DE219619C - - Google Patents

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DE219619C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D29/00Controlling engines, such controlling being peculiar to the devices driven thereby, the devices being other than parts or accessories essential to engine operation, e.g. controlling of engines by signals external thereto
    • F02D29/02Controlling engines, such controlling being peculiar to the devices driven thereby, the devices being other than parts or accessories essential to engine operation, e.g. controlling of engines by signals external thereto peculiar to engines driving vehicles; peculiar to engines driving variable pitch propellers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Arrangement Of Transmissions (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)
  • Valve Device For Special Equipments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. März 1909 ab.
Der Brennstoffverbrauch bei einem Motorwagen ist am günstigsten, wenn der Wagen mit der höchsten Übersetzung fährt. Die dabei von dem Fahrzeugmotor abgegebene Leistung ist jedoch nicht die höchste, die überhaupt von dem Motor verlangt wird. Vielmehr wird beim Anfahren oder auf Steigungen im allgemeinen eine höhere Leistung beansprucht als bei voller Geschwindigkeit auf ebener Bahn.
ίο Natürlich muß der Wagen bei erhöhter Beanspruchung mit verminderter Geschwindigkeit fahren. Das die Gaszufuhr zum Motor regelnde Steuerorgan muß nun so beschaffen sein, daß es bei höchster Geschwindigkeit nur bis zu einem bestimmten Grade geöffnet werden kann, während bei verminderter Geschwindigkeit eine weitergehende Öffnung und darnit vermehrte Gaszufuhr zum Motor möglich sein muß. Ließe sich die maximale Gaszufuhr auch bei der höchsten Geschwindigkeit des Wagens einstellen, so wäre zu befürchten, daß durch einen unachtsamen Fahrer der Motor und das Triebwerk des Wagens überlastet werden. Aus diesem Grunde darf die volle Eröffnung des die Gaszufuhr regelnden Ventils o. dgl. nur bei geringer Fahrgeschwindigkeit möglich sein. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Steuerung für Fahrzeugmotoren, bei der das die Gaszufuhr regelnde Organ unter dem unmittelbaren Einfluß der die Räder des Wechselgetriebes verstellenden Achse gestellt ist.
Die Erfindung ist in den Fig. 1 und 2 der Zeichnung in zwei Ansichten schematisch dargestellt. Es bezeichnet α den Handhebel auf der Steuersäule, durch den unter Zwischenschaltung beliebiger Übertragungsglieder der zweiarmige Hebel I bewegt wird. Das freie Ende c des Hebels b gleitet in dem geschlitzten Ende der Stange d, deren anderes Ende gelenkig mit dem einen Hebelarm des Winkelhebeis e verbunden ist. An dem anderen Ende des Winkelhebels β greift die Stange f an, deren anderes Ende unter Zwischenschaltung einer Feder g mit einem dreiarmigen Hebel h verbunden ist. Der zweite Arm des Hebels h ist durch die Stange i mit dem einen Arme des Hebels k verbunden, an dessen anderem Hebelarme das Steuerventil Z befestigt ist.
Wird der Hebel α so gedreht, daß der Hebel b im Sinne des Uhrzeigers bewegt wird, so wird die Stange d abwärts bewegt, Hebel e dreht sich ebenfalls im Sinne des Uhrzeigers, und Stange f wird nach links gezogen. Hierdurch wird die Feder g gespannt und weiterhin der Hebel k entgegen dem Sinne des Uhrzeigers gedreht, was weiterhin die Abwärtsbewegung der Stange i und die Öffnung des Ventils I zur Folge hat. Je weiter das Ventil geöffnet wird, desto mehr Gas wird dem Motor zugeführt und desto höher steigt seine Leistung. Der Hub des Hebels α ist jedoch begrenzt, so daß durch seine Drehung die Öffnung des Ventils I nur bis zu einer bestimmten Grenze möglich ist.
Eine weitere Öffnung des Ventils I läßt sich durch Niederdrücken des Fußhebels m erzielen, der bei seiner Drehung vermittels des Anschlages η den Hebel e mitnimmt und somit auf die beschriebene Weise das Ventil weiter öffnet. Dabei gleitet das Ende c des Hebels b in dem Schlitz der Stange d. Der Fußhebel m ist zweiarmig ausgebildet, und der untere Hebel-
(2. Auflage, ausgegeben am 12. April igio.J
arm ρ ist gelenkig mit einer Stange ft verbunden, die in einer Führung q gleitet und durch eine Feder r nach rechts gedrückt wird, so daß der Fußhebel m das Bestreben hat, seine aufrechte Ruhelage einzunehmen. Die Stange ft dient zum Verriegeln des Fußhebels m bei hoher Fahrgeschwindigkeit. Die Verriegelung erfolgt unter dem Einflüsse der Achse s, durch die die Räder des' Wechselgetriebes verstellt werden oder die
ίο mit dem zur Einstellung der Räder sonst benutzten Organ gekuppelt ist. Bei der Verstellung der Wechselräder wird die Achse s achsial verschoben. Sie trägt einen Bund t, der bei der Einstellung der Wechselräder auf hohe Geschwindigkeit sich vor die Stange t legt und ' deren Hub begrenzt, während bei geringer Fahrgeschwindigkeit die Achse s den Hub der Stange ft völlig freigibt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Verhütung der Überlastung von Verbrennungsmotoren für Kraftwagen, dadurch gekennzeichnet, daß eine , Sperrvorrichtung (t), die von dem die Einstellung der Räder des Wechselgetriebes bewirkenden Organ (s) gesteuert wird, auf das Bedienungsgestänge des die Gaszufuhr zum Motor regelnden Ventils (I) derart einwirkt, daß die jeweils größtmögliche Eröffnung dieses Ventils von der Geschwindigkeit des Wagens abhängig ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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