DE218452C - - Google Patents

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DE218452C
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locomotive
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road locomotive
road
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B59/00Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements
    • A01B59/04Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines pulled or pushed by a tractor
    • A01B59/044Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines pulled or pushed by a tractor having pulling means arranged on the middle part of the tractor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 218452 -KLASSE 45 a. GRUPPE
JOHN FOWLER & CO. in MAGDEBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. November 1908 ab.
Bodenbearbeitungsgeräte, z. B. Kipp-Dampf-.pflüge, werden unter anderen Arbeitsmethoden auch dui ch direkten Zug mittels Straßenlokomotive geschleppt, wobei letztere stets auf dem ungepflegten Acker sich bewegt. Die Lokomotive zieht den Kippflug nach der einen Richtung hin vorwärts und nach der anderen Richtung rückwärts. Zieht die Lokomotive den Pflug vorwärts, so wird die
ίο Kupplung durch ein Seil von entsprechender Lange bewirkt, welches einerseits am Pflug, andererseits an einer öse am hinteren Ende, dem Tender, der Straßenlokomotive befestigt ist. Ist die Straßenlokomotive mit dem Pflug am Ende des Feldes angekommen, so steigt der Pflugmann vom Pfluge, hängt das Verbindungsseil ab, und die als Zugmaschine dienende Straßenlokomotive fährt rückwärts aii dem Pflug vorbei. Darauf wird der Pflug umgekippt, d. h. es werden die bis dahin arbeitenden Schare aus dem Boden gehoben und der zweite Satz Schare gesenkt, worauf dann der Pflug mit der am vorderen Ende der Straßenlokomotive befindlichen öse mittels des Seiles verbunden wird. Bei dem jetzt erfolgenden Pflügen läuft also die Straßenlokomotive rückwärts, d. h. mit dem Tenderende voraus.
Der Erfindung gemäß kommen nun die
ösen am vorderen und hinteren Ende der Straßenlokomotive in Wegfall und sind durch an sich bekannte, seitlich ausschwingbare Kupplungsstangen α und b ersetzt, welche an einer Platte c unterhalb der Triebachse der Straßenlokomotive angreifen. Diese Platte c ist mit zwei Lochreihen d und e versehen, derart, daß, wie aus der Zeichnung Fig. 2 ersichtlich, die beiden Kupplungsstangen a und b in der Richtung der Längsachse der Straßenlokomotive oder auch seitlich von dieser Achse mit der Platte c durch Bolzen f ver-" bunden werden können. An sich ist die seitliche Verstellung von Zugketten in nebeneinander angeordneten Löchern bekannt. Die vordere Kupplungsstange α ist unter der Vorderachse mit einer Führung g versehen, desgleichen die hintere Kupplungsstange b unter dem Tender mit einer Führung h. Diese Führungen sind als horizontale, einen Schlitz bildende Bügel gestaltet,' derart, daß die Kupplungsstangen α und b in diesen Schlitzen Unterstützung und Führung finden.
Die Kupplungsstangen α und b sind an ihren freien Enden mit Haken a' und b' versehen, zur Verbindung mit dem Kupplungsseil. Beim Pflügen ist also der Angriffspunkt der Last bei der Straßenlokomotive, gleichgültig, ob dieselbe vorwärts oder rückwärts fährt, stets unterhalb der Triebachse an der Platte c, wodurch das Steuern der Straßenlokomotive erleichtert wird. Auch kann die Lokomotive von der letzten Furche mit den Hinterrädern etwas weiter entfernt gehalten werden, ohne daß hierdurch der Pflug ab-
gelenkt oder eine Bremsung desselben infolge seitlichen Zuges herbeigeführt wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Kupplung zwischen Bodenbearbeitungsgerät (Kippflug) und der zum direkten Zug desselben dienenden Straßenlokomotive, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die vordere als auch die hintere, seitlich aus- schwingbare Kupplungsstange bzw. b) an einer Platte unterhalb der Triebachse der Straßenlokomotive angreift, zum Zweck, das Steuern der Straßenlokomotive beim Ziehen der Bodenbearbeitungsgeräte zu erleichtern.
  2. 2. Ausführungsform der Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Enden der Kupplungsstangen (a. und bj in einer mit Lochreihen (d und e) versehenen Platte (c) seitlich stellbar sind, um die Hinterräder der Straßenlokomotive von der letzten Furche etwas weiter entfernt halten zu können, ohne daß ein zu starker seitlicher Zug und dadurch eine Bremsung auf den Pflug ausgeübt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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