DE226103C - - Google Patents

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DE226103C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/11Chains for measuring length
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/10Measuring tapes
    • G01B3/1084Tapes combined with arrangements for functions other than measuring lengths

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
·- M 226103 KLASSE 8/. GRUPPE
WILHELM BENDER in WIESBADEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. März 1909 ab.
Es sind bereits Vorrichtungen zum Messen von Tuchballen bekannt geworden,, bei welchen eine Schnur mittels eines Auslegers zwischen die Tuchlagen gebracht und um diese herumgewickelt wird, wodurch eine Trommel, über welche die Schnur geführt ist, in Drehung versetzt wird, die auf eine Zählvorrichtung übertragen wird, wobei das Zurückwinden der Schnur auf ihre Trommel mittels einer Kurbel
ίο oder durch eine Feder geschieht.
Der wesentliche Unterschied der Meßvorrichtung nach vorliegender Erfindung besteht gegenüber den bekannten Einrichtungen darin, daß eine endlose Schnur in Anwendung kommt, wodurch eine große Ersparnis an Arbeit und Zeit erreicht wird, indem das Zurückwinden der Schnur in Wegfall kommt. Die Vorrichtung eignet sich dadurch sowie durch die vereinfachte Ausführung zu häufigem Gebrauche.
Durch vorliegende Erfindung wird noch der Vorteil erreicht, daß mittels einer kleinen Vorrichtung die Gesamtlänge einer beliebigen Anzahl von Tuchballen gemessen werden kann, ohne dabei die Zählvorrichtung auf Null einstellen zu müssen.
Fig. ι zeigt eine Ausführungsform der Vor-
. richtung nach der Erfindung,
Fig. 2 deren Anwendung.
Die Rillenscheibe 5 sitzt fest auf der am Gehäuse G gelagerten Welle S1. Die unter Federwirkung stehenden Rollen R sind an dem Gehäuse G gelagert.
Die als Handhabe dienende, am Gehäuse G festsitzende Welle K steckt lose drehbar in dem Schaft K1.
Die Rolle T ist in einer Aussparung der Welle K gelagert.
Die endlose Schnur B o. dgl. von etwa 2 m Länge ist mindestens einmal um die Rillenscheibe S herumgeführt und tritt durch das Gehäuse G, die Röhre C bzw. die Welle K nach außen.
Die Handhabung bzw. die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
An der Stelle, wo die endlose Schnur B aus der Röhre C nach außen tritt, wird dieselbe von Hand oder zweckmäßig mittels einer Klammer L (Fig. 2) an das eine Ende des zu messenden Tuches H o. dgl. bzw. mit letzterem an die feste Einlage, um welche das Tuch gewickelt ist (hier nicht gezeichnet), festgeklemmt, so daß nur der aus der Handhabe K heraustretende, außerhalb der Vorrichtung befindliche Teil der Schnur lose herabhängt, währeud der übrige Teil derselben gestreckt ist.
Hierauf wird die Vorrichtung den Tuchlagen entlang geführt, so daß Röhre C sich stets zwischen den Tuchlagen und auf der Außenseite derselben befindet, wodurch die endlose Schnur zwischen die Lagen des Tuches gebracht wird und wodurch gleichzeitig die Rillenscheibe S in der Pfeilrichtung gedreht wird.
Sobald der außerhalb des Gehäuses befindliche Teil der endlosen Schnur sich fast ganz zwischen den Tuchlagen befindet, wie Fig. 2 zeigt, wird die Klammer L hinweggenommen, da die Klemmung der Schnur dann durch die Tuchlagen erfolgt, die um so größer ist, je fester das Tuch aufgewickelt ist. Die Vorrichtung wird dann in der angegebenen Weise den Tuchlagen entlang bis zum anderen Ende des zu messenden Tuches weitergeführt, wobei diejenige Länge der Schnur B, welche aus der Röhre C nach außen tretend um das zu messende Tuch gelegt wird, gleich ist der Länge, welche zwischen den Tuchlagen heraustretend in die Vorrichtung eintritt und wobei die Rillenscheibe S (sowie Rolle T) in Drehung versetzt wird.
Die Umdrehung der Rillenscheibe 5 bzw. der Welle S1 wird auf geeignete Weise auf eine mit Nullstelleinrichtung versehene, im Gehäuse G befindliche und durch Schauöffnung an demselben sichtbare (hier nicht gezeichnete), bekannte Zählvorrichtung (Rollenzähler o. dgl.) übertragen.
Um eine Drehung der Rillenscheibe S mittels der endlosen Schnur B zu bewirken, muß letztere etwas Spannung haben, welche mittels der Rollen R, zwischen welchen dieselbe durchgeführt ist und deren Umfang zweckmäßig aus elastischem Material, z. B. Gummi, besteht, bewirkt wird. Beim Messen von lose aufgewickeltem Tuch ist es zweckmäßig, mittels der einen Hand einen Druck auf den Tuchballen auszuüben, um eine Klemmung der Schnur zwischen den Tuchlagen zu bewirken.
Beim Messen dreht sich die Vorrichtung an dem Schaft K1, welcher als Handhabe dient in derjenigen Richtung, in welcher der freiliegende Teil der Schnur B durch die Rollen R bzw. die Tuchlagen jeweilig angespannt wird, sonst würde sich dieselbe um die Röhre C wickeln.
Die Rolle T hat den Zweck, eine unnötige Reibung der Schnur zu verhindern.
Die endlose Schnur kann aus Draht o. dgl. geflochten sein oder aus einer Kette oder Saite bestehen.
Zweckmäßig ist:
1. das Getriebe in dem Gehäuse G nach Fig. ϊ ■ von dem Getriebe der darin befindlichen (hier nicht gezeichneten) Zählvorrichtung durch eine Zwischenwand zu trennen, um letztere gegen Staub zu schützen;
2. eine Sperrung der Welle S1, die bei jedesmaliger Anwendung der Vorrichtung von Hand aufgehoben wird;
3. an Stelle der Rollen R Backen in Anwendung zu bringen, um die Spannung der Schnur zu erhöhen.
Die Vorrichtung eignet sich besonders zum Messen von:
1. fest aufgewickelten Stoffen, da der Durchmesser der Röhre C sehr klein ist, kleiner als der des kleinstmöglichen Meßrades und dieselbe somit leicht zwischen die Stofflagen gebracht werden kann;
2. dünnen, weichen Geweben, z. B. Gaze, welche bei Anwendung eines Meßrades leicht beschädigt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Messen von Tuchballen, bei welcher eine Schnur mittels eines Auslegers zwischen die Tuchlagen gebracht und um diese herumgewickelt wird, wodurch eine Trommel, über welche die Schnur geführt ist, in Drehung versetzt \vird, die auf eine Zählvorrichtung übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnur ohne Ende ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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