DE219445C - - Google Patents

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DE219445C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D9/00Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
    • B25D9/14Control devices for the reciprocating piston

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 87b. GRUPPE
und unter dem Einfluß einer Feder stehenden Schieber.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. April 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Unterbrechung eines durch eine Rohrleitung fließenden konstanten Druck- oder Saugmittelstromes mit einem durch einen Kolben gesteuerten und unter dem Einfluß einer Feder stehenden Schieber. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß die Feder nicht wie bei den früheren Einrichtungen unmittelbar auf den Schieber wirkt, dessen Beweglichkeit dadurch beeinträchtigt wird, sondern durch Vermittlung eines Gleitstückes, das mittels eines Hebels den Schieber umsteuert. Dadurch wird der Schieber von jedem Federdruck entlastet und hat volle Bewegungsfreiheit.
Der Gegenstand der Erfindung wird beispielsweise in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt ihn teilweise im Schnitt, von der Seite gesehen, Fig. 2 von oben gesehen mit einem Teil weggenommen. Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 1.
Der Doppelzylinder 1, in welchem die beiden mittels der Stange 2 verbundenen Kolben 3 beweglich sind, ist oben mit einem Teil 4 versehen, in welchem teils die mit den Auslaß-Öffnungen 7 und 8 in Verbindung stehenden Kanäle 5 und 6, teils auch der Querkanal 9 angeordnet sind. Auf dem Teil 4 ist der Schieberkasten 10 angebracht, welcher mittels des Rohres 11 mit der Druck- oder Saugleitung in Verbindung steht und den Schieber 12 enthält. Dieser ist mit zwei Vorsprüngen 13 versehen, zwischen welche das eine Ende eines schwingenden Armes 14 eingeht, welcher um den Zapfen 15 drehbar ist, der in den Seitenwänden des erwähnten Teiles gelagert ist. Das andere Ende des Armes 14 ist in der Bewegungsbahn zweier Anschläge 16 angeordnet, welche in einem Gleitstück 17 angebracht sind, das auf der Stange 2 verschiebbar angeordnet ist und von derselben gesteuert wird. Die Bewegung des Gleitstückes auf der Stange wird von Ansätzen 18 auf derselben begrenzt.
Das Gleitstück ist mit einer U-förmigen Feder 19 derart verbunden, daß dasselbe immer gegen einen der erwähnten Ansätze 18 gedrückt wird. Dies geschieht dadurch, daß die Enden der erwähnten Feder mittels Glieder 20 drehbar mit dem Gleitstück verbunden sind, und daß die Feder derart beschaffen ist, daß ihre Enden stets anstreben, sich einander zu nähern. Bei der in Fig. 2 dargestellten Lage des Gleitstückes ist es offenbar, daß dasselbe gegen den linken Absatz 18 gedrückt werden wird.
Die Kammern hinter den Kolben 3 sind mit den Kanälen 5 und 6 mittels Kanäle 21 und 22 verbunden.
Der Apparat wirkt in folgender Weise:
Wenn die Teile die in Fig. 1 gezeigte Lage einnehmen, steht die Kammer hinter dem linken Kolben 3 durch die Kanäle 5 und 21 mit der Leitung 11 in Verbindung, wobei z. B. Druck in der erwähnten Kammer wie auch in der Auslaßleitung 7 herrscht. Hierbei werden die Kolben 3 von links nach rechts getrieben, wobei das Gleitstück 17, das gegen den Ansatz 18 anliegt, mitgenommen wird. Die mittels der
Glieder 20 mit dem Gleitstück verbundene Feder 19 wird gespannt, bis daß das Gleitstück zu gleicher Zeit wie der Kolben eine andere Endlage erreicht „und der linkev Anschlag 16 des Gleitstückes bis zu der schwingenden Stange 14 gelangt ist, den toten Punkt überschritten hat, da die in der Feder gesammelte Kraft augenblicklich ausgelöst wird und das Gleitstück 17 rechts ·hervorwirft, wobei der schwingende Arm 14 und der Schieber 12, umgesteuert werden. Während dieses Teiles'des Verlaufes geht sowohl die im rechten Teil des Zylinders befindliche Luft wie auch die vom Werkzeug oder Organ verbrauchte Luft durch das Rohr 8 bzw. den Kanal 22, den Kanal 6 und die Öffnung 9 ins Freie hinaus ab. Jedesmal, wenn der Kolben seine eine oder andere Endlage erreicht hat, wird der oben beschriebene Verlauf wiederholt, wodurch ;die Organe oder die arbeitenden Teile, die mit den Leitungen 7 und 8 verbunden werden, für eine Einwirkung der Preßluft in regelmäßiger Unterbrechung
ausgesetzt werden. ,
Es ist ersichtlich, daß das Gleitstück nicht zwischen zwei Kolben, sondern außerhalb derselben angeordnet zu werden braucht.' Hierbei . können beispielsweise diese - Kolben von einem einzigen ersetzt werden, welcher mit einer durch den dabei geschlossenen Zylinder hinausragenden Stange, äüf welcher das Gleitstück augebracht ist, versehen ist.

Claims (3)

PATENT-ANSPRtJqHE:
1. Vorrichtung zur regelmäßigen Unterbrechung eines durch eine Rohrleitung fließenden konstanten Druck- oder Saugmittelstromes mit einem durch einen Kolben betätigten und unter dem Einfluß : einer,; Feder: stehenden Schieber, dadurch ■gekennzeichnet; daß die Feder auf ein Von dem Kolben betätigtes Gleitstück einwirkt, welches vermittels eines Hebels den Schieber umsteuert, so daß der Schieber von dem Federdruck entlastet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der U-förmigen Feder (19) durch Glieder (20) mit dem Gleitstück (17); verbüpden sind, an dem zwei Vorsprünge (16) sitzen, welche den Schieber (12) mittels eines schwingenden Armes (14) umsteuern.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei mittels einer Stange (2) verbundene Kolben (3) in dem Zylinder (1)
■ und ein auf der Stange (2) verschiebbares Gleitstück (17), dessen Bewegung von zwei auf der Stange (2) angeordneten Ansätzen (18) begrenzt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Bedrückt iU 6er KEiflHstmüCKEREt
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