DE22354C - Neuerungen an Wringmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Wringmaschinen

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DE22354C
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Germany
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spring
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wringing machines
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DENDAT22354D
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English (en)
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C. L. HEINSS in Berlin, Skalitzerstr. 20
Publication of DE22354C publication Critical patent/DE22354C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F45/00Wringing machines with two or more co-operating rollers; Similar cold-smoothing apparatus
    • D06F45/16Details
    • D06F45/24Frames guiding or housing the roller shafts; Stands for supporting the roller framework

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Neuerungen bestehen im wesentlichen in der Anordnung von Entlastungs- bezw. Belastungsvorrichtungen an den C-förmigen Federn der Wringmaschine, welche es ermöglichen, nicht nur mit höherem Druck zu wringen, sondern auch Gegenstände, welche keinem hohen Druck ausgesetzt werden dürfen, wie z. B. wattirte Gegenstände, Gardinen etc., durch Entlastung der Federn zu schonen.
Ist die Maschine nicht in Thätigkeit, so werden die beiden C-Federn derartig entlastet, dafs die Walzen sich nicht mehr berühren und sich daher nicht abplatten können.
Diese Be- bezw. Entlastung der C-förmigen Federn erreicht der Erfinder dadurch, dafs er an jeder von diesen zwei Spiralfedern, quasi eine positive und eine negative, anordnet, und welche mit Schraubenspindeln derart in Verbindung stehen, dafs sie je nach Bedürfnifs zusammengedrückt werden können.
Soll nun eine Belastung der C-förmigen Federn stattfinden, so wird zu ihrer eigenen Federkraft noch die, durch Schrauben zu erhöhende, einer der Spiralfedern (positive) hinzugefügt; soll Entlastung eintreten, so läfst man die zweite (negative) mehr oder weniger stark der Hauptfeder entgegenwirken.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt die Neuerung an einer Wringmaschine angebracht, und zwar in Seitenansicht. Fig. 2 zeigt dieselbe Anordnung in theilweiser hinterer Längsansicht, und zwar im Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i.
Die C-förmigen Federn A sind auf ihrer Oberseite mit einem Loch α für den freien Durchtritt des unten mit Gewinde und oben mit Flügelhandhabe versehenen Bolzens c, auf der Unterseite dagegen correspondirend mit dem Loch α mit einem Loch b versehen, welches dem Gewinde des Schraubenbolzens entsprechend geschnitten ist. Der Bolzen c wird nun durch Loch α hindurch in Loch b hineingeschraubt, nachdem man über dem Loch a eine Spiralfeder d von starkem Stahldraht, unter demselben eine ähnliche Feder f, welche sich auf die Scheibe g stützt, über ihn gesteckt hat.
Wird die Flügelmutter h angezogen, d. h. der Bolzen in Loch b tiefer hineingeschraubt, so vermehrt sich die Spannung der Feder d, welche Spannung im' Verein mit der Hauptfeder wirkt.
Schraubt man den Bolzen nach aufsen, so wird die Feder / zusammengedrückt, welche ihrerseits nun der Spannung der Hauptfeder A-entgegenwirkt und schliefslich diese Spannung ausgleicht bezw. übertrifft, so dafs die Lager der Gummiwalzen von einander gedrängt werden, eine Stellung, die man ihnen bei Nichtbenutzung der Maschine geben würde.
Eine fernere neue Vorrichtung, diese Federn zu spannen bezw. zu lockern, ist in Fig. 3 und 4 gezeigt.
In diesem Fall befindet sich das Lager für die obere Walze nicht an der C-Feder A, sondern an einem Hebel B, welcher mit den aufrechten Lappen α versehen ist, und mittelst welcher, im Verein mit Stift b, eine scharnierartige Verbindung zwischen Hebel B und der C-förmigen Feder A hergestellt ist.
Ein lose durch die Feder A hindurchgehender Schraubenbolzen d, mit Flügelmutter / versehen, ist drehbar mit dem Ende des Hebels B
verbunden, so dafs dieser nun, je nach mehr oder weniger scharfem Anziehen der Flügelmutter, den Druck auf die obere Walze vermehrt oder vermindert.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    An Wringmaschinen, speciell an deren C-förmig gebogenen Federn A, die Anordnung eines Schraubenbolzens c mit Handhabe h und Scheibe g in Combination mit den zwei Spiralfedern d und /, zum Zweck, letztere Federkraft der der Hauptfeder A entweder hinzuzufügen oder ihr entgegenwirken zu lassen, im wesentlichen wie mit Bezug auf die beiliegende Zeichnung beschrieben.
  2. 2. An C-förmigen Federn zum Pressen der Walzen von Wringmaschinen die um Stift b drehbare Anordnung des Hebels B in Combination mit Schraubenbolzen d und
    ■ Mutter /·■-..
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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