges, buckelfreies Aussehen des gewickelten Schirmes Wert gelegt wird. Die sorgfältige Entwicklung der Faltlagen beim Zusammenraffen des Schirmbezuges ist aber auch von praktischem Werte, weil bei dem vorschriftsmäßigen Zusammenlegen des Schirmbezuges einer Beschädigung und einem vorzeitigen Bruch des Schirmstoffes vorgebeugt wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Hilfsgerät, das beim Zusammenraffen des Schirmbezuges die gleichmäßige Entwicklung der Faltlagen des Schirmstoffes in ununterbrochen aufsteigenden Schraubenlinien ermöglicht, und das zu seiner Bedienung keine großen Anforderungen an die Aufmerksamkeit und Geschicklichkeit stellt. Das Hilfsgerät bewirkt nach dem Zusammenwickeln des Schirmbezuges gleichzeitig die Beibehaltung der Faltlagen, ohne daß eine elastische Schnur 0. dgl. um den Schirmbezug zusammengeschlossen werden muß. Schließlich dient das Hilfsgerät auch dazu, beim Tragen des Schirmes eine Greiffläche für die Hand zu bieten, welche den Schirmbezug vor der direkten Berührung mit der Hand und den den Schirmstoff zerstörenden Einflüssen der Hautausdünstung bewahrt.
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Auf der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 die zur Herstellung des Wickelgerätes Anwendung findende Platte. Fig. 2 zeigt die aus der Platte gemäß Fig. 1 zylindrisch gewickelte Hülse. Fig. 3 läßt die Anwendungsweise der Hülse nach Fig. 2 erkennen, und Fig. 4 zeigt das Wickelgerät als Verschlußorgan für den . fertig gewickelten Schirmbezug.
Zur Herstellung des Wickelgerätes findet eine Platte aus Metallblech, Hartgummi, Zelluloid oder einer anderen ähnlichen Masse Anwendung. Die Platte erhält die in Fig. 1 angedeutete Grundrißform, sie ist also annähernd elliptisch gestaltet. Infolge der besonderen Grundrißgestalt besitzt die durch Zusammenwickeln aus der Platte gebildete zylindrische Hülse einen zu beiden Seiten gleichmäßig schraubenförmig verlaufenden Rand.
Die Hülse, die in ihrem Durchmesser der Stärke des um den Schirmstock aufgewickelten Bezuges angepaßt ist, wird vom Bodenende aus auf den Schirmstock gesteckt und von Hand unter gleichmäßiger Drehung nach dem Griff ende des Fußes zu geschoben. Der Schirmbezug wird dabei um den Stock zusammengewickelt, und durch den in das Innere der Hülse schraubenförmig hineinlaufenden Rand werden die Faltlagen des Schirmstoffes in ununterbrochen aufsteigenden Schraubenlinien erzeugt.
Die Anfertigung der Hülse aus einer zylindrisch gewickelten Platte von elastischem Stoffe erzielt eine Nachgiebigkeit der Hülse in ihrem Durchmesser und- trägt dazu bei, daß der Schirmstoff ohne Beschädigungen ordnungsgemäß um den Stock gewickelt wird.
Ist die Aufwicklung beendet, so verbleibt
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die Hülse in der oberen Stellung gemäß Fig. 4. Sie bietet also einen Griff für die Hand und gewährt einen Schutz gegen die in der Einleitung erwähnten nachteiligen Folgeerscheinungen des unmittelbaren Umfassens des Schirmstoffes.
Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam
gemacht, daß Abänderungen in der Gestalt und in der Größe der Hülse nach Bedarf vorgenommen werden können, ohne den Rahmen der Erfindung überschreiten zu müssen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Aufwickeln des Schirmbezuges und zum gleichmäßigen Entwickeln der Faltlagen des Schirmstoffes in ununterbrochen aufsteigenden Schraubenlinien, dadurch gekennzeichnet, daß eine aus einer elastischen Platte zylindrisch gewickelte Hülse vom Boden des Schirmes aus auf den geschlossenen Schirm aufgesteckt und unter Drehung dem Griffende zugeschoben wird.
  2. 2. Vorrichtung zum Aufwickeln des Schirmbezuges nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Herstellung der Hülse Verwendung findende elastische Platte eine länglich runde Grundrißform besitzt, so daß die Ränder der daraus gewickelten Hülse schraubenförmig verlaufen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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