DE22323C - Billetenrollen - Google Patents
BilletenrollenInfo
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- DE22323C DE22323C DENDAT22323D DE22323DA DE22323C DE 22323 C DE22323 C DE 22323C DE NDAT22323 D DENDAT22323 D DE NDAT22323D DE 22323D A DE22323D A DE 22323DA DE 22323 C DE22323 C DE 22323C
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- ticket
- strip
- roll
- tickets
- rolls
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- 238000005452 bending Methods 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07B—TICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
- G07B3/00—Machines for issuing preprinted tickets
- G07B3/02—Machines for issuing preprinted tickets from stock in wound strip form
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
JOSEF HALL in WEIDEN (Oberpfalz, Bayern). Billetenrollen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. October i88a ab.
Diese als Ersatz für die bisher gebräuchlichen Billeten, welche an Eisenbahn-, Dampfschiff-
u. dergl. Schaltern offen aufliegen, also gegen unbefugte Eingriffe nicht gesichert sind,
dienenden Billetenrollen für nach dem Edm onson'schen System eingerichtete Billetenkästen
sollen ohne namhafte Herstellungskosten und bei möglichster Einfachheit und Zweckmäfsigkeit
den Uebelstand des unberechtigten Entnehmens u. s. w. von Billeten aus der Mitte einer gefüllten
Pfeife des E dm on son'sehen Kastens beseitigen und eine genaue Controle bei der
Uebernahme der Billete seitens eines Beamten ermöglichen.
Bei der vorliegenden Billetenrolle (Fig. 4 der Zeichnung, Vorderansicht) wird das Gehäuse zur
Aufnahme des Billetenstreifens hergestellt, dafs man aus geeignetem Metall die ganze, in Fig. 1
gezeigte Form mittelst einer Presse in einem Stück ausschlägt. Diese Form wird durch Um- und
Einbiegen der Theile α α nach innen, dann durch rechtwinkliges Abbiegen der Theile b b c
und d zur Aufnahme der eigentlichen Billetenrolle und weiter durch Einstecken des Stiftes e
in die Löcher ff der nun die Gehäusewände bildenden Scheiben b b und schliefslich durch
leichtes Verlöthen der eingebogenen Theile a a mit der Innenseite von b b und der umgebogenen
Verbindungstheile c und d mit den entsprechenden Ausschnitten des gegenüberliegenden Theiles b fertiggestellt.
Der Billetenstreifen, Fig. 2, der aus dünnerem Carton als die gebräuchlichen Eisenbahn-Fahrbillete,
aber von gleicher Festigkeit hergestellt und so perforirt wird, dafs in der Mitte eine
kleine Unterbrechung der Durchlöcherung entsteht, die dem Streifen einen gröfseren Widerstand
giebt, beginnt mit einem unbedruckten Anfangsstück g, das in die gespaltene Rolle h gelegt und
mit dieser durch Verschraubung verbunden wird. Auf dieses Stück g folgen die bedruckten Billete
i und schliefslich wieder ein unbedrucktes, mit einem Häkchen versehenes Stück k. Der
ganze Streifen wird mittelst der Rolle h aufgerollt und durch Einschieben in die Schlitze a1 a1
der ein Lager für die Billetenrolle bildenden Rollenhalter on in das Gehäuse eingeführt.
Fig. 3 zeigt einen Durchschnitt durch letzteres mit der leeren Rolle.
Nachdem in der vorbeschriebenen Weise verfahren worden, wird nun die ganze Billetenrolle
ein mit aufgedrucktem Vermerk des Rolleninhaltes versehener sogenannter Versicherungsstreifen /, Fig. 4, vom Durchmesser des Rollengehäuses
gelegt und die beiden Enden dieses Streifens, der unten um den Streifen d, oben
um den Stift e und hinten um den Streifen c geht, bei letzterem auf einander geklebt und
gesiegelt, so dafs ohne rohe Gewalt in die Rolle nicht eingedrungen werden kann. An
der Vorderseite, nach unten, hat dieser Versicherungsstreifen einen Schlitz mit Metallrand m
zum Herauslassen des Billetenstreifens.
Das Häkchen an k hat den Zweck, das Auflösen des Billetenstreifens in unbenutztem Zustande
der ganzen Billetenrolle zu verhindern. Zum Gebrauch wird dieselbe nach der Loslösung
des Versicherungsstreifens / einfach von oben
herab in eine der Pfeifen des Edmonsonschen Billetenkastens eingeführt.
Die ausgenutzten Billetenrollen bezw. Gehäuse sind stets wieder verwendbar und brauchen
nur der betreffenden Billetenverwaltung zur Wiederfüllung übergeben zu werden, welche
sie mit den Billetenstreifen füllt und mit den Versicherungsstreifen schliefst und versiegelt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Billetenrolle, deren Gehäuse aus einem Stück, wie beschrieben, hergestellt wird, aus zwei Seitenwänden b b, Verbindungen c d und e und den Lagern α α für die eigentliche Rolle mit dem Billetenstreifen besteht und durch einen Sicherheitsstreifen / mit metallgerändertem Schlitz verschlossen wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE22323C true DE22323C (de) |
Family
ID=298966
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT22323D Active DE22323C (de) | Billetenrollen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE22323C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1258668B (de) * | 1962-06-04 | 1968-01-11 | Bendix Corp | Fuer trockene Reibungsberuehrung mit metallischen Oberflaechen vorgesehenes Lager- oder Reibungsmaterial |
-
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- DE DENDAT22323D patent/DE22323C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1258668B (de) * | 1962-06-04 | 1968-01-11 | Bendix Corp | Fuer trockene Reibungsberuehrung mit metallischen Oberflaechen vorgesehenes Lager- oder Reibungsmaterial |
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