DE219286C - - Google Patents

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DE219286C
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Germany
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locking
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levers
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safes
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/0075Locks or fastenings for special use for safes, strongrooms, vaults, fire-resisting cabinets or the like
    • E05B65/0082Locks or fastenings for special use for safes, strongrooms, vaults, fire-resisting cabinets or the like with additional locking responsive to attack, e.g. to heat, explosion

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  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JA 219286-KLASSE 68 e. GRUPPE
Firma CARL HERMANN in NÜRNBERG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Mai 1909 ab.
An Geldschränken und Wertbehältern sind bereits Vorrichtungen bekannt, bei denen beim Versuch, die äußere Wand der das Schloß aufnehmenden Tür durchzubrennen oder durchzuschneiden, drehbar gelagerte Hebel gelöst werden und sich unter der Wirkung der Schwerkraft gegen die Riegelschiene legen, so daß diese nicht zurückgezogen werden kann. Derartige Sicherungen sind aber deshalb nicht ganz
ίο zuverlässig, weil die Hebel gegebenenfalls in ihre ursprüngliche Lage, zurückgedreht werden können, wodurch die Sperrung wieder aufgehoben wird. Um nun ein Zurückdrehen der • Hebel unmöglich zu machen·, sind sie nach der Erfindung mittels länglicher Ansätze in Bohrungen der Türplatte gelagert, von denen Schlitze ausgehen, in die Ansätze beim Abwärtsschwingen der Hebel eintreten.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Anwendung bei der Tür eines Geldschrankes dargestellt. Fig. 1 zeigt die Tür nach Fortnahme der inneren Wand. Fig. 2 ist ein Querschnitt nach Linie A-B der Fig. 1. Fig. 3 und 4 zeigen den Sperrhebel in vergrößertem Maßstabe. Fig. 5 zeigt die gewöhnliche Stellung des Hebels und Fig. 6 dieselbe nach seiner Drehung.
In dem Innenraum der doppelwandigen Tür sind in an sich bekannter Weise die durch das Schloß b verschiebbaren Stangen c und d angeordnet, die mit den Riegelbolzen e versehene Schienen f und g tragen. An der vorderen Wand α der Tür befinden sich die Fallhebel h, i. Diese besitzen einen länglich gestalteten Ansatz 0, mit dem sie in Bohrungen k, die in der vorderen Türplatte α vorgesehen sind, ruhen. Der eine Arm h des Hebels ist wagerecht gerichtet und liegt auf als Stifte o. dgl. ausgebildeten Haltern /, die zweckmäßig aus einem leicht schmelzbaren Metall bestehen und an besonders gefährdeten Stellen, z. B. unmittelbar vor den Schlössern, angeordnet sind. Der andere Arm i ist bei gewöhnlicher Lage nach abwärts gerichtet, und zwischen seiner äußeren Kante und den Riegelschienen g befindet sich ein freier Raum von solcher Größe, daß er das Zurückgehen der Schienen beim Aufschließen des Riegelwerkes gestattet. Von den Bohrungen k gehen schräg nach abwärts laufende Schlitze m aus, deren Ränder mit Vorsprüngen η versehen sind.
Die Wirkung der Sperrvorrichtung ist folgende: Sobald bei dem Versuch, die vordere Wand α der Tür zu durchschmelzen oder zu durchbohren, einer der Halter I entfernt wird, schwingen die Arme h der Sperrhebel, wie bekannt, nach abwärts, und die Arme i legen sich mit ihrer Stirnseite gegen die Schienen g der Sperrzapfen. Gemäß der Erfindung tritt nun der Ansatz 0 der Sperrhebel in die Schlitze m 60: ein, so daß eine Zurückdrehung der Hebel nicht möglich ist, bevor die letzteren so weit gehoben sind, daß die Ansätze 0 in die Bohrungen k zu liegen kommen. Das Heben der Sperrhebel wird aber durch die hakenförmigen Vorsprünge η verhütet und insbesondere dadurch erschwert, daß die Schlitze nicht genau senkrecht, sondern schräg abwärts geführt sind. Hierdurch näm-
lieh klemmt sich der Arm i der Hebel zwischen dem einen Rand des Schlitzes und den Riegelschienen g fest. Natürlich könnten die Sperrvorrichtung bzw. die Hebel h, i und die Halter I beliebig auf der vorderen Wand der Tür verteilt und in beliebiger Anzahl angeordnet sein, so daß die Vorrichtung, wo auch immer der Angriff auf die Tür erfolgt, in Wirksamkeit tritt. Ferner könnten die Hebel verschiedenartig geformt sein, so daß der Einbrecher durch ihre Gestalt über die Lage des Sperrhebels i getäuscht wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Sperrvorrichtung für Riegelwerke von Geldschränken u. dgl. mit gegen die Riegelschienen infolge Schwerkraftswirkung sich anlegenden Hebeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (h, i) mittels länglich gestalteter Ansätze (0) in Bohrungen (k) der Türplatte lagern, von denen Schlitze (m) ausgehen, in die die Ansätze nach Abwärtsschwingen der Hebel eintreten, so daß ein Zurückdrehen der letzteren verhindert wird.
  2. 2. Sperrvorrichtung für Riegel werke von Geldschränken u. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze gegen die Senkrechte geneigt und ihre Ränder mit Vorsprüngen (n) versehen sind, so daß einerseits der Arm (i) des Sperrhebels zwischen dem einen Rand des Schlitzes und der Riegelschiene festgeklemmt wird und andererseits- der Sperrhebel durch die Vorsprünge (n) gegen Hochheben gesichert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE219286C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5778708A (en) * 1995-05-05 1998-07-14 Liberty Safe & Security Products, Inc. Door locking mechanism for safes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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