DE22453C - Neuerung an Mundharmonikas - Google Patents

Neuerung an Mundharmonikas

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DE22453C
DE22453C DENDAT22453D DE22453DA DE22453C DE 22453 C DE22453 C DE 22453C DE NDAT22453 D DENDAT22453 D DE NDAT22453D DE 22453D A DE22453D A DE 22453DA DE 22453 C DE22453 C DE 22453C
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Germany
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harmonica
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innovation
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DENDAT22453D
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TH. MEINHOLD in Klingenthal
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D7/00General design of wind musical instruments
    • G10D7/12Free-reed wind instruments
    • G10D7/14Mouth-organs

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE Sl: Musikalische Instrumente.
TH. MEINHOLD in KLINGENTHAL. Neuerung an Mundharmonikas.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. October 1882 ab.
Hinter dem Stimmrost A. ist der Resonanzkasten B angebracht, auf dessen Wänden d und / die Stimmzungen ζ angeordnet sind. Diese werden durch Zupfen zum Tönen gebracht, zu welchem Zweck sie mit entsprechenden Haken oder Vorsprüngen versehen sind. Während des Spielens sollen die einzelnen Stimmen je nach Erfordernifs mit der Hand gezupft werden, wodurch eine hübsche begleitende oder ergänzende Ton wirkung hervorgebracht werden soll, die von grofser Mannigfaltigkeit ist, da sich eine gröfsere Anzahl solcher durch die Hand in Schwingung zu versetzenden Stimmen anbringen läfst.. Um die Schwingungen der Stimme zu verstärken, ist im Resonanzkasten B der Klapperkolben χ angebracht, welcher, um y drehbar, mittelst eines kleinen aufsenliegenden Handgriffes bewegt wird und im Resonanzkasten B hin- und herschwingt, wodurch die Luft eingesaugt und ausgedrückt wird. Der Kolben ist an seinen Rändern mit Lederstreifen versehen, damit eine Dichtung erzielt wird. Die Feder υ soll die Bewegung desselben erleichtern. Um die Klangwirkung dieser schwingenden Stimmen noch weiter zu erhöhen, kann die Einrichtung getroffen werden, dafs die aus dem Stimmrost A entweichende Luft den Resonanzkasten B passiren mufs, um beim Austritt durch die Stimmspalten die Klangstärke der Stimmzungen zu erhöhen. Um die Begleitung durch eine Trommel zu verstärken, kann die Rückwand des Resonanzkastens B zur Anbringung einer durch Hammer h geschlagenen Trommel verwendet werden. Die Mundharmonika kann nach Belieben in entsprechender Weise mit dem Resonanzkasten, den Stimmzungen ζ und der Trommel combinirt werden.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ί. An Mundharmonikas die Anbringung von Stimmzungen, die mittelst Hand in Schwingung versetzt werden, um zur Begleitung oder Verstärkung des Instrumentes zu dienen.
  2. 2. Die Anbringung eines Resonanzkastens B, an welchem diese Stimmzungen befestigt werden.
  3. 3. Die Combination des Resonanzkastens B mit den Stimmzungen « und der Trommel t.
  4. 4. Die Anbringung einer Windsaug- und Druckvorrichtung am Resonanzkasten B zum Zweck der Verstärkung des Tones der mit der Hand in Schwingungen versetzten Stimmen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT22453D Neuerung an Mundharmonikas Active DE22453C (de)

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DE (1) DE22453C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000218B (de) * 1955-04-25 1957-01-03 Gottlieb Macik Mundharmonika kombiniert mit Handblasebaelgen mit gleichabgestimmten Stimmzungen zur Begleitung und Verstaerkung

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DE1000218B (de) * 1955-04-25 1957-01-03 Gottlieb Macik Mundharmonika kombiniert mit Handblasebaelgen mit gleichabgestimmten Stimmzungen zur Begleitung und Verstaerkung

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