DE2248239C3 - Verfahren zum Stricken von Strümpfen - Google Patents

Verfahren zum Stricken von Strümpfen

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DE2248239C3
DE2248239C3 DE19722248239 DE2248239A DE2248239C3 DE 2248239 C3 DE2248239 C3 DE 2248239C3 DE 19722248239 DE19722248239 DE 19722248239 DE 2248239 A DE2248239 A DE 2248239A DE 2248239 C3 DE2248239 C3 DE 2248239C3
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DE
Germany
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heel
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knitting
stocking
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DE19722248239
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DE2248239A1 (de
DE2248239B2 (de
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Oskar 2301 Moenkeberg Sodenkamp
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Tilly-Strumpffabrik 2300 Kiel GmbH
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Tilly-Strumpffabrik 2300 Kiel GmbH
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/42Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration
    • D04B9/46Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration stockings, or portions thereof
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
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    • D04B1/22Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration
    • D04B1/24Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration wearing apparel
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum ■Stricken von Strümpfen oder dergleichen, bei dem ein Teil der Ferse im Pendelgang unter Mindern und der restliche Teil der Ferse im Rundlauf gestrickt wird.
Ein derartiges Verfahren ist aus der US-PS 19 32 292 bekannt Hierbei wird das Strumpfbein bis in den Bereich der Ferse im Rundlauf gestrickt Darauf wird zur Ausbildung des Fersenbeutels im Pendelgang unter Mindern in jeder vierten Maschenreihe weitergestrickt, bis etwa 90% der Fersenbiegung hergestellt sind. Darauf wird im Rundiauf weitergestrickt, wobei bei der ersten Rundlauf-Maschenreihe mit jedem Maschenstäb chen jeweils vier Randmaschen des im Pendelgang gestrickten Fersenstreifens verkettet werden.
Da nach dem bekannten Verfahren praktisch die gesamte Ferse im Pendelgang gestrickt wird, nimmt das Stricken der Ferse verhältnismäßig viel Zeit in Anspruch. Darüber hinaus wird zwar im Bereich des im Pendelgang gestrickten Fersenstreifens viel Ware angehäuft, was sich für die Haltbarkeit des Strumpfes günstig bemerkbar macht. Nach dem anschließenden Umschalten in den Rundlauf tritt jedoch im Bereich der Minderkante des zuvor gestrickten Fersenstreifens eine Warenverdünnung ein, so daß der Strumpf in diesem ebenfalls stark beanspruchten Bereich leicht einreißen kann, wodurch der Vorteil der im Bereich des im Pendelgang gestrickten Fersenstreifens angehäuften Ware wieder zunichte gemacht wird.
Aus der CH-PS 3 88 520 ist ein weiteres Verfahren zum Stricken von Strümpfen bekannt, bei dem der Fersenbeuiel ebenfalls im Pendelgang gestrickt v/ird. Dabei werden unter mehrfachem Mindern und Zunehmen verschiedene Warenzwickel gebildet, die eine gute Paßform ergeben. Jedoch ist hierbei der zum Stricken der Ferse erforderliche Zeitaufwand erheblich, so daß dieses Verfahren zum Stricken von Massenware nicht geeignet ist.
Schließlich ist es bekannt, den Fersenteil ebenso wie den übrigen Strumpf durchgehend im Rundlauf zu stricken und die Ferse nach der Fertigstellung des Strumpes thermoplastisch zu formen. Diese Fertigungsart hat den Vorteil, daß die Laufzeit auf der Rundstrickmaschine erheblich verkürzt wird. Dagegen besteht hier der Nachteil, daß die Paßform nicht so gut ist wie bei der Pendelferse, so daß die geformte Ferse am Fuß leicht verrutscht Außerdem kommt es beim thermoplastischen Formen zu einer Warenverdünnung im Bereich der stark beanspruchten Ferse, so daß der Strumpf leicht reißt
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Stricken von Strümpfen oder dergleichen anzugeben, das es gestattet, innerhalb möglichst
ίο kurzer Bearbeitungszeit auf der Rundstrickmaschine einen Strumpf mit gut sitzender und haltbarer Ferse zu stricken.
- Diese Aufgabe wird bei dem gattungsgemäßen Verfahren erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bis etwa zur Hälfte der Ferse im Pendelgang gestrickt und _ dabei in jeder Maschenreiha gemindert wird.
Auf diese Weise läßt sich gegenüber der durchgehend gepenaelten Ferse eine erhebliche Verkürzung der Laufzeit der Rundstrickmaschine erreichen, während gleichzeitig eine gute Paßform erzielbar ist, so daß die Ferse fest am Fuß sitzt Dabei kann nach dem Umschalten aus dem Pendelgang in den Rundlauf der Rundstrickmaschine jedes Maschenstäbchen mit jeweiL einer Randmasche verkettet werden, so daß in diesem stark beanspruchten Bereich keine Warenverdünnung eintritt. Der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhaltene Strumpf hat daher auch eine hohe Haltbarkeit.
Die Erfindung wird im folgenden anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Die Zeichnung zeigt den Fersenteil eines nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Strumpfes in Seitenansicht.
Der Strumpf ist vom Bein her bis zu dem an der
sr> Verstärkung erkenntlichen Fersenteil, das heißt bis zu der Linie a-a' im Rundlauf gestrickt In Höhe der Oberkante der Ferse a werden auf dem Teil des Strumpfes, der über dem Spann des Fußes zu liegen kommt, also längs der Linie a', die Hochfußnadeln der
4» Rundstrickmaschine außer Betrieb gesetzt, während der Fersenteil A bis zur Linie b verstärkt und unter pendelartiger Bewegung des Zylinders der Rundstrickmaschine mit den verbleibenden Tieffußnadeln hergestellt wird. Dabei wird bei jeder Pendelreihe eine Nadel
4r> mehr außer Betrieb gesetzt. Nach Fertigstellung etwa der halben Ferse, im vorliegenden Beispiel etwa 40 Pendelreihen, also an der Linie b, wird die Maschine aus dem Pendelgang in den Rundlauf umgeschaltet und der zweite Teil B der Ferse im Rundlauf verstärkt
5(i gearbeitet, wobei der verstärkte, im Rundlauf gestrickte Teil längs der Linie c stufenförmig abgesetzt wird. Auf diese Weise ergibt sich etwa in der Hälfte der Ferse auf dem verdickten Teil der Linie b eine einfache strichförmige Minderung. Der im Rundlauf gestrickte Teil der Ferse reicht etwa bis zur Linie d, an die .,ich die verstärkte Sohle anschließt. Die Ferse braucht nicht thermoplastisch verformt zu werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Stricken von Strümpfen oder dergleichen, bei dem ein Teil der Ferse im Pendelgang unter Mindern und der restliche Teil der Ferse im Rundlauf gestrickt wird, dadurch gekennzeichnet, daß bis etwa zur Hälfte der Ferse im Pendelgang gestrickt und dabei in jeder Maschenreihe gemindert wird.
DE19722248239 1972-10-02 1972-10-02 Verfahren zum Stricken von Strümpfen Expired DE2248239C3 (de)

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DE2248239A1 DE2248239A1 (de) 1974-04-18
DE2248239B2 DE2248239B2 (de) 1979-09-13
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DE102006031336B4 (de) 2006-07-06 2010-08-05 Airbus Deutschland Gmbh Verfahren zur Herstellung eines Faserverbundbauteils in der Luft- und Raumfahrt

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DE2248239A1 (de) 1974-04-18
DE2248239B2 (de) 1979-09-13

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