DE119705C - - Google Patents
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- DE119705C DE119705C DENDAT119705D DE119705DA DE119705C DE 119705 C DE119705 C DE 119705C DE NDAT119705 D DENDAT119705 D DE NDAT119705D DE 119705D A DE119705D A DE 119705DA DE 119705 C DE119705 C DE 119705C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F11/00—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
- G07F11/46—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from movable storage containers or supports
- G07F11/50—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from movable storage containers or supports the storage containers or supports being rotatably mounted
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Ausheber.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Selbstverkäufer für Briefmarken, Postkarten
und dergl. Bei der Mehrzahl derartiger Apparate' sind die auszugebenden Gegenstände in
Fächern einer Drehtrommel enthalten, aus denen sie durch ihr Eigengewicht herausfallen,
sobald die Drehung der Trommel das betreffende Fach in die genügend geneigte Lage
bringt. Dies Verfahren ist wohl zweckmäfsig für Gegenstände von einigem Gewicht, nicht
aber für Briefmarken, deren geringes Gewicht nicht hinreicht, sie sicher zum Herabfallen zu
veranlassen. Aufserdem biegt sich die Marke unter dem Einflufs der Luftfeuchtigkeit auf den
Klebstoff und rollt sich auf, so dafs sie sich leicht im Fach festklemmt und von demselben
in dem Augenblick, wo sie herabfallen sollte, festgehalten wird. Man hat versucht, diesem
Uebelstande bei dergleichen Selbstverkäufern durch Einschaltung einer Luftpumpe abzuhelfen,
welche im geeigneten Augenblick einen Luftstrom gegen die Marke bläst, der dieselbe
aus dem Fach heraustreibt. Aber abgesehen davon, dafs die Bauart den Apparat unübersichtlicher
gestaltet, verhindert sie auch nicht das Zusammenrollen der Marken, die sich so
dem Käufer in unansehnlicher Form darbieten.
Der hier zu beschreibende Apparat ist durch die Anordnung eines Rades gekennzeichnet,
das auf seinem Umfang seitlich eine Reihe von Gleitrahmen trägt, die gegen das Rad geneigt
sind und deren jeder eine Marke enthält. Neben dem Rade und gegen dasselbe geneigt
steht ein Finger, der beim Vorbeiführen der Gleitrahmen in einen jeden derselben eingreift
und die Marke aus ihm heraushebt, welche nun an dem Finger entlang bis zur Ausgabeöffnung
gleitet. Dadurch wird einmal erreicht, dafs die Ausgabe unfehlbar richtig erfolgt und
dafs die in die Rahmen eingespannten Marken jede Möglichkeit verlieren, sich zu biegen oder
aufzurollen.
Der Selbstverkäufer ist in der beiliegenden Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar sind Fig. 1 und 2
Verticalschnitte durch beide Seiten des Apparates, Fig. 3 ein Theilschnitt nach Linie A-B
der Fig. 1 im vergröfserten Mafsstabe. Fig. 4 zeigt einen der Gleitrahmen.
Um eine horizontale Achse 9, die auf Trägern f ruht, dreht sich das Rad α. Nach
dem Umfange zu trägt dieses an der Seite eine Reihe von kleinen Rahmen (Fig. 4), deren
jeder aus zwei Gleitstangen 46 besteht, die gegen das Rad α geneigt sind. Die Postmarken
χ werden leicht gebogen in diese Rahmen eingeführt, in denen sie durch ihre
Elasticität festgehalten werden.
Zur Seite des Rades α befindet sich eine
Gleitrinne r, die oben mit einem Finger 47 versehen ist, dessen Spitze in einer Kreisfurche
5 ι schleift, die auf einer Seite des Radumfangs durch die Gleitrahmen 46 hindurchführt.
Der Finger 47 ist so gegen das Rad geneigt, dafs, wenn dasselbe sich in der Richtung
des Pfeiles dreht, die in den Gleitrahmen
befindlichen Marken nach einander über den Finger 47 zu stehen kommen und von demselben
aus dem Rahmen herausgehoben werden. Sie fallen dann auf die Gleitrinne r, die
sie der Ausgabeöffnung überführt.
Die Drehung des Rades α wird durch das Einfallen der eingeworfenen Münzen in einem
Behälter mit geeigneter Sperrung geregelt. Als Regelungsvorrichtung ist z. B. in beiliegender
Zeichnung ein um die Achse 11 schwingender Waagbalken vorgesehen, der an seinem Ende
Schalen 48, 49 zur Aufnahme der Münzen, am anderen Ende ein Gegengewicht h und zwei
Zähne 12 und 13 trägt, welche auf eine Zahnung
e des Rades α ähnlich einer Ankerhemmung einwirken.
Durch die Einführung der Münzen nimmt der Hebel g nach einander die in Fig. 2 in
strichpunktirten Linien gezeichneten Stellungen ein, was die Drehung des Rades α um die
Breite einer Abtheilung veranlafst. Diese Drehung ihrerseits bewirkt, wie oben dargegestellt,
die Freimachung einer Marke χ aus ihrem Rahmen 46 mittelst des Fingers 47 und
die Ueberführung der Marke in die Gleitrinne r.
In dieser Weise arbeitet der Apparat, bis sein Markenvorrath erschöpft ist. Eine besondere
Trommel oder das Rad α selbst kann hinter einer Oeffnung in der Wand des Apparatkastens
aufgestellt sein und eine Kennzeichnung tragen, welche dem Publikum oder dem überwachenden Beamten anzeigt, ob noch
Marken vorhanden sind oder nicht.
Soll der hier beschriebene selbstthätige Verkaufsapparat auf den Verkauf von Postkarten,
Kartenbriefen und ähnlichen Gegenständen Verwendung finden, so hat man lediglich die Abmessungen
der einzelnen Theile zu verändern.
Die die Drehung des Rades bewirkende Spiralfeder 50 kann ebenso gut durch ein Gewicht
mit auf einer Trommel aufgerolltem Faden ersetzt werden; gegebenen Falls kann sogar die Schwingbewegung des Hebels g unter
dem Gewicht der Münzen zu dieser Drehung genügen; für diesen Fall ist dann die Ankerhemmung
in bekannter Weise entsprechend anzuordnen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbstverkäufer für Briefmarken u. dgl. mit rotirender Ausgabetrommel und feststehendem Ausheber, dadurch gekennzeichnet, dafs jede Marke in einem Rahmen mit Führungen (46), die gegen die Seitenfläche des Rades geneigt sind, sitzt und von dem festen Ausheber, der zwischen den Führungen des Rahmens hindurch sich unter die Marke schiebt, in bekannter Weise ausgeworfen wird, zum Zweck, die Marke im Ruhezustande straff gespannt zu halten und ihr während des Aushebevorgangs eine genügende Steifheit und Führung zu gebenHierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE119705C true DE119705C (de) |
Family
ID=388817
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT119705D Active DE119705C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE119705C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6251454B1 (en) | 1997-03-05 | 2001-06-26 | Cadbury Schweppes Plc | Preparation of coated confectionery |
-
0
- DE DENDAT119705D patent/DE119705C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6251454B1 (en) | 1997-03-05 | 2001-06-26 | Cadbury Schweppes Plc | Preparation of coated confectionery |
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