DE2202014C2 - Vorrichtung zum Feinverteilen von Luft, Dampf und Bade- oder medizinischen Zusätzen im Badewasser - Google Patents
Vorrichtung zum Feinverteilen von Luft, Dampf und Bade- oder medizinischen Zusätzen im BadewasserInfo
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Description
30
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Feinverteilen von Luft, Dampf und Bade- oder
medizinischen Zusätzen i-n Badt· /asser, mit
einer in eine Badewanne einzulegenden hohlen Verteileranordnung, die feine Bohj ngen besitzt und an
eine aus zwei nebeneinander angeordneten Bälgen bestehenden Pumpe, die zur Betätigung in der
Badewanne montierbar ist, angeschlossen ist
Bei bekannten Vorrichtungen zum Feinverteilen von Luft (DE-GM 71 12 769 und DE-OS 14 91 560) sind die
Verteileranordnungen als Matten in der Art von Matratzen ausgebildet und weisen einen einheitlichen
Innenraum auf. Wenn sich der Badende auf die Matte legt, werden an der Berührungsstelle mit der Matte die
feinen Bohrungen verdeckt Die Abgabe von Dampf und Bade- oder medizinische Zusätze ist nicht vorgesehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Vorrichtung zum Feinverteilen von Luft so
auszubilden, daß auch Dampf sowie Bade- oder medizinische Zusätze mit dieser Vorrichtung in Jo
wirksamer Weise zu dem Badenden ohne starke Beeinträchtigung an der Berührungsstelle mit der
Verteilerar.ordnung verteilt werden können.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Vorrichtung gelingt es, feinverteilte Luft an dem Körper des
Badenden entlangperlen zu lassen, ferner ist es möglich, medizinische Zusätze oder Badezusätze in Körpernähe
zu verteilen.
Ausgestaltungen der Erfindung sind in Unteransprüchen gekennzeichnet. Danach sind die feinen Bohrungen
seitlich an den Rohren angebracht und es kann die Menge und Temperatur des zugeführten Dampfes
geregelt werden.
Die Erfindung wird anhand der Abbildungen erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung der neuen Vorrichtung,
Am Boden einer Badewanne 1 ist ein Rost 2 eingelegt, der aus Rostbrettern 3 oder Kunststoffprofilen und
Robren 4,5,6 und 7 besteht Seitlich an den Rohren 4 bis
7 sind feine Bohrungen angebracht Die Rohre 4,5 und 6 liegen etwa parallel zueinander, während das ilohr 7 zur
Verbindung der übrigen Rohre dient An den Rohrenden 4,5 und 6 sind Schläuche 10,11 und 12 angebracht
Der Schlauch 10 führt zu einem Balg 15 und der Schlauch 12 zu einem Balg 16. Die Bälge 15, 16 sind
innerhalb der Badewanne angeordnet und in Fig. 1 lediglich der Übersichtlichkeit wegen außerhalb der
Wanne gezeichnet worden. Die Bälge 15, 16 weisen Eingangsleitungen 17 und 18 auf, die zu einer Leitung 19
vereinigt sein können. Die Leitungen 17 und 18 stehen jeweils über ein Einlaßventil 21 bzw. 22 mit dem
Balginneren in Verbindung, während die Ausgangsleitungen 10 und 12 Auslaßventile 23 und 24 aufweisen. Die
Ventile 21 und 24 sind als einfache Klappenventil ausgebildet
Das mittlere Rohr ist ein Zuführrohr 5 für Dampf und Bade- oder medizinische Zusätze und ist hierzu über den
Schlauch 11 mit einem Druckbehälter 30 verbunden, der als Siedewasserbereiter ausgebildet ist Das Zuführrohr
5 kann gegebenenfalls über ein nicht gezeichnetes Absperrorgan vom Rohr 7 abgetrennt werden. Der
Schlauch 11 stellt eine Dampfleitung dar und kann zur Abkühlung des Dampfes einen Kühlwassermantel
aufweisen. Der Druckbehälter 30 bzw. Siedewasserbereiter weist eine Einfüllöffnung 31 für Bade- oder
medizinische Zusätze auf. Der Verschluß der Einfüllöffnung muß natürlich einen gewissen Druck aufnehmen
können. Zur Steuerung der Dampfbereitung ist eine Steuereinrichtung 32 vorgesehen, weiche einen Wärmefühler
33 am Zuführrohr 5 aufweist so daß die Heizleistung des Druckbehälters HO entsprechend den
Anforderungen zu- und abgeschaltet werden kann. Die Steuereinrichtung 32 kann einen Thermostaten umfassen,
damit die am Zuführrohr 5 herrschende Dampftemperatur wählbar ist Zu diesem Zweck kann das
Zuführrohr 5 ein magnetgesteuertes Absperrventil aufweisen, welches von der Steuereinrichtung 32
betätigt wird.
In F i g. 2 ist die Art der Befestigung der Bälge 15 und 16 unmittelbar am Fußende der Badewanne 1
dargestellt Die Befestigung besteht im wesentlichen aus einer Stütze 40 sowie einer zu dieser senkrecht
angeordneten weiteren Stütze, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist und sich am Fußende der
Badewanne 1 abstützt, so daß eine Verdrehung der Stütze 40 verhindert wird. Die Stütze 40 selbst besteht
aus zwei Rohrstücken 41 und 42, an deren Enden saugnapfartige Auflagen 43 und 44 gelenkig befestigt
sind, z. B. über Kugelgelenke. Das eine Rohr 41 trägt ein Rechtsgewinde, während das andere Rohr 42 ein
Linksgewinde aufweist. Ein Drehgriff 45 mit Schrauben 46 und 47 ist in die Enden der Rohre 41 und 42
eingeschraubt, so daß durch Verdrehung des Griffes 45 die wirksame Länge der Stütze 40 veränderbar ist. Die
Stütze 40 kann deshalb zwischen die beiden Seitenwandungen einer Badewanne eingeklemmt werden, wobei
sich die Auflagen 43, 44 entsprechend der Schräge der Wand der Badewanne ausrichten. Die beiden Bälge 15
und 16 sind mittels Laschen 48 und 49 an der Stütze 40 befestigt, außerdem legen sich die Rückseiten der Bälge
15 und 16 am Fußende der Badewanne an.
Der Schlauch 11 kann auch mit einer Sauerstoffflasche verbunden werden, wenn Sauerstoff zugeführt
werden soll.
F i g. 3 zeigt eine weitere Variante für die Befestigung der Bälge 15, 16. Hierzu dient eine liegenartige
Tragkonstruktion 50, die aus einem etwa horizontal verlaufenden und dem Boden der Badewanne folgenden
Teilstück 51 und einem aufragenden, der einen Stirnfläche der Badewanne folgendem Teilstück 52
besteht Die beiden Teilstücke 51, 52 sind gelenkig miteinander verbunden. Jedes Teilstück kann zwei
Schienen, z. B. zwei U -Schienen 53, Verbindungsbleche
57, 58 sowie Schaumstoffpolster 55, 56 enthalten. Die Bälge 15, 16 werden am Teilstück 52 eingehängt,
während der Rost 2 auf das Teilstück 51 aufgelegt wird. Die neue Vorrichtung gestattet es, kombinierte
Bewegungs- und Reiztherapie auszuführen, sei es unter Verwendung von in Wasser perlender Luft oder
Sauerstoff, sei es unter Anwendung von Dämpfen oder medizinischen Zusätzen. Darüber hinaus können auch
Möglichkeiten realisiert werden, welche die bisher bekannten Geräte geboten haben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Feinverteilen von Luft, Dampf und Bade- oder medizinischen Zusätzen im Badewasser,
mit einer in eine Badewanne einzulegenden hohlen Verteileranordnung, die feine Bohrungen besitzt und
an
eine aus zwei nebeneinander angeordneten Bälgen bestehenden Pumpe, die zur Betätigung in der ι ο
Badewanne montierbar ist, angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteileranordnung
als Rost (2) mit Rostbrettern (3), Rohren (4, 6,7) und einem Zuführrohr (5) für Dampf und Badeoder
medizinische Zusätze ausgebildet ist, daß ein j.
Druckbehälter (30) zur Zubereitung von Dampf und zur Aufnahme der Bade- oder medizinischen
Zusätze ausgebildet und mit dem Zuführrohr (5) über einen Schlauch (ti) verbunden ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die feinen Bohrungen seitlich an den Rohren (4,5,6,7) angebracht sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckbehälter (30) in
Abhängigkeit von der Temperatur des zubereiteten Dampfes im Zuführrohr (5) steuerbar ist
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722202014 DE2202014C2 (de) | 1972-01-17 | 1972-01-17 | Vorrichtung zum Feinverteilen von Luft, Dampf und Bade- oder medizinischen Zusätzen im Badewasser |
| GB2853272A GB1401872A (en) | 1971-06-24 | 1972-06-19 | Device for supplying substances to bathing-water in a bathtub |
| IT2589772A IT965701B (it) | 1971-06-24 | 1972-06-20 | Dispositivo per la distribuzione di sostanze nell acqua di una vasca da bagno |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722202014 DE2202014C2 (de) | 1972-01-17 | 1972-01-17 | Vorrichtung zum Feinverteilen von Luft, Dampf und Bade- oder medizinischen Zusätzen im Badewasser |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2202014A1 DE2202014A1 (de) | 1973-07-26 |
| DE2202014C2 true DE2202014C2 (de) | 1983-09-08 |
Family
ID=5833178
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722202014 Expired DE2202014C2 (de) | 1971-06-24 | 1972-01-17 | Vorrichtung zum Feinverteilen von Luft, Dampf und Bade- oder medizinischen Zusätzen im Badewasser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2202014C2 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE19854901C1 (de) * | 1998-11-27 | 2000-02-24 | Josef Franz | Vorrichtung zur Wärme- und/oder Dampfanwendung sowie deren Verwendung |
| DE19960473A1 (de) * | 1999-12-15 | 2001-07-05 | Thomas Schwertner | Sauerstoff-Sprudelbad |
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1972
- 1972-01-17 DE DE19722202014 patent/DE2202014C2/de not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2202014A1 (de) | 1973-07-26 |
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