DE219035C - - Google Patents

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DE219035C
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piston
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control piston
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03CPOSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
    • F03C1/00Reciprocating-piston liquid engines
    • F03C1/08Distributing valve-gear peculiar thereto

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 219035 KLASSE 88*. GRUPPE
in DUISBURG-RUHRORT.
für Wassersäulenmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Mai 1907 ab.
Die Erfindung betrifft einen Steuerkolben mit vom Kolbeninnern aus unter Druck zu setzenden Dichtungsstulpen für Wassersäulenmaschinen und besteht darin, daß die Dichtungsstulpe auf der Einlaßseite bei der Mittel- und der Auslaßstellung des Steuerkolbens von dem Druckwasser durch zugehörige Kolbenbohrungen gegen die entsprechende Kolbenführung gepreßt wird, dagegen diese Kolbenbohrungen bei der Einlaßstellung des Steuerkolbens vom Druckwasser abgesperrt werden, während die Innenseite der Dichtungsstulpe auf der Auslaßseite durch zugehörige Kolbenbohrungen bei der Mittel- und der Einlaß-Stellung des Steuerkolbens unter dem Druck des zum Treibzylinder strömenden oder in ihm befindlichen Wassers steht, hingegen bei der Auslaßstellung des Steuerkolbens die zu der Stulpe führenden Kolbenbohrungen abgesperrt sind.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar ist
Fig. ι ein Längsschnitt des Steuergehäuses bei Mittelstellung des Steuerkolbens,
Fig. 2 eine halbe Seitenansicht zu Fig. 1,
Fig. 3 ein Querschnitt nach der Linie x-x der Fig. 1,
Fig. 4 eine untere Stirnansicht entsprechend der Fig. 1,
Fig. 5 ein Längsschnitt des Steuergehäuses bei Einlaßstellung des Steuerkolbens,
Fig. 6 ein Längsschnitt des Steuergehäuses bei Auslaßstellung des Steuerkolbens.
Das Druckwasser tritt in Richtung des Pfeiles 1 durch den Stutzen E in das Steuergehäuse ein und weiter in Richtung des Pfeiles 3 durch den Stutzen Z in den Arbeitszylinder,während das verbrauchte Arbeitswasser in Richtung der Pfeile 3' (Fig. 6) und 2 (Fig. 2) durch den Stutzen A des Steuergehäuses austritt.
Gemäß Fig. 1 und 2 (Steuerkolben in Mittelstellung) tritt das Druckwasser durch den Stutzen E in das Steuergehäuse und durch die Kolbenbohrungen a, c, b unter die Dichtungsstulpe s, welche hierdurch fest an die Kolbenführung f gepreßt wird.
Gemäß Fig. 5 (Steuerkolben in Einlaßstellung) sind die Kolbenöffnungen α durch die Kolbenführung f2 gegen das Druckwasser abgeschlossen, so daß kein Druckwasser von innen zur Dichtungsstulpe s gelangen kann. Das Druckwasser umspült das mittlere Kolbenstück k, strömt an der Dichtungsstulpe s — infolge der unmittelbar unter ihr angeordneten Einschnürung — vorbei und tritt in die Wassersäulenmaschine, gleichzeitig aber durch die Kolbenöffnungen av cv bx unter die Dichtungsstulpe S1, welche hierdurch fest an die Kolbenführung fx gepreßt wird.
Gemäß Fig. 6 (Steuerkolben in Auslaßstellung) sind die Kolbenführungen av C1, S1 durch die Kolbenführung/^ abgeschlossen; das Druck-
wasser, welches aus der Wassersäulenmaschine gedrängt wird, umspült das mittlere Kolbenstück ^1 und strömt an der Dichtungsstulpe S1 — infolge der auch hier unmittelbar neben ihr angeordneten Einschnürung — vorbei zum Auslaß. Gleichzeitig steht die Dichtungsstulpe s unter dem Druck des Treibwassers, das durch die Kolbenöffnungen a, c, b unter sie dringt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Steuerkolben mit vom Kolbeninnern aus unter Druck zu setzenden Dichtungsstulpen für Wassersäulenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsstulpe (s) auf der Einlaßseite bei der Mittel- und der Auslaßstellung des Steuerkolbens von dem Druckwasser durch zugehörige Kolbenbohrungen (a, c, b) gegen die entsprechende Kolbenführung (f) gepreßt wird, dagegen diese Kolbenbohrungen (a, c, b) bei der Einlaßstellung des Steuerkolbens vom Druckwasser abgesperrt werden, während die Innenseite der Dichtungsstulpe (S1) auf der Auslaßseite durch zugehörige Kolbenbohrungen (av C1, Ix) bei der Mittel- und der Einlaßstellung des Steuerkolbens unter dem Druck des zum Treibzylinder strömenden oder in ihm befindlichen Wassers steht, hingegen bei der Auslaßstellung des Steuerkolbens die zu der Stulpe (S1) führenden Kolbenbohrungen (av C1, I1) abgesperrt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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