DE218221C - Apparat zum Sterilisieren und Aufbewahren von Verbandstoffen und ähnlichen Gegenständen - Google Patents

Apparat zum Sterilisieren und Aufbewahren von Verbandstoffen und ähnlichen Gegenständen

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Publication number
DE218221C
DE218221C DE1908218221D DE218221DA DE218221C DE 218221 C DE218221 C DE 218221C DE 1908218221 D DE1908218221 D DE 1908218221D DE 218221D A DE218221D A DE 218221DA DE 218221 C DE218221 C DE 218221C
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DE
Germany
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dressings
sterilizing
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steam
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Expired
Application number
DE1908218221D
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English (en)
Inventor
Wilhelm Dr Zangemeister
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Me 218221 -KLASSE 30«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. August 1908 ab.
Der vorliegende Sterilisationsapparat hat den Zweck, Verbandstoffe und ähnliche Gegenstände mit Dampf zu sterilisieren und steril aufbewahren zu können.
Der Apparat besteht aus zwei ineinandergefügten Büchsen, welche durch kleine Träger t miteinander fest verbunden sind. Die innere Büchse ist um so viel kleiner als die äußere, daß zwischen beiden ein Zwischenraum w ίο bleibt, durch den der in der äußeren Büchse durch Erhitzen von Wasser gebildete Dampf nach oben entweichen kann. Der Zwischenraum ist oben durch ein schräg gestelltes, mit Öffnungen versehenes Band I verschlossen. Das zur Sterilisation erforderliche Wasser wird 1) durch eine kleine Eingußöffnung in den Zwischenraum zwischen äußerer und innerer Büchse eingegossen. Ein übergreifender Deckel d schließt den ganzen Apparat oben ab. Unter diesem Deckel befindet sich in fester Verbindung i mit ihm ein von der Mitte nach den Seiten etwas abfallender zweiter Deckel d2. Der äußere Rand des letzteren reicht bis über den oberen Rand der inneren Büchse hinaus, läßt aber zwischen sich und der inneren Büchse einen Zwischenraum frei. Der äußere Deckel trägt einen Handgriff h und ein Notventil n, sowie einen Aufsatz s. Der letztere hat den Zweck, an dem hier ausströmenden Dampf die Stärke der Dampfbildung im äußeren Kessel beurteilen zu können.
. Zum Gebrauch wird der äußere Kessel mit !·■ einer gewissen Wassermenge gefüllt, sodann der innere Raum mit den zu sterilisierenden Gegenständen gefüllt und der Apparat erhitzt. Nach einer halben bis einer Stunde ist die Sterilisation beendet, die Heizquelle wird abgestellt und der Apparat der Abkühlung überlassen.
Der Vorgang im Apparat bei der Sterilisation ist folgender:
Der sich bildende Dampf strömt im Mantel des Apparates nach oben und dringt zwischen den unteren Deckel und den oberen Rand der inneren Büchse in den inneren Teil ein, der überschüssige Dampf entweicht durch den Aufsatz s. Nach Beendigung der Sterilisation kühlt sich naturgemäß zunächst der äußere Raum ab und der Wasserdampf wird hier kondensiert, desgleichen findet eine Kondensation zwischen den beiden Deckeln statt. Das hier gebildete Wasser läuft von dem unteren Deckel in den Zwischenraum w zurück. Während dieser Abkühlung finden Dampfströmungen statt, infolge deren der Dampf des stets heißeren Innenbehälters nach und nach an der kühleren Außenwand kondensiert wird, während in dem Innenraum selbst keine Kondensation stattfindet, da der in der Innenkammer befindliche Dampf beim Abkühlen des Apparates nach und nach herausgesaugt und dadurch eine Befeuchtung der Gegenstände im Innenraum verhindert wird.
Von bekannten Apparaten unterscheidet sich der hier beschriebene wie folgt:
Der Dampf tritt von oben in den Sterilisierraum ein und hat keine besondere Aus-
trittsöffnung. Er durchströmt demnach den Innenraum nicht, sondern durchdringt nur die daselbst befindlichen Gegenstände· Bakteriologische Untersuchungen haben gezeigt, daß dies vollkommen genügt. Der Dampf kann also beliebig in den Innenraum und durch den Aufsatz auf dem Deckel nach außen strömen. Hierzu genügt eine viel geringere Dampfbildung und somit auch ein
ίο viel geringerer Verbrauch an Heizkraft als bei den Apparaten, bei denen der Dampf dauernd den Sterilisierraum durchströmen muß.
Weiterhin wurden bei den bekannten Apparaten die Verbandstoffe usw. stets mehr oder weniger feucht, weil die Kondensation des Wasserdampfes in ihnen nicht verhindert wird. Bei Verwendung der vorliegenden Vorrichtung werden diese Übelstände vollkommen vermieden. Ferner wären alle bisher bekannten Apparate so gebaut, daß sie ausschließlich als Sterilisatoren dienten. Der vorliegende Apparat dagegen stellt eine Sterilisierbüchse vor, die ihren Sterilisator mit sich trägt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Apparat zum Sterilisieren und Aufbewahren von Verbandstoffen und ähnlichen Gegenständen, gekennzeichnet durch zwei ineinandergeschachtelte, durch einen teilweise mit Wasser zu füllenden Zwischenraum voneinander getrennte Büchsen mit doppeltem, mit Ventil und Aufsatz zum Ausströmen des gebildeten Dampfes ausgestattetem Deckel, dessen unterer Teil mit seinem oberen Rande über die innere Büchse übergreift und einen freien Raum zwischen Büchse und Mantel offen läßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1908218221D 1908-08-23 1908-08-23 Apparat zum Sterilisieren und Aufbewahren von Verbandstoffen und ähnlichen Gegenständen Expired DE218221C (de)

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