DE222487C - - Google Patents

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DE222487C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B5/00Accessories for use during or after slaughtering
    • A22B5/06Slaughtering stands or spreaders for cattle

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind bereits Spreizen zum Schlachten von Großvieh bekannt, die aus zwei in der Mitte durch ein Gelenk verbundene Schenkeln bestehen, welche durch achsialen Druck während des Ausschlachtens in der gespreizten Lage gehalten werden. Bei diesen bekannten Vorrichtungen fallen die beiden Schenkel der Spreize nicht selbsttätig zusammen, wenn die Schlachtung beendet ist. Es muß vielmehr
ίο nach beendeter Schlachtung der Fleischer durch eine besondere Bewegung das Zusammenfallen der Spreize herbeiführen.
Im Gegensatz hierzu läßt bei dem Spreizbalken gemäß der Erfindung das die beiden Spreizschenkel verbindende Gelenk nur ein Durchdrücken des Drehpunktes nach unten zu, so daß beim Hochwinden des ausgeschlachteten Tieres durch Anschlag des Gelenkteiles an die Hochbahn die Tierhälften selbsttätig zusammenschwingen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar in
Fig. ι in Seitenansicht und in
Fig. 2 in Draufsicht.
Der Spreizbalken besteht aus zwei Schenkeln b und c, die in der Mitte durch ein Gelenk e verbunden sind. Dieses Gelenk e ist so beschaffen, daß sich der Sperrhebel nur nach unten, aber niemals nach oben durchdrücken kann. An den Enden der Spreizschenkel b und c sind die beiden Tierträger d befestigt, an denen die Seile α angreifen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Das Tier wird mit den Hinterbeinen mittels Haken in die ösen der Tierträger d eingehängt. Um nun die Hinterbeine des Tieres auseinanderzuspannen, ergreift der Fleischer den Sperrhebel mit beiden Händen in der Mitte und drückt denselben mit einem Ruck nach oben durch. Ist der Hebel in den gesperrten Zustand nach oben durchgedrückt, so hindert das an den beiden Tragseilen α wirkende Gewicht des Tieres durch den erzeugten achsialen Druck in Verbindung mit dem einseitig gelagerten Drehpunkt e der Spreizhebel b, c ein Zurückfallen des Spreizbalkens in seine ursprüngliche Stellung. Nach erfolgter Teilung des Tieres in zwei Hälften werden die Tragseile α weiter hochgewunden, bis der Sperrhebel mit seinem Gelenk β an die Hochbahn f anstößt, wodurch er in sich zusammenfällt. Hierdurch können die an den Tierträgern d hängenden Tierhälften nach der Mitte zusammenschwingen, wodurch das Umhängen auf die Laufkatzen in bekannter Weise geschehen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Spreizbalken zum Schlachten von Großvieh mit zwei gelenkig in der Mitte verbundenen Schenkeln, die durch achsialen Druck während des Ausschlachtens in der gespreizten Lage gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß das die beiden Spreizschenkel verbindende Gelenk nur ein Durchdrücken des Drehpunktes nach unten zuläßt, so daß beim Hochwinden des ausgeschlachteten Tieres durch Anschlag des Gelenkteiles an die Hochbahn die Tierhälften selbsttätig zusammenschwingen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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