DE2230528C2 - Elastische Lagerung einer Brennkraftmaschine - Google Patents

Elastische Lagerung einer Brennkraftmaschine

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DE2230528C2
DE2230528C2 DE19722230528 DE2230528A DE2230528C2 DE 2230528 C2 DE2230528 C2 DE 2230528C2 DE 19722230528 DE19722230528 DE 19722230528 DE 2230528 A DE2230528 A DE 2230528A DE 2230528 C2 DE2230528 C2 DE 2230528C2
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DE
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internal combustion
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DE19722230528
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DE2230528B1 (de
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Heinz Dipl.-Ing. 8902 Göggingen; Steidle Helmut 8900 Augsburg Dipper
Original Assignee
Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, 8900 Augsburg
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Publication date
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Description

Die Erfindung betrifft eine elastische Lagerung
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Erfindung bett el gg
einer Brennkraftmaschine, insbesondere einer SchifFsmaschine, mit einem die Brennkraftmaschine starr aufnehmenden Zwischenrahmen, der über elastische Elemente mit dem Fundament verbunden ist.
Insbesondere bei Passagier- und Fährschiffen wirkt sich eine hohe Lärmbelästigung besonders nachhaltig aus.
Es sind daher zur Unterbindung der Übertragung von Körperschall vom Motor auf den Schiffskörper kannten Anordnung derartige g an der Ober- als auch an der Unterseite des Schaltkastens vorgesehen sein, offensichtlich zur allseitigen elastischen Lagerung. .
Ferner war es bei Motoren mit Dreipunktlagerung bekannt, einen aus einem Blechstreifen bestehenden Lagerbügei unterhalb eines angeflanschten Getriebes quer zur Motorlängsachse zwischen den beiden hin-
teren Lagerpunkten anzuordnen (s. MTZ1 Jahrgang 29, 1968, S. 257). Diese Lag-rbügel erstreckten sich jedoch nicht über die ganze Länge des zu lagernden Aggregates und konnten daher keine Körperschallisolierung bewirken.
Dadurch, daß der Profilträger in Richtung der Hauptbiegebeanspruchung der Brennkraftmaschine ein besonders großes Flächenträgheitsmoment aufweist, kann das Kurbelgehäuse ohne zusätzliche Versteifungselemente äußerst leicht und weich ausgeführt werden, ohne daß die Gefahr einer unzulässigen Verformung in Kauf genommen werden muß. Durch einen etwa entsprechend der Kontur der Unterseite der Brennkraftmaschine geformten Profilträger werden in vorteilhafter Weise schädliche Räume weitestgehend vermieden, so daß der Platzbedarf äußerst gering ist.
Zweckmäßig kann der Profilträger einen etwa annähernd V-förmigen Querschnitt mit unter etwa 90° gespreizten Schenkeln aufweisen.
Nachstehend ist die Erfindung anhand einiger in der Zeichnung dargestellter zweckmäßiger Ausführungsbeispiele näher beschrieben. Es zeigt
Fig.l eine erfindungsgemäß elastisch gelagerte Brennkraftmaschine.
F i g. 2 eine weitere Ausführung eines erfindungsgemäßen Profilträgers.
Die in Fig.l dargestellte Brennkraftmaschine I, die beispielsweise zum Antrieb eines Fähr- oder Passagierschiffes dienen kann, ist mittels elastischer EIemente 2 körperschallisoliert mit dem Schiffskörper 3 verbunden. Als elastische Elemente 2 können in vorteilhafter Weise Gummi- oder Kunstsioff-Federn Verwendung finden, die sich in bekannter Weise durch besonders hohe Federkonstanten auszeichnen. Die Brennkraftmaschine 1 liegt mit symmetrisch am Maschinengestellboden angeordneten Pratzen 4 an einem V-förmig nach oben konkav gebogenen Profilträger 5 auf. Im vorliegenden Beispiel wird der Profilträger 5 durch ein massives Stahlblech gebildet, das in seiner Mitte unter 90 öffnungswinkel abgekantet ist. Durch die spanlose Formgebung des Profilträgers wird in vorteilhafter Weise, insbesondere in den weitab von der neutralen Faser gelegenen Bereichen, eine Materialverfcstigung erreicht. Außerdem ergibt sich infolge der V-Form ein großes Flächenträgheitsmoment in Richtung der Hauptbiegebcanspruchung der Brennkraftmaschine 1. Durch angeformte oder mit dem Profilträger verbundene Flüssen kann das Trägheitsmoment weiter erhöht werden. Hierdurch lassen sich größere Biegebeanspruchungen der Brennkraftmaschine 1 und insbesondere des untenliegenden Kurbelgehäuses auch für den Fall weitgehend vermeiden, in dem einige der über die gesamte Maschinenlänge in an sich bekannter Weise gleichmäßig verteilt angeordneten elastischen Elemente 2 ihre Tragfähigkeit verloren haben. Zur Erzielung einer möglichst steifen und von Durchbiegungen des Schiffskörpers 3 unbeeinflußten Lagerung der Brennkraftmaschine I sind zu beiden Seiten der Brennkraftmaschine 1 durchgehende Zwischenbalken 6 vorgesehen, die die elastischen Elemente 2 aufnehmen und die ihrerseits am Schiffskörper 3 sich abstützen. An den das Maschinenfundament bildenden Zwischenbalken 6 sowie an den am Maschinencehäuse vorgesehenen Pratzen 4 sind zu den Schenkeln 7 des Profilträgers 5 parallele Lagerflächen 8 und 9 vorgesehen. Hierdurch läßt sieh eine besonders niedrige Bauweise erzielen, da sieh die Bauhöhc gegenüber einer direkt mittels der Pratzen am Maschinenfundament aufliegenden Brennkraftmaschine nur um die Materialstärke des Profiltragers 5 erhöht. Dennoch lassen sich mit einem derartigen Winkelblech gefährliche Spannungskonzentrationen im Kurbeigehäuse auf einfache und elegante Weise vermeiden. Der ProfilträgerS ist mitteis Schrauben 10 am Motorgehäuse befestigt, so daß bei der Montage die Brennkraftmaschine I mit dem Profilträger 5 als Baueinheit auf dem Maschinenfundament abgesetzt werden kann.
Außer den bereits in vorliegender Beschreibung erwähnten Pratzen 4 befinden sich noch weitere waagerecht angeordnete Pratzen, die nicht näher beschrieben sind, an dem Maschinengestell, die zur ursprünglichen Ausrüstung dieser Brennkraftmaschine gehören. Diese waagerechten Pratzen werden verwendet bei einer normalen, nicht elastischen Lagerung.
Der in Fig. 2 dargestellte Profilträger 11 ist durch zweimaliges Abkanten einer massiven Blechtafel hergestellt. Derartige Abkant-Vorgänge lassen sich mit einfachen Werkzeugen auf einfachen Maschinen durchführen, so daß auf die Herstellung derartiger Profilträger geringe Werkzeug- und Maschinenkosten entfallen. Durch das zweimalige Abknicken des dargestellten Profiltragers 11 wird die untere Spitze der V-Form abgeschnitten, wodurch sich auch nach unten ein besonders geringer Piatzbedarf ergibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche: der eingangs erwähnten Art Ä (MlZ, Jahrgang 32, 1971, Ws 410) bei denen allerdings der Zwischenfaimen zur Entlastung des Kurbeigehauses ais gewpLrFachwerkkonstruktion ausgeführt wurde, Sf nt der Motor abgestellt werden konnte und die ^ ^ei?s über elastische Elemente mit dem Schiffsseinerseits über_ eu* derartige Rahmenkon- körper verbindbar^ar 3ߣ der Bau. Sf Ä ^dß d/shiffi
1. Elastische Lagerung einer Brennkraftmaschine, insbesondere einer Schiffsmaschine, mit einem die Brennkraftmaschin» starr aufnehmenden Zwischenrahmen, der über elastische Elemente mit dem Fundament verbunden ist,
dadurch gekenn ze i c h η e t, daß der Zwi- -^n ffihrt jedoch zur vergrößerung aer Bauschenrahmen als durchgehender und: aus einem struküon tun J^ ^^ ^Schiffszwinach oben konkav gebogenen Stahlblech be- how: ae g def muß Außerd stehender Profilträger (5, 11) ausgebildet ist der f™KS? rine Reschweißte Fachwerkkonstruktion,
den unteren Teil der Brennkraftmaschine (1) auf π C1UC * . ·
der gesamten Länge schalenförmig umfaßt, und daß an der Brennkraftmaschine (1) und am Fundament zu den Schenkeln des Profilträgers '5 (5, 11) parallele, einander gegenüberliegende Lagerflächen (8, 9) vorgesehen sind.
2. Elastische Lagerung für eine Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Profilträger (5, 11) in Riehtung der Hauptbiegebeanspruchung der Brennkraftmaschine (1) ein großes Flächenträgheitsmoment aufweist.
3. Elastische Lagerung für eine Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden An- 2-sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Profilträger (5, 11) entsprechend der Kontur der ä3^e£%**weißte Fachwektion, die als Sonderanfertigung den jeweiligen Anwendungsverhältnissen angepaßt werden muß, einen 3™ Zeit- und Materialaufwand. Ferner ist das 8££ dem Schweißen erforderliche Spannungsfrei-Senefnes dortigen geschweißten Großrahmens nicht frei von Schwierigkeiten.
HieVvon ausgehend ist es die Aufgabe der vorlieglndln Erfindung, unter Vermeidung der Nachteile der bekannten Anordnungen mit geringem Aufwand eine festigkeitsgünstige und korperschall-Serende Lagerung einerBj^ftaJKhine zu schaben, die einen geringen Platzbedarf hat
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt dadurch daß der Zwischenrahmen als durchgehender und aus einem nach oben konkav gebogenen Stahlblech befilä sgebildet ist der den unteren
träger (5, U) entsprechend der Kontur der ™V . Profiiträger ausgebildet ist, der den unteren Unterseite der Brennkraftmaschine (1) geformt ^ ^ Brennkraftmaschine auf der gesamten Lange
iSt
4. Elastische Lagerung für eine Brennkraft- * .h—l^J^^s£S£t maschine nach einem der vorhergehenden An- maschinL^ parallele, einander gegenüberliegende spräche, dadurch gekennzeichnet, daß der Profi - f^ltr^rs n ^Igesehen sind. Die hierdurch erzielträger (5) annähernd V-förm.gen Querschnitt mit LaSe™cher^ vo g dere darin zu seheilj daß unter 90° gespreizten Schenkeln (7) auftjajt bare"V«^s beispieisweise durch Ab-
5. Ellastische Lagerung fur eine Brennkraft- 35 jteProiu^g h,blechtafel) herstellbares Bauteil
maschine nach einem der vorher^he"d*" ^ verwendung finden kann. Zusätzliche Versteifungen, sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verwesung^n ^ hier nicht erfor_
Profilträger (11) zwei um etwa 90° g^nemande J™^*™^^gH? sich durch eine derartige geneigte Schenkel aufweist, ,die ^ch em ebene gJ^J^ u g nd schalenförmige Umfassung Blech, das im Querschnitt des Profilträger, KU) 4 voiiwan 5 platzbedarf der gesamten ela-
waagerecht verläuft, verbunden sind. ™ζ Lagerung so daß, wenn dies erforderlich
sein sollte, ohne große Schwierigkeiten größere elastische Elemente Verwendung finden können
Es sind zwar schon Stahlblech-Profiltrager zur Lagerung von Schiffsaggregaten, hier von Schalttafeln für elektrische Anlagen, verwendet worden, die einen aus einen abgewinkelten Blechtafel gefertieten Rahmen aufwiesen. Die Schenkel dieses Rahmens waren bei der bekannten Anordnung jedoch durch angeschweißte Querwände gegeneinander versteift. Das zu lagernde Aggregat konnte daher lediglich oberhalb dieser Querwände abgesetzt werden. Hieraus ist erkennbar, daß bei dieser bekannten Ausführung die erfindungsgemaßen Vorteile hinsichtlich des geringen Platzbedarfs durch die schalenförmige Umfassung nicht zum Tragen kamen. Außerdem machte das Anbringen der Zwischenwände einen erhöhten Material- und Arbeitsaufwand ('° erforderlich. Davon abgesehen sollten bei der bekannten Anordnung derartige Tragschienen sowohl
_ . « 1 Tl^in.KAila /iac k^hfllL
aagcicLiu vouaun, <w..,u,.u~..
6. Elastische Lagerung für eine Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als elastische Elemente (Z) Gummi- oder Kunststoff-Federn vorgesehen sind.
7. Elastische Lagerung für eine Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ela- a
stischen Elemente (2) auf mit dem Schiffskörper 5° Rahmens waren (3) fest verbundenen, durchlaufenden Zwischen- ipHnrh durch ar balken (6) aufliegen.
DE19722230528 1972-06-22 Elastische Lagerung einer Brennkraftmaschine Expired DE2230528C2 (de)

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DE2230528B1 DE2230528B1 (de) 1973-07-12
DE2230528C2 true DE2230528C2 (de) 1977-05-05

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4433281A1 (de) * 1994-09-19 1996-03-28 Motoren Werke Mannheim Ag Motorlager

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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