DE2227240C3 - Wickelmaschine zum Aufwickeln von Bändern, Gurten o.dgl - Google Patents

Wickelmaschine zum Aufwickeln von Bändern, Gurten o.dgl

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DE2227240C3
DE2227240C3 DE19722227240 DE2227240A DE2227240C3 DE 2227240 C3 DE2227240 C3 DE 2227240C3 DE 19722227240 DE19722227240 DE 19722227240 DE 2227240 A DE2227240 A DE 2227240A DE 2227240 C3 DE2227240 C3 DE 2227240C3
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Description

Die Erfindung betrifft eine Wickelmaschine zum Aufwickeln von Bändern, Gurten od. dgl. auf Spulen mit einem drehbar gelagerten Zapfen, auf den die Spule aufsteckbar ist, und die Spule seitlich begrenzenden Scheiben.
Es sind Wickelmaschinen bekannt, bei denen die eine Begrenzungsscheibe in einem bestimmten Abstand vom Zapfenende auf diesem fest angeordnet ist und die andere Begrenzungsscheibe in axialer Richtung dazu verstellbar ist. Um bei einer solchen Anordnung eine Spule auf den Zapfen aufstecken zu können, muß zunächst die vordere Begrenzungsscheibe soweit, von der hinteren zurückgezogen werden, daß sich die Spule zwischen Zapfenende und vordere Begrenzungsscheibe läßt Sodann werden die Spule auf den Zapfen bis zum Anschlag mit der hinteren Begrenzungsscheibe aufgesteckt und die vordere Begrenzungsscheibe zur Führung der Spule der hinteren Begrenzungsscheibe wieder angenähert Ebenso viele Schritte - in umgekehrter Reihenfolge — sind später für die Entnahme der Spule erforderlich. Das Erfordernis, die Spulen beim Wechseln nicht nur in axialer Richtung des Zapfens zu bewegen, sondern wegen der im Wege stehenden vorderen Begrenzungsscheibe zusätzlich in
«o Radialrichtung, sowie der verhältnismäßig lange Verstellweg der vorderen Begrenzungsscheibe lassen keinen schnellen Spulenwechsel zu.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Wickelmaschine vorgenannter Art derart auszubilden, daß der Spulenwechsel einfacher und schneller erfolgen kann. — Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Wickelmaschine durch die Vereinigung folgender Merkmale gekennzeichnet,
a) die eine Begrenzungsscheibe ist auf dem Zapfen in Axialrichtung verschiebbar und
μ b) die andere Begrenzungsscheibe sitzt an einer Halterung, die um eine parallel zum Zapfen verlaufende Achse schwenkbar ist.
Vorteilhaft weist die auf dem Zapfen verschiebbare Begrenzungsscheibe an ihrer Außenseite einen koaxialen Flansch mit ringförmiger Ausnehmung auf, in die das freie Ende eines Hebels greift, der um eine senkrecht zum Zapfen verlaufende Schwenkachse schwenkbar ist. Das freie Ende des Hebels ist zweckmäßigerweise als den Flansch der Begrenzungsscheibe teilweise umgreifende Gabel ausgebildet.
In weiterer Ausgestaltung ist ein die Schwenkbewegung des Hebels begrenzender, verstellbarer Anschlag vorgesehen. Zweckmäßigerweise ist der Anschlag als eine schwenkbare und arretierbare Stange ausgebildet.
Vorteilhaft weist der Hebel an der dem Anschlag zugewandten Seite eine Rippe auf, die sich von der Schwenkachse des Hebels weg verjüngt und deren Außenfläche mit dem Anschlag zusammenwirkt
In weiterer Ausgestaltung ist der Hebel als zweiarmiger Hebel ausgebildet, dessen einer Hebelarm mit der Begrenzungsscheibe zusammenwirkt und dessen anderer Hebelarm über eine Zugvorrichtung mit einem Pedal verbunden ist. Vorteilhaft steht der mit dem Pedal verbundene Hebelarm unter Einwirkung einer Rückholfeder.
Die mit der erfindungsgemäßen Wickelmaschine erzielbaren Vorteile bestehen darin, daß bei weggeschwenkter vorderer Begrenzungsscheibe die Spulen ungehindert aufgesteckt bzw. abgezogen werden können. Die hintere Begrenzungsscheibe läßt sich dabei leicht soweit verschieben, daß die Spule ganz auf dem Zapfen aufsitzt und von diesem getragen wird. Andererseits kann die hintere Begrenzungsscheibe, indem sie in Richtung auf das Zapfenende bewegt wird, die Spule vom Zapfen abstreifen und so den Spulenwechsel erleichtern und beschleunigen. Durch einen geeigneten Verstell- und Arretiermechanismus kann die hintere Begrenzungsscheibe leicht in die für den jeweiligen Verfahrensschritt erforderliche Stellung gebracht und in dieser gehalten werden. Grundsätzlich wird damit ein schneller Spulenwechsel bei gleichzeitiger Anpassung auf Spulen unterschiedlicher Breite erreicht.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Wickelmaschine in Seitenansicht, und zwar von der Breitseite,
F i g. 2 die Wickelmaschine nach F i g. 1 von der
Jl
Stirnseite,
F i g. 3 die Wickelmaschine in Draufsicht.
Nach den Fig. 1,2 und 3 wird der Maschinenkörper der Wickelmaschine von einem Rahmengestell 1 gebildet, welches im wesentlichen itiit Blech verkleidet ist. Auf einem drehbar gelagerten Zapfen 2 steckt eine hintere Begrenzungsscheibe 3. Nach F i g. 1 ist eine nur andeutungsweise gezeichnete vordere Begrenzungsscheibe 4 ausgeschwenkt, während sie sich in den F i g. 2 und 3 in Arbeitsstellung beim eigentlichen Aufwickelvorgang von Spulen befindet Die vordere Begrenznngsscheibe 4 sitzt dabei an einer Halterung 5. Wie aus F i g. 3 hervorgeht, ist die Halterung 5 um eine parallel zum Zapfen 2 verlaufende Achse 5a schwenkbar.
Aus F i g. 2 ist ersichtlich, daß die hintere Begrenzungsscheibe 3 an ihrer Außenseite einen koaxialen Flansch 6 mit ringförmiger Ausnehmung 7 besitzt, in die das freie Ende 8 eines Hebels 9 greift DL-ser Hebel 9 ist um eine senkrecht zum Zapfen 2 verlaufende Schwenkachse 10 schwenkbar.
In Fig. 1 ist eine als Anschlag wirkende verstellbare Stange 11 dargestellt. Die Stange kann in ihrer jeweiligen Lage mittels Arretierknopf 12 festgehalten werden.
Die Stange 11 ist am Maschinengehäuse so angebracht, daß sie zwischen die seitliche Begrenzungsfläche 13 des Maschinengehäuses gemäß Fig.2 und den Hebel 9, insbesondere aber eine an diesem sitzende Rippe 14 eingeschwenkt werden kann und sooit die Hebelbewegung begrenzt. Die Rippe 14 ist so ausgebildet, daß sie sich von der Schwenkachse 10 des Hebels 9 weg verjüngt Wie aus der Fig.2 weiter hervorgeht, ist der Hebel 9 zweiarmig ausgebildet. Sein i:nterer Arm ist dabei mit einer Zugvorrichtung 15 verbunden, welche ihrerseits über eine Umlenkrolle 16 von einem um einen Drehpunkt 17 gelagerten Pedal 18 zu betätigen ist Eine Rückholfeder 19 übernimmt die Aufgabe, den Hebel 9 gegen die als Anschlag dienende Stange 11 (hier nicht dargestellt), zu drücken.
ίο F i g. 3 läßt erkennen, wie der Zapfen 2 über ein Antriebsrad 20 von einem Motor 21 angetrieben wird. Des weiteren ist ein parallel zum angetriebenen Zapfen 2 gerichteter Mitnahmestift 22 dargestellt, welcher in eine entsprechende Aussparung der aufzusteckenden
«5 Spule, wie auch der hinteren Begrenzungsscheibe samt ihrem Flansch, eingreift. Der Mitnahmestift kann dabei von einem (hier nicht näher dargestellten) Feststellring ausgehen.
Zur leichteren Beweglichkeit hat die Wickelmaschine unter ihrer Bodenplatte gemäß F i g. 1 und 2 an mindestens zwei Laufrollen und an einer Seitenplatte eine Lenkstange.
F i g. 1 zeigt die Wickelmaschine :n einer Stellung, in welcher entweder eine neue Spule aufgesteckt werden bzw. durch Betätigen der Zugvorrichtung 15 und des Pedals 18 ausgeworfen werden kann. Die Fi g. 2 und 3 dagegen geben wieder, in welcher Stellung sich die Begrenzungsscheiben 3 und 4 zueinander befinden müssen, wenn eine auf den Zapfen 2 aufzusteckende Spule aufgewickelt werden soll.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Wickelmaschine zum Aufwickeln von Bändern, Gurten oddgL auf Spulen mit einem drehbar gelagerten Zapfen, auf den die Spule aufsteckbar ist und die Spule seitlich begrenzenden Scheiben, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale
a) die eine Begrenzungsscheibe (3) ist auf dem Zapfen (2) in Axialrichtung verschiebbar und
b) die andere Begrenzungsscheibe (4) sitzt an einer Halterung (5), die um eine parallel zum Zapfen verlaufende Achse (5a) schwenkbar ist
2. Wickelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die auf dem Zapfen (2) verschiebbare Begrenzungsscheibe (3) an ihrer Außenseite einen koaxialen Flansch (6) mit ringförmiger Ausnehmung (7) aufweist, in die das freie Ende (8) eines Hebels (9) greift, der um eine senkrecht zum Zapfen verlaufende Schwenkachse (10) schwenkbar ist.
3. Wickelmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende (8) des Hebels (9) als den Flansch (6) der Begrenzungsscheibe (3) teilweise umgreifende Gabel ausgebildet ist
4. Wickelmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Schwenkbewegung des Hebels (9) begrenzender, verstellbarer Anschlag vorgesehen ist.
5. Wickelmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag als eine schwenkbare und arretierbare Stange (11) ausgebildet ist.
6. Wickelmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (9) an der dem Anschlag zugewandten Seite eine Rippe (14) aufweist, die sich von der Schwenkachse (10) des Hebels weg verjüngt und deren Außenfläche mit dem Anschlag zusammenwirkt
7. Wickelmaschine nach sinem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (9) als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, dessen einer Hebelarm (8) mit der Begrenzungsscheibe (3) zusammenwirkt und dessen anderer Hebelarm über eine Zugvorrichtung (15) mit einem Pedal (18) verbunden ist.
8. Wickelmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Pedal (18) verbundene Hebelarm unter Einwirkung einer Rückholfeder (19) steht.
DE19722227240 1972-06-05 1972-06-05 Wickelmaschine zum Aufwickeln von Bändern, Gurten o.dgl Expired DE2227240C3 (de)

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FR7320472A FR2188582A5 (de) 1972-06-05 1973-05-30
IT6862873A IT985991B (it) 1972-06-05 1973-06-01 Macchina avvolgitrice per avvolge re nastri cinghie o simili

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DE2227240A1 DE2227240A1 (de) 1974-01-03
DE2227240B2 DE2227240B2 (de) 1976-01-29
DE2227240C3 true DE2227240C3 (de) 1976-09-09

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