DE222900C - - Google Patents

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DE222900C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B35/00Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for
    • D05B35/08Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for for ruching, gathering, casing, or filling lace, ribbons, or bindings; Pleating devices; Cuttlers; Gathering feet; Crimpers; Curlers; Rufflers
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
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    • D05B29/00Pressers; Presser feet
    • D05B29/06Presser feet

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■ - JVl 222900 —' KLASSE 52 a. GRUPPE
Faltenleger für Nähmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. März 1907 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Faltenleger für Nähmaschinen, dessen für den Stoffdurchgang bestimmter bügeiförmig ausgebildeter Rahmen aus drei gegeneinander verstellbaren Teilen, besteht. Derartige Falten-
. leger sind zwar an sich bekannt. Die drei Teile, aus welchen sie gebildet wurden, waren aber nur in geringem Maße gegeneinander verschiebbar, so daß eine weitgehende Einstellbarkeit des Faltenführers und Faltenbilders zueinander, entsprechend der Stoffart und Stoffmenge, welche durch den bügeiförmigen Rahmen hindurchgeführt werden muß, nicht möglich war. Außerdem waren die Faltenführungen derart angeordnet, daß der Faltenleger beim Nähen unsichtbar war. Diese Übelstände werden durch die vorliegende Erfindung dadurch vermieden, daß die drei den bügeiförmigen Rahmen bildenden Teile in weitgehendster Weise gegeneinander verstellbar sind, und daß die Faltenführungen in der Art angeordnet sind, daß der noch zu faltende Stoff innerhalb des Faltenlagerbügels liegt, während die Falten selbst, besonders die letzte, als Führung für die neu zu nähende Falte dienende, oberhalb des freien Armes des Faltenlegers liegt, und so der Anschlag dieser letzten Falte an dem Faltenführer jederzeit sichtbar ist.
Zu diesem Zwecke ist der Faltenleger derart ausgestaltet, daß der auf der Arbeitsplatte der Nähmaschine zu befestigende Teil desselben einstellbar die Führung zur Bestimmung der Faltenbreite trägt, während derselbe Teil nach hinten zu verlängert ist und hier verschiebbar und drehbar den zweiten, den Bügel bildenden Teil des Faltenlegers hält. Dieser zweite Teil trägt seinerseits den dritten Teil Teil des Faltenlegers, welcher die Führung für den gefalteten Stoff bildet, derart, daß dieser dritte Teil mit seiner freien Kante die an dem erstgenannten Teil des Faltenlegers angeordnete Führung untergreift.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel, und zwar bedeutet:
Fig. ι eine Oberansicht der Einrichtung,
Fig. 2 eine Vorderansicht derselben,
Fig. 3 einen Teil der Oberansicht in vergrößertem Maßstabe in Verbindung mit einem Stück Stoff,
Fig. 4 einen Teil der Fig. 2 in vergrößertem Maßstabe mit einem Stück Stoff,
Fig. 5 einen Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. ι in vergrößertem Maßstabe während der Arbeit der Maschine,
Fig. 6 die. Stirnansicht-eines Stoff Stückes mit einigen genähten Falten, während
Fig. 7 die Stirnansicht eines Stoffstückes mit zwei nach verschiedener Richtung geglätteten Falten veranschaulicht.
Die Nähmaschine kann jede beliebige Bauart aufweisen und ist mit dem üblichen Drückerfuß A, der Nadel L und der Stoffplatte M versehen. Der schleifenförmig ausgebildete Rahmen B, F, C trägt an seinem Arm B einen Ansatz S1, welcher mit einem oder mehreren Schlitzen b ausgerüstet ist, durch welchen eine Klemmschraube R für die Befestigung des Rahmens an der Nähmaschine greift. Der Teil F ist U-förmig gestaltet und besitzt ein geschlitztes Ende G, durch welches
ein am Arm B befestigter Bolzen H greift, mittels dessen Flügelmutter der Teil F auf dem Arm B festgezogen werden kann.
Durch diese Feststellvorrichtung wird es möglich, den Teil F in dem Schlitz G hinsichtlich des Armes B nicht nur längs zu verschieben, sondern ihn auch in jeder Richtung um den Bolzen H als Drehpunkt zu schwenken. Der Arm C besitzt einen Führungsvorsprung
ίο C1 (Fig. 3, 4 und 5) und einen geschlitzten Teil C2, mittels welchen der Arm C mit Hilfe zweier in dem Teil F befestigter Führungsstifte / in Richtung des Schlitzes C2 längsverschoben werden kann. Der Vorsprung C1 ist kurzgehalten und etwas abgerundet, um die Führung des Stoffes nicht zu behindern und das Nähen von kurvenförmig verlaufenden Falten zu ermöglichen.
Der Stoff / wird auf dem Vorsprung C1 geführt, wie dies die Fig. 3 und 4 erkennen lassen. Die Teile B und F erstrecken sich nach aufwärts oberhalb der Stoffplatte der Nähmaschine, so daß der hintere Teil des Rahmens höher liegt als der vordere Teil und eine Öffnung geschaffen wird, durch welche der Stoff unbehindert durchgezogen werden kann. Durch die Einstellbarkeit der Teile F und C mit Bezug auf den Arm B ist es nicht nur möglich, das Ende des Vorsprunges C1 genau in der gewünschten Lage mit Bezug auf die Nadel L einzustellen, um die gewünschte Größe der Falte zu erzeugen, sondern es kann auf diese Weise auch die Größe der Durchgangsöffnung für den Stoff den jeweiligen Waren entsprechend angepaßt werden.
Die Abstandsplatte D besitzt einen wagerechten Stützarm D2 mit einem Schlitz d und einen oberen, federnden Finger D1, der an seinem Ende abgerundet ist und über den Führungsvorsprung C1 herüberragt, um den Abstand der nebeneinanderlegenden Falten genau bestimmen zu können. Dieser federnde Finger/?1 steht mit dem ArmD2 in Verbindung, und sein freies Ende drückt beständig gegen den Führungsvorsprung C1, so daß er auch während der Arbeit der Maschine fortwährend einen geringen Druck auf den Stoff I ausübt, während dieser sich zwischen den Teilen C1 und D1 bewegt, wie dies aus Fig. 4 ersichtlich ist.
Der Finger D1 besitzt als Fortsetzung des Schlitzes d des Armes Z)2 auch einen Schlitz, welcher aber breiter gestaltet ist, um die Klemmschraube R nicht zu behindern. Der Finger D1 muß jederzeit seiner Federwirkung folgen und sich auf und nieder bewegen können. Die Rundung des Fingers D1 bildet zweckmäßig einen Halbkreis, so daß die Falten leicht geführt und auch kurvenförmig verlaufende FaI-ten ohne Schwierigkeit genäht werden können. Eine Platte E ruht auf dem Arm D2 der Abstandplatte D auf und trägt die Schraube R, welche den Arm D2 mit dem Ansatz B1 des Armes B an der Nähmaschinenplatte M festhält. Die Abstandplatte kann um die Schraube kreisbogenförmig .verstellt werden, was durch das abgerundete Ende des Fingers D1 in keiner Weise behindert wird. Der Stoff erhält dabei während der Faltenbildung keinerlei Zugbeanspruchung.
Der Presserfuß A ruht mit seinem vorderen, kurvenförmigen Ende über der hinteren Kante des Teiles C neben dem Führungsvorsprung C1, so daß während des Nähens der Falten der Vorsprung C1 bei jeder Niederbewegung der Nadel gegen das Arbeitsgut gedrückt wird. Beim Ansteigen des Druckfußes hört der Druck des Vorsprunges C1 auf den Stoff während dessen Transportes auf, so daß derselbe während dieses Zeitpunktes eine größere Bewegungsfreiheit besitzt. Der Drückerfuß A ist in Fig. 5 in derjenigen Lage dargestellt, in welcher er den Führungsvorsprung C1 nach abwärts hält.
Die Wirkungsweise gestaltet sich folgendermaßen.
Der Stoff / wird über den Führungsvorsprung C1 gefaltet, und die erste Falte i wird hierdurch genäht. Darauf bewegt man den Stoff nach links über den Vorsprung C1, bis go die bereits genähte Falte gegen das Ende des federnden Fingers D1 anliegt, worauf man durch geringes Spannen des Stoffes diesen unter den Vorsprung C1 legt. Der Stoff wird dann ordnungsgemäß geführt und gelangt unter den Drückerfuß im gefalteten Zustande, so daß die zweite Falte genäht werden kann. Die gleiche Wirkung wiederholt sich für die verschiedenen parallel zueinander verlaufenden Falten i, ohne daß es erforderlich wäre, den Stoff wie bisher noch besonders in Falten zu legen.
Die Einrichtung ist klein und leicht und ermöglicht, Stückware oder Röcke mit Falten zu benähen, dabei kann man ganz nach Wunsch parallel oder kurvenförmig verlaufende Falten erzeugen, was mit den bisher bekannten Einrichtungen dieser Art nicht möglich war.
Bei der Einstellung der Einrichtung wird der Führungsvorsprung C1 rechts von der Nadel L in einem Abstand, welcher der Größe der zu bildenden Falte entspricht, befestigt, worauf man die Abstandplatte D so einstellt, daß das Ende des federnden Fingers D1 über den Führungsvorsprung C1 herüberragt und links von der Nadel in einem Abstand zu liegen kommt, welcher den parallel zueinander verlaufenden Stichreihen der Falten entspricht.
Die Falten können naturgemäß so breit sein, daß sie sich gegeneinander überdecken, oder auch so schmal gehalten sein, daß sie nur dünne Rippen bilden, was man durch
einfache Einstellung der Teile zueinander leicht erreichen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Faltenleger für Nähmaschinen, dessen für den Stoffdurchgang bestimmter, bügeiförmig gestalteter Rahmen aus drei gegeneinander verstellbaren Teilen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der auf der Arbeitsplatte der Nähmaschine zu befestigende Teil (B) einstellbar die Führung (D1D1J zur Bestimmung der Faltenbreite und verschiebbar und drehbar den zweiten, den Bügel bildenden Teil (F) trägt, der seinerseits wieder den dritten, die Führung ^C1J für den gefalteten Stoff bildenden Teil (C) so hält, daß dieser mit seiner freien Kante die erstgenannte Führung (D1) untergreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT222900D Active DE222900C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5487821A (en) * 1993-07-01 1996-01-30 The Boc Group, Inc. Anode structure for magnetron sputtering systems
US5733419A (en) * 1995-11-16 1998-03-31 Balzers Aktiengesellschaft Vacuum treatment chamber

Cited By (3)

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US5487821A (en) * 1993-07-01 1996-01-30 The Boc Group, Inc. Anode structure for magnetron sputtering systems
US5683558A (en) * 1993-07-01 1997-11-04 The Boc Group, Inc. Anode structure for magnetron sputtering systems
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