DE223477C - - Google Patents

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DE223477C
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Germany
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shock absorber
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liquid
wall
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DENDAT223477D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/10Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using liquid only; using a fluid of which the nature is immaterial
    • F16F9/14Devices with one or more members, e.g. pistons, vanes, moving to and fro in chambers and using throttling effect
    • F16F9/145Devices with one or more members, e.g. pistons, vanes, moving to and fro in chambers and using throttling effect involving only rotary movement of the effective parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 223477 KLASSE 63 c. GRUPPE
MAURICE HOUDAILLE in PARIS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. März 1909 ab.
20. März 1883 14. Dezember igoo auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 9. September 1908 anerkannt.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom die Priorität
Die Erfindung, welche hydraulische Stoßdämpfer für Motorfahrzeuge betrifft, besteht darin, daß den Stoßdämpfern ein Ausgleichbehälter für Flüssigkeitsverluste beigegeben wird, welche aus verschiedenen Ursachen (Verdunstung, Entweichen usw.) entstehen und welche die schlechte Regelung und Arbeitsweise der Stoßdämpfer ergeben. Hierbei wird die Ausgabe der Ersatzflüssigkeit aus dem Ausgleichbehälter durch ein. Ventil geregelt, welches vorzugsweise selbsttätig wirkt und unter dem Einfluß der in dem Stoßdämpfer auszugleichenden Leere steht, jedoch auch gegebenenfalls derart ausgebildet sein kann, daß es durch eine Handhabe beeinflußt werden kann.
Auf der Zeichnung wird die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform wie folgt dargestellt:
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt eines Stoßdämpfers.
Fig. 2 ist ein wagerechter Schnitt nach Linie A-A der Fig. 1.
Fig. 3 und 4 ist je ein senkrechter Schnitt in teil weiser Ansicht je einer abgeänderten Ausführungsform.
Fig. 5 ist ein Schaubild eines Einzelteiles.
Auf dem zylindrischen Körper a, welcher durch die Wände ä\ β diametral in zwei Räume b, c geteilt ist, befindet sich vorzugsweise in einer dieser Wände d, e führend das Zuleitungsröhrchen k eines Speisebehälters f. Letzterer ist in bestimmter Entfernung von seinem Boden mit einer wagerechten Wand g versehen, welche in ihrer Mitte von der Stange eines Ventils h durchsetzt ist, das in dem Raum zwischen Behälterboden und Wand g sich befindet und durch die Wirkung einer sehr schwachen Feder i die Mündungen j zu versperren sucht, mit denen die Wand g um die Stange des Ventils h herum versehen ist.
Das Röhrchen k des Behälters f enthält Löcher I, welche in eine Auskehlung münden, die durch eine Ausfräsung der Wand d gebildet ist und von der die Kanäle m (Fig. 5) ausgehen; letztere bilden in Verbindung mit der Wand des zylindrischen Körpers α Leitungen, durch welche die im Behälter enthaltene Flüssigkeit von einer der Kammern b, c in die andere gedrosselt übertreten kann. Die untere Wand e enthält gleichfalls in Verbindung mit dem entsprechenden Teil des zylindrischen Körpers a dieselben Flüssigkeitsumlaufkanäle m, welche zwischen sich durch eine Einfräsung verbunden sind, die an der Mündung des Loches der Schraube η gebildet ist, die ihrerseits die Wand e am Körper α befestigt. Das Loch, welches durch die Schraube η versperrt ist, dient zur
erstmaligen Füllung der dazu umgekehrt gehaltenen Vorrichtung, wobei die Luft durch die Kanäle m entweicht.
Außer den Kanälen m ist die obere Wand d noch mit einem Loch ο versehen, welches das Röhrchen k des Behälters f mit einer der Kammern b oder c in Verbindung treten läßt. Die Kolben p, q, welche mit der Achse r verbunden sind und sich in den Kammern b, c
ίο bewegen, sind an einer ihrer Seiten mit einem Ventil s versehen, welches derart angeordnet ist, daß eine öffnung t des entsprechenden Kolbens versperrt wird, um den Durchtritt der Flüssigkeit durch diesen Kolben bei der Drehung des letzteren in einem bestimmten Sinne zu hindern, während die Öffnung t bei der Drehung des Kolbens in dem anderen Sinne geöffnet ist.
Für bestimmte Fahrzeuge sind dieselben Kolben in gleicher Weise auch ohne Ventil anwendbar. An Stelle der Durchbohrungen t in den Kolben können auch solche (w) in den Wänden d, e treten (in Fig. 1 punktiert angegeben), welche alsdann die Kammern b, c in Verbindung setzen.
Die Achse r ist mit Bezug auf den zylindrischen Körper α mittels einer Warze ζ zentriert, mit welcher letzterer an seinem Boden versehen ist.
Der zylindrische Körper α ist durch seine Ohren ν an dem Rahmen befestigt, während die Achse r durch einen Hebel χ mit der Wagenachse oder irgendeiner Stelle der Schwebefeder verbunden ist (Fig. 2).
Wenn während des Ruhezustandes des Stoßdämpfers Flüssigkeitsverluste entstehen, so werden dieselben selbsttätig durch das Spiel des Ventils h ausgeglichen, welches sich unter . der Wirkung entweder des Gewichtes der Flüssigkeit, die der Behälter f enthält, oder der Ansaugung öffnet, die durch einen der Kolben p oder q hervorgerufen wird, und zwar während der entsprechenden Bewegung bei der Schließung des Ventils s, d. h. durch den Kolben derjenigen Kammer, in welche das Speiseloch 0 mündet.
Bei der Ausführungsform nach der Fig. 1 wird der Behälter f luftdicht durch einen Deckel u verschlossen, so daß die Wirkung des Ventils h zur Ausgleichung der Verluste im Gehäuse α vollständig selbsttätig erfolgt.
Bei der abgeänderten Ausführungsform nach der Fig. 3 durchsetzt die Stange des Ventils h frei den Deckel u des Behälters f, um nach außen zu treten, was ermöglicht, mit der Hand auf das Ventil h einzuwirken, damit sein Öffnen veranlaßt wird, wenn letzteres erforderlich ist.
Die abgeänderte Ausführungsform nach der Fig. 4 ist eine Verbindung der beiden Ausführungsformen nach den Fig. 1 und 3. Die Abdichtung des Behälters f besteht hierbei aus einer nachgiebigen Membran y, die von der Stange des Ventils h durchsetzt ist und ermöglicht, mit der Hand auf letzteres einzuwirken, wobei das Ventil auch selbsttätig 6g in Wirkung tritt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ■ i. Einrichtung zum Ergänzen der Flüssigkeit von hydraulischen Stoßdämpfern für Motor- und andere Fahrzeuge, gekennzeichnet durch einen zur Aufnahme der Ergänzungsflüssigkeit dienenden Behälter, der unter Vermittelung eines in seinem Boden angeordneten Ventils mit dem einen Arbeitsraum des Stoßdämpfers in Verbindung steht, wobei das Öffnen und Schließen des Ventils selbsttätig unter der Wirkung der infolge Flüssigkeitsverlustes im Stoßdämpfer entstehenden Druckverminderung erfolgt.
  2. 2. Ausführung nach ■ Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, welche eine Beeinflussung des Ventils von Hand gestattet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT223477D 1908-09-09 Active DE223477C (de)

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FR190906139X 1908-09-09

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GB (1) GB190906139A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE924309C (de) * 1951-02-23 1955-02-28 Alexandre Auguste Leon Girard Fluessigkeitsstossdaempfer

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US4674608A (en) * 1983-02-08 1987-06-23 Horstman Defence Systems Limited Hydraulic damper
UA124076C2 (uk) 2019-05-28 2021-07-14 Звіад Шотаєвич Арабулі Поворотний гідравлічний амортизатор (варіанти)

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