DE22147C - Münzen-Ausgeber - Google Patents

Münzen-Ausgeber

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DE22147C
DE22147C DENDAT22147D DE22147DA DE22147C DE 22147 C DE22147 C DE 22147C DE NDAT22147 D DENDAT22147 D DE NDAT22147D DE 22147D A DE22147D A DE 22147DA DE 22147 C DE22147 C DE 22147C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R7/00Stowing or holding appliances inside vehicle primarily intended for personal property smaller than suit-cases, e.g. travelling articles, or maps
    • B60R7/08Disposition of racks, clips, holders, containers or the like for supporting specific articles
    • B60R7/087Disposition of racks, clips, holders, containers or the like for supporting specific articles for stowing money or valuables, e.g. using safes

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 33: Hand- und Reisegeräthe.
HERMANN SPIESS in KÖNIGSBERG i. Pr. Münzenausgeber.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. August 1882 ab.
Der in beiliegender Zeichnung dargestellte Apparat hat den Zweck, auf mechanischem Wege die Ausgabe einzelner Geldstücke, Münzen u. s. w. zu bewirken.
Fig. ι zeigt denselben in Verbindung mit einem Portemonnaie.
Fig. 2 stellt eine Seitenansicht,
Fig. 3 eine Vorderansicht des Apparates dar.
Fig: 4 ist ein Längenschnitt,
Fig. 5 ein Querschnitt und
Fig. 6 eine Oberansicht.
Das aus Messing oder anderem geeigneten' Material hergestellte Gehäuse besteht im wesentlichen aus einem cylindrischen Theil A, welcher zur Aufnahme der Münzen etc. dient und durch einen Deckel α verschlossen werden kann. Die Münzen liegen auf dem Boden von A und eine Feder «2, welche mit der den Deckel α geschlossen haltenden Feder a1 verbunden sein kann, verhindert ein Ausrutschen der Münzen durch den Schlitz über dem nach aufsen verlängerten Boden. Letzterer hat noch seitliche Führung az und ist' durch ein halbkreisförmiges Blech al überdeckt. Der Theil B nimmt den Mechanismus zum Fortschnellen der unten liegenden Münze auf. Der Schieber b greift in den Cylinder A ein und ist in diesem sowie in einem Loch im Gehäuse i? und dem Schlitz b1 geführt. Eine Feder c drückt denselben in den Cylinder, wenn die Zuhaltung d dies erlaubt. Mittelst des in dem Schlitz b1 geführten Knopfes P kann der Schieber zurückgezogen und die Feder c gespannt werden. In dieser Stellung wird der hintere schräge Ansatz der Zuhaltung d durch die Feder d2 vor den entsprechenden Ansatz des Schiebers gedrückt und dieser so festgehalten. Mit der Zuhaltung ist noch der Knopf oder Zapfen d3 verbunden, welcher durch das Gehäuse nach aufsen reicht und mit der Hand niedergedrückt werden kann. In diesem Falle wird der Schieber b frei und die Feder c schnellt denselben gegen die unterste Münze im Cylinder^ und tritt dieselbe durch den Schlitze3 unter der Feder a? über den Gleitboden hinaus, während sich der schräge Zapfen am Schieber b gegen den vorderen Zapfen der Zuhaltung d legt. Durch Zurückziehen des Schiebers α mittelst Knopfes P fällt ein anderes Stück Geld etc. auf den Boden, die Feder c ist wieder gespannt und durch Niederschieben des Zapfens d3 wird dieses ebenso hinausgeschnellt.
Es ist einleuchtend, dafs dieser Apparat auch zum Vertheilen ähnlicher Gegenstände angewendet bezw. modificirt werden kann.

Claims (1)

  1. . Patent-Anspruch:
    Die Combination und Anordnung eines Apparates zum Austheilen einzelner Stücke Geldes, Münzen oder ähnlich geformter Gegenstände, bestehend aus:
    i. einem cylindrischen Theil A zur Aufnahme der Stücke, versehen mit Deckel a, der durch einen Federverschlufs α1 gehalten wird, mit verlängertem Gleitboden mit Führungen a3
    und der Feder #2 zum Verhindern des Herausfallens einzelner Stücke;
    dem Blechgehäuse B, welches mit A verbunden ist und zur Aufnahme und Führung des Schiebers b mit der Feder c und dem Zapfen P', sowie der Zuhaltung d mit Feder d2 und dem im verticalen Schlitz geführten Zapfen d% dient, in der Art, dafs nach zurückgezogenem Zapfen δ2 und gespannter Feder c durch Niederdrücken des Zapfens d3 die Zuhaltung ausgelöst wird und der durch Feder c fortgeschnellte Schieber b das auf dem Boden A liegende Geldstück über den verlängerten Boden treibt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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