DE2240297A1 - Wickeleinstellvorrichtung zum steuern des kontakts zwischen einem band und einer walze - Google Patents

Wickeleinstellvorrichtung zum steuern des kontakts zwischen einem band und einer walze

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DE2240297A1 DE2240297A DE2240297A DE2240297A1 DE 2240297 A1 DE2240297 A1 DE 2240297A1 DE 2240297 A DE2240297 A DE 2240297A DE 2240297 A DE2240297 A DE 2240297A DE 2240297 A1 DE2240297 A1 DE 2240297A1
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tape
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William Kingsley
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Description

Xerox Corporation, Rochester, H.Y./USA
Y/ickeleinstellvorrichtung zum Steuern des Kontakts zwischen einem Band und einer Walze
Die Erfindung betrifft allgemein Systeme zur Bildheroteilung und besonders Verfahren und Vorrichtung zum Austausch von Wärmeenergie mit einem Gewebe oder Band
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zur Steuerung dessen Temperatur. Die Temperatursteuerung wird dazu verwendet, um ein wärmeempfindlich es, das Bild aufzeichnendes Teil in Bandform zu bearbeiten.
Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf ein Verfahren zum Steuern der Temperatur eines wärmeempfindlichen Gewebes oder Bandes und eine Vorrichtung zur Herstellung eines Bildes mit einem derartigen Verfahren.
Ein Wanderbildsystem ist in der US-PS 3 520 681 und den' parallelen US-Anmeldungen 553 837, eingereicht am 31# Mai 1966, 634 757, eingereicht am 25. April 1967, sowie 837 791» eingereicht am 30. Juni 1969, dargestellt, auf deren Erläuterungen hier Bezug genommen wird. Allgemein wird bei einem solchen Wanderbildsystem ein das Bild herötielleiides Teil mit Bildteilchen und einem erweichbaren Material verwendet. Elektrische Kräfte, welche zu bestimmten Bildteilchen gehören, bewirken, daß die Teilchen durch das erweichbare Material wandern, wenn dessen mechanischer Widerstand gegenüber dem Wandern verringert wird. Der mechanische Widerstand des erweichbaren Materials wird verringert durch Verfahren wie Erweichen, Erwärmen, Behandlung' mit gasförmigen oder flüssigen Lösungsmitteln und Kombinationen hiervon. Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit dem Erwärmen und Kühlen der obigen das Bild herstellenden Teile und anderer empfindlicher Teile in Bandform. ; . ■..,...
Ein Wanderbildteil in Bandform kann als Teil eines Ent?- wicklüngsachrittes zum Ausbilden eines aichtbaren Bildes erwärmt werden. Das gleiche Band oderi der gleiche fil» !«erden auch gekühlt, um Teilchen an bestimmten Stellen auf dem Film festzulegen. Bei anderen wärmeempfindlichen Materialien kann das Erwärmen und Kühlen anderen Zwecken dienen. In jedem Fall besteht das Problem darin, den Energieaustausch bei einem Band zu steuern, ohne die Temperatur des
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Bandes auf einen Wert anzuheben oder zu erniedrigen, bei welchem das Teil strukturell und/oder funktionell beschädigt wird.
Dementsprechend ist es das Ziel der Erfindung, die genannt <η Probleme zu lösen und Beschränkungen zu überwinden und Verfahren und Vorrichtung zum Austauschen von Wärmeenergie bei den oben beschriebenen .Wanderbildteilen in Bandform zu schaffen. Dabei soll verhindert werden, daß, ein wärmeempfindliches Bad auf !Temperaturen erwärmt oder gekühlt wird, welche strukturell oder funktionell ungeeignet sind.
Die Erfindung bezweckt weiter, einen schnellen Eingriff und ein schnelles Lösen eines Wärmeenergieelements mit bzw. von einem Band zu bewirken. Dabei soll der Oberflächenbereich gesteuert werden, über welchen die Wärmeenergie bei einem Band ausgetauscht wird. Das Band soll mit einer Wärmeenergieeinrichtung in Kontakt gebracht werden, wenn es sich bewegt, und der Kontakt soll unterbrochen werden, wenn das Band ruht.
Die Aufgabe der Erfindung wird mit einem Verfahren der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Band zum Umlenken der Bandrichtung entsprechend einem Winkel Theta um eine Wärmewalze mit zugehöriger Wärmeenerr· giequelle gewickelt wird, eine Wickeleinstellwalze wenigstens
entlang eines Teils eines kreisförmigen Weges um den Umfang der Wärmewalze bewegbar gelagert wird, und die Wickeleinstellwalze zwischen wenigstens zwei Lagen auf dem kreisförmigen Weg zum Andern des Oberflächenkontaktbereichs zwischen dem Band und der Wärmewalze bewegt wird.
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Eine Vorrichtung zur Herstellung eines Bildes umfaßt erfindungsgemäß eine Versorgungs- und eine Aufnahmespule zum Halten eines durch Wärme entwickelbaren Bandes für den Bildaufbau, eine benachbart dem Band zwischen der Versorgungs- und der Aufnahmespule angeordnete Bildwalze zum elektrischen Verbinden einer :Potentialquelle mit einem leitenden Substrat des Bandes, ein Korotron zum Erzeugen einer elektrostatischen Ladung auf dem Band bei dessen Vorbeilauf an der Bildwalze, eine Belichtungseinrichtung zum Belichten des geladenen Bandes mit einer elektromagnetischen Strahlung, eine so angeordnete Wärmewalze, daß das Band um einen Teil deren Umfangs zum Heizen des Bandes zur Bildentwicklung gewickelt ist, und eine längs eines kreisförmigen Weges um den Umfang der Wärmewalze zum Ändern des Oberflächenkontaktbereiches zwischen dem Band und der Wärmewalze bewegbar gelagerte Wickeleinstellwalze.
Mit der Erfin-dung werden ein neues Bandbehandlungsverfahren sowie eine entsprechende Vorrichtung realisiert. Wärmeenergie wird bei einem Bandteil dadurch ausgetauscht, daß das Band über eine mit einer Wärmeenergieeinrichtung gekoppelte Wärmewalze geführt wird. Ein erster Wärmeaustausch tritt auf, während sich das Band in Kontakt mit der Wärmewalze befindet, und ein zweiter Wärmeaustausch tritt auf, wenn das Band von der Wärmewalze getrennt wird. Der Eingriff und die Trennung von Band und Wärmewalze werden erzielt mit Hilfe einer Wickeleinötellvorrichtung. Die Wickeleinstellvorrichtung enthält eine Wickeleinstellwalze, welche in drehbar um die Drehachse der Wärmewalze gelagerten Schwenkarmen gelagert ist. Die Wickeleinstellwalze bewegt sich&uf einem zum dem Umfang der Wärmewalze konzentrischen kreisförmigen Weg. Die Lage der Wickeleinstellwalze relativ zu der Wärmewalze bestimmt, ob das Band in
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Eontakt mit der Wärmewalze ist, sowie die Größe des Oberflächenkontakt bereichs zwischen Band und Wärmewalze.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung' ist zum besseren Verständnis der Ziele und Merkmale der Erfindung in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Systems zur Bildherstellung, unter Verwendung von Verfahren und Vorrichtung zur Bandbehandlung entsprechend der Erfindung und
Pig. 2 bis 4 schematische Seitenansichten eines über eine Wickeleinstellwalze und eine Wärmewalze geführten Bandes mit verschiedenen lagen der Wickeleinstellwalze in jeder Fig. zur Darstellung verschiedener Kontaktbereiche zwischen der Wärmewalze und dem Band einschließlich einem kontaktlosen Zustand.
Das Wanderbildsystem nach Fig. 1 verwendet eine Wärraewalze 1 und eine Wickeleinstellvorrichtung 2 zum Steuern der Temperatur eines Gewebes oder Bandes 3. Das Band hat einen Aufbau zur Wanderbilderzeugung mit einem leitenden Substrat und einer Wanderschicht bestehend aus Bildteilchen und einem erweichbaren Material. Das Band ist zwischen einer Versorgungsspule 4 und einer Aufnahmespule 5 durch das Gerat geführt. Während das-Band zwischen den beiden Spulen umgewickelt wird, werden auf ihm Bilder durch folgende Schritte ausgebildetϊ Aufbringen einer elektrostatischen Ladung auf der freien oder äußeren Oberfläche des Bandes beim Vorbeilaufen an einem Korotron 9, Belichten des-geladenen Bandes mit einer elektromagnetischen Strahlung (z.B. einem wandernden Lichtpunkt), während es sich an einer Belichtungseinrichtung 10 vorbeibewegt, und Entwickeln des geladenen und
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belichteten Bandes während der Vorbeibewegung an der: Wärme-■ walze durch Verringern des mechanischen Widerstände des erweichbaren Materials des Bandes gegenüber einem V/andern von Bildteilchen. Die Verringerung des mechanischen Widerstands kann mit verschiedenen Verfahren einschließlich des hier in Betracht kommenden Verfahrens der Erwärmung des erweichbaren Materials bewirkt werden.
Die lade- und Belichtungsschritte führen zu einem latenten elektrischen Bild, welches durch Entwicklung an der Wärmewalze sichtbar gemacht wird. Das Erwärmen verringert den mechanischen Widerstand des Bandes durch Erweichen des Bandes. Die zu dem latenten elektrischen Bild gehörigen Bildteilchen wandern in der Tiefe durch das entwickelte erweichbare Material und erzeugen dabei positive und negative Bilder aus gewanderten und nicht gewanderten Teilchen. Prozeßparameter wie Ladungshöhe, Polaritäten und/oder Materialien sind so steuerbar, daß die belichteten oder nicht belichteten Teilchen die wandernden Bildteilchen sind. Bezüglich Einzelheiten in Bezug auf den Wanderbildprozeß wird aui die eingangs genannten Patentschriften und Patentanmeldungen Bezug genommen. Dort sind auch mehrere Einzelheiten bezüglich des Wegwaschens von erweichbarem Material und Spalten eines erweichbaren Materials zum Trennen von gewanderten und nicht gewanderten Teilchen erläutert.
Bildbildungsprozess und -strukturen auf Grund thermoplastischer Deformation wie in den US-PS 3 055 006, 3 196 011 und 3 113 179 erläutert sind Beispiele für andere Systeme, mit welchen die vorliegende Erfindung Verwendung finden kann. Auf die dortigen Erläuterungen wird ebenfalls Bezug genommen. Kurz zusammengefaßt umfassen diese Verfahren das Verformen der Oberfläche eines thermoplastischen Materials mit einem mit der auf der Oberfläche des thermoplastischen Materials aufgebrachten Ladung zusammenhängenden Feldes. Dadurch, daß das thermoplastische Material erwärmt und/oder einem
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Lösungsmittel ausgesetzt wird, kann es unter dem Einfluß der Ladung verformt werden. Wenn das thermoplastische Material auf einem Fotoleiter angeordnet ist, können die einzelnen Verfahrensstufen aus dem Laden, Belichten und Entwickeln wie "bei dem Wanderbildverfahren "bestehen. Der Unterschied zwischen den Verfahren besteht in dem Entwicklungsschritt. In dem einen Entwicklungsschritt wandern die Teilchen und in dem andern verformt sich eine Oberfläche.
In anderen Systemen als den obigen sind wärmende und/oder kühlende Bandteile zweckmäßig. Z.B. erfordert ein Kinobildfilm mit Halogensilber eine Kühlung, um das Harzmaterial des Filmes vor der Wärme zu schützen, welche durch die bei der Projektion der Filmbilder benutzten Lampen erzeugt wird. Weiter kann bei der Herstellung der Bandteile ein Schritt enthalten sein, bei welchem aus verschiedenen Gründen dem Band Wärme zugeführt oder entzogen wird. Die vorliegende Erfindung findet Anwendung in allen solchen Bandsystemen, -verfahren und/oder -geräten.
In Fig. 1 tragen eine horizontale und eine vertikale Rahmenplatte 14 und 15 die verschiedenen Systemkomponenten. Ein Antriebsmechanismus 16 ist in herausgezogener Lage benachbart der ihn tragenden vertikalen Rahmenplatte dargestellt. Ein Antriebsmechanismus umfaßt einen mit der Aufnahmespule 5 gekuppelten Elektromotor 17 und eine mit der Versorgungsspule 4 gekoppelte Schleppbremse oder Kupplung 18. Der mit der Aufnahmespule gekuppelte Elektromotor zieht das Band von der Versorgungsspule gegen die Vorspannkraft der Schleppbremse oder Kupplung, um das Band während der Bewegung und im Ruhezustand unter Spannung zu halten. Das Band wird unter einer ersten leer-laufenden Walze 19 und über eine Bildwalze 20 geführt. Von der Bildwalze wird das Band Um die Wärmewalze 1 und die Wiekeleinstellvorrichtung 2, über eine leerlaufende Ausgangswalze 21, über leerlaufende Walzen 22 und
— Pi —
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η
— ο —
23 zum Vorführen und vorbei an einem Bildschirm 24 zu der AufnahmeBpule 5 geführt. Wie oben erwähnt wird das Band beim Vorbeilaufen an dem Korotron 9 geladen, beim Vorbeilaufen an der Belichtungseinrichtung 10 belichtet und beim Vorbeilaufen an der Wärmewalze 1 entwickelt.
Das Korotron enthält einen dünnen leitenden Draht verbunden mit einer elektrischen Energiequelle hohen Potentials. Das Substrat des Bandes ist leitend und über die Bildwalze 20 mit einem geeigneten Potential, z.B. Erde, verbunden. Die Bildwalze ist eine leitende, zum Erden des Bandes beispielsweise elektrisch mit Erde verbundene Walze. Die Potentialdifferenz zwischen dem Substrat des Bandes und dem Korotrondraht ergibt einen Pluß von Ionen und anderen geladenen Teilchen zwischen beiden. Polglich wird die andere Oberfläche durch die auf ihr abgelagerten Ionen und anderen geladenen !Teilchen auf ein hohes Potential geladen.
Der Belichtungsmechanismus ist schematisch als sich bewegender Pinger einer elektromagnetischen Strahlung 30 dargestellt, welcher sich über die Breite des Bandes bewegt. Dieser Lichtfinger kann durch jede geeignete Einrichtung einschließlich eines von dem Spiegel eines Galvanometers reflektierten Lichtstrahls gebildet werden. Die Intensität des Lichtstrahls kann durch geeignete Mittel wie z.B. ein Glasbild im Weg des Lichtstrahls moduliert werden. Der Lichtstrahl kann an der Oberfläche einer Kathodenstrahlröhre erzeugt v/erden. Wechselweise kann die Belichtungseinrichtung eine Linien- oder Schlitzbelichtung aufweisen, bei welcher eine Lichtlinie den Lichtfinger der Strahlung 30 ersetzt.
Die Wärmewalze besteht aus einer Walze mit relativ großem Durchmesser und einem geeigneten Heizelement (oder Kühlelement) in einem anderen System^im Innern. Beispiele geeigneter Wärmeenergieelemente sind ein elektrischer Widerstandsheizer, eine infrarote Lampe, Schlangen mit heißer oder kalter
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Flüssigkeit und Schlangen mit heißem oder kaltem Dampf oder Gas. Das Ziel besteht darin, Wärmeenergie zwischen dem Band und dem Umfang der'Wärmewalze auszutauschen. Am bequemsten wird der Umfang der Wärmewalze durch Leitung durch die Wandung der Wärmewalze geheizt oder gekühlt. .Wie die Wandung geheizt wird, ist nicht besonders wichtig, da dies eine Sache der entsprechenden Auslegung ist. Z.B. können Strahlung und/oder Konvektion das grundlegende Mittel, zum Heizen der Innenwandung der Walze sein. Die Erfindung ist jedoch nicht auf diese Heiz- und Kühlverfahren beschränkt, da sie selbst dann ausführbar ist, wenn die Wärmewalze ein hohler Glaszylinder mit einer Infrarotlampe im Innern ist. Das Haupterfordernis für die Erfindung besteht darin, eine Bandstelle vorzusehen, an welcher eine hochwirksame Wärmeübertragung auftritt. Diese Stelle ist der Umfang der Wärmewalze, und die Wickeleinstellvorrichtung trägt dazu bei, die Bandtemperatur durch Ändern des Kontaktbereichs zwischen dem Band und der Wärmewalze zu steuern.
Die Wickeleinstellvorrichtung enthält zwei Schwenkarme, welche an entgegengesetzten Enden der Wärmewalze um deren Achse schwenkbar gelagert sind. In Pig. 1 ist nur ein Schwenkarm 40 zu sehen. Der nicht zu sehende Schwenkarm am anderen Ende der Wärme walze ist ebenso aufgebaut und ang.e-* bracht. Eine Wickeleinstellwalze 41 ist nahe den freien Enden der Schwenkarme in geeigneten Lagern 42 gelagert. Eine Kontermutter 43 ist auf die Achse der Wärmewalze und gegen den Schwenkarm 40 geschraubt, um diesen gegen Drehung zu halten. Wenn die Kontermutter gelöst wird, lassen sich die Schwenkarme zum Ändern der Stellung der Wickeleinstellwalze relativ zii der Wärmewalze drehen. Mit dieser' Anordnung kann die Wickeleinstellwalze in einer unbegrenzten Z„ahl von Lagen auf einem'kreisförmigen Weg f>1 um die Wärmewalze angeordnet v/erden. Der Zwischenraum zv/Lachen den Umfangen der WLakeleinstellwalze und Wärmewalze wird yo gewählt;,, daß er genügend groß Lab, um einon Kontaleb zvrioehon. dom Bund und. iilor■_ Marino-
0 0 U 0 fJ / 1 0 B «i
BAD ORIGINAL
walze in wenigstens einer Lage der Wickeleinstellwälze zu verhindern. Die Punktion der Bandtrennung wird im folgenden näher erläutert.
Die Kontermutter ist repräsentativ für einen von vielen Mechanismen zum Einstellen der Wickeleinstellwalze relativ zu dem Umfang der Wärmewalze. In loher entwickelten Systemen ist die Kontermutter durch einen Schrittmotor oder eine andereJLagesteuereinrichtung ersetzt. Die Lagesteuereinrichtung wird automatisch im Ansprechen auf die Bewegung des Bandes betrieben. Ein Beispiel ist ein mit den Schwenkarmen gekoppelter Elektromotor, welcher eingeschaltet wird, um sich eine feste Anzahl von Winkelgraden in einer ersten Richtung zu drehen, wenn der mit der Aufnahmespule 5 gekoppelte Elektromotor 17 eingeschaltet wird, und um sich eine feste Anzahl von Winkelgraden in der entgegengesetzten Richtung zu drehen, wenn der Elektromotor 1*7 ausgeschaltet wird. Schaltvorrichtungen für einen solchen Betrieb sind bekannt. Die beschriebene Vorrichtung bewirkt, daß das Band in Kontakt mit dem Umfang der Wärmewalze gezogen wird, wenn sich das Band bewegt, und daß es außer Kontakt mit der Wärmewalze gezogen wird, wenn es anhält.
Die Fig. 2 bis 4 zeLgen den Betrieb der Wickeleihstellvorrichtung, wobei die Schwenkarme der klaren Darstellung halber weggelassen sind. Der Winkel Theta ist der Winkel, um welchen das Band umgelenkt wird, wenn es um die Wärmewalze und außer Kontakt mit der Wickeleinstellwalze 41 geführt 1st. Der Winkel Theta definiert auch den maximalen Kontaktbereich zwischen der Wärmewalze und dem Band. Je ; kleiner der Winkel Theta ist, desto größer ist der Betrag dea Wärmeaustausches zwischen dem Band und der Wärmewalze infolge dor größeren Zeitdauer, während.welcher Wärme aust';o Uiuucht wird. .- , , . ■/.· ·.
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Der Winkel Theta definiert auch die minimale Abmessung für den Schwenkradius 50, welcher der Abstand zwischen den Drehachsen der Wickeleinstellwalze und der Wärmewalze ist. Wenn der Schwenkradius 50 ausreicht, um eine Lage der Wickeleinstellwalze nahe dem Scheitel des Winkels Theta zu erreichen, tritt ein minimaler Kontakt zwischen dem Band und der Wärmewalze auf. Ein weiteres Vergrößern des Schwenkradius 50, um die Winkeleinstellwalze wie in Fig. 4 dargestellt rechts vom Scheiteides Winkels Theta anzuordnen, führt zu einer vollständigen Trennung zwischen dem Band und der Wärmewalze. Die mit der Versorgungsspule gekoppelte Schleppbremse oder Kupplung 18 hält das Band gespannt, wenn die Wickeleinstellwalze sich entweder in der in der Pig. 2 dargestellten Ruhelage oder in der in Pig. 4 dargestellten Scheitellage befindet.
Wenn die Wärmewalze geheizt .(oder gekühlt) wird, nimmt die Temperatur des Bandes zu, wenn sich die Wickeleinstellwalze 41 in der Ruhelage befindet-. Die Bandtemperatur wird durch die Umgebungsluft verringert, wenn sich die Wickeleinstellwalze in der Scheitellage befindet. Durch Anordnung der Wickeleinstellwalze in einer Zwischenlage wie in Pig. 3 dargestellt kann der Oberflächenkontakt zwischen den beiden Extremen verändert werden. Der Winkel Theta wird entsprechend den Bedürfnissen eines bestimmten Systems gewählt und kann zwischen UuIl und 180° geändert werden. 3?ür den Fall, daß der Winkel Theta 0° ist, ist das Band zur Hälfte um die Wärmewalze gewickelt, und der Radius der Wickeleinstellwalze muß größer als der Radius der Wärmewalze sein, um eine vollständige Trennung zwischen Band und Wärmewalze erreichen zu können.'Die Scheitellage ist in, diesem Pail im Unendlichen. Wenn Theta 180° ist, erfolgt der Kontakt zwischen dem Band und dem Wärmeroller längs im wesentlichen einer linie im Tangentenpunkt zwischen Band
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und Wärmewalze. Die Wickeleinstellwalze trennt die beiden, wenn sie im Scheitel des Winkels Theta, in diesem Fall im Tangentenpunkt, angeordnet ist. Wechselweise ist die Wickeleinstellwalze auf der anderen Seite des Bandes angeordnet. In diesem Falle tritt ein minimaler Oberflächenkontakt auf, wenn sich die Wickeleinstellwalze am Scheitel oder Tangentenpunkt befindet, und der Kontaktbereich vergrößert sioh, wenn die Wickeleinstellwalze in eine andere Lage bewegt wird. Da sich das Band zwischen der Wickeleinstellwalze und der Wärmewalze befindet, zieht die Wickeleinstellwalze das Band in größeren Kontakt mit der Wärmewalze, wenn sie aus der Scheitellage wegbewegt wird.
Kurz zusammengefaßt wird nach der Erfindung die Temperatur eines wärmeempfindlichen Bandes durch Ändern der Kortaktfläche zwischen dem Band und einer Wärmewalze mit einer geeigneten mit dieser verbundenen Wärmeenergieeinrichtung verändert. Eine Wickeleinstellwalze ist längs eines zum Umfang der Wärmewalze konzentrischen kreisförmigen Wegs bewegbar gelagert und ändert den Oberflachenkontaktbereich zwischen dem Band und der Wärmewalze in verschiedenen Stellungen relativ zu der Wärmewalze.
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Claims (1)

  1. Pat entansprüch.e
    1. . Verfahren zum Steuern der temperatur eines wärmeempfindlichen Gewebes oder Bandes, dadurch gekennzeichnet, daß das Band zum Umlenken der Bandrichtung entsprechend einem Winkel Theta um eine Wärmewalze mit zugehöriger Wärmeenergiequelle gewickelt wird, eine Wickeleinstellwalze wenigstens entlang eines Teils eines kreisförmigen Weges um den Umfang der Wärmewalze bewegbar gelagert wird, und die Wickeleinstellwalze zwischen wenigstens zwei Lagen auf dem kreisförmigen Weg zum Ändern des Oberflächenkontaktbereichs zwischen dem Band und der Wärmewalze bewegt wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e kennzeichnet, daß das Band zwischen der Wärmewalze und der Wickeleinstellwalze angeordnet ist.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e kennz e ichne t, daß die Wickeleinstellwalze zwischen dem Band und der ^ärmewalze angeordnet ist.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e kennz e ichnet, daß der Radius des kreisförmigen Weges genügend groß ist, um eine Lage der Wickeleinstellwalze nahe dem Scheitel des Winkels Theta einzustellen.
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Radius des kreisförmigen Weges genügend groß ist, um eine vollständige Trennung des Bandes von der Wärmewalze zu erreichen.
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    6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn 2 e ichne t, daß es mit einer Wärmeenergiequelle durchgeführt wird, welche eine Einrichtung zum Heizen der Wärmewalze umfaßt.
    7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennze ichnet, daß es mit einer Wärmeenergiequelle durchgeführt wird, welche eine Einrichtung zum Kühlen der Wärmewalze umfaßt.
    O. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einem Band enthaltend ein Wanderbildteil mit Bildteilchen und erweichbarem Material durchgeführt wird.
    9. Verfahren nach Anspruch Ü, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Wickelschritt eine elektrostatische Ladung auf dem Band aufgebracht und das Band einer elektromagnetischen Strahlung ausgesetzt wird.
    10. Verfaliren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einem Band enthaltend ein Teil für thermoplastische Verformung mit einer thermoplastischen Isolierschicht und einer fotoleitenden Schicht durchgeführt wird.
    11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Wickelschritt eine elektrostatische Ladung auf dem Band aufgebracht und das Band einer elektromagnetischen Strahlung ausgesetzt wird.
    /Ί2./ Vorrichtung zur Herstellung eines Bildes mit
    einem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, g e kennzeichnet durch eine Versorgungs- und eine Aufnahmespule (4,5) zum Halten eines durch Wärme entwickei-
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    "baren Bandes (3) für den Bildaufbau, eine "benachbart dem Band (3) zwischen der Versorgungs- und der Aufnahmespule angeordnete Bildwalze (20) zum elektrischen Verbinden einer Potentialq.uelle mit einem leitenden Substrat des Bandes (3)> ein !Corotron (9) zum Erzeugen einer elektrostatischen ladung auf dem Band (3) bei dessen Vorbeilauf an der Bildwalze (20), eine Belichtungseinrichtung (10) zum Belichten des geladenen Bandes (3) mit einer elektromagnetischen Strahlung, eine so angeordnete Wärmewalze (1), daß das Band (3) um einen Teil deren TJmiangs zum Heizen des Bandes zur Bildentwicklung gewickelt ist, und eine längs eines kreisförmigen Weges um den Umfang der Wärmewalze (1) zum Ändern des Oberflächenkontaktbereichs zwischen dem Band (2) und der Wärmewalze (1) bewegbar gelagerte Wickeleinstellwalze_ (41).
    13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine mit der Wickeleinstellwalze (41) gekoppelte Lagesteuereinrichtung zum Bewegen der Wickeleinstellwalze (4f) zwischen verschiedenen Lagen entlang des kreisförmigen Weges enthält.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 13» dadurch ge kennzeichnet, daß die Lagesteuereinrichtung eine Schalteinrichtung zum Bewegen der Wickeleinstellwalze (41) bei zwischen der Versorgungsspule (4) und der Aufnahmespule (5) bewegtem Band (3) in eine einen Kontakt zwischen dem Band (3) und der Wärmewalze (1) bewirkende Lage und in eine Lage zum Trennen des Bandes (3) von der Wärmewalze (1) bei ruhendem Band (3) enthält.
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DE2240297A 1971-08-16 1972-08-16 Wickeleinstellvorrichtung zum steuern des kontakts zwischen einem band und einer walze Pending DE2240297A1 (de)

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