DE2218656B1 - Wickelspule fur bandförmiges Gut - Google Patents
Wickelspule fur bandförmiges GutInfo
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Description
- Es ist noch eine Wickelspule bekannt (USA.-Patentsclrrift 1393 420), bei der an dem einen Seitenflansch eine winklige Blattfeder mit ihrem ersten Schenkel montiert ist, deren zweiter Schenkel in die Spule hineinragt und unter der gegenseitigen Federwirkung der beiden Schenkel an den Spulenkern angedrückt wird. Der zweite Schenkel dient als Klemmbügel zum Festlegen des Bandanfangs. Auch dieser Schenkel ist zwar zum Spulenkern gekrümmt. Die vorhandene Krümmungsspannung wird jedoch zum Festklemmen des Bandanfanges nicht ausgenutzt, weil das freie Schenkelende nicht niedergehalten wird. Außerdem sind die Seitenflansche nicht lösbar.
- so daß der Bandwickel nicht abgenommen werden kann.
- Es ist auch eine Wickelspule bekannt (deutsche Patentschrift 948 363), bestehend aus einem mit Unterbrechungsstellen versehenen Kern und zwei Seitenflanschen mit radialen Schlitzen. Diese Schlitze reichen vom äußeren Flanschumfang bis zum Bereich des Kerns und sind dort nach Art eines Bajonettverschlusses gekrümmt. Die Schlitze dienen jedoch nicht zum Einlegen und Niederhalten eines den Bandanfang festlegenden Bügels sondern dazu, ein darin eingelegtes Band selbständig festzuziehen.
- Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Spule ist in den Zeichnungen dargestellt und wird nachfolgend näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine Schnittdarstellung und F i g. 2 eine Seitenansicht.
- In F i g. 1 ist die Wickelspule in einem Längsschnitt zu sehen und besteht im wesentlichen aus einer Wickelachse 1, einem fest auf einem abgesetzten Ende 2 der Wickelachse 1 angeordneten Flansch 3, einem Flansch 4, der abnehmbar am anderen ebenfalls abgesetzten Ende 5 der Wickelachse 1 angeordnet ist, wobei der zwischen den Flanschen 3,4 liegende Bereich den Spulenkern bildet, und einem federelastischen Bügel 6. Der federelastische Bügel 6 ist derart vorgespannt, daß er in der (übertrieben) dargestellten Lage Druck auf die Wikkelachse 1 ausübt. Der besseren Übersichtlichkeit wegen ist die Krümmung des federelastischen Bügels 6 ausgeprägter gezeichnet, als sie in Wirklichkeit sein sollte. Der federelastische Bügel 6 ist mit einem Auge 7 in der Weise schwenkbar am festen Flansch 3 gelagert, daß er nach Abziehen des abnehmbaren Flansches 4 von der Wickelachse 1 weggeschwenkt werden kann.
- In F i g. 2 ist zu sehen, wie das Festklemmen eines nicht dargestellten - bandförmigen Gutes zwischen der Wickelachse 1 und dem federelastischen Bügel 6 erfolgt. Hierzu führt vom äußeren Umfang des abnehmbaren Flansches 4 ein Schlitz 10 bis in die Nähe der Wickelachse 1, an den sich eine bajonettartige Verriegelungsöffnung 8 anschließt. Das Einlegen eines aufzuwickelnden Bandes erfolgt zweckmäßigerweise, wenn der federelastische Bügel 6 von der Wickelachse 1 weggeschwenkt, der abnehmbare Flansch 4 hingegen zusammen mit seiner Klemmvorrichtung 9 auf das abgesetzte Ende 5 der Wickelachse 1 aufgeschoben ist. Das bandförmige Gut wird dann mit seinem Anfang auf die Wickelachse 1 aufgelegt, und der federelastische Bügel 6 wird durch den Schlitz 10 des abnehmbaren Flansches 4 auf die Wickelachse geklappt und hinter einem Nocken 11 in der Verriegelungsöffnung 8 verriegelt. Nunmehr ist das bandförmige Gut auf der Wickelachse 1 festgeklemmt und wird bei Drehung der Spule um die Wickelachse herum aufgewickelt.
- Soll der fertige Wickel von der Wickelachse 1 abgenommen werden, so wird zunächst der federelastische Bügel 6 durch Umlegen aus der Verriegelungsöffnung 8 in den Schlitz 10 entspannt und darauffolgend der abnehmbare Flansch 4 vom abgesetzten Ende 5 der Wickelachse 1 abgezogen. Der ursprünglich festgeklemmte Anfang des bandförmigen Gutes ist nunmehr frei, so daß der ganze Wickel in Achsrichtung abgezogen werden kann.
- Die Klemmvorrichtung 9 dient lediglich dem Zweck, den abnehmbaren Flansch 4 auf dem Ansatz 5 festzuhalten. Sie besteht aus einer U-förmig gebogenen Drahtfeder, die durch Schlitze in der Flanschnabe 12 bis in die Bohrung hineinragt, so daß sie eine Klemmwirkung auf das abgesetzte Ende 5 der Wickelachse 1 ausübt.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Wickelspule für bandförmiges Gut, bestehend aus einem Spulenkern mit zwei Flanschen zur seitlichen Begrenzung des Wickels und einem zum Festlegen des Bandanfanges am Spulenkern parallel zu diesem angeordneten Bügel, der mit seinem einen Ende an dem einen der Flansche gelenkig gelagert ist und mit seinem freien anderen Ende in eine Durchbrechung des anderen Flansches eingreift, dadurch 'gekennz e i c h n e t, daß der aus einem federelastischen Werkstoff bestehende Bügel (6) zwischen seinen Enden eine Krümmung zum Spulenkern (1) einnehmend vorgespannt ist und daß die Durchbrechung des abnehmbar vorgesehenen anderen Flansches (4) eine Verriegelungsöffnung -(8) für den Bügel nach Art eines Bajonettverschlusses bildend an einen am äußeren Flanschumfang ausmündenden Schlitz (10) angeschlossen ist.
- 2. Wickelspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der federelastische Bügel (6) in seiner Länge so bemessen ist, daß er aus dem abnehmbaren Flansch (4) mindestens um Fingerbreite herausragt.
- 3. Wickelspule nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der federelastische Bügel (6) ein Federstahldraht ist.Die Erfindung bezieht sich auf eine Wickelspule für bandförmiges Gut, bestehend aus einem Spulenkern mit zwei Flanschen zur seitlichen Begrenzung des Wickels und einem zum Festlegen des Bandanfanges am Spulenkern parallel zu diesem angeordneten Bügel, der mit seinem einen Ende an dem einen der Flansche gelenkig gelagert ist und mit seinem freien anderen Ende in eine Durchbrechung des anderen Flansches eingreift.An Wickelspulen für bandförmiges Gut, z. B. Endlosaufzeichnungsträger, wird vielfach die Anforderung gestellt, daß der Wickel nach Beendigung des Aufspulvorganges mühelos von der Aufwickelspule abgenommen werden kann. Dem entgegen steht aber die Forderung, den Anfang des bandförmigen Gutes rutschsicher auf der Spule festzulegen, damit bei Drehung der Spule eine sichere Mitnahme erfolgt.Bei der bekannten Wickelspule der eingangs bezeichneten Art (deutsche Patentschrift 819619) ist ein Winkelhebel mit ungleich langen Schenkeln Vorgesehen. Der lange Schenkel dieses Winkelhebels bildet den Bügel zum Festlegen des Bandanfanges. Er ist durch Ausnehmungen in beiden Seitenflanschen der Wickelspule geführt. Auf der Außenseite des einen Seitenflansches greift eine Feder am freien Ende des langen Schenkels an und drückt diesen gegen die Mantelfläche des Spulenkerns, an dem auf einer Seite ein kurzer Stift angeordnet ist. Auf der Außenseite des anderen Seitenflansches ist der Winkelhebel dagegen drehbar gelagert. Dort befindet sich auch der kurze Schenkel des Winkelhebels, der die Betätigung ermöglicht. Diese Wickelspule ist jedoch nur für perforierte Aufzeichnungsträger eingerichtet, die in den Stift eingehängt werden. Da außerdem die Seitenflansche fest angebracht sind und auch der Stift den Wickel in der Perforation festhält, läßt sich der Wickel nicht abnehmen.Bei einer anderen bekannten Wickelspule (französische Patentschrift 1045816) ist die Wickelachse zweigeteilt. Sie besteht aus einem mit dem einen Flansch verbundenen Stift und einer mit dem anderen Flansch verbundenen Hülse. über der Hülse ist parallel zur Wickelachse ein federnder Bügel angeordnet. Unterhalb dieses Bügels befindet sich in der Hülsenwandung eine Kugel, die bei zusammengesetzter Spule durch den eingeschobenen Stift gegen den Bügel gedrückt wird und so eine Klemmwirkung ausübt. - Diese Wickelspule ist mit Wickel schlecht auseinandernehmbar, da der Wickel die Klemmwirkung noch besonders erhöht. Dann ist die Spule auch nur für schmale Aufzeichnungsträger gut einsetzbar, da bei längerem Federbügel die Klemmwirkung nachläßt, oder seine Materialstärke in ungünstiger Weise erhöht werden muß. Schließlich ist auch der Federbügel schwer zugänglich, um den Aufzeichnungsträger einzuklemmen, da er von außen nicht bedienbar ist.Eine andere Wickelspule '(USA.-Patentschrift 1216 967) trägt an einem Seitenteil eine durch einen Stift gehaltene Drahtfeder, deren erster Schenkel außen hinter einem Lappen festsetzbar ist und deren zweiter Schenkel durch eine Ausnehmung in die Spule hineinragt und federnd am Spulenkern anliegt. Diese Spule ist jedoch für breite oder dicke Aufzeichnungsträger nicht geeignet. Weiterhin können die Seitenteile nicht gelöst werden, so daß der Wickel nicht abnehmbar ist.Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache Wickelspule zum Aufwickeln bandförmigen Gutes zu schaffen, die ein unkompliziertes und schnelles Einlegen und Festklemmen desselben ermöglicht. Dabei soll sie auch für dickes oder breites Band geeignet und so eingerichtet sein, daß der Wikkel abnehmbar ist.Die Lösung der Aufgabe besteht darin, daß der aus einem federelastischen Werkstoff bestehende Bügel zwischen seinen Enden eine Krümmung zum Spulenkern einnehmend vorgespannt ist und daß die Durchbrechnung des abnehmbar vorgesehenen anderen Flansches eine Verriegelungsöffnung für den Bügel nach Art eines Bajonettverschlusses bildend an einen am äußeren Flanschumfang ausmündenden Schlitz angeschlossen ist.Die Vorteile der Erfindung bestehen insbesondere darin, daß die bedienende Person den Bandanfang mühelos sicher auf der Spule befestigen kann und den fertig aufgespulten Wickel leicht von der Spule abzunehmen vermag. Dabei ist die Wickelspule äußerst einfach im Aufbau und sowohl für breites als auch dickes Bandmaterial mit oder ohne Perforation zu verwenden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2218656 | 1972-04-18 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2218656B1 true DE2218656B1 (de) | 1973-10-31 |
| DE2218656C2 DE2218656C2 (de) | 1974-05-30 |
Family
ID=5842292
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722218656D Expired DE2218656C2 (de) | 1972-04-18 | 1972-04-18 | Wickelspule für bandförmiges Gut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2218656C2 (de) |
-
1972
- 1972-04-18 DE DE19722218656D patent/DE2218656C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2218656C2 (de) | 1974-05-30 |
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