DE2204151C3 - Strangdachziegel - Google Patents
StrangdachziegelInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D1/00—Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
- E04D1/02—Grooved or vaulted roofing elements
- E04D1/04—Grooved or vaulted roofing elements of ceramics, glass or concrete, with or without reinforcement
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
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- E04D1/00—Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
- E04D1/24—Roofing elements with cavities, e.g. hollow tiles
Landscapes
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- Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Strangdachziegel mit einer Seitenverfalzung und mit in seinem Inneren
vorgesehenen Hohlräumen, die sich parallel zu seinen Längsrändern erstrecken und am fußseitigen Ziegelrand
offen sind.
Strangdachziegel werden häufig mit derartigen Hohlräumen versehen. Dadurch ist es möglich, ohne
Erhöhung des Dachgewichts dickere Strangdachziegel herzustellen, was deren Bruchfestigkeit erhöht. Außerdem
können dickere Strangdachziege! mit höheren und dadurch dichteren Seitenfalzen versehen werden. Bei
derartigen Strangdachziegeln erfolgt die Abdichtung im Bereich der Kopf-Fuß-Überdeckung mangels einer
Kopfverfalzung normalerweise dadurch, daß ihr kopfseitiger Rand durch den fußseitigen Rand der Strangdachziegel
in der nächst höher liegenden Reihe flach überdeckt wird. Dabei liegen die Strangdachziegel jedoch
wegen der bei ihrer Herstellung sich ergebenden Ungenauigkeiten nicht völlig satt aufeinander, und es
entsteht zwischen ihnen ein mehr oder minder hoher Kopffugenspalt. Streicht nun der Wind bei Regenwetter
an der luvseitigen Dachfläche hoch, so kann es vorkommen, daß er das Wasser entgegen der normalen
Fließrichtung durch die Kopffugenspalte der Strangdachziegel in das Dachinnere eintreibt.
Es ist auch bereits bekannt, die Dichtheit von Strangdachziegeln im Bereich der Kopf-Fuß-Überdeckung
dadurch zu erhöhen, daß an der Oberseite ihrer kopfseitigen Ränder und/oder an der Unterseite ihrer fußseitigen
Ränder eine oder Mehrere Quernuten zum Einlegen von Dichtungsstreifen vorgesehen werden. Die
z. B. aus Glasfasermaterial hergestellten Dichtungsstreifen können beispielsweise in die Nuten eingeklebt
•der eingeklemmt sein (DT-OS 1 759 881).
Bei diesen bekannten Strangdachziegeln müssen die Nuten jedoch mit sehr geringen Maßtoleranzen ausgeführt
sein, damit die Dichtungsstreifen an allen Stellen gleich weit aus der Ober- bzw. Unterseite des Strang-••chziegels
herausstehen. Strangdachziegel sind nämich zu leicht, um durch ihr Gewicht ungleich weit aus
4er Ober- bzw. Unterseite herausstehende Dichtungsstreifen
auf eine einheitliche Dicke zusammenzudrükkea Auch ist die genaue Fertigung rechteckiger und
insbesondere schwalbenschwanzförmiger Nuten außerordentlich teuer. Weiterhin verursacht das Einbringen
der Dichtungsstreifen in die Nuten erhebliche Kosten. Außerdem sind die elastischen Dichtungsstoffe, welche
den am Dach auftretenden extremen Bedingungen iHitze, Kälte, Trockenheit, Regen, Schnee, Eis, Wind
und Dachbewegungen) auf viele Jahre hinaus ausgesetzt sind, einer Alterung unterworfen
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei
einem Strangdachziegel der eingangs geschilderten Art
die Kopffugenabdichtung auf besonders einfache Weise zuverlässig und dauerhaft zu gewährleisten.
Die Lösung der gestellten Aufgabe besteht bei einem Strangdachziegel der in Frage stehenden Art erfindungsgemäß
darin, daß im Bereich seines kopfseitigen Randes mindestens eine etwa parallel zu diesem verlaufende
Nut oder mehrere etwa parallel zu diesem angeordnete Löcher vorgesehen sind, die in der Eindekkung
den Kopffugenspalt mit dem inneren der Hohl räume verbinden. . ...
Durch die Erfindung ist also die bei Strangdachziegeln
fehlende Querverfalzung im Bereich der Kopf-Fuß-Überdeckung wirksam ersetzt durch eine Quernut
oder durch Löcher, durch welche das vom Wind in den Kopffugenspalt eingetriebene Wasser >n die Hohlräume
dts Strangdachziegels eintritt und durch deren öffnung
am fußseitigen Ziegelrand wieder auf die Dachfläche abfließt. Der Strangdachziegel nach der Erfindung
ist somit auch für flache Dachneigungen geeignet, und seine Abdichtung im Kopf-Fuß-Überdeckungsbereich
ist auch bei kürzerer Überdeckungslänge gewährleistet. Da die Abdichtung der Kopf-Fuß-Überdeckung durch
die konstruktive Ausgestaltung des Strangdachziegels bewirkt wird, besitzt diese Abdichtung die gleiche Le
bensdauer wie der Strangdachziegel selbst, ohne daß sich ihre Funktionsfähigkeit im Laufe der Zeit verschlechtern
könnte.
Eine vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Strangdachziegels besteht darin, daß die Hohl
räume am kopfseitigen Ziegelrand wenigstens teilweise verschlossen sind. Dadurch kann der Wind nicht oder
fast nicht durch diese Hohlräume blasen und den Ablauf des Leckwassers behindern.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Strangdachziegels ist die Nut
durch eine Ausklir.kung am kopfseitigen Ziegelrand gebildet. Diese Ausführungsform zeichnet sich durch eine
besonders einfache Herstellung des Strangdachziegels aus.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die Enden zweier sich überdeckender Strangdachziegel in einem Schnitt senkrecht zur Traufe und
F i g. II den Gegenstand nach F i g. I bei etwas anderer
Ausgestaltung des kopfseitigen Randes des überdeckten Strangdachziegels.
Nach F i g. 1 sind im Bereich des kopfseitigen Randes 1 des Strangdachziegels mehrere etwa parallel zu diesem
Rand angeordnete Löcher 2 vorgesehen, welche den Kopffugenspalt 3 zwischen den Strangdachziegeln
mit dem Inneren der Hohlräume 4 des überdeckten Strangdachziegels verbinden. Wasser, das durch den
Wind auf der Oberfläche 5 der überdeckten Strangdachziegels in den Kopffugenspalt 3 getrieben wird,
wird durch die Löcher 2 in die Hohlräume 4 eingeleitet und durch deren öffnungen 6 am fußseitigen Ziegelrand
7 wieder auf die Oberseite 5 des darunterliegen-
den Strangdachziegels abgeleitet Durch ein ganzes oder teilweises Verschließen der Hohlräume 4 am
kopfseitigen Ziegelrand 1 wird verhindert, daß der Wind durch die Hohlräume 4 hindurchbläst.
Die in Fig.II dargestellte Ausführungsform unterscheide* sich von der soeben beschriebenen dadurch, daß anstelle der Löcher 2 am kopfseitigen Ziegelrand 1 eine parallel zu diesem verlaufende Nut vorgesehen ist, die die Form einer Ausklinkung 8 aufweist
Die in Fig.II dargestellte Ausführungsform unterscheide* sich von der soeben beschriebenen dadurch, daß anstelle der Löcher 2 am kopfseitigen Ziegelrand 1 eine parallel zu diesem verlaufende Nut vorgesehen ist, die die Form einer Ausklinkung 8 aufweist
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Strangdachziegel mit einer Seitenverfalzung
und mit in seinem Inneren vorgesehenen Hohlräumen, die sich parallel zu seinen Längsrändern erstrecken
und am fußseitigen Ziegelrand offen sind, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
feines kopfseitigen Randes (1) mindestens eine etwa parallel zu diesem verlaufende Nut oder mehrere
etwa parallel zu diesem angeordnete Löcher (2) vorgesehen sind, die in der Eindeckung den Kopffugenspalt
(3) mit dem Inneren der Hohlräume (4) verbinden.
2. Strangdachziegel nach Anspruch 1, dadurch ge- is
kennzeichnet, daß die Hohlräume (4) am kopfseitigen Ziegelrand (1) wenigstens teilweise verschlossen
sind.
3. Strangdachziegel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut durch eine Ausklinkung
(8) am kopfseitigen Ziegelrand (1) gebildet ist.
Priority Applications (15)
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Family Applications (1)
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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