DE22402C - Schlagwettevankündiger an Sicherheitslampen - Google Patents
Schlagwettevankündiger an SicherheitslampenInfo
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- DE22402C DE22402C DENDAT22402D DE22402DA DE22402C DE 22402 C DE22402 C DE 22402C DE NDAT22402 D DENDAT22402 D DE NDAT22402D DE 22402D A DE22402D A DE 22402DA DE 22402 C DE22402 C DE 22402C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21L—LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
- F21L23/00—Non-electric hand-lamps for miners
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N1/00—Sampling; Preparing specimens for investigation
- G01N1/02—Devices for withdrawing samples
- G01N1/22—Devices for withdrawing samples in the gaseous state
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Beleuchtungsgegenstände.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 24. September 1882 ab.
Vorliegende Erfindung basirt darauf, die beim Eintritt des Grubengases in das Innere einer
brennenden Lampe entstehende Temperaturerhöhung zu benutzen, um einen geeigneten
Körper auszudehnen und dadurch einen elektrischen Strom eines Signalapparates zu schliefsen.
An Stelle eines einfachen dünnen Metallstäbchens werden hierbei, um der Vorrichtung eine
gröfsere Empfindlichkeit zu verleihen, zwei dünne Metallstreifen angewendet, welche verschiedenes
Ausdehnungsvermögen besitzen, und ihrer Länge nach zu einem einzigen Bande zusammengeschweifst öder zusammengelöthet
werden.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt einen Apparat, bei welchem ein Stahl- oder Zinkbändchen
SZ durch ein Zinnloth mit einander verbunden sind und ein dünnes Stäbchen L
bilden, welches in ein Metallstück W eingefügt und mit diesem fest vernietet ist und dadurch
eine leichte Anbringung am Lampenkorbe O gestattet.
Infolge der ungleichmäfsigen Ausdehnung der beiden Metalle krümmt sich die Lamelle L bei
einer Wärmesteigerung nach derjenigen Seite, auf welcher sich das weniger ausdehnungsfähige
Metall befindet; das freie Ende P wird dabei mit dem Contactpunkt r in Berührung
gebracht und kann somit den Strom eines an der Lampe angebrachten elektrischen Alarmapparates
schliefsen. Eine sehr geringe Temperaturerhöhung, ein Hauch würde genügen, um diesen Schlufs zu bewirken, und es kann
daher der Apparat mittelst des Schlüssels Fund der Schraube g so geregelt werden, dafs er
von irgend einem beliebigen- Grade ab in Thätigkeit tritt. Ein oder mehrere von einander
entfernt liegende Contacte können noch angebracht werden, um eine Erhöhung der Temperatur und somit eine Zunahme des
Grubengases anzeigen oder ankündigen zu können.
Fig. 2 zeigt eine spiralförmig gewundene Lamelle F, welche infolge der gröfseren Länge,
welche ihr gegeben werden kann, auch noch in ihrer Empfindlichkeit erhöht werden könnte.
Bei einer Wärmesteigerung dreht sich die Spirale auf, kommt mit seinem freien Ende O mit
dem positiven Contact P in Berührung und schliefst den elektrischen Strom.
Fig. 3 zeigt die Anbringung des Dilationsapparates an einer Sicherheitslampe (System
Mueseler). C ist ein von einem Korbe E umgebener Blechcylinder. In dem ringförmigen,
isolirten Raum, welcher von diesem Korbe E und dem äufseren Lampenkorbe O gebildet
wird, befindet sich die Lamelle A, welche mittelst eines Winkelstückes aus Kupfer bei F am
Korbe der Lampe befestigt ist. F ist ein ringförmiges Metalltuch, welches den von E und O
gebildeten Raum schliefst. K ist der OeI-behälter
der Lampe, unter welchem sich ein elektrischer Signalapparat befindet, dessen Anbringung
indessen nach Wunsch verändert werden kann. Bei einer Temperaturerhöhung kommt die Lamellenspitze P mit der Schraube V
des negativen Poles in Berührung, und es wird dabei das Läutewerk in Thätigkeit gesetzt, was
stets geschieht, sobald die Luft mit derjenigen Grubengasmenge geschwängert ist, für welche
der Apparat durch Drehen des Schraubenknopfes H eingestellt worden.
Pig. 4 ist eine Modification der obigen Sicherheitslampe, welche darin besteht, dafs der
Blechcylinder D von einem Glascylinder C umgeben ist, durch welchen bekanntlich nur die
von Licht begleiteten Wärmestrahlen, nicht aber die Wärmestrahlen allein dringen können. In
dem dunklen Raum, zwischen dem äufseren Korb T und dem Glascylinder, und an dem
Aufsatz G des letzteren ist ein Winkelstück F angebracht,. welches zur Aufnahme der für die
Wärme empfindlichen Lamelle A dient. E ist ein zur Anbringung des Glascylinders dienender
Metallkranz. Ein zweiter Kranz E1 ist
mit E durch einen Bajonnetverschlufs verbunden und unterstützt den Glas- und den
Blechcylinder.
Fig. 5 stellt einen Ausdehnungsapparat für gröfsere Lampen dar. Derselbe besteht aus
einer hohlen, in ihrer Mitte abgeplatteten und krummgebogenen Zinkröhre geringer Stärke, .
welche bei O um einen Stift m drehbar aufgehängt ist und durch eine Feder r wie auch
durch das Gewicht der Feilspäne oder der Flüssigkeit, mit welcher der eine Schenkel t
angefüllt ist, in ihrer Lage gehalten wird. Eine Kupferplatte / verbindet die beiden Röhrenschenkel
111 mit einander und besitzt eine
längliche Oeffnung, in welcher sich der Stift S befindet. Dieser Stift ist an der Messingplatte V
befestigt, welche ihrerseits am Glascylinder d angebracht ist und durch die Contactschraube a
mit dem Leitungsdraht / in Verbindung steht. Die Anordnung des Apparates ist eine solche,
dafs sich die beiden Schenkel bei einer langsamen Temperatursteigerung gleichmäfsig ausdehnen;
bei einer plötzlichen Steigerung dagegen dehnt sich der leere Schenkel t1 mit
gröfserer Schnelligkeit als der volle Schenkel t aus und wird dabei der an der Platte / befindliche
Zeiger i in der Richtung des Pfeiles bewegt, mit dem negativen Contact in Berührung
gebracht und der elektrische Strom ohne- Rücksicht auf die äufsere Temperatur geschlossen.
Es ist selbstredend, dafs die Empfindlichkeit dieses Apparates auch von der Wärmeabsorptionsfähigkeit
des Stoffes abhängt, mit welchem der eine Schenkel angefüllt ist, denn je gröfser diese Fähigkeit, desto geringer auch
die Ausdehnung dieses Schenkels im Vergleich zu der des leeren Schenkels.
In Fig. 6 hat der Delationsapparat eine röhrenförmige Gestalt und besteht ebenfalls aus
zwei Metallen verschiedenen Ausdehnungsvermögens. Das eine dieser Metalle bildet den
Umfang m ο η, das andere denjenigen m b n.
C ist der Befestigungspunkt der Röhre und S ihr Aufhängungspunkt am Glascylinder d der
Lampe. X Y sind die beiden Contactpunkte, welche den Stromlauf schliefsen, sobald sie sich
einander nähern. Der Röhrentheil 11 kann ebenfalls mit gut leitenden zerkleinerten Stoffen
angefüllt werden, um die das Aufgehen des Ringes bewirkende Ausdehnung ganz und gar
auf den anderen Theil t1 t1 zu übertragen.
Die Anbringung der Lamelle in einem isolirten Raum ist keine nothwendige Bedingung
des guten Functionirens des Apparates; es genügt, die Lamelle oder Röhre innerhalb des
Lampenkorbes anzubringen.
Ferner kann der Dilationsapparat auch von einem Stoff umgeben werden, welcher die
Eigenschaft besitzt, sich durch Absorption schädlicher Gase zu erhitzen. In diesem Falle
könnte die in einem Winkelstück befestigte Lamelle von einem den erwähnten Stoff enthaltenden
Körbchen umgeben sein und dann in einen gewöhnlichen Lampencylinder gesteckt werden, um die erzeugte Wärme zurückzuhalten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein in einer Sicherheitslampe innerhalb des Drahtkorbes derselben befestigter und im Stromlauf eines elektrischen Signalapparates eingeschalteter Schlagwetterankündiger in Gestalt eines Ausdehnungsapparates L, Fig. ι und 2, oder jf j?1, Fig. 5 und 6, bestehend aus einem oder zwei dünnen Metallstreifen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE22402C true DE22402C (de) |
Family
ID=299038
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT22402D Active DE22402C (de) | Schlagwettevankündiger an Sicherheitslampen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE22402C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3290982A (en) * | 1964-03-20 | 1966-12-13 | Huck Mfg Co | Lockbolt construction including swaged nut |
| US3463046A (en) * | 1967-12-11 | 1969-08-26 | Emhart Corp | Blind fastening rivet and method of making same |
| US4297774A (en) * | 1979-09-26 | 1981-11-03 | Medlock Alfred A | Method for modifying a fluid fuel metering jet orifice |
-
0
- DE DENDAT22402D patent/DE22402C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3290982A (en) * | 1964-03-20 | 1966-12-13 | Huck Mfg Co | Lockbolt construction including swaged nut |
| US3463046A (en) * | 1967-12-11 | 1969-08-26 | Emhart Corp | Blind fastening rivet and method of making same |
| US4297774A (en) * | 1979-09-26 | 1981-11-03 | Medlock Alfred A | Method for modifying a fluid fuel metering jet orifice |
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