DE219651C - - Google Patents
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- C09J—ADHESIVES; NON-MECHANICAL ASPECTS OF ADHESIVE PROCESSES IN GENERAL; ADHESIVE PROCESSES NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE; USE OF MATERIALS AS ADHESIVES
- C09J193/00—Adhesives based on natural resins; Adhesives based on derivatives thereof
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08L—COMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
- C08L2666/00—Composition of polymers characterized by a further compound in the blend, being organic macromolecular compounds, natural resins, waxes or and bituminous materials, non-macromolecular organic substances, inorganic substances or characterized by their function in the composition
- C08L2666/02—Organic macromolecular compounds, natural resins, waxes or and bituminous materials
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 21.9651 "
KLASSE 221 GRUPPE
FRANZ BECKMANN in WARSCHAU.
Metall haftenden Bindemittels.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5.JuIi 1908 ab.
Für Malereizwecke werden in neuerer Zeit
eine Anzahl von Farbenbindemitteln in flüssiger Form in den Handel gebracht, welche aus einer
Lösung von vegetabilischen oder animalischen Klebstoffen in Emulsion mit Ölen bestehen.
Diese Produkte leiden nun, trotz ihrer für den Maler bequemen Anwendungsfähigkeit, an
mancherlei Nachteilen. So sind sie infolge ihrer flüssigen Beschaffenheit trotz antiseptischer
ίο Zusätze nicht unbegrenzt haltbar und auch
vielfach für den Versand zu teuer. Vor allem aber liefern sie mehr oder weniger glänzende
Anstriche, welche infolge ihrer glatten Beschaffenheit Bleistiftzeichnungen und Schablonierungen
schlecht annehmen. Als Klebstoffe für andere Zwecke, wie Tapeten, Kartonage, Buchbinderei
usw. sind sie infolge ihres. Ölgehaltes schlecht ■ oder gar nicht verwendbar. Noch
weniger haftet ein derartiger Leim auf glatten Flächen, wie Glas, Blech usw., ist also z. B.
zum Aufkleben von Etiketten völlig unbrauchbar.
Diese Übelstände werden nun durch das vorliegende Verfahren beseitigt, welches ein
Bindemittel von unbegrenzter Haltbarkeit und ganz universeller Anwendbarkeit sowohl für
Malereizwecke aller Art wie für die soeben erwähnten Klebezwecke liefert.
Das Verfahren kennzeichnet sich dadurch, daß einem pulverförmigen Gemisch von in Wasser schwer löslichen mit leicht löslichen Klebstoffen feingepulvertes Magnesiumsulfat und Weizenmehl in geeigneter Menge zugefügt werden, so daß eine in kaltem Wasser leicht und schnell lösliche, trockene, pulverförmige Mischung mit den erwähnten Eigenschaften entsteht.
Das Verfahren kennzeichnet sich dadurch, daß einem pulverförmigen Gemisch von in Wasser schwer löslichen mit leicht löslichen Klebstoffen feingepulvertes Magnesiumsulfat und Weizenmehl in geeigneter Menge zugefügt werden, so daß eine in kaltem Wasser leicht und schnell lösliche, trockene, pulverförmige Mischung mit den erwähnten Eigenschaften entsteht.
An schwer löslichen Klebstoffen kommen in erster Linie arabischer Gummi und Tragant,
an leicht löslichen Dextrin und Zucker, also besonders solche von vegetabilischer Natur
in Betracht.
Bei der praktischen Ausführung gestaltet sich das Verfahren wie folgt:
In feinpulverigem Zustand werden etwa 50 Prozent arabischer Gummi, 2 Prozent Tragant,
25 Prozent Dextrin, 15 Prozent Zucker miteinander gemischt und etwa 3 Prozent
feingepulvertes Magnesiumsulfat und 5 Prozent Weizenmehl zugefügt. Nach sorgfältigem Vermischen
aller dieser Bestandteile miteinander ist das Produkt versandfähig. Die genannten
Körper können auch in einer beliebigen anderen Reihenfolge zusammengemischt werden. Das
so erhaltene Produkt beisitzt nun anderen bekannten Bindemitteln gegenüber die folgenden
technischen Vorzüge:
Infolge seiner pulverförmigen Beschaffenheit und der eigenartigen Zusammensetzung ist
das Mittel schon in wenigen Minuten in kaltem Wasser löslich und gebrauchsfertig. Im Gegensatz
zu den flüssigen Bindemitteln bietet es den Vorteil einer unbegrenzten Haltbarkeit bei
billigster Versandfähigkeit.
Durch den Zusatz von Magnesiumsulfat hat das Produkt ein hohes Bindevermögen für Glas,
Blech, Metall und andere Materialien mit glatter Oberfläche erlangt, da dieses Mineralsalz
im Gegensatz zu den meisten, anderen die Fähigkeit besitzt, beim langsamen Verdunsten
seiner wässerigen . Lösung . eine festhaftende Kristallhaut zu hinterlassen. Der Magnesiumsulfatgehalt
gibt dem Mittel ferner die Eigenschaft, mit bis zu 20 Prozent Öle, besonders . Leinöl, leicht und dauernd zu emulgieren.
ίο Hierdurch wird die Verwendung des Leimes als
Grundiermittel für Holz sowie zur Erzeugung wetterfester Anstriche an Fassaden usw. ermöglicht.
Durch den Weizenmehlzusatz wird erreicht, daß die mit dem Mittel hergestellten *i5 Anstriche nach dem Trocknen eine matte,
tuchartige Oberfläche und nicht, wie z. B. bei dem. nach Patentschrift 149550 hergestellten
Klebstoff eine glänzende ergeben. Dieser Vorzug gestattet daher das leichte Anbringen von
Bleistiftzeichnungen und Schablonierungen auf den Anstrichen.
Durch den Zusatz von Tragant endlich erhält das Bindemittel eine größere Härte und Widerstandsfähigkeit
gegen mechanische Einwirkungen.
Das nach der. vorliegenden Erfindung hergestellte Produkt ist demnach gleichzeitig ein
Farbenbindemittel wie ein Klebstoff von bester Art und universeller Anwendungsfähigkeit.
Claims (3)
- Patent-An Spruch:Verfahren zur . Herstellung eines pulverförmigen, für Maler- und Buchbinderzwecke sowie für den Tapetendruck geeigneten, insbesondere auch auf Glas, Blech und Metall haftenden Bindemittels, dadurch gekennzeichnet, daß etwa 50 Gewichtsteile Gummiarabikum, etwa 5 Teile Weizenmehl, etwa
- 2 Teile Gummi-Tragant, etwa 25 Teile Dextrin, etwa 15 Teile Zucker und etwa
- 3 Teile Magnesiumsulfat in feingepulvertem Zustand miteinander vermischt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE223709T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE219651C true DE219651C (de) | 1900-01-01 |
Family
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Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT223709D Expired DE223709C (de) | |||
| DENDAT219651D Expired DE219651C (de) |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT223709D Expired DE223709C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE219651C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1003888B (de) * | 1955-12-03 | 1957-03-07 | Goldschmidt Ag Th | Verwendung eines Etikettierleims fuer Kunststoffe |
| DE969278C (de) * | 1955-12-03 | 1958-05-14 | Goldschmidt Ag Th | Verwendung eines Etikettierleims fuer Kunststoffe |
-
0
- DE DENDAT223709D patent/DE223709C/de not_active Expired
- DE DENDAT219651D patent/DE219651C/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1003888B (de) * | 1955-12-03 | 1957-03-07 | Goldschmidt Ag Th | Verwendung eines Etikettierleims fuer Kunststoffe |
| DE969278C (de) * | 1955-12-03 | 1958-05-14 | Goldschmidt Ag Th | Verwendung eines Etikettierleims fuer Kunststoffe |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE223709C (de) | 1900-01-01 |
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