DE218345C - - Google Patents

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DE218345C
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Germany
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cut
strips
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cutting
cardboard
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DENDAT218345D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
    • B26D1/01Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work
    • B26D1/12Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis
    • B26D1/25Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a non-circular cutting member
    • B26D1/34Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a non-circular cutting member moving about an axis parallel to the line of cut
    • B26D1/42Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a non-circular cutting member moving about an axis parallel to the line of cut and slidably mounted in a rotary member
    • B26D1/425Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a non-circular cutting member moving about an axis parallel to the line of cut and slidably mounted in a rotary member for thin material, e.g. for sheets, strips or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D19/00Shearing machines or shearing devices cutting by rotary discs
    • B23D19/04Shearing machines or shearing devices cutting by rotary discs having rotary shearing discs arranged in co-operating pairs
    • B23D19/06Shearing machines or shearing devices cutting by rotary discs having rotary shearing discs arranged in co-operating pairs with several spaced pairs of shearing discs working simultaneously, e.g. for trimming or making strips
    • B23D19/065Shearing machines or shearing devices cutting by rotary discs having rotary shearing discs arranged in co-operating pairs with several spaced pairs of shearing discs working simultaneously, e.g. for trimming or making strips for cutting along lines not parallel to the longitudinal direction of the material, e.g. oblique or zig-zag cutting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 218345-KLASSE 55 e. GRUPPE 4/7.
(New-Jersey, V. St. A.).
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Dezember 1907 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren, um die Beschädigung der Schnittkanten von zickzackförmig oder gewellt eingeschnittenen Streifen aus weichem, biegsamem Material, wie beispielsweise Pappe, Karton, o. dgl. zu verhindern. Streifen dieser Art finden unter anderen Anwendungsgebieten Verwendung als Dacheindeckungsstreifen, welche bei der Verlegung durch die freistehenden Zacken
ίο der einzelnen Streifen dem Dach das Aussehen eines Schindeldaches erteilen.
Streifen aus solchem nachgiebigen Material zeigen die Eigenschaft, daß die an der Schnittkante belegenen Teilchen gleich nach dem Aufhören des durch die Schneidvorrichtung ausgeübten Druckes sich ausdehnen und strecken, so daß etwaige in dem Material vorhandenen Fasern sich über die Schnittkante hinaus erstrecken, und auch die nachgiebige, durch die Schneidvorrichtung beim Schneiden zurückgedrängte Grundmasse sich nach der Aufhebung dieses ' vom Schneidmesser ausgeübten Druckes dehnt und eine Wölbung der Kanten und unregelmäßige Gestaltung hervorbringt. Durch diese für die einzelnen Teile des Materials verschiedene Ausdehnung trennen sich auch die Bestandteile an der Schnittkante voneinander, so daß diese bei Streifen aus Pappe, Karton o. dgl. sehr leicht ausfasern, abblättern und unansehnlich und für manche Verwendungszwecke/ ζ. B. für Dacheindeckungsmaterial, vollkommen unbrauchbar werden, da die Einwirkung der Atmosphärilien eine, solche ausgefaserte Schnittkante in. kürzester Zeit völlig zerstört. Außerdem sind solche unregelmäßig gestalteten bzw. ausgefaserten Schnittkanten beim Transport noch viel leichter der Beschädigung ausgesetzt als glatte,Schnittkanten, die an sich schon derart empfindlich sind, daß man sie bisher in den meisten Fällen "40 durch übergesteckte Schutzkappen aus Papier, Leder o. dgl. schützte. Solche Kappen können natürlich einen vollkommen sicheren Schutz dennoch nicht abgeben, weil ein auf sie ausgeübter Druck oder Stoß auch auf die zu schützende Kante übertragen wird, so daß durch die Schutzkappe die Wirkung des Stoßes höchstens gemildert, aber nicht vermieden wird. Gemäß vorliegender Erfindung werden nun vollkommen scharfe Kanten bei der Zerteilung von nachgiebigem, weichem Material dadurch erhalten und jegliche Beschädigung sowohl während des Schneidens als während des Aufwickeins, Aufbewahrens und bei der Versendung von solchem Material dadurch verhindert, daß man nach der Ausführung des Schnittes die entstandenen anliegenden gezackten oder gewellten Ränder in Eingriff erhält und die Streifen, während sich' die vorspringenden Teile ihrer Ränder in Eingriff befinden, aufwickelt und in dieser Form zum Versand bringt. Dadurch wird bewirkt, daß das Material an den Kanten sich nach dem Aufhören des Schnittes nicht ausdehnen kann, während, wenn die Streifen zum Gebrauch getrennt werden, das Material durch den Druck des gegenüber-
liegenden Streifens so festgedrückt ist, daß es seine Elastizität verloren hat und die an der Kante belegenen Faserteilchen niedergedrückt sind und keine wesentlichen : Mengen derselben sich mehr aufrichten' können. ' Es 'wird daher auch nach dem Abtrennen solcher sich gegenseitig schützender Ränder ein vollkommen scharfer, widerstandsfähiger Rand verbleiben. Die Art der Ausführung der Erfindung ist.
ίο auf der Zeichnung an Hand einer beispielsweise für das Verfahren. benutzten Vorrichtung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. ι eine solche Vorrichtung in der Seitenansicht, Fig. 2 in der Oberansicht. Fig. 3 ist eine schaubildliche Darstellung einer gemäß der Erfindung erhaltenen Rolle von einer in der Längsrichtung zerteilten Bahn. Fig. 4 zeigt einen Teil der in Fig. ι und 2 dargestellten Vorrichtung in der Oberansicht zur Verdeutlichung der Erzeugung von vier Streifen auf einmal. Fig. 5 ist eine andere Ausführungsform zur Herstellung eines Zickzackschnittes.
Die von der auf dem Gestell 3 ruhenden Rolle 2 abgewickelte Materialbahn 4 geht zwischen den beiden Walzen 5,6 hindurch, welche in dem Gestell 7 angebracht sind. Die untere Walze 5 ist die Auflagewalze, die obere Walze 6 ist mit Schneidmessern 8 versehen und kann mittels einer beliebigen Druckvorrichtung, z. B. Schrauben, gegen das Material und gegen die Walze 5 angepreßt werden, um einen scharfen gewellten oder sägeförmigen Schnitt 9 in der Bahn 4 hervorzubringen. Durch den Schnitt wird die Bahn 4 in zwei
35* Bahnen ίο zerlegt, deren äußere Ränder gerade sind und beim Aufwickeln auf die im Gestell 13 gelagerte Wickelwalze 12 die äußeren Enden der beim Aufwickeln entstehenden Rolle 14 bilden. Zwischen der Walze 12 und der Schneidvorrichtung ist eine Unterlage, beispielsweise ein Tisch 15, angebracht, um die von den Schneidmessern kommende zerteilte Bahn zu unterstützen, so daß sie sich nicht auf ihrem Wege zur Aufwickelwalze 12 sacken oder durchhängen kann, was ein Auseinanderbrechen an der Schnittkante 9 verursachen würde.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, kann man auch vier oder mehr solcher Streifen gleichzeitig herstellen, indem man auf der Schneidwalze 6 zwei oder mehrere solcher zickzackförmiger Schneidmesser anbringt, zwischen welchen je "ein gerades, im wesentlichen kreisförmiges Messer 16 vorhanden ist, welches zwischen den eingezackten Kanten noch einen geraden Schnitt 17 hervorbringt. Bei der Ausführungsform der Vorrichtung Fig. 5 ist die zickzackförmige Schneidvorrichtung 8 statt auf einer Walze auf einem kreisförmigen Rahmen oder Rade angebracht.
Auf diese Weise wird auch jede gegenseitige Verschiebung der zerteilten Streifen und jede Möglichkeit des Durchbrechens bei der Aufbewahrung oder beim Transport vermieden. Bei der Benutzung können die Streifen sehr leicht voneinander getrennt werden, ohne daß dabei, ein Einreißen stattfindet, und es entstehen auf diese Weise zickzackförmig, wellenförmig oder in ähnlicher Weise eingeschnittene Streifen von vollkommen scharfen äußeren Kanten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Verhinderung der Beschädigung der Schnittkanten von Zickzackförmig oder gewellt längsgeschnittenen Bahnen aus Pappe, Karton oder ähnlichem Material, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnittflächen der einzelnen Streifen auf derem Wege zur Aufrollvorrichtung und während des Aufrollens im Eingriff miteinander erhalten bleiben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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