DE21947C - Neuerung an einer Wäsche-Roll-Maschine - Google Patents

Neuerung an einer Wäsche-Roll-Maschine

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DE21947C
DE21947C DENDAT21947D DE21947DA DE21947C DE 21947 C DE21947 C DE 21947C DE NDAT21947 D DENDAT21947 D DE NDAT21947D DE 21947D A DE21947D A DE 21947DA DE 21947 C DE21947 C DE 21947C
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DE
Germany
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disks
roller
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laundry
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Application number
DENDAT21947D
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Original Assignee
W. BREN' NECKE in Hannover
Publication of DE21947C publication Critical patent/DE21947C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F61/00Ironing machines using two or more co-operating pressing rollers
    • D06F61/04Ironing machines using two or more co-operating pressing rollers with three or more rollers one above the other

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die unter No. 21054 patentirte Wäscherollmaschine hat den Uebelstand, dafs für die Ueberwindung des Druckes auf die Lager der unteren Walze beim Ausrücken die gleichzeitige Bewegung beider Handhebel nöthig ist.
Diese Manipulation ist bei dem bedeutenden Druck sehr unbequem. Zur Beseitigung dieses Nachtheiles wird das Niederdrücken der Walze statt durch Handhebel durch Umdrehen des Schwungrades bewirkt, und zwar durch Vermittelung von excentrischen Scheiben, welche auf der Achse der oberen Walze befestigt sind und auf ausrückbare Gegenscheiben, die wieder mit den Lagern der unteren Walze in Verbindung stehen, einwirken. Beiliegende Zeichnung veranschaulicht eine WäscheroUmaschme mit den neuen Einrichtungen.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht der Maschine mit der Anordnung der Getriebe,
Fig. 2 eine vordere Ansicht, und
Fig. 3 eine Seitenansicht der Maschine mit Hinweglassung der Räder.
Zwischen den beiden eisernen Seitenwänden AA, welche durch Ankerstäbe B zusammengehalten werden, befinden sich die Walzen. Die obere Walze C ruht in unbeweglichen Lagern, die untere Walze D dagegen in verschiebbaren Lagern E. Diese Lager gleiten in Ausschnitten oder Führungen der beiden Seitenwände und werden durch Druckbolzen F, Fig. 1, vermittelst kräftiger Federn G beständig nach oben gedrückt. Aufserdem haben die Lager zu beiden Seiten der Druckwalze seitliche Verlängerungen α α, Fig. 2, mit je zwei Röllchen, von welchen die mit Wäsche umwickelte Walze getragen wird. Die letztere liegt zwischen C und D und wird, ohne dafs sie sich von der Seite verschieben kann, von der Druckwalze D an die Laufwelle C angeprefst und bei der Umdrehung des Schwungrades mit in Rotation versetzt.
Das Schwungrad H mit dem daran befestigten Antriebsrad J ist auf der Achse c der Walze C angebracht. Das Antriebsrad J steht in Eingriff mit dem Zahnrad K auf der Achse b. Von hier ab bewegt das Rad L vermittelst des lose auf c sitzenden Rades M das Zwischenrad N und versetzt dadurch das Rad O und die Druckwalze in rotirende Bewegung.
Das Zwischenrad N wird hierbei von zwei Armen nn, Fig. 1, gehalten; diese sind drehbar an den Achsen c und d befestigt und gestatten durch ihre Beweglichkeit, dafs das Zwischenrad, auch wenn die untere Walze D mit dem vorn angebrachten Rad O niedergeht, unausgesetzt mit den Rädern O und M im Eingriff bleibt.
Das Räderwerk, Fig. 2, steht so weit von der Seitenwand ab, dafs Raum genug bleibt für die Einschaltung der Druckvorrichtung zum Niederbewegen der Walze D.
Diese Vorrichtung besteht aus den Excenterscheiben e und den ausrückbaren Gegenscheiben f. Die Excenterscheiben sind auf der
Achse c, Fig. 2, aufserhalb der Seitenwände A A festgekeilt; die Scheiben / dagegen bewegen sich unmittelbar darunter um besondere drehbare Bolzen, welche an den auf- und abgleitenden Lagern EE befestigt sind. Die Scheiben/ sind aufserdem auf ihren Bolzen verschiebbar eingerichtet; sie werden zu diesem Zweck an ihren eingedrehten Naben von gabelförmigen, sxi E E gelagerten Hebelarmen ii, Fig. 3, umfafst und mittelst der Zugstangen gg, Fig. 2, welche mit den beiden Gabelhebeln sowie mit dem Handhebel h vereinigt sind, von dem letzteren aus beeinflufst.
In der Stellung der Scheiben e und / der Fig. 2 wird bei weiterer Drehung des Schwungrades ein Niederdrücken der unteren Walze Ό erfolgen, wobei sich die auf den vier kleinen Rollen liegende, mit Wäsche umwickelte Walze W zu gleicher Zeit mit niedersenkt und bequem auswechseln läfst.
Während der Arbeit des Wäschemangeins giebt man dem Handhebel die punktirte Stellung der Fig. 2, dadurch verschieben sich die Scheiben / nach aufsen hin und die Excenter e können ungehindert neben den ersteren vorbei, so lange die erforderliche Arbeit andauert.

Claims (3)

Patent-An Sprüche: Bei der durch P. R. No. 21054 geschützten Wäscherollmaschine:
1. Die Anordnung von einem Zwischenrad N, welches derartig an drehbaren, mit den Achsen c und d befestigten Armen nn, Fig. 1, gelagert ist, dafs dasselbe unausgesetzt mit den Rädern M und O, auch wenn diese aus einander bewegt werden, im Eingriff bleibt.
2. Die Anordnung einer Druckvorrichtung, bestehend aus den auf der Welle c, Fig. 2, festgekeilten Excenterscheiben e sowie aus den auf besonderen Bolzen gelagerten Gegenscheiben /, welche in der erforderlichen Lage unter den ersteren angebracht sind und derart mit den verschiebbaren Lagern EE der unteren Walze in fester Verbindung stehen, dafs die abwärts bewegten Excenterscheiben e beim Auftreffen auf die Scheiben / ein Niederdrücken der Walze bewirken.
3. Die Vorrichtung zum Ausrücken der Scheiben/, bestehend aus dem Handhebel h mit den daran befestigten Schubstangen g g und den mit diesen verbundenen Ausrückhebeln ii, welche letzteren an den Lagern EE entsprechend angebracht sind; die gabelförmigen Enden dieser Hebel i i umfassen die eingedrehten Naben der Scheiben / derartig, dafs sich diese entsprechend der Bewegung des Hebels h aus- oder einrücken lassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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