DE1941329A1 - Vorrichtung zur Herstellung eines vorgebogenen Traegers - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung eines vorgebogenen Traegers

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DE1941329A1
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DE19691941329
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Abraham Lipski
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PROCEDES NOUVEAUX DE CONSTRUCT
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • E04C3/29Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces built-up from parts of different material, i.e. composite structures
    • E04C3/293Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces built-up from parts of different material, i.e. composite structures the materials being steel and concrete
    • E04C3/294Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces built-up from parts of different material, i.e. composite structures the materials being steel and concrete of concrete combined with a girder-like structure extending laterally outside the element

Description

PATENTANWÄLTE DR.-ING. VON KREISLER DR.-ING. SCHON WALD DR.-ING. TH. MEYER DR. FUES DIPL.-CHEM. ALEK VON KREISLER DIPL-CHEM. CAROLA KELLER DR.-ING. KLOPSCH KÖLN 1, DEiCHMANNHAUS
1 3. AUG. 1969
Sch - DB/Me
PROCEDES NOUVEAUX DE CONSTRUCTION, "PREFIEX" SOCIETE ANONYME, Saint - Gilles, Io. Avenue Brugmann
Vorrichtung zur Herstellung eines vorgebogenen Trägers.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung eines vorgebogenen Trägers, wobei die starre Metallarmierung dieses Trägers vorgebogen, die vorge-
bogene Armierung in diesem Zustand gehalten und der gespannte Flansch dieser Armierung mit Betonmasse umgeben wird.
Es ist bekannt, daß bisher der zusammengedrückte Armierungsflansch unter den durch das Vorbiegen bewirkten Kompressionsspannungen dazu neigt, seitlich auszukippen; daher ist es in Fällen, bei denen die"Armierung quer zur Vorblegungsrichtung nur eine geringe Steifigkeit besitzt, notwendig, diese während des Vorbiegens seitlich zu stützen, um das seitliche Auskippen ihres zusammengedrückten Flansches zu verhindern.
Damit die Armierung ohne Gefahr für ein seitliches Aus-
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kippen ihres zusammengedrückten Flansches hohen Vorbiegungskräften ausgesetzt werden kann,, muß sie quer zur Vorbiegungsrichtung weitaus starrer sein als im Gebrauch normalerweise benötigt wird. Dies führt zu einem unn.'öcigen und kostspieligen Stahlverlust sowie zu einem übermäßigen Trägergewicht.
Das Problem des durch das Vorbiegen bewirkten seitlichen Auskippens ist besonders wichtig bei der gleichzeitigen Herstellung von zwei vorgebogenen Trägern durch Vorbiegen der beiden Metallarmierungen der Träger in zwei in der gleichen senkrechten Ebene gelegene entgegengesetzte Richtungen.
Bisher ordnet man zum gleichzeieigen Vorbiegen zweier Armierungen auf beiden Seiten der vorzubiegenden Armierungen Metallstützen an, die quer zur Biegerichtung sehr starr sind und drückt diese Stützen gegen die Flansche der Armierungen.
Solche Stützen haben den Nachteil, daß sie aufgrund ihrer Reibung gegen sämtliche Flansche ein Hindernis darstellen, das ein normales gleichmäßiges Biegen der zwei Armierungen duKh Vorbiegen behindert.
Außerdem ist es nicht möglich, die Flanschteile, gegen die die Stützen angeordnet sind, mit Betonrr.asse zu umgeben, da diese Stützen das Aufstellen geeigneter Ver-Schalungen verhindern.
Man versuch^ diese Nachteile zu umgehen, indem man die Scützen so verkürzte, daß sie .lediglich an die zusammengedrückten Flansche und die Kerne der Armierungen an-' liegen und die mit Beton zu umgebenden Zonen der gespannten Teile der Armierungen freilassen.
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Dabei ergibt sich jedoch, daß die Stützen mit zunehmender Verkürzung wirkungsloser werden. Man umgibt außerdem eine umso größere Zone gespannter Armierungsfasern mit Beton, je stärker diese vorgeben sind. Diese Tatsache führt nun aber dazu, daß man die Stützen umso mehr verkürzt und also ihre Wirkung verringert, je stärker die Armierungen vorgebogen sind, so daß man schließlich nur auf relativ geringe Vorbiegungsmomente eingeschränkt ist.
Die Erfindung behebt die obengenannten Nachteile. Zu diesem Zweck erhöht man vorübergehend die Steifigkeit der zusammengedrückten Armierungsflansche quer zur Vorbiegungsriohtung.
Gemäß der Erfindung wird zeitweilig an den zusammengedrückten Armierungsflansch ein starrer Metallrahmen angelegt« der im wesentlichen aus gegen die Kanten dieses zusammengedrückten Flansches anliegenden Längsschienen sowie aus Querverbindungselementen besteht, und dazu dient» das seitliche Auskippen des zusammengedruckten Flansches zu verhindern.
Bei einer Ausführungsform dieser Vorrichtung wird zwischen die Längsschienen des Metallrahmens und die Kanten des zusammengedrückten Flansches ein Schmiermittel eingebracht.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden die Längsschienen kräftig gegen die Kanten des zusammengedrückten Flansches gedrückt, um zu verhindern, daß sie während des Vorbiegens auf diesem verrutschen, und um ein zusätzliches befristet aufgesetztes Rahmenelement für diesen Flansch zu schaffen.
Die Anwendung der erfindungsgemäßen Maßnahme ermöglicht die Herstellung von vorgebogenen Trägern, deren Armierung einen relativ dünnen Kern bzw. relativ dünne Flansche be-
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sitzt.
Weitere Besonderheiten und Details der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten AusfUhrungsbeispiels.
Fig. 1 zeigt in Draufsicht den zusammengedrückten Flansch einer vorgebogenen Trägerarmierung.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1.
In beiden Figuren bezeichnen gleiche Bezugsziffern gleiche Elemente,
Auf einem zusammengedrückten Flansch 1 einer Metallarmierung 2 ist vorübergehend ein starres MetallgefUge angeordnet, welches im wesentlichen aus Längselementen, und zwar Winkeleisen 3 und 4, sowie, aus Querverbindungeelementen, z. B. U-Eisen 5» besteht.
Das MetallgefUge muß quer zur VorbiegungBrichtung eine hohe Steifigkeit besitzen. Zu diesem Zweck sind die Winkeleisen 3 an ein Ende der U-Eisen 5 angeschweißt, Die Winkeleisen 4 dagegen werden mittels Bolzen 6 mit den U-Eisen 5 an deren entgegengesetzten Enden verbunden. Jedes Winkeleisen 4 kann zu den U-Eisen 5 dadurch seitlich versetzt werden, daß letztere eine Reihe von Bohrungen γ aufweisen, in die die Bolzen 6 wahlweise steckbar sind.
Die Winkeleisen 3 und 4 können außerdem mit Hilfe von Gewindespindeln 9, die jeweils in mit den U-Eisen. 5 verbundene und einen Gewindegang aufweisende Blöcke Io eingeschraubt sind, gegen die Kanten des zusammengedrückten Flansches 1 gepreßt werden, wobei gegebenenfalls ein Schmiermittel 8 zwischengefügt wird.
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Die Winkeleisen 2 und 4 und die U-Eisen 5 bilden auf diese Weise ein sogenanntes "Virendeel" - Gefüge, das in der von den Winkeleisen 3 und 4 gebildeten Ebene, d.h. also quer zu der Vorbiegungsriohtung X, eine hohe Steifigkeit besitzt. Dieses Gefüge dient daher dem Plansch 1 als Stütze und verhindert sein durch das Vorbiegen bewirktes seitliches Auskippen,
Durch den Einsatz von Schmiermittel dient das Rahmengefüge als Leitschiene bei der Verformung des zusammengedrückten Flansches 1, dessen Kanten an den Winkeleisen J) und 4 entlanggleiten.
Wenn die Winkeleisen J5 und 4 zur Verhinderung ihres Verrutschens auf den Kanten des Flansches während des Vorbiegens kräftig gegen den zusammengedrückten Flansch 1 gepreßt werden, nehmen diese Winkeleisen 3 und 4 einen Teil der auf den zusammengedrückten Flansch 1 einwirkenden Kompressionsspannungen auf. Die Winkeleisen 3 und 4 vermindern daher die Gefahr eines seitlichen Auskippens des Flansches 1, indem sie ein zusätzliches Rahmenelement für diesen darstellen.
Bei ausnehmend langen Armierungen 2 verwendet man zur Bildung des metallischen Versteifungsgefüges vorteilhaft mehrere koaxial aneinandergefügte Längselemence 3 und 4, die z. B. durch Verbolzen, Verlöten, usw. miteinander verbunden werden können.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsformen beschränkt. Der Erfindungsgegenstand und die verschiedenen Elemente können andere Ausgestaltungen erfahren, ohne den Rahmen der vorliegenden J>o Erfindung zu überschreiten.
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Claims (1)

  1. -Sf-
    Ans prüche
    Vorrichtung zur Herstellung eines vorgebogenen Trägers, wobei die starre Metallarmierung des Trägers vorgebogen, die vorgebogene Armierung festhalten und der gespannte Plansch mit Beton umkleidet wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf den zusammengedrückten Armlerungsflansch (1) eine starre Metallrahmenkonstruktion abnehmbar aufgesetzt ist, die aus zwei jeweils gegen die Ränder des zusammengedruckten Flansches (1) anliegenden stabilen | Längsschienen (>,4) und diese "tragenden Querschienen (5) gebildet ist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschienen (5) mehrere mit Abstand zueinander angeordnete ü-Profile aufweisen, an deren geschlossener Unterseite die als Winkelprofil gestalteten Längsschienen (3,4) befestigt sind.
    5. : Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der beiden Längsschienen zur Veränderung des Abstandes zwischen ihnen verschiebbar an den Querschienen (5) befestigt ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3>, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbare Längsschiene (4) mittels durch Bohrungen, vorzugsweise Langlöcher (7) t hindurchgefühlter Bolzen (6) an der Querschiene befestigt ist, und daß zu ihrer Verschiebung Gewindespindeln (9) dienen, die in an den Querschienen sitzenden Blöcken (10 )gelagert sind.
    5· Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Längsschienen aheinandergesetzt sind.
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    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5* dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen den Rändern des Flansches (1) und den Längsschienen (3**0 Schmiermitteleinlagen befinden.
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    L e e r s e i t e
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GB1273420A (en) 1972-05-10
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