DE224513C - - Google Patents

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DE224513C
DE224513C DENDAT224513D DE224513DA DE224513C DE 224513 C DE224513 C DE 224513C DE NDAT224513 D DENDAT224513 D DE NDAT224513D DE 224513D A DE224513D A DE 224513DA DE 224513 C DE224513 C DE 224513C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/59Shaping sheet material under pressure
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    • B31B2160/10Shape of flexible containers rectangular and flat, i.e. without structural provision for thickness of contents

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 54«. GRUPPE
GUSTAV LESKE in BERLIN.
Verfahren zum Herstellen von Deckeln aus Pappe u. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. September 1908 ab.
Die nach den bisherigen Zieh- und Preßverfahren hergestellten Deckel aus Pappe u. dgl. besitzen häufig mehrere Übelstände, z. B. ist die Unterkante des Randes nicht glatt, sondern uneben und rauh, und es bildet der Rand des Deckels nicht genau einen Zylinder, sondern ist windschief. Schließlich besitzt der ganze Deckel, insbesondere der Rand nicht genügende Steifigkeit.
ίο Dieselben Ubelstände sind im wesentlichen vorhanden, wenn nach dem Ziehen der Deckel durch Druck auf die freie Kante des Randes gestaucht wird, um einen vorspringenden Wulst am Deckel zu erhalten.
Diese Übelstände werden durch vorliegende Erfindung dadurch beseitigt, daß das Stauchen der Zarge durch Druck auf die Bodenfläche des Deckels erfolgt, wobei der Deckel zunächst sich in der Ziehform rückwärts bewegt, bis die Unterkante des Randes auf dem Rande einer beim Ziehen zurückschnappenden federnden Matrize aufruht. Da das Stauchen mit großer Kraft erfolgt, ohne daß Material ausweichen kann, so wird ein steifer, unten glatter Rand erhalten, ohne daß es vorher notwendig ist, ihn zu beschneiden. Dieses Verfahren läßt sich insbesondere bei Deckeln kleineren Durchmessers, z. B. für Apothekerschachteln anwenden.
In der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Aufsicht in teilweisem Schnitt
Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie I-I.
Fig. 3 bis 6 zeigen schematisch in größerem Maßstabe die verschiedenen Stellungen der beweglichen Teile.
α ist der den Deckel bildende Stempel und b die Ziehmatrize, in der der Deckel gezogen wird. Am vorderen Ende derselben sind vier Platten c (Fig. 2), die unter dem Druck von Federn d stehen, angeordnet. Diese Platten bilden zusammen eine ringförmige Öffnung, mit welcher sie die Austrittsöffnung der Ziehmatrize b begrenzen. Sie können entgegen dem Druck der Federn in Richtung der Pfeile (s. Fig. 2) verschoben werden, so daß die durch sie gebildete Ringöffnung größer wird. Sie wird von einem kegelförmigen Flansche begrenzt und ihr Rand f ist schräg unterschnitten. Die Ringöffnung entspricht an der vordersten engsten Stelle genau dem Durchmesser des Stempels a.
Sobald der Stempel α die von der Schneidvorrichtung * aus dem Pappstreifen g gestanzte Scheibe getroffen hat, formt er in bekannter Weise den Deckel und zieht ihn durch die Matrize b hindurch. Beim Austritt aus der Matrize stößt der Deckel gegen die Kanten f und drückt die Platten c zurück, so daß er durch dieselben hindurchtreten kann. Durch die Federn d werden die Platten hinter dem Deckel wieder vorgedrückt, so daß sie gegen den Stempel α anliegen, wie Fig. 3 zeigt.
Gegenüber der Ziehmatrize b befindet sich eine zweite Ziehmatrize h, die auf Stangen i sitzt und durch diese nach der Matrize b hin und wieder zurück bewegt werden kann. Die nach den Platten c gerichtete Seite der Matrize h hat entsprechend der Erhöhung der

Claims (4)

Ränder e eine kegelförmige Vertiefung k. In dieser zweiten Ziehmatrize arbeitet ein'Gegenstempel L Die Wirkungsweise ist folgende: Sobald der Stempel α mit dem Deckel aus der Matrize b herausgetreten ist und die Platten c sich wieder zusammengeschlossen haben, wird der Deckel in die zweite Ziehmatrize h gedrückt und hier nochmals gezogen (s. Fig. 3). Beim weiteren Vorgehen trifft der Deckel gegen den zweiten Stempel I1 der eine ringförmige Aussparung m am vorderen Rand besitzt. Der Boden des Deckels wird zwischen den beiden Stempeln gepreßt und beide bewegen sich in Richtung der Pfeile nach rechts (s. Fig. 4), bis der Deckel mit seiner unteren Randkante η auf dem Ringvorsprung e aufsteht. Die Stempel bewegen sich dann noch etwas weiter nach rechts, wodurch der Rand des Deckels gestaucht wird und die in Fig. 5 dargestellte Form annimmt. Der Rand wird also bedeutend verkürzt und erhält entsprechend der Aussparung m des Stempelst einen Ringflansch 0. Sobald das Stauchen beendet ist, bleibt der Gegenstempel I stehen, während der Stempel α sich weiter nach rechts bewegt. Bald darauf bewegt sich auch die zweite Ziehmatrize h nach links (s. Fig. 6), wodurch der Deckel aus der Ziehmatrize h herausgedrückt wird, so daß er jetzt herunterfallen kann, sobald der Gegenstempel ihn freigibt. Die Bewegung der Teile, nämlich der Stempel α und I und der Ziehmatrize h, kann in beliebiger Weise, z. B. durch Exzenter- und Hebelverbindung von der Hauptwelle der Maschine aus erfolgen. Der ne'ue Deckel hat eine vollkommen glatte Unterkante, und der Rand ist genau zylindrisch und besitzt eine große Festigkeit, da er zweimal gezogen und dann noch gestaucht 40 ist. Pa τ ε ν τ - A ν s ρ rü c η ε :'
1. Verfahren zum Herstellen von Deckeln aus Pappe u. dgl. mit glatter, über dem Boden mit einem Rande vorstehender Zarge, dadurch gekennzeichnet, daß der in bekannter Weise durch eine federnde Matrize (c) hindurchgezogene Deckel in einer starren Matrize (h) zum Stillstand kommt, darauf von einem an der Kante mit einer Aussparung (m) für den vorstehenden Rand versehenen Gegenstempel (I) gegen den zurückgehenden Ziehstempel (a) gedrückt wird, bis er mit seinem freien Rand gegen die federnde Matrize (c) stößt, wobei das Stauchen der Zarge und Bilden des Randes vollendet wird, und er schließlich nach Zurückgehen der starren Matrize, Umkehr des Gegenstempels und Herausziehen des Ziehstempels freigegeben wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein mehrteiliger, federnd gelagerter konischer Ring nach dem Ziehen des Deckels den Stempel umfaßt und die Stütze für den unteren Deckelrand beim Stauchen bildet, sobald ein Gegenstempel gegen den Deckelboden preßt. .
3. Vorrichtung nach Anspruch 2 unter Verwendung von zwei Ziehmatrizen, dadurch gekennzeichnet, daß der mehrteilige, federnd gelagerte Ring zwischen den beiden Ziehmatrizen angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Ziehmatrize beweglich ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT224513D Expired DE224513C (de)

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DE224513C true DE224513C (de) 1900-01-01

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