DE225632C - - Google Patents

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DE225632C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/02Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
  • Vending Machines For Individual Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■-ΛΙ 225632 KLASSE 43 b. GRUPPE
JACOB SAMUEL in BONN.
Der Selbstverkäufer dient zur Ausgabe kleiner Bücher oder Hefte, die neben Angaben von allgemeinem Interesse zur Reklame o. dgl. die Adressen der Gewerbetreibenden des betreffenden Ortes oder Bezirkes nach Branchen und Straßen geordnet enthalten, und zwar so, daß für jede Branche ein besonderes Büchelchen einem Vorrat entnommen werden kann, der in einem, durch Aufschrift gekennzeichneten
ίο Fach aufgestapelt ist. Die Entnahme der Bücher aus mehreren senkrechten Stapeln soll hierbei durch Vermittelung zweiarmiger, mit einer Nase versehener, durch die Münze umzustellender Hebel erfolgen. Dies geschieht aber nicht —· wie bekannt — mittelbar unter Einschaltung von Zwischengliedern, sondern dadurch, daß die zweiarmigen Hebel an einem für mehrere Fächer gemeinschaftlichen Schieber so angeordnet sind, daß jeder münzenbelastete Hebel mit der an einem Ende vorgesehenen Nase unmittelbar in den Bereich des untersten Büchelchens des betreffenden Faches gelangt und so dieses beim Vorziehen des Schiebers mitnimmt. Hierdurch wird eine große Einfachheit des Mechanismus erreicht, was bei der großen Zahl der Fächer wertvoll ist.
In der Zeichnung ist ein derartiger Selbstverkäufer veranschaulicht. Fig. 1 und 2 zeigen die äußere Erscheinung des Gesamtapparates in der Vorder- bzw. in der Seitenansicht. Fig. 3 gibt die Außenansicht eines Faches in größerem Maßstabe zu erkennen. Fig. 4 ist die Hinteransicht eines Einzelfaches mit dem zugehörigen Mechanismus. Fig. 5 ist eine Seitenansicht, Fig. 6 eine andere Seitenansicht, Fig. 7 eine Oberansicht und Fig. 8 eine Unteransicht dieses Einzelfaches.
Es ist angenommen, daß die sämtlichen in einer vertikalen Reihe übereinander liegenden Fächer durch einen gemeinschaftlichen Schieber und Handgriff betätigt werden können. Der an der ganzen vertikalen Fächerreihe entlang sich erstreckende Schieber ist mit α und der Griff, der an dem Schieber α befestigt ist, mit b bezeichnet. Der Schieber ist an seinen Enden, nötigenfalls auch noch an anderen Stellen durch horizontale Bolzen c geführt, die an der Hinterwand d des Selbstverkäufers befestigt sind. Federn f, f sind bestrebt, den Schieber α stets in die Anfangsstellung zurückzuführen.
Unterhalb jedes Faches ist nun an jedem Schieber α ein zweiarmiger Hebel g drehbar angeordnet, dessen vorderes Ende unter der Mündung des Münzkanals h liegt, während das hintere, in wagerechter Richtung rechtwinklig umgebogene Ende sich in der Nähe des untersten Büchelchens des betreffenden Faches befindet. Dieses Ende ist mit einer vorstehenden, als Mitnehmer dienenden Nase i (Fig. 4 und 5) ausgerüstet. Die Büchelchen k liegen in bekannter Weise und durch einen Beschwerer belastet so in ihrem Fach, daß bei horizontaler Bewegung der Nase i nach vorn nur das unterste Büchelchen gefaßt und nach vorn herausgeschoben wird.
Die Gewichtsverhältnisse des zweiarmigen Hebels g sind so gewählt, daß im Ruhezustand die Nase i tiefer als das unterste Büchelchen sich befindet, so daß, wenn keine Münze in den Münzschlitz des betreffenden Faches ein-
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geworfen ist, beim Vorziehen des Schiebers a die Entnahme eines Büchelchens nicht erfolgen kann. Gelangt aber eine vorschrifts-. mäßige Münze in den Geldkanal h, aus dem in bekannter Weise unvorschriftsmäßige Münzen ausgeschieden werden, so geht das vordere Ende des Hebels g unter dem Gewicht der Münze nach unten (Fig. 6), die Nase i also nach oben, so daß sie sich hinter die Rückseite des untersten Büchelchens legt. Wird jetzt an dem Griff der betreffenden vertikalen Reihe gezogen, so wird das unterste Büchelchen des gewünschten Faches erfaßt und vorgeschoben, während die Münze von dem zu einer Platte m ausgebildeten vorderen Ende des Hebels g (Fig. 7) abrutscht und in die Kasse fällt. Damit nach dem Abrutschen der Münze der Hebel g mit seinem vorderen Ende nicht wieder nach oben schwingt, bevor das Büchelchen herausgezogen ist, ist der Sperrstift 0 ■ (Fig. 5, 6 und 7) vorgesehen, unter dem das vordere Hebelende nach dem Einwurf einer Münze gelangt, so daß er das Hochschwingen dieses Hebelendes verhindert.
Erst bei Rückgang des Schiebers α gelangt der Hebel g aus dem Bereich des Sperrstif-. tes 0, worauf er sich wieder mit seinem vorderen Ende unter den Münzkanal legen kann. Wird keine Münze in den Münzschlitz des betreffenden Faches eingeworfen, so gelangt die Nase i nicht in den Bereich des untersten Büchelchens und somit das vordere Ende des Hebels g nicht unter den Sperrstift 0. Das Hochschwingen der Nase i beim Einwerfen
einer Münze muß genau begrenzt werden, was 35 bei der gezeichneten Ausführungsform dadurch erfolgt, daß sich die rechtwinklige Umbiegung des Hebels g unter den Boden des Faches legt.

Claims (2)

40 Patent-An Sprüche:
1. Auswahlselbst verkauf er für nach Branchen geordnete kleine Adreßbücher aus mehreren senkrechten Stapeln, bei dem die Entnahme der Bücher durch Vermittelung zweiarmiger, mit einer Nase versehener, durch die Münze umzustellender Hebel erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiarmigen Hebel (g) an einem für mehrere Fächer gemeinschaftlichen Schieber (a) so angeordnet sind, daß jeder münzenbelastete Hebel mit der an seinem einen Ende vorgesehenen Nase (i) unmittelbar in den Bereich des untersten Büchelchens des betreffenden Faches gelangt und so dieses beim Vorziehen des Schiebers mitnimmt.
2. Auswahlselbstverkäufer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das durch die Münze beeinflußte Ende des Hebels (g) nach dem Abfall der Münze zur Kasse unterhalb eines Sperrstiftes (0) entlang gleitet, der das Aufwärtsschwingen dieses Hebelendes verhindert, während, wenn keine Münze eingeworfen ist, beim Vorziehen des Schiebers das Hebelende mit dem Sperrstift nicht in Berührung kommt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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