DE2216005B2 - Verfahren zum Aufbringen von PoIyvinylidenfluorid-Deckschichten auf metallische Oberflächen - Google Patents

Verfahren zum Aufbringen von PoIyvinylidenfluorid-Deckschichten auf metallische Oberflächen

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DE2216005B2 DE19722216005 DE2216005A DE2216005B2 DE 2216005 B2 DE2216005 B2 DE 2216005B2 DE 19722216005 DE19722216005 DE 19722216005 DE 2216005 A DE2216005 A DE 2216005A DE 2216005 B2 DE2216005 B2 DE 2216005B2
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Description

Vorliegende Erfindung behandelt ein Verfahren zum r> Aufbringen von Deckschichten aus Polyvinylidenfluorid (PVF2) zum Schutz von Metalloberflächen gegen korrosive und atmosphärische Beanspruchung.
Es ist oekannt, daß man zum Schutz von Metalloberflächen gegenüber Witterungseinflüssen oder aggressiven Substanzen PVF2 verwenden kann. Das Aufbringen einer PVFj-Schicht auf die Metalloberfläche kann gemäß dem in der US-Patentschrift JO 19 864 beschriebenen Verfahren mit Hilfe einer PVFrDispersion erfolgen, die auf die Oberfläche aufgetragen wird, ·»'> anschließend erwärmt wird, um die Filmbildung der dispergierten Teilchen anzuregen und schließlich so weit erhitzt wird, daß das Lösungsmittel verdampft Man kann auf diese Weise zwar einen porenfreien Oberzug auf der Metalloberfläche erhalten, der diese v> gegen Bewitterung, Lösungsmittel und aggressive Substanzen schützt, der jedoch mit dem Untergrund keinen festhaftenden Verbund bildet und sich leicht von diesem löst
Zur Verbesserung der Haftung einer PVFr Deck- vs schicht auf Metallsubstraten wurde deshalb bereits vorgeschlagen, haftungsvermittelnde Grundierungen (Zwischenschichten) als Haftprimer zwischen Substrat und PVFrDeckschicht aufzubringen, die einen besseren Verbund zwischen Metalloberflache und PVFr Deck- «> schicht bewirkea Als Primer wurden z.B. schon Epoxidharze eingesetzt (vgl. US-Patentschrift 31 f 1 426, belgische Patentschrift 6 71312 oder niederländische Offenlegungsschrift 65 13 518). Man kann gemäß diesen bekannten Verfahren zwar die Haftung von t>s PVF2-Deckschichten auf Metallen verbessern, jedoch ist diese Haftung ausgesprochen schlecht, wenn der Verbund aggressiven Flüssigkeiten ausgesetzt wird. Der Verbund löst sich auch teilweise, wenn eine Verletzung der Deckschicht stattgefunden hat.
Die in der deutschen Offenlegungsschrift 1519 300 und der belgischen Patentschrift 6 71313 beschriebenen Verfahren zeigen einen anderen Weg, die Haftung von PVFrDeckschichten auf Metallsubstraten zu verbessern. Gemäß diesen Verfahren wird ein Polymeres aus Cr bis Ci-Methacrylat bzw. -Alkylacrylat der PVFrFormuüerung direkt zugesetzt und diese modifizierte PVFrDispersion auf die Metalloberfläche aufgebracht Die Haftung einer auf diese Weise aufgebrachten Deckschicht ist jedoch nicht besser als diejenige, die mit Hilfe eines Haftprimers aufgebracht wurde. Es zeigte sich sogar noch zusätzlich, daß an Schnittkanten die Deckschicht abgelöst werden kann.
Weiterhin wirkt sich bei Verwendung von polymeren Acrylaten nachteilig aus, daß diese leicht verseifbar sind und in vielen organischen Lösungsmitteln lösbar sind. Bei einer entsprechenden Behandlung eines damit hergestellten Oberzugs kann demzufolge die Haftung des Verbundes verschlechtert werden.
Es wurde nun ein Verfahren zum Aufbringen von Polyvinylidenfiuorid-Deckschichten auf metallischen Oberflächen unter Verwendung einer als Haftprimer wirkenden Grundschicht gefunden, uas dadurch gekennzeichnet ist, daß man als Grundschicht eine Schicht aus Polyvinylfluorid auf die Metalloberfläche einbrennt, anschließend auf diese Grundschicht die Deckschicht aus Polyvinylidenfluorid aufbringt
Eine nach diesem Verfahren aufgebrachte Polyvinylidenfluorid-{PVFr)-Deckschicht zeigt einen ausgezeichneten Verbund mit der metallischen Oberfläche. Das gesamte Oberzugssystem ist extrem verformbar, ohne daß sich die Beschichtung löst und bietet einen hervorragenden Schutz gegen thermische und chemische Angriffe sowie gegen Unterwanderung von Feuchtigkeit oder aggressiven Medien.
Das Aufbringen des erfindungsgemäßen Haftprimers auf die Metalloberfläche erfolgt nach an sich bekannten Verfahren. Vorzugsweise wird eine Dispersion von Polyvinylfluorid (PVF) in einem latenten Lösungsmittel eingesetzt deren Festkörpergehalt zwischen 30 und 45% liegt Diese Dispersion wird durch Spritzen, Streichen, Tauchen oder im Walzenauftrag auf die Metalloberfläche aufgebracht und anschließend eingebrannt
Das Einbrennen muß deshalb erfolgen, damit ein Zusammenfließen der PVF-Teilchen stattfinden kann, und das Lösungsmittel vollständig aus dem Film verdampfen kann. Die Einbrenntemper?turen müssen deshalb entsprechend hoch gewählt werden; jie liegen bei einer Objekttemperatur zwischen 220 und 3200C, vorzugsweise zwischen 230 und 2600C Erfolgt die Beschichtung auf Leichtmetall-Legierungen, dann soll die Einbrenntemperatur möglichst 270° C nicht überschreiten, da bei höheren Temperaturen die Festigkeitswerte dieser Legierungen abnehmen können.
Die Einbrennzeit hängt von der Dicke des Substrates ab. Sie muß mindestens so lang sein, daß das gesamte Substrat die gewünschte Temperatur angenommen hat. Im allgemeinen ist das nach 2 bis 6 Minuten der Fall.
Bei der Herstellung der PVF-Dispersion wird zunächst aus den Feststoffen und einem Teil des Lösungsmittels eine konzentrierte dicke Paste angerührt. Da die Dispersion vor dem Aufbringen auf die Metalloberfläche möglichst homogen sein muß, ist es deshalb von Vorteil, die Dispersion anschließend noch zusatzlich in einer entsprechenden Apparatur, z. B. einer
Perl-ReibmOhle oder einem DreiwaJzenstwhl, zu homogenisieren. Anschließend an das Homogenisieren wird der Rest des Lösungsmittels hinzugefügt und gegebenenfalls mittels Vacuum entlüftet
Das Homogenisieren ist besonders dann empfehlenswert, wenn der Dispersion noch Pigmente und/oder basische Oxide hinzugefügt werden. Ein solcher Zusatz ist erfindungsgemäß ebenfalls möglich, ohne daß die Eigenschaften dies gesamten Oberzugs (Primer plus Deckschicht) verschlechtert werden. Der Zusatz von basischen Oxiden (wie z.B. die Erdalkalioxide oder ZnO) in Mengen von 5 bis 20 Gew,-%, bezogen auf die Dispersion, hat zusätzlich noch den Vorteil, daß die Spanne der Einbrenntemperaturen vergrößert und die Haftung der PVF-Schicht auf dem Metall verbessert wird. Der Zusatx von Pigmenten, die in Mengen'bis zu 40%, bezogen auf die PVF-Dispersion, dieser hinzugefügt werden können, ermöglicht es zusätzlich noch, die Deckfähigkeit des gesamten Oberzuges zu verbessern.
Die Dicke der erfindungsgemäßen Grundschicht muß so gewählt werdet, daß diese fest auf den Substrat haftet Es genügt jedoch bereits eine Dicke von 2 μΐη, vorzugsweise hat die Grundschicht jedoch eine Dicke von etwa 5 um.
Als PVF soll ein Homopolymerisat eingesetzt werden, dessen relative Viscosität gemessen in einer 0,5%igen Lösung in Cyclohexanon (bei 120° C) zwischen 1,5 und liegt Die Teilchengröße in der Dispersion soll zwischen 0,1 und 0,4 um liegen. Es können alle PVF-Typen verwendet werden, die mit den nachfolgend genannten latenten Lösungsmitteln tauch-, spritz- oder streichfähige Dispersionen bilden.
Als Dispergiermittel und latente Übungsmittel für PVF eignen sich u.a. N-alkylsubstituierte niedere aliphatjsche Carbonsäureamide wie z. B.
NJM Dimethylformamid, NJM-Dimethylacetamid,
Ν,Ν-Diäthylformamid,
Ν,Ν-Dimethyl-y-hydroxyacetamid,
NJM-Dimethyl-y-hydroxybutyramid,
Ν,Ν-Dimethyllactamid.
Ν,Ν-Dimethylmethoxyacetamid,
N-Methylformamid oder N-Methylacetamid.
Weiterhin sind geeignet carbonylgruppenhaltige Verbindungen wie z. E.
Acetophenon, Acetylaceton, Cyclohexanon,
Dibutylketor«, Isophoron, Mesityloxid,
MethylamylketoM-Methylcyclohexanon,
Bis-imethoxymethylJ-uron, 2-Piperidon,
N-Methyl-2-|>iperidAn,N-Äthyl-2-pyrrolidon,
N-Methyl-2-pyrrolidon,
N-Isopropyl-2-pyrrolidon oder
S-Methyl-2-pyrrolidon.
Aber auch cyclische Ester der Kohlensäure eignen sich ab latente Lösungsmittel, wie z. B. Äthylencarbonat, Propylencarbonat , Butylencarbonate oder Trimethylencarbonat. Außerdem Lactone wie z. B. j9-Propiolacton, Λ-Valerolacton, y.y-Dimethyl-ii-valerolacton, y-Valerolacton, y-Butyrolaclon und dessen ß- und y-substituierle Alkylderivate, «- und /7-Angelicalacton, e-Caprolacton u. a. Weiterhin eignen sich auch Dialkylester der Phthalsäure, Chinolin, Isochinolin, Pyridin, Tetramethylharnstoff.
Bevorzugt werden als latente Lösungsmittel Propylencarbonat, Dimethylformamid, Isophoron oder y-Butyrolacton und deren Gemische verwendet
Der Grundschicht können neben den feingepulverten basisch wirkenden Oxiden auch noch in geringer Menge Füllstoffe oder Extenderpigmente auf der Basis von Mikromineralien, wie ζ,Β, Microkaolin, Microquarz oder -Silikate, die eine Korngröße <20 μ, vorzugsweise < 10 μητ, besitzen, hinzugefügt werden
ίο Die Deckschicht aus Polyvinylidenfluorid wird analog der Grundschicht nach bekannten Verfahren aufgebracht und eingebrannt Sie kann noch Pigmente und Farbstoffe enthalten, die bei den Einbrenntemperaturen stabil sind. Die Konzentration der als Deckschicht
is aufzubringenden Dispersion ist — wie bei den Plastischen und Organosolen — von PVF2-Teilchengrößen, deren Verteilung sowie der Art des latenten Lösungsmittel abhängig, die zusammen das rheologische Verhalten der Dispersionen beeinflussen.
Die Metalloberflächen müssen vor dem Aufbringen
der Dispersionen entfettet und gegebenenfalls entrostet sein. Die Oberfläche kann jedoch phosphatiert oder (im
Falle von Aluminium) chromatiert sein. Die Prüfung der Eigenschaften der erfindungsgemä-
Ben Dispersionen erfolgt nach an sich bekannten Methoden wie dem Kesternichtest, der in der DIN 50 018 beschrieben ist, dem Tropentest gemäß DIN 5 017, dem Kochtest, der Erichsentiefung gemäß DIN 53156. In den folgenden Beispielen wurde
jo weiterhin der Salzsprühtest gemäß ASTM B 117-64, der T-Bend-Test (gemäß der ECCA-Norm) und der Reverse Impact-Test 153 mm Kugeldurchmesser, ebenfalls gemäß der ECCA-Norm, durchgeführt, um die Überlegenheit der erfindungsgemäßen Überzüge gegenüber
den bekannten Überzügen zu demonsi fieren.
Beispiel 1
Mit einer Dispersion aus 40 Gew.-Teilen Propylencarbonat und 40 Gew.-Teilen PVF wird mit einem Filmaufziehgerät jeweils eine Probetafel aus sendzimir-verzinktem Stahl (A) und aus vorbehandeltem
4r> Aluminium (B) in der Weise beschichtet daß nach einem Einbrennvorgang von 110 bis 130 Sekunden in einem Umluftofen bei 3100C eine Trockenfilmschicht von etwa 5 μΐη entsteht. Danach wird mit der gleichen Technik eine 50%ige Dispersion von PVFj in Propylencarbonat
V) aufgezogen, die 55 bis 65 Sekunden bei 3100C Ofentemperatur eingebrannt wird und eine Schichtstärke von etwa 35 μ besitzt Die Eigenschaften der erhaltenzn Überzüge sind in der Tabelle 1 aufgeführt.
Beispiel 2
(Vergleichsbeispiel)
Der Beschichtungsaufbau aus dem Beispiel 1 wird in der Weise geändert, daß zum Vergleich eine 50%ige PVF2-Dispersion in Propylencarbonat als Grundschicht aufgebracht wird. Anschließend wird ein Deckfilm analog Beispiel I aufgebracht. Bereits beim Aufziehen des Deckfilms sind Oberflächenstörungen zu beobachten, die sich dann auch in den Filmeigenschaften bemerkbar machen (siehe Tabelle).
Beispiel 3
(Vergleichsbeispiel)
Verwendet man eine übliche PVFrRezeptur, bestehend aus
28,00 Gew.-Teilen PVF2,
7,00 Gevt.-Teilen Polymeres aus Ci- bis Gj-Methacry-
Iat,
15,00 Gew.-Teilen TtO1,
25,00 Gew.-Teilen Isophoron,
13,00 Gew.-Teüen Diglycolmonoäthylätheracetat,
12,00 Gew.-Teilen y-Butyrolacton
für das Anstrichsystem, in dem zuerst eine etwa 5 μπι starke Grundschicht mit einer 25 bis 45 jim dicken Zweitschicht fiberzogen wird (Einbrennbedingung wie Beispiel 1), dann treten ebenfalls Mängel in der Haftung und Korrosionsresistenz auf (siehe Tabelle).
FOr die Deckschicht wird folgende Dispersion genommen:
30,00 Gew.-Teile PVF2,
5,30 Gew.-Teile Polymethylmethacrylat,
14,80 Gew.-Teile TiO2,
33,60 Gew.-Teile Isophoron,
8,40 Gew.-Teile 2-Pyrrolidon,
7,90 Gew.-Teile Toluol.
ίο Die Haftung und die Verformbarkeit sind gut, doch bei korrosiver Beanspruchung sind Mängel festzustellen (siehe Tabelle).
Beispiel 5
Der in Beispiel 1 beschriebenen PVF-Grundierung wird fein gemahlenes Magnesiumoxidpulver in folgendem Verhältnis zugesetzt:
Beispiel 4
(Vergleichsbeispiel)
Als Grundierung wird eine Epoxi-Amid-Kombination der folgenden Zusammensetzung eingesetzt:
16,00 Gew.-Teile Zn-Chromat,
6,00 Gew.-Teile ZnO,
3,00 Gew.-Teile Eisenoxidrot,
10,00 Gew.-Teile Talcum,
16,00 Gew.-Teile Epoxidharz,
11,00 Gew.-Teile Xylol,
16,00 Gew.-Teile Methylisobutylketon,
8,00 Gew.-Teile Polyamidharz,
9,00 Gew.-Teile Xylol,
5,00 Gew.-Teile Butanol.
Nach dem Auftragen dieser Grundschicht auf die Probetafeln A und B wurde die Härtung der Grundschicht bei Temperaturen zwischen 100 und 150°Cdurchgeführt.
32,00 Gew.-Teile PVF,
8,00 Gew.-Teile MgO,
60,00 Gew.-Teile Propylencarb^nat
Das Einbrennen erfolgt analog Beispiel 1.
Die Deckschicht-Rezeptur enthält
32,00 Gew.-Teile PVF2,
8,00 Gew.-Teile TiO2,
6C,00 Gew.-Teile Propylencarbonat.
Diese Deckschicht wird ebenfalls analog Beispiel 1 aufgebracht Diese Kombination bringt gut haltende und korrosionsfeste Oberzüge.
Beispiel 6
Es wird folgende Kombination vorgenommen:
Eine Grundierung wie in Beispiel 5 mit einer Deckschicht wie in Beispiel 4. Eigenschaften siehe Tabelle.
Beispiel 7
Der in Beispiel 5 erläuterte FilmaufLau wird dadurch variiert, daß der PVF-Grundierung an Stelle von MgO ein TiO2-Pigment zugesetzt wurde. Der Vorteil liegt darin, daß bereits mit einer geringen Filmstärke eine deckkräftige Beschichtung durchgeführt werden kann, ohne daß Haftfestigkeit, Verformbarkeit, Korrosions-
·! ί festigkeit darunter leiden (siehe Tabelle).
Beispiele
1
Testmethode
B 2 B
A GTO A GT 4
Erichsentiefung GTO GT 4
DIN 53 156
bis Metallbruch
+ GUterschnitt
und TesaabriB T 1 T6
T-Dend-Test TO T5
(ECCA-Norm) 1,84 0,69
Reserve Impact 0,92 0,35
[m · kg|
(ECCA-Norm) Blasen n. 80 h
Kochtest Blasen m 3/g 3+ n.80h Ablösung
500 Stunden m3/g3 Ablösung el. Films
KS 3 mm d. Films n. 10 Rd.
Kesternichtest KS i.O.* SK 2 mm n. 15 Rd. vollkom.
DlN 50018 SK 1 mm* Oberfl. vollkom. Zer
30 Runden Oberfl. LO. Zer störung
i.O. KS 2 mm störung KS totale
SulzsprUhstest KS 1 mm SK 2 mm KS 15 mm Ablösung
ASTM B 117-64 SK 1 mm Oberfl. SK 20 mm SK dto.
500 Stunden Oberfl. Blasen + Oberfl. OberH. +
Blasen m4/g2 Blasen + m4/g5f
m2/g2 m4/g5 +
A B
GT 4 GT 4
T6
0,46
n. 100 h
Ablösung
d, Films
n. 20 Rd.
vollkom.
Zerstörung
T6 0,69
n. 100 h Ablösung <J. Films
n. 20 Rd. vollkom. Zerstörung
KS 12 mm KS totale SK 25 mm Ablösung Obern. SK dto. Blasen + Obern. +
m 3/g 2 m 4/g 5
A - Aluminiumblech, vorbehandelt mit einer Chromatschicht. B - sendz. verz. Stahlblech, vorbehandelt mit einer komplexen Schwermetalloxidschicht.
+ - Bezeichnung des Blasengrades nach DIN 53 209.
* - KS - Kreuzschnitt; SK - Schnittkante.
A B
GT 0 GTI
n. 200 h
Ablösung
d. Films
SK 1 mm
KS 2 mm
Oberfl.
i.O.
GT 0 GT 0
TO-Tl T1-T2 TO 0,81 1,61 0,92
η. 150 h Ablösung d. Films
SK 5 mm KS 2 mm Obern. Blasen m 4/^,5
i.O.
SK 1 mm
KS 2 mm
Obern.
i.O.
verein.t.
Blasen
m l/g !
SK 2 mm
KS 1 mm
Obern.
i.O.
i.O.
6
A
GTO
TO-Tl TO
1,84 0,92
vereinz.
Blasen
m l/g !
SK 2 mm
KS 1 mm
Obern.
i.O.
i.O.
B A
GT 0 GT 0
TO-Tl TU
1,84 0,92
verein/.
Blasen
m l/g !
SK 2 mm
KS 2 mm
Obern.
i.O.
i.O.
vereinz.
Blusen
m I/o I
SK 2 mm
KS 2 mm
Obertl.
i.O.
i.O.
GTO
TO-T 1,84
vereinz. Blasen
SK 2 mm KS 2 mm Obertl. i.O.
i.O.
O O Oi

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Aufbringen von Polyvinylidenfluorid-Deckschichten auf metallische Oberflächen unter Verwendung einer als Haftprimer wirkenden Grundschicht, dadurch gekennzeichnet, daß man als Grundschicht eine Schicht aus Polyvinylfluorid auf die Metalloberfläche einbrennt und anschließend auf diese Grundschicht die Deckschicht aus Polyvinylidenfluorid aufbringt
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundschicht durch Aufbringen einer Dispersion von Polyvinylfluorid in einem latenten Lösungsmittel auf die Metalloberfläche und 1 s anschließendem Erhitzen auf eine Objekttemperatur von 220 bis 3200C, vorzugsweise 230 bis 2600C, eingebrannt wird.
3. Verfahren gemäß Ansprachen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Aufbringen der Polyvinylfluoridschicht verwendete Dispersion basisch reagierende Metalloxide in Mengen bis zu 50 Gew.-% enthält
4. Verfahren gemäß Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Aufbringen der Polyvinylfluoridschicht verwendete Dispersion noch Pigmente in Mengen bis zu 50 Gew.-% enthält
DE19722216005 1972-04-01 1972-04-01 Verfahren zum Aufbringen von Polyvinylidenfluorid-Deckschichten auf metallische Oberflächen Expired DE2216005C3 (de)

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