DE224924C - - Google Patents
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-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/24—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor with means for separately producing marks on the film, e.g. title, time of exposure
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42 d. GRUPPE
in HELSINGOr; Dänem.
Irrtümer zu vermeiden.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung
von Kontrollableseformularen für Gas-, Wasser- und Elektrizitätsmesser, u. dgl. Das Ablesen
des Standes der erwähnten Messer ist bisher in der Weise vorgenommen worden, daß die
ablesende Person mit Bleistift auf den Kupons den Stand notiert, den nach seiner Beobachtung
die Zeiger der Zählapparate o. dgl. einnehmen. Die Erfahrung zeigt indessen, daß
nicht selten ein fehlerhaftes Ablesen bzw. unrichtige Notierungen vorkommen, und dieses
fehlerhafte Ablesen gibt Anlaß zu berechtigten Klagen und Mißtrauen seitens der Konsumenten.
Viele derartige Messer sind ferner an Stellen angebracht, wo zum Ablesen künstliches Licht
notwendig ist, und viele unerfahrene kontrollierende Personen benutzen deshalb Zündhölzer,
nicht geschütztes Licht u. dgl., wodurch schon oft Explosionen bzw. Feuersgefahr verursacht
wurden.
Diesen Übelständen soll durch die vorliegende Erfindung abgeholfen werden.
Das Verfahren besteht darin, daß der Stand des Messers auf photographischem Wege
auf ein Ableseformular o. dgl. übertragen wird. Hierdurch ist jedes unrichtige Ablesen unmöglich
gemacht, und abweichende Meinungen zwischen dem Konsumenten und dem Ableser über den Stand des Messers im Augenblick
des Ablesens werden mit Sicherheit vermiej den. Da die Lichtquelle, die bei Aufnahme
des photographischen Bildes benutzt wird, in dem vom Kontrollbeamten mitgeführten
Apparat eingeschlossen ist, ist jede Explosionsbzw. Feuersgefahr ausgeschlossen.
Eine Fälschung des Ableseformulars ist, wenn nicht unmöglich gemacht, so doch in
hohem Grade erschwert. Das Ablesen kann sehr schnell erfolgen und kann von Personen
vorgenommen werden, die mit der Einrichtung des Zählers durchaus nicht vertraut sind und verursacht, abgesehen von der Anschaffung
des Apparates, keine nennenswerten Kosten.
Ein zur Ausführung des vorliegenden Verfahrens verwendbarer Apparat ist auf der
Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι ein senkrechter Schnitt durch den Apparat,
Fig. 2 der Apparat in teilweise wagerechtem Schnitt und
Fig. 3 derselbe von der Seite gesehen.
Der Apparat, welcher vor der Uhrscheibe b des Messers α angebracht wird, besteht aus
zwei Teilen, nämlich einem Leuchtkasten c und einem photographischen Apparat d. In
dem Leuchtkasten c, der innen weißlackiert ist, befinden sich zwei elektrische Glühlampen
(4 bis 6 Volt), die mit Hilfe einer kleinen Batterie, die in der Tasche oder auf andere
Weise mitgeführt werden kann, zum Leuchten
gebracht werden können. Die Uhrscheibe wird beleuchtet, und durch eine Linse f werden
die Strahlen in den Kasten d hineingeworfen. Der Kasten d ist durch Platten g, h
und w. in zwei Räunf'e geteilt; die Platte g
ist ein. Spiegel; in der Platte h ist ein rechteckiger
Ausschnitt k vorgesehen. Die Licht-. strahlen, welche durch die Linse hineindringen,
werden vom Spiegel g zurückgeworfen und
ίο bilden ein Spiegelbild der Uhrscheibe des
Messers in dem Ausschnitt k, über den das lichtempfindliche photographische Papier I hinweg
passiert. In dem anderen Teil des Kastens d befinden sich Walzen mit dem
photographischen Papier, z. B. extra Rapid (Bromsilberpapier). Das Papier besteht aus
einem langen Band I, auf welchem an beiden Enden ein Stück schwarzes Papierband von
derselben Breite wie das photographische Pa-
ao pier, angebracht ist; dieses Band ist um eine Walze m gewickelt, so daß die lichtempfindliche
Seite des Papiers nach außen liegt. Das schwarze Papier an den Enden des lichtempfindlichen
Papiers wird in bekannter Weise gebraucht, um die Walzen bei Tageslicht ohne Schaden zu wechseln. Das lichtempfindliche
Papier I wird von der Walze m über die
Walzen η und p nach der obersten Walze q
geführt, die mit Hilfe einer außen am Kastenrand angebrachten Kurbel, eines Knopfes r
o. dgl. gedreht werden kann. Um die Walzen anbringen bzw. herausnehmen zu können, sind
die beiden Seiten des Kastens abnehmbar. Die Verbindung wird für das Licht undurchdringlich
gemacht, indem die Seiten mit einer Nut versehen sind. Die Walze n, deren Umfang
ungefähr der Breite des Ausschnitts k entspricht, ist mit einem Zeiger s außen am
Kasten in Verbindung gebracht. Wenn dieser Zeiger sich einmal herumgedreht hat, ist der
Apparat für eine neue Aufnahme bereit, indem das lichtempfindliche Papier sich um ein der
Breite des Ausschnitts k entsprechendes Stück verschoben hat.
Vor dem Ausschnitt k ist eine Aluminiumplatte u angebracht, die von außen hin und
zurück geschoben werden kann und dadurch den Ausschnitt k und das dahinter liegende
lichtempfindliche Papier abzudecken vermag. Außen am Kasten ist ein viereckiger Ausschnitt
mit einer Klappe υ vorgesehen, so daß man dadurch den Spiegel und die Linse reinigen
kann. Der Apparat ist mit Klemmschrauben für die elektrische Leitung sowie
mit einem Kontakt χ für Ein- und Ausschaltung des Stromes versehen.
Der Apparat wird auf folgende Weise benutzt. Derselbe wird fest gegen die Uhrscheibe
des Zählers angedrückt; der Schieber u wird weggezogen, der elektrische Strom
während einer dem Empfindlichkeitsgrade des Papiers entsprechenden Anzahl Sekunden geschlossen,
alsdann wieder unterbrochen und schließlich der Schieber u vorgeschoben. Die
oberste Walze wird darauf um so viel gedreht, daß die Walze eine Umdrehung gemacht hat,
wonach die nächste Ablesung vorgenommen werden kann.
Wenn das Band I verbraucht ist, wird es herausgenommen und die darauf aufgenommenen
< Bilder werden entwickelt. Außer der Lage der Zeiger selbst findet sich auf jedem
Bilde eine Wiedergabe der Nummer des betreffenden Messers und kann man hieraus ersehen,
welche Ablesung und Messer zusammengehören.
Claims (2)
1. Verfahren, um beim Aufzeichnen der Angaben der Meßappärate für Gas, Elektrizität,
Wasser usw. die beim subjektiven Ablesen vorkommenden Irrtümer zu vermeiden, dadurch gekennzeichnet, daß von
jedem Meßapparat ein photographisches Bild des Standes des Zeigerwerks mit der
Nummer, des Zeichens usw. des Messeis aufgenommen wird, um als Kontrollablesungsformular
zu dienen.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die vom Kontrollbeamten mitzuführende photographische Kamera mit einer Lichtquelle zur Beleuchtung des
Objekts versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE224924C true DE224924C (de) |
Family
ID=485618
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT224924D Active DE224924C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE224924C (de) |
-
0
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