DE2231268B2 - Ausspeichervorrichtung fuer runde, vorzugsweise kegelfoermige schuettguthalden - Google Patents

Ausspeichervorrichtung fuer runde, vorzugsweise kegelfoermige schuettguthalden

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DE2231268B2 DE19722231268 DE2231268A DE2231268B2 DE 2231268 B2 DE2231268 B2 DE 2231268B2 DE 19722231268 DE19722231268 DE 19722231268 DE 2231268 A DE2231268 A DE 2231268A DE 2231268 B2 DE2231268 B2 DE 2231268B2
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    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/02Loading or unloading machines comprising essentially a conveyor for moving the loads associated with a device for picking-up the loads
    • B65G65/06Loading or unloading machines comprising essentially a conveyor for moving the loads associated with a device for picking-up the loads with endless scraping or elevating pick-up conveyors

Description

Die Erfindung betrifft eine Ausspeichervorrichtunj für runden, vorzugsweise kegelförmige Schüttguthaider mit einem um die Mittelachse der Halde beweglicher Entspeicherungskratzer, der mindestens einen in einen Schwenklager heb- und senkbar gelagerten Kratzausle ger aufweist, welcher das auszuspeichernde Schüttgu einer in der Haldenmitte angeordneten Boden-Abzugs öffnung zuführt.
Für das Abräumen von Schüttguthalden sind Ent speicherungskratzer in verschiedenen Ausführunger bekannt, die an einem fahrbaren Gestell, wie z. B. einerr Portal, einen oder mehrere in der lotrechten Ebene schwenkbare Kratzausleger aufweisen. Es ist hierbe aucn bekannt, Entspeicherungskratzer für das Abräumen von Rundhalden bzw. ringförmigen Schüttguthaiden einzusetzen. Dabei ist zumeist in der Haldenmitte eine vertikale Mittelsäule angeordnet, um die der Entspeicherungskratzer bei Entspeicherungsarbeit geschwenkt wird. Der Entspeicherungskratzer weist einen mittels eines Hubwerks heb- und senkbaren Kratzausleger auf, dessen Schwenklager in der Haldenmitte in Nähe des Fußes der Mittelsäule angeordnet ist. Bei der Entspeicherungsarbeit ist der Kratzausleger so weit auf die Innenböschung der ringförmigen Halde abgesenkt daß er das Schüttgut auf dieser Böschung abwärtskratzt und es einer in der Haldenmitte angeordneten trichterförmigen Boden-Abzugsöffnung zuführt.
Der Nachteil dieser für das Abräumen von Ringhalden bestimmter Ausspeichervorrichtungen besteht vor allem darin, daß hier das Lagervolumen im Verhältnis zu der benötigten Grundfläche und dem umbauten Raum verhältnismäßig gering ist. Es ist zumeist nicht möglich, in jedem Fall aber unzweckmäßig, die Ringhalde zu einer Kegelhalde aufzuschütten, da in diesem Fall das Entspeicherungsgerät mit dem Kratzausleger in dem Schüttguthaufen begraben würde.
Der Erfindung liegt vornehmlich die Aufgabe zugrunde, eine leistungsfähige Ausspeichervorrichtung zu schaffen, mit der sich vor allem Kegelhalden, daneben aber auch Ringhalden auf wirtschaftliche Weise abräumen lassen, ohne daß das Entspeicherungsgerät den Einspeichervorgang behindert oder unter dem eingespeicherten Schüttgut verschüttet wird.
Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß der Entspeicherungskratzer einerseits auf einer am Außenumfang der Halde in Nähe des Haldenfußes befindlichen
nteren Ringführung und andererseits an einer oberhalb |er Halde in deren mittleren Bereich liegenden oberen Mteiführung abgestützt ist, und daß das Schwenklager |es Kratzauslegers am Außenumfang 1er Halde in v)ähe der Ringführung angeordnet ist.
Vorzugsweise weist der Entspeicherungskratzer ■inen um die Haldenmittelachse schwenkbaren, einerseits an der Ringführung und andererseits a~ der Mittelführung abgestützten Verbindungsträger mit mindestens einem heb- und senkbaren Kratzausleger auf. Der Verbindungsträger ist zweckmäßig mit einem mit Rädern auf der Ringführung laufenden Fußwagen versehen, an dem der am Verbindungsträger heb- und senkbar aufgehängte Kratzausleger in dem Schwenklager gelagert ist. Die genannte Mittelführung kann von <5 einer Mittelsäule der Halde gebildet sein. Andererseits kann erfindungsgemäß aber auch eine Mittelführung oberhalb der Halde an einer Dachkonstruktion hängend angeordnet sein. Es empfiehlt sich in diesem Fall, die Mittelführung als Hohlkörper, vorzugsweise als rohrförmiger Drehzapfen od. dgl. auszubilden. In diesem Fall läßt sich das einzuspeichernde Schüttgut durch die hohle Mittelführung hindurch unmittelbar auf die Halde abwerfen.
Mit der erfindungsgemäßen Ausspeichervorrichtung lassen sich zu einem Kegel aufgeschüttete Rundhalden in besonders wirtschaftlicher Weise abräumen. Ein großer Teil des zur Kegelhalde aufgeschütteten Guts läßt sich dabei über die, vorzugsweise trichterförmig ausgebildete, Boden-Abzugsöffnung ohne Unterstützung des Entspeicherungskratzers unmittelbar, d. h. allein aufgrund der Schwerkraftwirkung abziehen, ohne daß dabei der Entspeicherungskratzer den Schüttgutfluß zur Abzugsöffnung hin behindert. Der nach Abzug des Innenkerns der Kegelhalde noch verbleibende Resthaufen, der die Boden-Abzugsöffnung ringförmig umschließt, kann dann mit Hilfe des Entspeicherungskratzers abgeräumt werden, wobei der Kratzausleger auf der Außenböschung der Ringhalde arbeitet und hier das Gut böschungsaufwärts fördert, so daß es auf der Gegenböschung, d. h. auf der Innenböschung der Ringhalde, der Boden-Abzugsöffnung zufließt. Auf diese Weise ist es möglich, die Halde mit hoher Ausspeicherleistung restlos bis zum Haldenboden abzuräumen. Das Einspeichern des Schüttguts läßt sich unbehindert durch den Entspeicherungskratzer und vor allem ohne Vergraben des Kratzers in dem Schüttguthaufen durchführen. Um das Schüttgut zu einer Kegelhalde aufzuschütten, wird es oberhalb der Lagerplatzmitte abgeworfen. Die Zuführung des einzuspeichernden Guts kann in bekannter Weise mittels eines Einspeicherbandes oder einer sonstigen Fördervorrichtung erfolgen.
Das erfindungsgemäße Entspeicherungsgerät kann auch so ausgebildet sein, daß der Verbindungsträger zusammen mit dem Kratzausleger bzw. den Kratzauslegern heb- und senkbar ist. Nach einem weiteren wesentlichen Merkmal der Erfindung weist der Kratzausleger einen über sein dem Schwenklager gegenüberliegendes Ende hinausragenden und an der Mittelsäule seitlich abgestützten Stützansatz auf. Der Kratzausleger ist in diesem Fall an seinen beiden Enden seitlich abgestützt, wodurch seine Biegebeanspruchung unter Einwirkung der sich im Betrieb einstellenden Horizontalkräfte vermindert wird. Besonders zweckmä- b5 Big ist eine Anordnung, bei der der mit dem Stützansatz an der Mittelsäule abgestützte Kratzausleger an dem um die Mittelsäule schwenkbaren Verbindungsträger heb- und senkbar aufgehängt ist. Andererseits kann der Verbindungsträger aber auch zusammen mit dem hieran fest angeordneten Kratzausleger bei seitlicher Abstützung an der Mittelsäule in der Vertikalebene schwenkbar angeordnet werden oder es kann gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung der Verbin dungsträger ganz entfallen. Auch in diesem Fall ist der Kratzausleger mit Hilfe seines Stütr.ansatzes seitlich an der Mittelsäule abgestützt.
Im übrigen ist bei den beiden letztgenannten Ausführungsformen an der Mittelsäule zweckmäßig ein Tragkörper heb- und senkbar geführt, an dem sich der Verbindungsträger bzw. der Stützansatz des Kratzauslegers abstützt. Der Verbindungsträger bzw. der Stützansatz ist vorzugsweise gabel- oder rahmenartig ausgebildet, derart, daß er die Mittelführung bzw. die Mittelsäule beidseitig umfaßt. Bei einem mit dem Kratzausleger absenkbaren Verbindungsträger kann in dem Schwenklager des Verbindungsträgers zugleich der mit ihm verbundene Kratzausleger gelagert sein. Weiterhin empfiehlt es sich, den Verbindungsträger bzw. den Stützansatz über Rollen od. dgl. längsverschieblich an dem Tragkörper der Mittelführung bzw. der Mittelsäule abzustützen. Der Tragkörper kann über eine Drehverbindung mit einem zur Mittelsäule drehfest angeordneten Hubkörper verbunden sein, der mittels einer Hubvorrichtung, zweckmäßig Hubwinden od. dgl., gegenüber der Mittelsäule heb- und senkbar ist.
Wie erwähnt, kann der Entspeicherungskratzer auch mit mehreren Kratzauslegern, z. B. zwei parallelen Kratzauslegern versehen sein, die zweckmäßig zu beiden Seiten der Verbindungsträger nebeneinander angeordnet sind.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 schematisch in Seitenansicht eine Ausspeichervorrichtung gemäß der Erfindung für das Abräumen einer Kegelhalde,
Fig. 2 die Ausspeichervorrichtung gemäß Fig. 1 in einer Draufsicht auf den Kratzausleger,
F i g. 3 in der Darstellung gemäß F i g. 1 ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung, F i g. 4 in einer Teil-Seitenansicht ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung mit zwei Kratzauslegern, F i g. 5 die Vorrichtung gemäß F i g. 4 in Draufsicht, Fig.6 in einer Teil-Seitenansicht ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfindung,
F i g. 7 die Vorrichtung gemäß F i g. 6 in Draufsicht. In der Zeichnung ist mit 10 der Lagerplatzboden einer in einer Lagerhalle kegelförmig aufgeschütteten Rundhalde 11 bezeichnet. Die Dachkonstruktion 12 der Lagerhalle ist ebenfalls kegelförmig ausgebildet. In der Mitte der Halde ist am Lagerplatzboden eine trichterförmige Boden-Abzugsöffnung 13 angeordnet. Unter dem Trichterauslauf dieser Abzugsöffnung ist eine Abzugsvorrichtung 14 (F 1 g. 3) angeordnet, die z. B. aus einer Schwingrinne besteht und mit der sich das Schüttgut dosiert abziehen läßt. Das auszuspeichernde Schüttgut gelangt dann auf ein Ausspeicherband 15, das in einem unter dem Lagerplatzboden angeordneter Bandkanal 16 verlegt ist. Über das Ausspeicherband Ii wird das Schüttgut aus dem Haldenbereich abgefördert. Gemäß den Fig. 1 und 2 ist in der Lagerplatzmitt< eine von der Boden-Abzugsöffnung 13 bis zum Scheite der Dachkonstruktion reichende Mittelsäule 17 an geordnet, die im Inneren der Abzugsöffnung 13 au einem Quersteg, einer sternförmigen Stützkonsol od. dgl. abgestützt ist. Die Mittelsäule dient al
Mittelführung für einen Entspeicherungskratzer.
Am Außenumfang der Kegelhalde 11 ist auf dem Lagerplatzboden im Abstand von dem Haldenfuß eine Ringführung 18 in Gestalt einer zur Mittelsäuie konzentrischen Ringschiene vorgesehen, auf der der Entspeicherungskratzer während der Entspeicherungsarbeit läuft.
Der Entspeicherungskratzer besteht hier aus einem etwa im Winkel der Haldenböschung geneigten Verbindungsträger 19, der sich einerseits auf der äußeren Ringführung 18 und andererseits an der oberen Mittelführung der Mittelsäule 17 abstützt. Der Verbindungsträger ist an seinem unteren Ende mit einem Fußwagen 20 versehen, der mittels Räder 35, von denen mindestens eines angetrieben ist, auf der Schiene 18 läuft. Am oberen Ende weist der Verbindungsträger 19 einen Ringkörper 21 auf, der die Mittelsäule 17 umgreift und über eine Drehverbindung 22, z. B. einen Rollenkranz, an einer ringförmigen Konsole 23 abgestützt ist, die an der Mittelsäule 17 befestigt ist. Der an der äußeren Ringführung und der oberen Mittelführung abgestützte Verbindungsträger 19 ist daher um die Vertikalachse der Mittelsäule schwenkbar, wobei er mit seinem Fahrwerk auf der Ringführung 18 läuft.
An dem Verbindungsträger 19 ist ein Kratzausleger 24 angeordnet, der in einem Schwenklager 25 mit horizontaler Gelenkachse gelagert ist. Das Schwenklager 25 befindet sich an dem Fußwagen 20, also am Außenumfang der Kegelhalde 11 in Nähe des Haldenfußes. Der Kratzausleger 24 ist in Nähe seines freien oberen Endes mittels eines Hubwerks 26, zweckmäßig einer Hubwinde mit Flaschenzugseil, an dem Verbindungsträger 19 aufgehängt. Mit Hilfe des Hubwerks kann er somit in der lotrechten Ebene bis in die gestrichelt angedeutete Stellung 24', in der er unmittelbar über dem Lagerplatzboden 10 liegt, abgesenkt und von dieser abgesenkten Stellung wieder in die voll ausgezeichnete angehobene Stellung gehoben werden.
Der Kratzausleger 24 besteht in bekannter Weise aus einem Träger 27, zweckmäßig einem Kastenträger in Schweißkonstruktion, der an den Enden Antriebs- und Umkehrkettenräder 28 und 29 für endlose Kettenbänder aufweist, die in Abständen über Kratzrechen 30 verbunden sind.
Oberhalb der Lagerplatzhalle ist eine Bandbrücke 31 mit einem Einspeicherband 32 angeordnet, dessen Austragsende 33 in der Haldenmitte oberhalb der Mittelsäule 17 liegt. Unter dem Austragsende 33 ist eine Kegelrutsche 34 eingebaut, über die das von dem Einspeicherband 32 ausgetragene Schüttgut seitlich an dem Ringkörper 21 und der Mittelsäule 17 vorbei auf die Halde geworfen wird. Mit Hilfe dieser Einspeichervorrichtung läßt sich somit um die Mittelsäule 17 herum die Kegelhalde 11 aufschütten, deren Spitze unmittelbar unterhalb der Mittelführung des Verbindungsträgers 19 liegt.
Beim Ausspeichern läßt sich der Innenkern der Kegelhalde ohne Zuhilfenahme des Kratzauslegers 24 allein unter Schwerkraftwirkung durch die Boden-Abzugsöffnung 13 mittels der angetriebenen Schwingrinne 14 abziehen. Dabei entsteht eine die Mittelsäule 17 konzentrisch umschließende Ringhalde, deren innere Ringböschung in Fig. 1 durch die gestrichelte Linie 11' angedeutet ist. Diese noch verbleibende Ringhalde kann dann mit Hilfe des Kratzauslegers 24 abgebaut werden. Zu diesem Zv/cck wird der Kratzausieger mittels des Hubwerks 26 auf die äußere Ringböschung 11" der Ringhalde abgesenkt, so daß seine Kratzrechen im Untertrum um eine vorbestimmte Schnittiefe in die Haldenoberfläche eindringen und dabei das Schüttgut in Pfeilrichtung Pböschungsaufwärts bis zum Scheitel W" der Ringhalde befördern. Das Schüttgut gelangt über den Scheitel 11'" auf die Innenböschung W und rutscht auf dieser in die trichterförmige Abzugsöffnung 13, aus der es von der Schwingrinne 14 abgezogen und dann von dem Aus^speicherband abgefördert wird. Während der Entspeicherungsarbeit schwenkt der Kratzausleger 24 zusammen mit dem Verbindungsträger 19 um die vertikale Mittelachse der Mittelsäule 17. Nach jeder vollen Umdrehung wird der Kratzausleger 24 stufenweise abgesenkt, bis er sich in der voll abgesenkten
'5 Position 24' befindet. Auf diese Weise läßt sich die Halde restlos abräumen.
Aus den F i g. 1 und 2 ist zu erkennen, daß der Kratzausleger 24 an seinem freien Ende einen Führungsansatz 36 aufweist, der rahmenartig ausgebildet ist und die Mittelsäule 17 beidseitig umgreift. Über diesen Führungsansatz, der auch gabelförmig ausgebildet sein könnte, wird somit der Kratzausleger in jeder Hubstellung während seiner Schwenkbewegung um die Mittelsäule seitlich an dieser abgestützt. Der Führungsansatz ist an den Seitenflächen des Auslegerbalkens 27 starr befestigt.
Das Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 3 unterscheidet sich von demjenigen nach den Fig. 1 und 2 im wesentlichen nur dadurch, daß hier die Mittelsäule 17 fortgelassen ist. Statt dessen ist hier die Mittelführung 40 in Gestalt eines Drehzapfens hängend an der Dachkonstruktion 12 angeordnet. Der Verbindungsträger 19 des Entspeicherungskratzers umgreift die zapfenförmige Mittelführung 40 mit seinem Ringkörper 21, der auf der Mittelführung 40 drehbar geführt und an einem Endflansch 41 od. dgl. abgestützt ist. Der Kratzausleger 24 weist hier keinen Stützansatz auf.
Die hängend angeordnete Mittelführung 40 besteht zweckmäßig aus einem rohrförmigen Hohlkörper. Das Einspeicherband 32 wirft das einzuspeichernde Schüttgut an seiner Abwurfstelle 33 in den Hohlkörper ab, so daß es durch diesen hindurch auf die Halde fällt. Das Aus- und Einspeichern vollzieht sich im übrigen in derselben Weise wie bei der Ausführungsform gemäß den F i g. 1 und 2. Die Verwendung eines hängend angeordneten Drehzapfens als Mittelführung hat vor allem den Vorteil, daß die Mittelsäule eingespart wird.
Das Ausführungsbeispiel gemäß den Fig.4 und 5 entspricht weitgehend demjenigen nach den Fig. 1 und
2. Auch hier ist oberhalb der (nicht dargestellten) Boden-Abzugsöffnung in der Lagerplatzmitte eine Mittelsäule 17 vorgesehen, die eine Mittelführung für den Verbindungsträger 19 des Entspeicherungskratzers bildet. Letzterer weist an seinem Fußträger 20 die Laufräder 35 auf, die auf der Ringschiene 18 laufen. Wie vor allem Fig.5 erkennen läßt, sind bei diesem Gerät zwei parallele, gleichlangc Kratzausleger 24/1 und 24ß vorgesehen, die beiderseits des Verbindungsträgers 19 jeweils in einem Schwenklager 25/t bzw. 25ß gelagert
ω sind und die jeweils mittels eines Hubwerks 26/4 bzw. 26ß einzeln oder auch gemeinsam gehoben uiid gesenkt werden können. Während der Entspeicherungsarbeit ist zweckmäßig der in Fahrl- bzw. Schwenkrichtung des Entspeicherungskratzers nachlaufende Kratzausleger
b5 um die vorgegebene Schnittiefe tiefer abgesenkt als der vorlaufende Kratzausieger, so daß beide Ausleger an der Haldenböschung arbeiten und das Gut böschungsaufwärts in Pfeilrichtung /^befördern.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den F i g. b und 7 ist ebenfalls in der Haldenmitte eine vertikale Mittelsäule 17 oberhalb der trichterförmigen Boden-Abzugsöffnung 13 angeordnet, die bis zum Scheitel der Dachkonstruktion 12 reicht. Unterhalb der Dachkonstruktion ist auf der Mittelsäule ein Tragkörper 50 in Vertikalrichtung verschiebbar und um die Achse der Mittelsäule drehbar geführt, der über eine Drehverbindung 51, z. B. einen doppelten Kugeldrehkranz, mit einem Ringkörper 52 verbunden ist, welcher auf der Mittelsäule heb- und senkbar geführt, im übrigen aber an einer Drehung gegenüber der Mittelsäule gesichert ist. Das Heben und Senken des Ringkörpers 52 und des mit ihm drehbar verbundenen Tragkörpers 50 erfolgt hier über zwei Flaschenzüge 53 und 54 mittels einer is Hubwinde 55, die an der Spitze der Mittelsäule 17 oberhalb des Scheitels der Dachkonstruktion angeordnet ist.
An dem Tragkörper 50 sind seitlich Rollen 56 gelagert. Auf diesen Rollen 56 ist ein Führungs- oder Stützrahmen 57 abgestützt, der den Tragkörper 50 und den Ringkörper 52 von beiden Seiten umfaßt. Der Stützrahmen 57 weist parallele balkenartige Schenkel auf, zwischen denen der Kratzausleger 24 angeordnet ist. Die balkenartigen Schenkel 58 sind in dem Schwenklager 25 des Kratzauslegers 24, mit diesem auf gleicher Gelenkachse, gelagert. Der Kratzausleger 24 ist im übrigen im Bereich seines freien Endes bei 59 mit den Schenkeln 58 fest verbunden.
Mit Hilfe der Hubwinde 55 und der Flaschenzugseile 53 kann der Tragkörper 50 und damit der hieran über die Rollen 56 und den Stützrahmen 57 abgestützte Kratzausleger 24 gehoben und gesenkt werden, wobei der Rahmen 57 auf den Rollen 56 läuft. Der Stützrahmen 57 und die balkenartigen Schenkel 58 bilden hier einen Verbindungsträger, der zusammen mit dem Kratzausleger 24 gehoben und gesenkt werden kann. Es wäre auch möglich, die Schenkel 58 fortzulassen und am freien Kopfende des Kratzauslegers 24 einen Stützansalz, z. B. in Form des Rahmens 57, anzuordnen, mit dem sich dann der Kratzausleger an der Mittelführung der Mittelsäule 17 bzw. dem Tragkörper 50 abstützt. In diesem Fall ist ein gesonderter Verbindungsträger, wie er z. B. in den F i g. 1 bis 5 vorgesehen ist, nicht erforderlich. Die Arbeitsweise des in den Fig.6 und 7 dargestellten Geräts entspricht im übrigen der Arbeitsweise der vorstehend beschriebenen Entspeicherungsgeräte.
Nachzutragen ist noch, daß bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig.6 und 7 der Fußwagen 20 mittels Stützrollen 60 zusätzlich in einer oberen Führungsschiene 61 geführt und seitlich abgestützt ist.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (15)

Patentansprüche:
1. Ausspeichervorrichtung für runde, vorzugsweise kegelförmige Schüttguthalden mit ι'1^m um die Mittelachse der Halde beweglichen iispeicherungskratzer, der mindestens einen in einem Schwenklager heb- und senkbar gelagerten Kratzausleger aufweist, welcher das auszuspeichernde Schüttgut einer in der Haldenmitte angeordneten Eioden-Abzugsöffnung zuführt, dadurch gekennzeichnet, daß der Entspeicherungskratzer einerseits auf einer am Außenumfang der Halde (11) in Nähe des Haldenfußes befindlichen unteren Ringführung (18) und andererseits an einer oberhalb der Halde in deren mittleren Bereich liegenden oberen Mittelführung (17,21) abgestützt ist, und daß das Schwenklager (25) des Kratzauslegers (24) am Außenumfang der Halde in Nähe der Ringführung (18) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Entspeicherungskratzer (24) einen um die Haldenmittelachse schwenkbaren, einerseits an der Ringführung (18) und andererseits an der Mittelführung (17, 21) abgestützen Verbindungsträger (19, 57, 58) mit mindestens einem heb- und senkbaren Kratzausleger (24) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsträger (19) einen mit Rädern (35) auf der Ringführung (18) laufenden Fußwagen (20) aufweist, an dem der am Verbindungsträger heb- und senkbar aufgehängte Kratzausleger (24) in dem Schwenklager (25) gelagert ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelführung von einer Mittelsäule (17) gebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelführung (40) oberhalb der Halde (11) hängend angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die hängend angeordnete Mittelführung (40) als Hohlkörper ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsträger (57, 58) zusammen mit dem Kratzausleger (24) heb- und senkbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kratzausleger (24) einen über sein dem Schwenklager (25) gegenüberliegendes Ende hinausragenden und an der Mittelsäule seitlich abgestützten Stützansatz (36,57) aufweist. so
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Mittelführung bzw. der Mittelsäule (17) ein Tragkörper (50) heb- und senkbar angeordnet ist, an dem sich der Verbindungsträger bzw. der Stützansatz (57) des Kratzauslegers (24) abstützt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsträger bzw. der Stützansatz (36,57) gabel- oder rahmenartig ausgebildet ist und die Mittelführung beidseitig umfaßt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schwenklager (25) des Verbiüdüiigsifägers (57,58) zugleich der mit ihm verbundene Kratzausleger (24) gelagert ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsträger bzw. der Stützansatz (57) über Rollen (56) längsverschieblich an dem um die Mittelsäul drehbaren Tragkörper (50) abgestützt ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bi
12, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörpe (50) über eine Drehverbindung (51) mit einem zu Mittelsäule (17) drehfest angeordneten Hubkörpe (52) verbunden ist, der mittels einer Hubvorrichtung (55) gegenüber der Mittelsäule heb- und senkbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bi
13, dadurch gekennzeichnet, daß der Entspeiche rungskratzer zwei parallele, zweckmäßig zu beidei Seiten des Verbindungsträgers (19) angeordnet* Kratzausleger (24Λ, 24ßjaufweist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bi
14, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwurfstell· der Schüttgut-Einspeichervorrichtung (32) oberhall der Haldenmittel im Bereich der Mittelführunj angeordnet ist.
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FR2503108A1 (fr) * 1981-04-02 1982-10-08 Phb Weserhuette Ag Appareil transporteur a raclettes

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