DE138948C - - Google Patents

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DE138948C
DE138948C DENDAT138948D DE138948DA DE138948C DE 138948 C DE138948 C DE 138948C DE NDAT138948 D DENDAT138948 D DE NDAT138948D DE 138948D A DE138948D A DE 138948DA DE 138948 C DE138948 C DE 138948C
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    • A47L11/4063Driving means; Transmission means therefor
    • A47L11/4069Driving or transmission means for the cleaning tools
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    • A47L11/33Carpet-sweepers having means for storing dirt
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  • Nozzles For Electric Vacuum Cleaners (AREA)

Description

KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Teppich-Besen, bei welchem der Rundbesen frei nnd lose vom Besenrahmen oder Gehäuse geführt wird und sich unabhängig von diesem sowohl in wagerechter als auch senkrechter Richtung verschieben kann. Ferner ist der Rundbesen so zwischen den Rädern angeordnet, daß der Umfang der letzteren in jeder Stellung derselben gleichmäßig gegen die auf der Spindel des Besens befindlichen Reibungsrollen drückt in solcher Weise, daß eine stetige und gleichmäßige Umdrehungskraft auf jene Besenrollen einwirkt. Außerdem kann der Druck des Rundbesens gegen den zu fegenden Teppich schnell und leicht verändert bezw. eingestellt und die hierzu dienende Vorrichtung gegen zufällige Betätigung gesichert und der Staubfänger schnell durch einfachen Fußdruck gelöst werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 den Teppich-Besen von unten gesehen, Fig. 2 einen Schnitt durch denselben nach Linie A-B der Fig. 1, wobei einzelne Teile weggebrochen sind, und Fig. 3 eines der elastischen Widerlager für den Rundbesen im Durchschnitt. Fig. 4 veranschaulicht den Staubfänger und Fig. 5 einen Querschnitt durch den Teppich-Besen nach Linie C-D der Fig. 1.
Der Teppich-Besen besteht aus einem Rundbesen a, dessen Spindelzapfen b über die Seitenwand des Gehäuses d nach außen ragen und an ihren Enden die Reibungsrolle c tragen. Zu beiden. Seiten dieses Besens α ist je eine Achse h parallel zur Besenspindel angeordnet, von denen jede ebenfalls durch, die Gehäuseseitenwand hindurchragt und an beiden Enden je ein Reibungsrad i aufnimmt. Die Achsen h sind nicht fest am Gehäuse d gelagert, sondern greifen durch wagerechte Schlitze j. Auf diese Weise können d-ie Achsen h mit ihren Rädern i aufeinander zu und voneinander bezw. von den Rundbesen α weg verschoben werden. Die Räder i werden dabei nachgiebig mittels gebogener Federn k, von denen je eine an jedem Ende der Achsen h angreift, gegen die Spindel des Rundbesens gedrückt.
Infolge dieser Einrichtung ist es den Rädern i ermöglicht, beim Auftreffen auf ein Hindernis mehr oder weniger nachzugeben bezw. diesem auszuweichen. Jede Reibungsrolle c ist zwischen den nachgiebigen Reibungsrädern i angeordnet, und zwar oberhalb, der den Mittelpunkt jener Räder schneidenden Linie, so daß der Rundbesen zwischen den Rädern festgehalten wird, auch wenn der ganze Teppich-Besen vom Boden aufgehoben wird. Um zu vermeiden j daß beim AuftrefFen der Räder i auf ein Hindernis der Rundbesen zu weit nach oben gedrückt wird, sind federnde Widerlager / vorgesehen. Diese bestehen aus einem senkrechten Bolzen m, welcher durch das Gehäuse d hindurchgreift und an seinem oberen Ende mit Gewinde versehen ist. Über dieses Gewinde greift eine Mutter n, welche mit ihrem abgesetzten, ebenfalls Gewinde tragenden Teil 0 in das Gehäuse d hineinragt. Auf diesen Teil 0 wird von innen eine Gegenmutter ρ geschraubt, so daß zwischen dieser und der Mutter η das Gehäuse d fest eingeklemmt und die Stange m gegen senkrechte Verschiebung gesichert ist. Das untere Ende
der Stange m ist wagerecht ab- und dann in derselben Richtung wieder zurückgebogen, so daß eine wagerechte nachgiebige Feder q entsteht, die der Aufwä'rtsverschiebung der Zapfen b entgegenwirkt. Die Aufwärtsbewegung wird einerseits durch den Widerstand des Teppichs gegen den Umfang des Rundbesens α, andererseits durch plötzliches Anhalten eines der Räder i infolge von Hindernissen auf dem Teppich
ίο veranlaßt; dabei kann die Spindel der Rundbürste α sich aber ungehindert in wagerechter Richtung verschieben.
Aus dem Beschriebenen ist zu erkennen, daß für die Besenspindel kein einziges Lager im Gehäuse d vorgesehen ist; letzteres besitzt vielmehr Aussparungen für die Zapfen b, welche eine freie senkrechte und wagerechte Verschiebung des Rundbesens ermöglichen. Ein wichtiger Vorteil dieser Anordnung ist darin zu erkennen, daß beim plötzlichen Anhalten eines der Räder i die betreffende Reibungsrolle des Besens α nicht außer Berührung mit dem Umfang jenes Rades gelangt und so nicht einzig auf die Antriebskraft seitens des anderen Rades i angewiesen ist; im Gegenteil folgt das zweite Rad der Bewegung des ersten, wobei alle beide die betreffende Reibungsrolle c zwischen sich tragen.
Es ist also die Sicherheit geboten, daß zu allen Zeiten beide Räder i ihre volle Antriebswirkung auf die Rolle c unbeeinflußt durch den Widerstand einer starren Lagerführung ausüben. Diese gleichzeitige Bewegung der Rolle mit den Rädern i ist durch Fig. 1 angedeutet durch die dort gezeichneten punktierten Linien. Um, wie oben gesagt, das Ablösen des Staubfängers durch einen einfachen Fußdruck zu ermöglichen, trägt jener Staubfänger r an einem Ende eine nach aufwärts ragende Feder s (Fig. 4) mit nach innen vorstehendem Greifer t am oberen Ende derselben. An der. diesem Ende entgegengesetzten Seite des Gehäuses d ist ein Flansch f vorgesehen, während die entsprechende Gehäuseseite einen Knopf und Vorsprung g trägt. Jener Flansch / unterstützt beim Aufbringen des Staubfängers r das eine Ende desselben, während das andere Ende durch Übergreifen des Teiles t über den Knopf g festgehalten wird.
Durch einfaches Niederdrücken des Greifers t mit dem Fuße löst sich dieses Ende des Staubfängers vom Gehäuse d, wonach der ganze Staubfänger r ohne Weiteres nach unten abfällt.
Der beschriebene Teppich-Besen weist neben seiner äußerst billigen Herstellungsweise den Vorteil auf, daß er schnell und leicht auseinander genommen werden kann und daß sein Rundbesen zu jeder Zeit durch den gemeinsamen Angriff sämtlicher Räder i in Umdrehung versetzt wird. Ein weiterer Vorteil ist der, daß jedes starre Lager vermieden ist und daß der Rundbesen nicht allein gegen senkrecht, sondern auch gegen wagerecht wirkende Widerstände, die durch Unebenheiten des Teppichs oder durch andere Ursachen hervorgerufen werden, nachgiebig gelagert ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Teppich-Besen, dadurch gekennzeichnet, daß das den Besen überdeckende Gehäuse zu beiden Seiten zwei nachgiebig gelagerte, den Rundbesen bewegende Reibungsräder trägt, welche zwischen sich und einem einstellbaren, federnden Widerlager die Spindel des Besens einschließen, in solcher Weise, daß letzterer Verschiebungen der Reibungsräder infolge von Hindernissen auf dem Teppich nachgibt, ohne seine Verbindung mit den Rädern und mit dem zu reinigenden Teppich zu unterbrechen.
2. Eine Ausführungsform des Teppich-Besens gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß parallele, durch Schlitze (j) in den Seiten des Gehäuses (d) reichende und an ihren äußeren Enden Reibungsräder (i) tragende Achsen (h) durch am Gehäuse (d) befestigte Federn (h) umfaßt und gegen einen mitten zwischen ihnen befindlichen Rundbesen (a) gepreßt werden, wobei die an den Enden abgesetzte Reibungsrollen (c) tragende Spindel (b) des letzteren durch weite Ausschnitte (e) der Gehäuseseiten hindurchgreift und durch einstellbare Federn 'fm, /, q) mit ihren Rollen (c) gegen die Räder (i) gedrückt wird, in solcher Weise, daß der Rundbesen (a) unabhängig vom Gehäuse (d) in jeder Stellung der Räder (i) von diesen mittels seiner Rollen (c) getragen und in Umdrehung versetzt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2600102A1 (de) * 1976-01-02 1977-07-14 Leifheit International Kehrgeraet, insbesondere teppichkehrgeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2600102A1 (de) * 1976-01-02 1977-07-14 Leifheit International Kehrgeraet, insbesondere teppichkehrgeraet

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