DE219396C - - Google Patents

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DE219396C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/34Details
    • B65G53/40Feeding or discharging devices
    • B65G53/42Nozzles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Feeding Of Articles To Conveyors (AREA)
  • Air Transport Of Granular Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ& 219396.-KLASSE 81 e. GRUPPE.
JAN van REDE in ROTTERDAM. Säugdüse für Saugluft-Fördervorrichtungen.
Zusatz zum Patente 214639 vom 30. Dezember 1908.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. April 1909 ab. Längste Dauer: 3. September.1923.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung der durch Zusatzpatent 214639 unter Schutz gestellten Saugdüse für Saugluft-Fördervorrichtungen, die zum Heben von Getreide, Kohlenstaub und anderem Schüttgut dienen. Es hat sich herausgestellt, daß es für die Wirkung der Sangdüse nachteilig ist, wenn die Hebeluftkanäle in ihr unten offen sind, da dadurch die Luftströme nach unten in achsialer Richtung der Düse abgelenkt werden und unausgenutzt bleiben, und ferner beim Einsetzen der Düse in das Schüttgut dieses in die Kanäle eindringen kann. Um dies zu verhindern und eine volle Ausnutzung der Hebeluft zu erhalten, wird gemäß der Erfindung der unter Zugang zu den Hebeluftkanälen ganz oder teilweise geschlossen, so daß die Luft entweder tangential oder radial in die Düse eintreten muß.
Da der innere Zylinder gemäß der Erfindung kürzer ausgeführt wird als der äußere, so ergibt sich dabei noch der Vorteil, daß die durch die Abschlußflächen der Hebeluftkanäle entstehenden schrägen Flächen das Eindringen der Düse in das Schüttgut erleichtern. Bei den bis dahin gebauten Düsen war der innere Zylinder länger als der äußere, so daß die schrägen Flächen außen lagen und das Schüttgut beim Herabsenken der Düse von dieser wegdrücken mußten. Ferner ist die neue Düse zusammensetzbar aus mehreren Stücken hergestellt, so daß die einzelnen Teile leicht ersetzt werden können, was beispielsweise bei dem Heber ohr, wenn 35
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man aus irgendeinem Grunde ein gekrümmtes Mundstück in der Düse verwendet, häufig eintreten wird.
. Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι einen Aufriß,
Fig. 2 e'ne teilweise geschnittene Ansicht und Fig. 3 eine Draufsicht.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1.
In dem äußeren Zylinder 1 sitzt der die Hebeluftkanäle 19 tragende Zylinder 2, der in irgendeiner Weise starr oder lösbar an dem äußeren Zylinder 1 befestigt und etwas kürzer als dieser ist.
Beide Zylinder sind oben abgesetzt und mit Kappen ia bzw. 2" versehen, in denen die Luftlöcher 25 bzw. 24 angeordnet sind, die durch Schieber 23 bzw. 22 verschlossen werden können.
In der Kappe τα sind ferner noch Öffnungen 25a vorgesehen, die nicht verschlossen werden können. An der einen Seite sind beide Zylinder ι und 2 ausgeschnitten, so daß der Krümmer 3 des Heberohres, der lose in dem Zylindern sitzt, hindurch treten kann.
Am unteren Ende besitzt der Zylinder 1 Aussparungen 4 und der Zylinder 2 in derselben Richtung liegende Ausschnitte 13*. Zu diesen führen die durch die beiden Zylinder i und 2 und die Hebeluftkanäle 19 gebildeten Kanäle 20. Die Hebeluftkanäle 19 münden
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unten in den inneren Zylinder 2 ein, in dessen Kappe 2a die Hebeluft eintritt. Unten sind die Hebeluftkanäle 19 entweder ganz, wie bei 26 (Fig. 2), oder teilweise, wie bei 27 (Fig. 1), geschlossen und besitzen Öffnungen 13, die im ersteren Falle nach der Seite zu (Fig. 2) und im anderen Falle nach vorn und auch noch teilweise schräg nach unten zu liegen (Fig. 1).
Die Wirkungsweise der neuen Düse ist die folgende:
Wird das Heberohr 3 luftleer gemacht, so strömt · durch die Öffnungen 24, 25 und 25* in die Kanäle 19 und 20 Luft ein, deren Menge je nach der Stellung der Schieber 23 und 22 ge-
regelt werden kann. , . ■ .
Die in die Kanäle 20 durch die Öffnungen 25" und die regelbaren Schlitze 25 eintretende Luft fließt durch die Öffnungen 13^ des Zylinders 2 und reißt· das Schüttgut durch die Öffnungen 4 mit sich in das Innere der Düse.
Zu gleicher Zeit tritt der durch die' Öffnungen 24 in die Kanäle 19 streichende Luftstrom unten aus den Öffnungen 13 aus und hebt das durch die Öffnungen 4 in die Düse hineingezogene Schüttgut an. Der aus den Kanälen 19 austretende Luftstrom kann sich nun infolge der Abschließung des unteren Endes der Kanäle nicht mehr teilen und in achsialer Richtung austreten, muß vielmehr in dem einen Fall (Fig. 2) tangential und im anderen Fall
(Fig. 1) radial aus den Öffnungen 13 austreten.
Die tangential austretende Hebeluft kommt
jetzt besser in unmittelbare Berührung mit dem untersten Teil des durch die Löcher 4 eintretenden und durch die Luft aus den Kanälen 20 eingeblasenen Schüttgutstromes, wird daher die größtmögliche Wirkung ausüben. Münden die Kanäle 19 achsial an der Unterseite aus, SO kann sich ein Teil der Hebeluft einen unmittelbaren Weg nach dem Heberohr 3 bahnen, ohne das Schüttgut mitzunehmen. . .
Ist irgendein Teil der Düse mit der Zeit ab-. genutzt, beispielsweise der Krümmer 3, so läßt er sich leicht und ohne weiteres ersetzen. Man braucht nur die Kappen ia und ia abzuheben und kann dann den losen Krümmer 3 schnell auswechseln.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Saugdüse für Saugluft-Fördervorrichtungen nach dem Zusatzpatent 214639, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Zylinder (2) kürzer als der äußere Zylinder (1) ist und die zwischen beiden Zylindern liegenden Hebeluftkanäle (19) am unteren Ende mittels schräger Flächen teilweise oder ganz abgeschlossen sind, wobei die Öffnungen für die durchtretende Luft entweder seitlich oder vorn liegen, so daß die Hebeluft entweder tangential oder radial in die Düse eintritt.
2. Saugdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung eines Krümmers (3) als Mundstück des Heberohres der obere Teil des inneren Zylinders (2) als Luftzuführung ausgebildet ist, in den die Hebeluftkanäle (19) oberhalb des Mundstückes münden.
3. Saugdüse nach Ansprach 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder (1 und 2) mit Kappen (ia und 2a) versehen sind, damit bei Anwendung eines Krümmers
(3) als Mundstück des Heberohres der Krümmer leicht ausgewechselt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
berlin, gedruckt tu der reiChsdruckerei,
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