DE220650C - - Google Patents

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DE220650C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D79/00Combined heel-pressing and nailing machines

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 220650 KLASSE 71c. GRUPPE
Absatz-Nagelmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. August 1909 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft Absatz-Nagelmaschinen, in denen der Nagelblock von der. Nagelaufnahmestellung in die Nageleintreibstellung bewegbar ist. Der in die Nagelein treibstellung gebrachte Nagelblock liegt unter - der Werkstückauflage der Maschine. An der Werkstückauflage derartiger Maschinen ist in der Regel eine Anzahl von Nagellöchern angebracht. Das Werkstück wird zwischen einem
ίο Presserkopf und der Werkstückauflage festgeklemmt und während des Eintreibvorganges in dieser Lage gehalten. Die Treiberführungen des in der Eintreibstellung befindlichen Nagelblocks müssen genau mit den Nagellöchern der Werkstückauflage zusammenfallen, damit die Nägel durch die Werkstückauflage hindurch in das Werkstück eingetrieben werden können. Damit die Nägel während des ganzen Eintreibvorganges genau geführt werden, hat man bisher die Nagelführungen der Werkstückauflage ebenso groß ausgebildet als die Treiberfütirungen des Nagelblockes. Diese Bauart bringt jedoch, trotzdem die Nägel mit Genauigkeit geführt werden, verschiedene Nachteile mit sich. Es war notwendig, die betreffenden Maschinenteile mit größter Genauigkeit herzustellen, und sie mußten auch sorgfältig zusammengesetzt werden, damit die Führungen des in die Eintreibstellung bewegten Nagelblockes genau mit den Nagellöchern der Werkstückauflage zusammenfallen. Es zeigte sich jedoch, daß die Treiber, wenn gewisse Teile der Maschine nach längerem Gebrauch abgenutzt wurden, mit den Kanten
der Werkstückauflage zusammentrafen und Bruch gewisser Maschinenteile verursachten.
Diese Nachteile sollen gemäß der Erfindung beseitigt werden, und zweckmäßig besteht die Werkstückauflage aus einer nachgiebig angeordneten flachen Metallplatte, deren Aufgabe darin besteht, das Werkstück während des Einstellens zu tragen. Wenn der Presser kopf und der Nagelblock einander genähert werden, um den erforderlichen Druck auf das Werkstück auszuüben, so wird die Werkstückauflage nachgeben, bis das Werkstück fest in seiner Lage gehalten wird. Damit aber die Entfernung zwischen dem Nagelblock und dem Werkstücke eine nur ganz geringe ist, wird die Werkstückauflage zweckmäßig dünn ausgebildet.
Die Nägel werden während des Eintreibens von den Treiberführungen des Nagelblockes in der erforderlichen Weise geführt, und die Nagellöcher der Werkstückauflage können größer ausgebildet werden, als die Treiberführungen des Nagelblockes. Hierdurch wird vermieden, daß die Treiber mit den Kanten der Werkstückauflage zusammentreffen könnten. Eine derartige Anordnung beeinträchtigt die Führung der Nägel in keiner Weise und außerdem entfällt die Notwendigkeit der sorgfältigen Einstellung des Nagelblockes mit Bezug auf die Werkstückauflage.
Der Erfindungsgegenstand ist beispielsweise an einer im österreichischen Patent Nr. 37648 beschriebenen Absatzbaumaschine veranschaulicht.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt der für die Erfindung in Betracht kommenden Teile einer Absatzbaumaschine.
Fig. 2 ist ein Grundriß der in Fig. ϊ dargestellten Teile; klarheitshalber ist ein Teil des auf der Werkstückauflage befindlichen Absatzes nicht dargestellt.
Der mit Treibern 4 versehene Nagelblock 2 kann in einer wagerechten Ebene von der
ίο Nagelaufnahmestellung in die Nageleintreibstellung bewegt werden. Der Nagelblock 2 ist am Ende eines wagerechten Armes 8 angebracht, der um einen im Maschinengestell gelagerten Zapfen 10 schwingt. Durch Schwingung des Armes 8 wird der Nagelblock 2 von der Nagelaufnahmestellung in die Nageleintreibstellung gebracht, in der er unter der Werkstückauflage 6 liegt. Die Maschine besitzt einen Presserkopf 12, der auf den zusammenzufügenden Absatzflecken aufliegt und dieselben während des Eintreibens der Nägel in der erforderlichen Weise zusammendrückt.
An der Werkstückauflage, die aus einer flachen, nachgiebig angeordneten Metallplatte besteht, ist eine Anzahl von Nagellöchern 14 angebracht, die derjenigen der Treiber 4 entspricht. Die Nagellöcher 14 sind etwas größer ausgebildet als die Treiberführungen 16 des Nagelblockes. Federbelastete Stifte 20 halten die Werkstückauflage 6 nachgiebig in ihrer Lage. Die Stifte 20 sind in Aussparungen 22 des Maschinenkopfes 18 untergebracht. Die oberen Enden der um die Stifte 20 herumgewundenen Federn 24 stützen sich gegen an den Wandungen der Aussparungen 22 ausgebildete Vorsprünge. Die unteren Enden der Federn 24 treffen mit an den Stiften 20 angebrachten Bunden zusammen und suchen die Werkstückauflage nachgiebig in ihrer tiefsten Lage zu halten. Wenn die Treiber 4 zufällig mit der Werkstückauflage zusammentreffen, so wird die Werkstückauflage mit Rücksicht auf ihre Biegsamkeit und auf ihre nachgiebige Anordnung nachgeben und verhindert auf diese Weise Bruch der Maschinenteile. Die obere Fläche des Nagelblockes bietet den dem Druck des Presser kopf es ausgesetzten Absatzflecken ein gutes Widerlager.
Die Werkstückauflage könnte auch aus einer dünnen, biegsamen Platte bestehen, an der an Stelle der Nagellöcher 14 eine Aussparung angebracht wird, die etwas kleiner als der Umriß des Absatzes ist. In diesem Falle würden die Kanten der Werkstückauflage die Absatzfiecke während des Einsteilens in der erforderlichen Lage halten. Die Werkstückauflage kann auch mit einem oder mehreren Schlitzen versehen werden, wodurch ihre Biegsamkeit noch erhöht wird.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Absatz-Nagelmaschine mit einem in wagerechter Richtung bewegbaren Nagelblock und einem senkrecht bewegbaren Presserkopf, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstückauflage (6) aus einer dünnen, nachgiebig angeordneten (20, 24) Platte besteht, deren Nagelführungen (14) größer sind als diejenigen (16) des Nagelblockes (2).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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