DE218525C - - Google Patents

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DE218525C
DE218525C DENDAT218525D DE218525DA DE218525C DE 218525 C DE218525 C DE 218525C DE NDAT218525 D DENDAT218525 D DE NDAT218525D DE 218525D A DE218525D A DE 218525DA DE 218525 C DE218525 C DE 218525C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/20Methods of steam generation characterised by form of heating method using heat evolved in a solution absorbing steam; Soda steam boilers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Sustainable Energy (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
V* 218525 -KLASSE 13#. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche Vom 26. April 1908 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Natrondampferzeuger für Unterseeboote mit in einen Laugenbehälter von kreisförmigem Querschnitt eingebautem Dampferzeuger. Die Erfindung besteht darin, daß der eingebaute Dampferzeuger durch einen Kessel nach Art der engrohrigen Schiffswasserröhrenkessel gebildet wird, der aus mindestens zwei Wasserbehältern mit wagerecht und gleichlaufend
ίο zueinander liegenden Längsachsen und aus diese Wasserbehälter verbindenden, in ihre Längswandungen einmündenden Röhrenbündeln zusammengesetzt ist. Dabei soll dieser Dampferzeuger so eingebaut sein, daß sich der gebildete Natronkessel durch kurzen Bau, geringes Gewicht, große Heizfläche und gute innere Zugänglichkeit seiner Teile auszeichnet. Auf der Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. ι den Natrondampferzeuger in einem senkrechten Längsschnitt und Fig. 2 im Schnitt nach 2-2 der Fig. i, von links gesehen.
Der Natrondampferzeuger besteht im wesentlichen aus einem zylindrischen Behälter A, der zur Aufnahme eines Absorptionsmittels (Natronlauge o. dgl.) bestimmt ist, und aus einem innerhalb dieses Laugenbehälters angeordneten Wasserröhrenkessel B von an sich bekannter Bauart, dessen vier zylindrische Wasserbehälter b1 durch vier krummrohrige Wasserröhrenbündel miteinander verbunden sind und die beiden Stirnwände a1 des Laugenbehälters durchdringen. In den Stirnwänden des Laugenbehälters A und der Wasserbehälter bl sind — auf der Zeichnung nicht dargestellte 1— Mannlöcher vorgesehen. Von der einen 40
Stirnfläche des obersten Wasserbehälters δ1 führt eine Frischdampfleitung C nach der (nicht dargestellten) Dampfkraftmaschine. An der Unterseite des Laugenbehälters A ist ferner ein T-förmiges Dampfrohr D, d1 angeordnet, durch welches der Abdampf der Dampfkraftmaschine in die Natronlauge eingeführt werden kann. Der wagerecht gerichtete Teil d1 des Rohres D ist mit kleinen Öffnungen d2 versehen. Zweckmäßig wird der Laugenbehälter A durch senkrechte, in der Längsrichtung des Behälters sich erstreckende Scheidewände, die zwischen dem oberen und unteren Wasserbehälter b1 sowie zwischen diesen beiden Behältern und dem obersten und untersten Teile der Wandung des Laugenbehälters A eingebaut sind, in zwei Hälften zerlegt, um die durch die Schlinger- und Stampfbewegungen des Bootes hervorgerufenen seitlichen Schwankungen der Natronlauge zu verringern.
Zu Beginn des Betriebes ist der Laugenbehälter A bis zu der durch enge Schraffur kenntlich gemachten Höhe mit konzentrierter Lauge und der Wasserrohrkessel B bis zu der durch weite Schraffur angedeuteten Höhe mit heißem Wasser gefüllt. Leitet man den Abdampf der zu betreibenden Kraftmaschine auf dem Wege D, d1, d% in die Natronlauge, so wird der Abdampf von dieser absorbiert. Die Natronlauge gibt ihre Wärme an das in dem Wasserröhrenkessel befindliche Verdampfwasser ab und erzeugt in dem Röhrenkessel Frischdampf, der durch die Leitung C der Dampfkraftmaschine zugeführt wird.
Gegenüber den bereits bekannten, als ortfeste oder Lokomotivkessel angewendeten Na-
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trondampferzeügern, bei denen ebenfalls ein Wasserröhrenkessel innerhalb eines zylindrischen Laugenbehälters angeordnet ist, bietet der oben beschriebene Natrondampferzeuger für Unterseeboote wesentliche technische Vorzüge. Diese Vorzüge haben ihren Grund einerseits in der Verwendung des besonders geformten, übrigens an sich bekannten Wasserröhrenkessels als Verdampfwasserbehälter, andeinerseits in dem eigenartigen Einbau dieses Verdampfwasserbehälters in den Laugenbehälter.
Die gewählte Form des Verdampfwasserbehälters B gestattet zunächst eine gute Ausnutzung des im zylindrischen Laugenbehälter A verfügbaren Raumes. Insbesondere ergibt sich aus der Führung der Wasserrohren in der Richtung des Umfariges des Laugenbehälters für den Verdampfwasserbehälter im Vergleich mit den oben erwähnten bekannten Natronkesseln, bei denen die Heizrohren parallel zur Achse des zylindrischen Laugenbehälters angeordnet sind, eine große Heizfläche.
Bei gleicher Heizfläche kann somit der den Gegenstand der Erfindung bildende Kessel wesentlich kürzer als einer der bekannten Kessel gebaut werden, ein Umstand, der bei den beschränkten Raumverhältnissen eines Unterseebootes besonders ins Gewicht fällt. Die An-Ordnung mehrerer Wasserbehälter b1 gestattet ferner die Verwendung kurzer Wasserrohren. Hierdurch wird aber ermöglicht, daß die Wasserrohren trotz der geringen verfügbaren Räume, die vor und hinter einem in ein Unterseeboot eingebauten Kessel vorhanden sind, im Bedarfsfalle im Boote selbst ausgewechselt werden können.
Neben diesen aus der Form des Verdampfwasserbehälters entspringenden Vorteilen ergeben sich weitere technische Vorzüge aus dem eigenartigen Einbau des Wasserröhrenkessels in den zylindrischen Laugenbehälter. Da nämlich kein Teil der Wandung des Laugenbehälters A zugleich auch einen Teil der Wandung des Verdampfwasserbehälters B bildet, so kann die Wandstärke jedes der beiden Behälter den in den Behältern herrschenden Druckverhältnissen angepaßt werden. Es braucht sonach nur der Verdampfwasserbehälter B starkwandig ausgeführt zu werden, während der Laugenbehälter A, in dem nur verhältnismäßig niedrige Drucke auftreten, dünnwandig gehalten werden kann. Dieser Umstand ist natürlich auch auf das Gesamtgewicht des Dampferzeugers von sehr günstigern Einfluß und macht den Kessel für den Einbau in Unterseeboote besonders geeignet.
Da ferner die Wasserbehälter b1 des Wasserröhrenkessels B die Stirnwände a1 des Laugenbehälters durchdringen, so sind sie durch die Mannlöcher sämtlich von außen gut zugänglich, ohne daß es nötig wäre, die Natronlauge erst abzulassen. Diese Zugänglichkeit der Wasserbehälter b1 ist aber unbedingt erforderlich, weil sich sonst die öfter notwendigen Untersuchungen des Kesselinnern sowie die inneren Reinigungs- und Ausbesserungsarbeiten (Nachwalzen der Rohre) nicht durchführen lassen. Besonders die zuletzt genannte Möglichkeit des bequemen Nachwalzens der Wasserröhren ist insofern von großer Wichtigkeit, weil die Natronlauge namentlich bei hohen Temperaturen die von ihr bespülten Metallteile leicht anfrißt. Bei nicht genügender Zugänglichkeit der Wasserbehälter b1 könnte es somit vorkommen, daß die Lauge infolge von Undichtigkeiten zwischen den Röhren und der Wandung der Behälter b1 in das Verdampfwasser und mit dem erzeugten Dampf in die Maschine gelangt, woselbst ihre fressende Wirkung schon nach kurzer Zeit zu erheblichen Betriebsstörungen Anlaß geben würde.
Die angeführten Eigenschaften: kurzer Bau, geringes Gewicht, große Heizfläche und gute Zugänglichkeit der inneren Teile machen den beschriebenen Dampferzeuger zur Verwendung als Kessel für Unterseeboote in besonderem Maße geeignet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Natrondampferzeuger mit in einen Laugenbehälter von kreisförmigem Querschnitt eingebautem Dampferzeuger, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampferzeuger durch einen Kessel (B) nach Art der engrohrigen Schiffswasserröhrenkessel gebildet wird, der aus mindestens zwei Wasserbehältern (l·1) mit wagerecht und gleichlaufend zueinander liegenden Längsachsen und aus diese Wasserbehälter verbindenden, in ihre Längswandungen einmündenden Röhrenbündeln zusammengesetzt ist, und daß dieser Dampferzeuger derart in den Laugenbehälter (A) eingebaut ist, daß seine Wasserbehälter (b1) zur Längsachse des Laugenbehälters gleichlaufend liegen und mindestens die eine Stirnwand (a1) des Laugenbehälters (A) durchdringen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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