DE225758C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H3/00—Separating articles from piles
- B65H3/08—Separating articles from piles using pneumatic force
- B65H3/10—Suction rollers
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES 71
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 225758 KLASSE 43«. GRUPPE
angesaugt wird.
Es sind Vorrichtungen zum Abheben von einzelnen Bogen eines Stapels bekannt, bei denen
eine an dem Stapel vorbeizuführende, den obersten Bogen mitnehmende Fläche mit Gruppen
von Löchern versehen ist, durch die während eines bestimmten Teiles der Bewegung
dieser Fläche Luft mittels einer Luftsaugevorrichtung angesaugt werden kann. Nach dem
Abschluß der Saugperiode wird dabei ein Druckausgleich vor und hinter den mitgenommenen
Zetteln bewirkt.
Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß zu jeder Gruppe von Saugöffnungen zwei Kanäle
gehören, von denen der eine über einem Schieber, der andere über einem feststehenden
Schlitz gleitet, wodurch die Saugöffnungen abwechselnd
mit der Luftpumpe und der Außenluft in Verbindung gebracht werden. Es wird dadurch erreicht, daß eine größere Anzahl von
ao Saugöffnungen immer bei einem bestimmten Punkt ihres Weges in und außer Tätigkeit ge-.
setzt werden. Die Anwendung des Schiebers für die Verbindung mit der Luftpumpe ermöglicht
außerdem eine Verstellung des genannten Punktes, die dazu benutzt wird, zu viel mitgenommene Zettel, die hinter dem regelmäßigen
Ansaugpunkt festgehalten werden, nachträglich abzunehmen.
Die im folgenden dargestellte Maschine dient zum Zählen von Zetteln, Karten u. dgl.,
wesentlich für die Zwecke der Statistik. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die arbeitende
Fläche ein Zylinder und hat keine hin und her gehende, sondern eine, umlaufende Bewegung.
Die Zeichnung zeigt die Maschine in Fig. ι im Querschnitt, in Fig. 2 im Längsschnitt.
Der Elektromotor ι treibt durch die Riemscheibe
2 den Riemen 3, die lose Scheibe 4 und den Reibkegel 5 die Welle 6 der Maschine an.
Die Welle 6 ist in dem Gehäuse 7 gelagert. Auf die Welle ist eine Trommel 8 aufgekeilt. Die
Nabe der Trommel umfaßt einen runden Schieber g, der im Gehäuse gelagert ist, und seinerseits
die Lagerung der Welle 6 auf der der Scheibe 4 abgekehrten Seite der Maschine bildet. Der
Schieber 9 steht im regelrechten Betrieb still; er ist hohl und hat am Umfang einen über 180 °
langen Schlitz 10. Die Höhlung des Schiebers steht mit einer Höhlung 11 des Gehäuses in Verbindung.
Die Trommel 8 hat eine Anzahl Speichen, in denen je ein System von Kanälen angeordnet
ist. Von dem Schlitz 10 des Schiebers 9 «ausgehend,
führt in jeder Speiche ein Kanal 12 zu einem im Kranz der Trommel angeordneten
Kanal 13. Von dem Kanal 13 geht ein winkelförmiger Kanal 14 zur entgegengesetzten Stirnfläche
der Nabe der Trommel 8. Diese Stirnfläche liegt an einer Fläche des Gehäuses 7 an,
deren kreisbogenförmiger Schlitz 16 die Kanäle 14 mit der äußeren Atmosphäre verbindet. Von
jedem Kanal 13 führen Löcher 18 zur Mantelfläche der Trommel 8.
Auf der der Riemscheibe 2 entgegengesetzten Seite des Elektromotors 1 ist dessen Ankerwelle
mit der Welle· einer Luftpumpe 19 verbunden, die durch die Rohrleitung 20 aus der
Höhlung 11 des Gehäuses 7 Luft ansaugt.
Die abzuhebenden, zu ordnenden oder zu zählenden Bogen oder Zettel werden in den
Aufgabebehälter 21 gelegt. Eine am Rand des. Behälters 21 angebrachte Bürste 22 verhindert,
daß mehr als ein Bogen oder Zettel von der Trommel mitgenommen wird. Dem Aufgabebehälter
21 gegenüber sind Abstreifer 23 bekannter Art angebracht, deren Spitzen in Nuten
24 des TiOiTimelmantels liegen.
An die Abstreifer schließt sicli die Ausfallrinne
25 an, aus der die Bogen oder Zettel beispielsweise in einen Korb 26 fallen.
In einer Nut 27 des Trommelmantels ruht der bekannte Zähler 28, der beim Vorbeigehen eines
Bogens oder Zettels angehoben wird und durch • einen elektrischen Kontakt das Zählwerk 29
bewegt. Das Zählwerk kann von dem Zähler 28 auch mechanisch oder auf eine beliebige andere
Art angetrieben werden.
Die Arbeitsweise der Maschine
ist die folgende:
Durch die Luftpumpe 19 wird in denjenigen
Durch die Luftpumpe 19 wird in denjenigen
■ Kanälen 13 der Luftdruck vermindert, die durch
den Schlitz 10 des Schiebers 9 mit der Höhlung 11 in Verbindung gebracht werden. Dies geschieht
für jeden Kanal 13, während er unter dem Behälter 21 vorbeigeht. Durch den äußeren
Luftdruck und mittels einer elastischen Anpreßvorrichtung wird dann der Inhalt des Aufgabebehälters
21 gegen die Trommel 8 gedrückt, und es wird der unterste Bogen oder Zettel mitgenommen,
während die übrigen durch die Bürste 22 zurückgehalten werden. Der mitgenommene
Zettel bewegt sich mit der Trommel 8 an dem Zähler 28 vorbei, den er einmal
aushebt, bis zu den Abstreifern 23, durch die er von der Trommel abgenommen wird. Wenn
der Zettel zu den Abstreifern 23 gelangt, erreicht auch die Mündung des betreffenden Kanals'14
den Schlitz 16 des Gehäuses 7, und die Mündung des Kanals 12 kommt außer Verbindung
mit dem Schlitz 10 des Schiebers 9. Alsdann pufft durch den Schlitz 16 und den Kanal
14 die Außenluft in den Kanal 13 ein, so daß der Druckunterschied oberhalb und unterhalb
des Zettels aufgehoben wird. Der Zettel wird dann von der Trommel nicht mehr festgehalten
und in tangentialer Richtung abgestoßen. Er gleitet hierauf durch die gekrümmte Ausfallrinne
25 und fällt in den Korb 26.
Trotz der Bürste 22 wird es vorkommen, daß zwei Zettel statt eines Zettels von der Trommel
mitgenommen werden. Alsdann tritt eine Hilfseinrichtung in Wirkung, die den überschüssigen
Zettel zurückhält und ihn den nachfolgenden Öffnungen 18 anheftet. Oberhalb der Trommel 8
ist nahe dem Trommelumfang ein mit Saugöffnungen 30 versehener Hohlkörper 31 angebracht,
dessen Innenraum durch eine Rohrleitung 32
mit dem Hohlraum 11 verbunden ist. An dem
Hohlkörper 31 ist ein Hebel 33 gelagert, mit dem ein Schieber 34 außerhalb des Gehäuses 7
in Verbindung stellt. Der Schieber kann in die Bahn eines Hebels 35 treten, der am Gehäuse 7
gelagert ist und durch ein Exzenter 36 hin und her bewegt wird. Das Exzenter macht bei jeder
Trommeltimdrehung so viel Umdrehungen, als Kanäle 13 vorhanden sind. Zu diesem Zwecke
ist auf der Nabe der Trommel 8 ein Zahnrad 37 aufgekeilt, das mit einem Zahnrad 38 (Fig. 2)
auf der Welle des Exzenters 36 kämmt. Der Hebel 35 greift mit seinem untersten Ende an
einer mit dem Schieber 9 fest verbundenen Schelle 39 an.
Solange das obere Ende des Hebels 35 frei ist, pendelt es hin und her, während das untere
Ende feststeht. Tritt aber der Schieber 34 in die Bahn des Hebels 35, so wird dessen oberes
Ende festgehalten und sein unteres Ende bewegt dann den Schieber 9. Dabei wird die
Feder 15, die mit einem Ende an eier Schelle 39 befestigt ist, gespannt, um durch ihre Wirkung
alsdann den Hebel 35 wieder in seine ursprüngliche Lage zurückzubewegen, die durch den Anschlag
17 festgelegt ist.
Diese Einrichtung arbeitet folgendermaßen:
Werden von der Trommel zwei Zettel mitgenommen, so bleibt der obere Zettel an dem
Hohlkörper 31 haften, während der untere Zettel mit,der Trommel weitergeht. Dies wird go
dadurch bewirkt, daß nach den Abmessungen der Rohrleitung 32 und der Saugöffnungen 30
die Saugwirkung der Öffnungen 30 geringer ist als die der Öffnungen 18.
Dadurch, daß an dem Hohlkörper 31 ein Zettel hängen bleibt, wird der Hebel 33 etwas
höher angehoben als sonst. Der Schieber 34 macht infolgedessen einen größeren Ausschlag,
tritt in die Bahn des Hebels 35, hält ihn folglich fest und veranlaßt dadurch einen Ausschlag
des Schiebers 9 in der Richtung der Trommeldrehung. Der nächste vorbeigehende Kanal 13 wird daher etwas später als gewöhnlich
luftleer gemacht, und zwar erst, nachdem er bereits an dem Aufgabebehälter 21 vorbeigegangen
ist. Er entnimmt diesem daher keinen Bogen, sondern erfaßt den an dem Hohlkörper 31 hängenden
Zettel und nimmt ihn mit. Der Hebel 33 wird dadurch wieder frei, und der Schieber 9
geht, bewegt von der Feder 15, wieder in die ursprüngliche Lage.
Falls der Aufgabebehälter 21 leer ist, rückt sich die Maschine selbsttätig aus. Zu diesem
Zweck hat die Nabe des Reibkegels 5 eine schräge Nut 40, in die ein am Gehäuse 7 gelagerter
Hebel 41 mit seinem unteren Ende eingreift. Der Hebel 41 macht daher bei jeder Umdrehung
des Reibkegels 5 einen Ausschlag. Über seinem oberen Ende ist ein Hebel 42 gelagert, dessen
eines Ende in die Bahn des Hebels 41 treten iao kann, während das andere Ende an einem Kolben
hängt, der in dem Zylinder 43 auf einer ein-
stellbaren Feder 44 ruht. Der Raum über dem
Kolben steht mit der Atmosphäre, der Raum unter dem Kolben durch eine Leitung 45 mit
dem Saugraum 11 in Verbindung.
Solange in dem Saugraum 11 Luftleere herrscht, wird der Kolben durch den über ihm wirkenden Druck der Atmosphäre unter Überwindung der Feder 44 heruntergedrückt.
Sobald aber infolge Leerwerdens des Behälters
Solange in dem Saugraum 11 Luftleere herrscht, wird der Kolben durch den über ihm wirkenden Druck der Atmosphäre unter Überwindung der Feder 44 heruntergedrückt.
Sobald aber infolge Leerwerdens des Behälters
ίο 21 dort durch die Löcher 18 eine Verbindung
mit der Atmosphäre besteht, steigt der Druck im Hohlraum 11 und infolge davon auch unter
dem Kolben des Schiebers 43. Die Feder 44 hebt alsdann den Kolben und mit ihm den
Hebel 42 hoch, so daß sein freies Ende in die Bahn des Hebels 41 tritt. Der Hebel 41 wird dadurch
festgehalten und zieht dann den Reibkegel 5 aus der Scheibe 4 heraus. Die Maschine
wird dadurch stillgesetzt.
Statt die Kanäle 13 in einer drehbaren Trommel anzubringen, kann man sie auch in einem
Schlitten anordnen und diesem eine hin und her gehende Bewegung erteilen. Dies wird besonders
bei Vorrichtungen zum Abholen von Bogen zweckmäßig sein.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zum Abheben, Zählen.und Ordnen von Bogen, Zetteln, Karten und andern flachen Stücken, bei der Luft durch Löcher einer an den Stücken vorbeigeführten Fläche während des Vorbeigehens und des 'Weges bis zur Abgabestelle angesaugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß mit jeder Gruppe von Saugöffnungen (18) der bewegten Fläche (8) zwei Kanäle (12,14) in Verbindung stehen, von denen bei der Bewegung der Fläche (8) der eine Kanal (12) durch einen Schlitz (10) eines Schiebers (9) die Verbindung mit der Saugpumpe, der andere Kanal (14) durch einen Schlitz (16) die Verbindung mit der Außenluft abwechselnd herstellt und abschließt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Festhalten und geordneten Abgeben eines zu viel mitgenommenen Stückes hinter der Abgabestelle gegenüber der bewegten Fläche (8) ein feststehender Hohlkörper (31) mit Saugöffnungen (30) angebracht ist, der mit der Luftsaugevorrichtung (19) in Verbindung steht, und daß der Schieber (9) in der Bewegungsrichtung der Fläche (8) mittels einer Vorrichtung (35) verstellbar ist, die durch das an den Saugöffnungen (30) haftende zweite Stück eingeschaltet wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Nut des Hohlkörpers (31) ein auf der Fläche (8) ruhender Hebel (33) gelagert ist, der beim Vorübergang mehrerer Stücke (Zettel usw.) infolge der vermehrten Dicke der Schicht bewegt wird und dadurch einen,zweiten Schieber (34) in die Bahn eines von der Fläche (8) pendelnd bewegten Hebels (35) bringt, der mit dem ersten Schieber (9) so in Verbindung steht, daß er ihn beim Anstoßen. an den Schieber (34) in der Richtung der Arbeitsbewegung der Fläche (8) bewegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE225758C true DE225758C (de) |
Family
ID=486362
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT225758D Active DE225758C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE225758C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1096099B (de) * | 1954-02-01 | 1960-12-29 | Gen Electric | Pneumatisch arbeitende Ablenk- und Ablagevorrichtung |
-
0
- DE DENDAT225758D patent/DE225758C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1096099B (de) * | 1954-02-01 | 1960-12-29 | Gen Electric | Pneumatisch arbeitende Ablenk- und Ablagevorrichtung |
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