DE22357C - Flechtmaschine für Spitzen mit dreifädigen Partialgeflechten - Google Patents

Flechtmaschine für Spitzen mit dreifädigen Partialgeflechten

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DE22357C
DE22357C DENDAT22357D DE22357DA DE22357C DE 22357 C DE22357 C DE 22357C DE NDAT22357 D DENDAT22357 D DE NDAT22357D DE 22357D A DE22357D A DE 22357DA DE 22357 C DE22357 C DE 22357C
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Germany
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partial
braids
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braiding machine
thread
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Application number
DENDAT22357D
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FR. WlLH. DICKE in Barmen
Publication of DE22357C publication Critical patent/DE22357C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • D04C3/14Spool carriers
    • D04C3/18Spool carriers for vertical spools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 25: Flecht- und Strickmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1882 ab.
Die beiliegende Zeichnung zeigt die Anordnung einer Flechtmaschine zur Anfertigung von Spitzen durch stellenweise Vereinigung von auf den einzelnen Partialgängen hergestellten dreifädigen Geflechten; diese Vereinigung wird erzielt durch gegenseitigen Uebergang der Spulen, welcher durch Volkenborn'sche Drehteller, die in bekannter Weise durch einen Rapportapparat bewegt werden, geregelt wird.
Jeder Partialgang enthält im vorliegenden Partialgang Partialgang
Falle zur Bewegung der erforderlichen drei Spulen neun Flügel, die auf vier Teller vertheilt sind, und zwar drei zwei- und ein dreiflügeliger Teller. Die Endteller der Partialgänge sind stets zweiflügelig, und ist die Stellung der beiden Mittelteller, nämlich des drei- und des dritten zweiflügeligen in den an einander schliefsenden Partialgängen regelmäfsig gewechselt, so dafs die Reihenfolge sich wie folgt darstellt:
Partialgang Partialgang
(2 ·3)' 2 X 2·(3
Drehteller
2 .(3. 2).2 X 2
Drehteller
Die wie vorstehend eingerichteten Partialgänge enthalten die kleinste Flügelanzahl, welche noch die Anfertigung des dreifädigen Erzeugnisses ermöglicht; es ist klar, dafs diese Flügelanzahl auch verdoppelt werden kann, so dafs für jeden Partialgang 2-9 = 18 Flügel verwendet werden; die Vertheilung auf die vier Teller ist dann folgendermafsen:
5 · (4 · 4) 5 X 5 · 4 · 4 · .5 X 5 · 4 · 4 · 5 X S · 4 · 4 · 5 X etc.,
also fünfflügelige Endteller mit zwei vierflügeligen Mitteltellern.
2). 2 X 2 · (2 · 3)· 2 etc.
Drehteller
Aus den in der Zeichnung dargestellten Schemas I bis XIII, welche in gerader Anordnung drei Partialgänge P P1 P2 zeigen, ist zu erkennen, wie die Flechtungen und die zwischen denselben stattfindenden Bindungen des in Fig. 2 gezeichneten , beliebig gewählten Musters entstehen. Die Fadenkreuzungen jedes Partialganges, sowie auch die gegenseitigen Uebergänge von Spulen von einem zum anderen sind der Reihe nach durch die Linien a-b, c-d, e-f. . . . s-t verbunden, und zeigt die folgende Tabelle den Fortgang, der Arbeit.
Die drei Partialgänge gegen einander
geschlossen
c-d '-/ Partialgang P und P1 gegen einander
offen,
Partialgang P1 und .P2 gegen einander
geschlossen
i-k l-m Die drei Partialgänge gegen einander
offen
q-r s-t
Linie a-b III IV u. V g-h VII u. VIII IX o-p •XII ΧΠΙ
Schemal u. II P Sp. ι kreuzt
mit 2,
P1 Sp.ia+2a,
P1 Sp. ib + 2b
P Sp. 2 kreuzt
mit 3,
P1 Sp. 2 + 3 a,
P3 Sp. 2b+ 3b
VI P Sp. 2a kreuzt
mit i,
P1 Sp. a -j- la,
P3 Sp. 2b + ib
P 2a kreuzt
mit 3, Ueber
gang v. lu. ia,
P1 Sp. 2 + 3a,
P9Sp. 2b + 3b
X u. XI P Sp. 2a kreuzt
mit la, Ueber
gang v. 3 u. 3a,
P1 Sp. ι + 2b
P2 Sp. 2 -f- ib
.PSp. 2a kreuzi
mit 3a,
P1 Sp. 3 + 2b,
P2 Sp. 2 + 3b.
P Spule ι
kreuzt mit 3,
P1 Sp. ia + 3a,
P2 Sp. ib + 3b
P Sp. 1 kreuzt
mit 3, Ueber
gang von 2
und 2a,
P1Sp. lakreuzt
mit 3a,
P2 Sp. ib + 3b
P Sp. 3 kreuzt
mit ia,
Pi Sp. 3a+i,
Uebergang v.
2b und 2a,
PaSp.3b+ib
Partialgänge geschlossen; es werden auf
jedem fortlaufend die dreifädigen Ge
flechte Zg1 gi erzeugt.
Zur Anfertigung der auf beiliegender Zeichnung dargestellten Maschine erzielten Spitzen können sowohl rechts wie links gezwirnte Garne Verwendung finden; es wird stets eine glatte Waare hervorgebracht, während bei den bisher in Gebrauch genommenen Maschinen für zweifädige Torchon-Spitzen eine Verarbeitung gewisser Garne unmöglich ist, da sich durch die durch den Spulenlauf bedingte Verdrehung der Fäden das fertige Erzeugnifs nicht glätten läfst; durch die Benutzung der dreifädigen Flechtungen ist dagegen dieser Uebelstand gänzlich beseitigt, da in den auf den Partialgängen erzeugten Geflechten ein Ausgleich der Drehungen der Fäden stattfindet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Flechtmaschine für Spitzen mit dreifädigen Partialgeflechten, deren durch Volkenbornsche Drehteller verbundene Partialgänge aus vier Tellern zusammengesetzt sind, welche 2 · 2 · 3 und 2 flügelige Treiber in der durch die Zeichnung näher erläuterten Weise haben, und auf welchen drei Spulen in der durch die Schemas dargestellten Weise bewegt werden.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT22357D Flechtmaschine für Spitzen mit dreifädigen Partialgeflechten Active DE22357C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1241001B (de) * 1963-05-20 1967-05-24 Akad Wissenschaften Ddr Szintillatorkoerper und Verfahren zu seiner Herstellung

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