DE2830053C2 - Einrichtung zum Betrieb von Kreisringhalden - Google Patents

Einrichtung zum Betrieb von Kreisringhalden

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DE2830053C2 DE19782830053 DE2830053A DE2830053C2 DE 2830053 C2 DE2830053 C2 DE 2830053C2 DE 19782830053 DE19782830053 DE 19782830053 DE 2830053 A DE2830053 A DE 2830053A DE 2830053 C2 DE2830053 C2 DE 2830053C2
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/28Piling or unpiling loose materials in bulk, e.g. coal, manure, timber, not otherwise provided for

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Beirieb von Kreisringhaiden für die Lagerung und/oder Mischung von Schüttgut, mit einem Zufördergerät für die Förderung des Schüttgutes auf die Halde, welches um den Mittelpunkt der Kreisringhalde schwengbar gelagert ist und durch eine auf einer in dem durch die Ringhalde eingeschlossenen Raum angeordneten Kreisbahn verfahrbare Stütze abgestützt ist, und mit einem Abfördergerät für den Abbau des Schüttgutes von der Ringhalde und die Förderung desselben zu einer Abgabestelle irr. Mittelpunkt der Kreisringhalde, welches Abfördergerät eine auf Kreisbahnen um den Mittelpunkt der Kreisringhalde verfahrbare Fahrbrücke mit einer in der Längsrichtung derselben fördernden Fördereinrichtung aufweist. Zum Lagern und/oder Mischen von in großen Mengen anfallendem Schüttgut, wie beispielsweise Kohle, Erz, und anderen stückigen, beispielsweise körnigen oder gebrochenen, Materialien, werden Halden verwendet. Das Schüttgut wird mit Zufördergeräten auf die Halde gefördert und mit Abfördergeräten von der Halde abgebaut und seiner Verwendung zugeführt. Bei der Planung solcher Halden ist man bemüht, möglichst große Mengen von Schüttgut so zu lagern, daß man mit einfachen Zufördergeräten
■»5 und Abfördergeräten das Auslangen findet. In dieser Hinsicht hat sich die kreisringförmige Anordnung von Halden als vorteilhaft erwiesen. Bei solchen beispielsweise ausder DE-OS 14 81 132 bekannten Kreisringhalden ist das Zufördergerät und das Abfördergerät um den Mittelpunkt der Kreisringhalde schwenkbar angeordnet, wobei die Zubringung des Schüttgutes zum Zufördergerät zu einer zentralen Zubringerstelle erfolgt, von welcher das Schüttgut durch das Zufördergerät aufgenommen wird und die Abförderung des Schüttgutes zu oiner zentralen l'bergabestelle erfolgt, von welcher das Schüttgut weggefördert wird. Aus wirtschaftlichen Gründen ist es vorteilhaft, solche Kreisringhalden mit möglichst großem Durchmesser auszubilden, s« daß das um das Zentrum der Halde
wi schwenkbare Zufördergerät eine große Ausladung aufweist, und es ist in diesen Fällen erforderlich, den ausladenden Ann des Zufördergerätes durch eine auf einer Kreisbahn verfahrbare Stütze abzustützen. Das Abfördergerät ist in Bodennähe angeordnet, während
μ der über das Zentrum der Halde schwenkbare Arm des Zufördergerätes höher angeordnet ist. Sowohl das Zufördergerät als auch das Abfördergerät soll die gesamte Kreisringfläche der Halde durch Verschwen-
kung um das Zentrum der Halde bestreichen können und dies ist bei den bekannten Geräten, bei welchen der radiale Arm des Zufördergerätes durch eine auf einer Ringbahn verfahrbare Stütze abgestützt ist, nicht möglich, da diese Stütze mit dem Abfördergerät kollidiert. Es ist daher die Einsatzmöglichkeit solcher bekannter Geräte beschränkt Bei langgestreckten Halden, bei welchen das Absetzgerät und das Räumgerät auf jeweils denselben, beiderseits der Halde angeordneten Schienen verfahrbar sind, ist es beispielsweise aus der DE-AS 25 16 401 bereits bekannt geworden, das Räumgerät von den Schienen zu entfernen, um mit dem Absetzgerät das entsprechend ausgebildete Räumgerät überfahren zu können.
Die Erfindung zielt nun darauf ab, die eingangs genannten Nachteile einer solchen Einrichtung zum Betrieb von Kreisringhalden zu vermeiden, und die unbehinderte Verfahrbarkeit aller Aggregate sicherzustellen. Die Erfindung besteht hierbei darin, daß die Fahrbrücke im Bereich der Kreisbahn, auf welcher die Stütze des Zufördergerätes verfahrbar ist, in einen sich radial über die ringförmige Grundrißfiäche der Halde erstreckenden Aufnehmerbrückenteil unc einen sich radial über die zentrale Kreisfläche erstreckenden Übergabebrückenteil unterteilt ist, wobei der am .'5 Aufnehmerbrückenteil angeordnete Teil der Fördervorrichtung den am Übergabebrückenteil angeordneten Teil der Fördervorrichtung im Betrieb übergreift, und daß Teile der Fahrbrücke, welche in die Bewegungsbahn der Stütze ragen, aus dieser Bewegungsbahn entfernbar sind.
Dadurch, daß die Fahrbrücke des Abfördergerätes im Bereich der Kreisbahn, auf welcher die Stütze des Zufördergerätes verfahrbar ist, unterteilt ist, wobei diejenigen Teile der Fahrbrücke, welche in die r> Bewegungsbahn der Stütze ragen, aus dieser Bewegungsbahn entfernbar sind, wird eine Kollision zwischen dem Abfördergerät und der Stütze des Zufördergerätes vermieden. Das Zufördergerät kann auf diese Weise über das Abfördergerät hinweg verschwenkt werden und jede, zeit die Kreisbereiche zu beiden Seiten des Abfördergerätes bestreichen, unabhängig davon, in welcher Schwenkstellung in bezug auf die Kreisringhalde sich das Abfördergerät befindet. Es können somit Zufördergerät und Abfördergerät unabhängig voneinander in Einsatz gebracht werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausiührung der Erfindung ist die Anordnung so getroffen, daß der Aufnehmerbrükkenteil mit seiner Fördervorrichtung außerhalb der Bewegungsbahn der Stütze endet und der Übergabebrückenteil gegenüber der Radialen der Kreisringhalde verschwenkbar ist. Auf diese Weise kann der Übergabebrückemeil gegenüber der Radialen so schräggestellt werden, daß das Ende dieses Übergabebrückenteiles auf einen Radius gelangt, welcher kleiner ist als der innere v> Radius de·· Bewegungsbahn der Stütze, so daß die Bewegungsbahn der Stütze freigegeben wird. Nachdem der radiale Arm des Zufördergerätes relativ zur Fahrbrücke des Abfördergerätes über diese hinweggeschwenkt ist, wird der Übergabebrückenteil des t>o Abfördergerätes wieder radial gestellt, so daß er an den Aufnehmerbrückenteil des Abfördergerätes wieder anschließt, und es ist die Funktionsfähigkeit des Abfördergerätes wieder hergestellt. Bei einer bevorzugten Ausbildung ist diese Aufgabe in der Weise gelöst, μ daß der Übergabebrückenteil auf wenigstens zwei konzentrischen Kreisbahnen mittels Fahrwerken vetfahrbar ist und daß eir. Fahrwerk, vorzugsweise das auf der Kreisbahn mit Kleinstem Radius verfahrbare Fahrwerk, in der Längsrichtung des Übergabebrückenteiles unverschiebbar und um eine senkrechte Achse verschwenkbar mit dem Übergabebrückenteil verbunden ist, während das andere Fahrwerk oder die anderen Fahrwerke mit dem Übergabebrückenteil längsverschiebbar und verschwenkbar verbunden sind.
Die Freigabe der Bewegungsbahn der verfahrbare.i Stütze kann aber auch in anderer Weise erfolgen. Es kann beispielsweise die Anordnung so getroffen sein, daß der Aufnahmebrückenteil und Ubergabebriickenteii außerhalb der Bewegungsbahn der Stütze enden und das Ende der Fördervorrichtung wenigstens eines Brückenteiles verschwenkbar oder teleskopisch verschiebbar ist. Auch auf diese Weise kann die Bewegungsbahn der Stütze freigegeben werden, wobei diese Bewegungsbahn, nachdem der radiale Arm der Zufördervorrichtung relativ zur Fahrbrücke der Abfördervorrichtung über diese hinweggeschwenkt ist, wieder durch die Fördervorrichtung des Abfördergerätes überbrückt wird.
Wenn die Zubringung des Schüttgutes zur zentralen Übergabestelle im Mittelpunkt der Kreisringhalde über eine über der Haldenkrone verlaufende Zubringerbrükke erfolgt, so kann das Zufördergerät unterhalb dieser Zubringerbrücke über die volle Kreisbahn verschwenkt werden. Bei großem Haldendurchmesser und großer Höhe der Haldenkrone erfordert dies ;aber eine sehr hohe Lagerung der Zubringerbrücke und eine sehr große freie Ausladung derselben. Dies stößt auf konstruktiv kaum zu bewältigende Schwierigkeiten. Bei solchem großen Haldendurchmesser ist es daher zweckmäßig, die Übergabestelle im Zentrum der Kreisringhalde in Bodennähe anzuordnen und das Schüttgut zu dieser Übergabestelle mittels einer mit einer Fördervorrichtung ausgestatteten, in Bodennähe radial verlaufenden Zubringerbrücke zuzubringen. In diesem Falle wird die Verschwenkung des radialen Armes der Zuiördervorrichtung durch diese Zubringerbrücke, mit welcher die verfahrbare Stütze kollidieren würde, beschränkt. Gemäß einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist daher bei einer solchen Anordnung die Zubringerbrücke bis außerhalb der Bewegungsbahn der verfahrbaren Stütze radial zurückziehbar gelagert, so daß sie beim Übers».hwenken des radialen Armes der Zufördervor.ichtung aus der Bewegungsbahn dieser Stütze gebracht werden kann, so daß die volle Verschwenkbarkeit dieses radialen Armes der Zufördervorrichtung um 360' auch bei einer solchen Anordnung gewährleistet ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles schematisch erläutert.
Fig. 1 und 2 zeigen eine Gesamtanordnung, wobei Fi g 2 eine Draufsicht auf die Kreisringhalde und F i g. 1 eine Seitenrnsicht des Zufördergerätes und des Abfördergerätef im Schnitt durch die Halde darstellt, wobei der Deutlichkeit halber Zufördergerät und Abfördergerät in diametral gegenüberliegende Lagen verschwenkt sind.
Fig.3 und 4 zeigen in größerem Maßstab den mittleren Teil des Zufördergerätes und des Abfördergerätes, wobei Zufördergerät und Abfördergerät ungefähr nach der gleichen Richtung verschwenkt sind. Hierbei zeigt Fig. 3 eine Seitenansicht und Fig. 4 einen Grundriß.
F i g. 5 bis 8 stüJen Varianten dar.
F i g. 9 zeigt eine Variante.
1 ist die kreisförmige Halde und 2 ist der Mittelpunkt
dieser Halde. Um den Mittelpunkt 2 ist das Zufördergerät 3 und das Abfördergerät 4 verschwenkbar. Das Zufördergerät 3 weist einen radialen Arm 5 auf. welcher mit einem Förderband 18 ausgestattet ist und von einer zentralen Übergabestelle, welche von einem Trichter 22 > gebildet ist. schräg aufwärts zur Haldenkrone 6 verläuft. Oberhalb der Haldenkrone ist an dem Ende 8 des Armes 5 ein Verteilerarm 9 um eine vertikale Achse IO schwenkbar angelenkt. Dieser Arm 9 trägt ein Förderband, auf welches das Schüttgut vom Förderband in 18 übergeben wird und dessen Abwurfstelle 11 bei der Verschwenkung die gesamte Breite der Haldenkrone 6 bestreicht. Der Arm 5 des Zufördergerätes 3 ist durch eine Stütze 12 abgestützt, welche auf einer Kreisbahn 13 mittels eines Fahrwerkes 14 verfahrbar ist. Diese i> Kreisbahn 13. welche beispielsweise eine kreisförmige gebogene Schiene aufweisen kann, ist innerhalb des inneren Fußes 15 der Halde 1 angeordnet. Die Stütze 12
Hl (It^ Ul.lt /1At 111 7 UI7L1 IUf ^IIUV.1 I JIUII (u UUJg^fIiULi. Min dessen oberem Ende die Enden des Armes 5 durch eine „·ι> von Seilen od. dgl. gebildete Verspannung 17 verspannt sind. Die Schüttgutzufuhr zum Förderband 18 des Armes 5 des Zufördergerätes 3 erfolgt radial über eine /ubringerbrücke 20 mit Förderband 21. welches das Schüttgut in den Trichter 22 abwirft. _>■>
Das Abfördergerät weist eine Fahrbrücke 23 auf. welche auf Kreisbahnen 24, 25, 26, 27, 28 und 29 '.erfahrbar ist. deren Zentrum im Mittelpunkt 2 der Kreisringhalde liegt. Diese Fahrbrücke 23 ist in einen Aufnehmerbrückentcil 30 und einen Übergabebrücken- i'i teil 31 unterteilt. Der Aufnehmerbrückenteil 30 weist Fahrwerke 19 auf. welche auf den Kreisbahnen 24, 25, 26, 27 fahren. Auf dem Aufnehmerbrückenteil 30 ist ein Abbaugerät 36 in Längsrichtung mittels eines Fahrwerkes 33 \erfahrbar. Dieses Abbaugerät besteht aus einem Ji auf dem fahrwerk 33 um eine vertikale Achse schwenkbar gelagerten Arm 34. an dessen ausladendem Knde 32 cm Bagger, beispielsweise ein Löffelbagger od. dgl., angeordnet ist. der das Schüttgut von der Halde .iufnimm; und zu einem am Arm 34 angeordneten Forderband fordert. Von diesem Förderband wird das Schüttgut auf ein Forderband 35 des Aufnehmerbrükkenteiles 30 abgelegt, welches am Aufnehmerbrückenteil 30 gelagert ist und das Schüttgut zum Übergabebrückenteil 31 fordert. Am IJbergabebrückenteil 31 ist ·>ϊ gleichfalls ein Forderband 37 angeordnet, auf welches das Schuttgut vom Förderband 35 bei 38 übergeben wird. Vom Förderband 37 wird das Schüttgut in einen Trichter 39 abgeworfen, von welchem es auf ein in einem Tunnel 47 geführtes Forderband 40 gelangt, von =>o welchem es weg~efördert wird.
I'm die Durchfahrt der Stütze 12 zu ermöglichen, endet der Aufnehmerbrückenteil 30 außerhalb der Bewegungsbahn der Stütze IZ Der Übergabebriickenteil 31 ist auf den beiden Kreisbahnen 28 und 29 mittels Fahrwerken 41 und 42 verfahrbar. Das Fahrwerk 42 ist am Übergabebriickenteil 31 unverschiebbar, jedoch um eine vertikale Achse 43 verschwenkbar gelagert. Das Fahrwerk 41 ist am Übergabebriickenteil 31 längsverschiebbar und gleichfalls verschwenkbar gelagert. Es kann daher der Übergabebriickenteil 31. wie in Fig.4 dargestellt ist. in die Lage 31 gegenüber der Radialen verschwenkt werden und in dieser verschwenkten Stellung gibt der Übergabebrückenteil 31 die Durchfahrt für die Stütze 12 auf der Kreisbahn 13 frei. Es kann daher das Zufördergerät 3 ungestört durch das Abfördergerät 4 verschwenkt werden.
Die volle Verschwenkung des /ufördergerätes 3 um 36(T wird noch durch die Zubringerbrücke 20 gestört. Die Zubringerbrückc kann daher so gelagert werden, daß sie bis außerhalb der Kreisbahn 13 zurückgezogen werden kann.
F.s ist auch möglich, das Förderband 35 des Aufnehmerbrückenteils 30 reversierbar auszubilden, so daß das vom Löffelbagger 32 abgebaute Material radial nach außen gefördert und in bereitstehende Fahrzeuge abgeworfen werden kann.
F i g. 5 bis 8 zeigen Möglichkeiten, die Durchfahrtsöffnung für die verfiihrbarc Stütze 12 in anderer Weise freizugeben.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 5 endet der Übergabebriickenteil 31 innerhalb der IJewcgungsbahn der Stütze 12 und übergreift diese Bewegungsbahn nicht. Oberhalb des Förderbandes 37 ist ein zweites Förderband 44 teleskopisch verschiebbar gelagert, '.'.'elches in Yorg?sch"hi"npr .Stellung die Beweeurursbahn der Stütze 12 überbrückt und in zurückgezogener Stellung 44' diese Bewegungsbahn freigibt.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 6 endet der Übergabebriickenteil 31 gleichfalls innerhalb der Bewegungsbahn 13 der Stütze 12. An das Förderband 37 des Übergabebrückenteils 31 ist ein Förderband 45 angelenkt, welches in der Betriebsstellung die Bewegungsbahn 13 der Stütze 12 überbrückt und in der stricht Tt dargestellten, mittels einer Winde 46 hochgeschwenkten Stellung 45' diese Bewegungsbahn freigibt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 ist unterhalb des Förderbandes 35 des Aufnahmebrückenteiles 30 ein Förderband 47 verschiebbar angeordnet, welches in der Betriebsstellung die Bewegungsbahn 13 der Stütze 12 überbrückt und in der zurückgezogenen Stellung 47' diese Bewegungsbahn freigibt.
Bei der Anordnung nach F i g. 8 ist an das Förderband 35 des Aufnahmebrückenteils 30 ein Förderband 48 angelenkt, welches in der Betriebsstellung die Bewegungsbahn 13 der Stütze 12 überbrückt und mittels einer Winde 49 in eine Stellung 48 hochgeschwenkt werden kann, in welcher es diese Bewegungsbahn freigibt
F i g. 9 zeigt eine Anordnung, welche es ermöglicht, das auf der Stütze 12 abgestützte Zufördergerät 3 um volle 360" zu verschwenken. Das zu dem Zufördergerät 3 zu fördernde Schüttgut wird durch einen Tunnel 50 mittels eines Förderbandes 51 zu einer Übergabestelle 52 gefördert. Die Mündung 53 des Tunnels liegt innerhalb der Kreisbahn 13. auf welcher die Stütze 12 verfahrbar ist. so daß der Tunnel 50 diese Kreisbahn 13 nicht unterbricht. An der Übergabestelle 52. an welcher das Material auf das Förderband 21 der Zubrinr; rbrükke 20 übergeben wird, ist diese Zubringerbriicke 20 um eine vertikale Achse 54 schwenkbar gelagert. Die Zubringerbrücke ist durch eine verfahrbare Stütze 55. welche auf einer Kreisbahn mit dem Zentrum der Achse 54 verfahrbar ist. abgestützt. Auf diese Weise kann die Zubringerbrücke 20 in eine Schrägstellung verfahren werden, in welcher sie außerhalb der Bewegungsbahn des Zufördergerätes 3 gelangt Die Stütze 55 ist durch eine Hydraulik 56 absenkbar und die Zubringerbrücke 20 ist auch um eine horizontale Achse 57 verschwenkbar. Nachdem die Zubringerbrücke 20 aus der radialen Stellung, in welcher ihr Obergabeende 58 im Mittelpunkt 2 der Halde liegt verschwenkt wurde, kann sie nun durch Absenken der Stütze 55 abgesenkt werden, so daß sie bereits bei einer geringen Scitcnverschwer.küng aus der Bewegungsbahn des Zufördergerätes 3 gelangt
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Betrieb von Kreisringhalden für die Lagerung und/oder Mischung von Schüttgut, mit einem Zufördergerät für die Förderung des Schüttgutes auf die Halde, welches um den Mittelpunkt der Kreisringhalde schwenkbar gelagert ist und durch eine auf einer in dem durch die Ringhalde eingeschlossenen Raum angeordneten Kreisbahn verfahrbare Stütze abgestützt ist, und mit einem Abfördergerät für den Abbau des Schüttgutes von der Ringhalde und die Förderung desselben zu einer Abgabestelle im Mittelpunkt der Kreisringhalde, welches Abfördergerät eine auf Kreisbahnen um den Mittelpunkt der Kreisringhalde verfahrbare Fahrbrücke mit einer in der Längsrichtung derselben fördernden Fördereinrichtung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrbrücke (23) im Bereich der Kreisbahn (13), auf welcher die Stütze (12) des Zufördergerätes (3) verfahrbar ist, in einen sich radiaF über die ringförmige Grundrißfläche der Halde (1) erstreckenden Aufnehmerbrücfcenteii (30) und einen sich radial über die zentrale Kreisfläche erstreckenden Übergabebrückenteil (31) unterteilt ist, wobei der am Aufnehmerbrückenteil (30) angeordnete Teil der Fördervorrichtung den am Übergabebrückenteil (31) angeordneten Teil der Fördervorrichtung im Betrieb übergreift, und daß Teile der Fahrbrücke (23), welche in die Bewegungsbahn der Stütze (12) ragen, aus dieser Bewegungsbahn entfernbar sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der A.ufnehr'srbrückenteil (30) mit seiner Fördervcrrich'ung außerhalb der Bewegungsbahn der Stütze (12) en^t und der Übergabebrückenteil (31) gegenüber der Radialen der Kreisringhalde (1) verschwenkbar ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergabebrückenteil (31) auf wenigstens zwei konzentrischen Kreisbahnen (28, 29) mittels Fahrwerken (41, 42) verfahrbar ist und daß ein Fahrwerk (42), vorzugsweise das auf der Kreisbahn (29) mit kleinstem Radius verfahrb.ire Fahrwerk, in der Längsrichtung des Übergabebrükkenteiles unverschiebbar und um eine senkrechte Achse verschwenkbar mit dem Übergabebrückenteil (31) verbunden ist, während das andere Fahrwerk (41) bzw. die anderen Fahrwerke mit dem Übergabebrückenteil (31) längsverschiebbar und verschwenkbar verbunden sind.
4. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmebrückenteil (30) und der Übergabebrückenteil (31) außerhalb der Bewegungsbahn der Stütze (12) enden und das Ende der Fördervorrichtung wenigstens eines Brückenteiles verschwenkbar oder teleskopisch verschiebbar ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Zubringung des Schüttgutes zum Zufördergerät (3) über eine im Mittelpunkt (2) der Kreisringhalde (I) in Bodennähe angeordneten Übergabestelle mittels einer mit einer Fördervorrichtung (21) ausgestatteten, in Bodennähe radial verlaufenden Zubringerbrücke (20), die Zubringerbrücke (20) aus der Bewegungsbahn des durch die verfahrbare Stütze (12) abgestützten Zufördergerätes (3) verlagerbar ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, daß die Zubringerbrücke (20) von einer innerhalb der Kreisbahn (13), auf welcher die Stütze (12) des Zufördergerätes (3) verfahrbar ist, angeordneten Übergabestelle (52) ausgehend schräg aufwärts zum Mittelpunkt (2) der Halde (1) verläuft, wobei das zuzubringende Material durch ein in einem Tunnel (50) geführtes Förderband (51) zu dieser Übergabestelle (52) gefördert wird und daß die Zubringerbrücke (20) um eine an dieser Übergabestelle (52) angeordnete senkrechte Achse
(54) verschwenkbar ist und auf einer Stütze (55) abgestützt ist, welche auf einer Kreisbahn um die an der Übergabestelle (52) angeordnete Achse (54) verfahrbar ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stütze (55), vorzugsweise hydraulisch, absenkbar ist
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