DE217987C - - Google Patents

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DE217987C DENDAT217987D DE217987DA DE217987C DE 217987 C DE217987 C DE 217987C DE NDAT217987 D DENDAT217987 D DE NDAT217987D DE 217987D A DE217987D A DE 217987DA DE 217987 C DE217987 C DE 217987C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F27/00Making wire network, i.e. wire nets
    • B21F27/08Making wire network, i.e. wire nets with additional connecting elements or material at crossings
    • B21F27/10Making wire network, i.e. wire nets with additional connecting elements or material at crossings with soldered or welded crossings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
3ATENTAMT.
JVr2l7987
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von Drahtgittern durch elektrisches . Verschweißen der Kreuzungsstellen· der Längsund Querdrähte. Bei solchen elektrischen Drahtgitterschweißmaschinen ist es bekannt, die einzelnen Berührungsstellen eines Querdrahtes mit den Längsdrähten nacheinander zu·.schweißen. Auch beim Gegenstand der vorliegenden Erfindung wird die Verschweißung
ίο in Aufeinanderfolge vorgenommen. Während aber bei allen bekannten Maschinen sämtliche Schweißbackeripaare gleichzeitig aufeinander bzw1, an den Arbeitsstellen geschlossen werden und mit Hilfe einer mechanisch geregelten Schaltung des- Primärstromes das Hintereinanderschalten . der ' eigentlichen Schweißarbeit · erzielt wird, kommt es bei der Erfindung darauf an, daß der Zusammenschluß der Backenpaare einzeln oder in kleinen Gruppen nacheinander stattfindet. Die Schweißbacken sind also selbst Verteiler des Primärstromes, weil ja nur das jeweils geschlossene Backenpaar den Sekundärstromkreis des Transformators schließt, also den PrimäFstrom. verteilt. Bei dieser Arbeitsweise ist Gewähr für geringsten Stromverbrauch geboten und Sicherheit dafür gegeben, daß
-■ stets nur eine Schweißstelle unter Strom ist.'
■ Wenn alle Schwenkbacken, zugleich geschlossen
■ werden, so kann es leicht zu· einer leitenden .Verbindung sämtlicher Kontaktstücke des dort benutzten Primärstromreglers kommen, d. h. zur gleichzeitigen- Unterstromsetzung aller Schweißbacken.' Dadurch, daß nach der Erfindung die Backenpaare einzeln nacheinander vereinigt werden, ist es ausgeschlossen, daß mehr als die bestimmte Anzahl Backen Strom erhält. , Dabei ist es gleichgültig, ob ein besonderer Primärstromschalter vorhanden ist oder nicht, denn eine besondere Regelung des Primärstromes' ist nicht unbedingtes Erfordernis,- weil, wie bereits erwähnt, die Backen selbst die Verteilung des Primärstrpmes übernehmen, und zwar in dem oben erwähnten Sinne. Ist wie bei dem im nachstehenden beschriebenen Ausführungsbeispiel eine besondere, kontinuierlich .45, wirkende Primärstromschaltung vorhanden, so verhindert diese eine zu lange Stromeinwirkung an einer Stelle, indem dem betreffenden Backenpaar einfach die Stromzufuhr durch Abschaltung vom Transformator abgeschnitten wird. .Damit auch bei Fehlen eines Primärstrorhschalters keine Gefahr ist, sind. mit den Backen Unterbrecher verbunden, die den Schweißstromkreis nach'Weichwerden der Arbeitsstelle selbsttätig öffnen; ' es. richtet sich also die Unterbrechung des Sekundärstromes-nach dem ' Erweichungsgrade, so daß es ausgeschlossen ist, daß eine Schweißstelle verbrannt wird. Diese selbsttätige Unterbrechung des Schweißstromkreises ist von wesentlicher Bedeutung gegenüber Maschinen, bei denen die Stromunterbrechung durch öffnen der Backen ohne Rücksicht auf den Zustand der Schweißstellen erfolgt. :. . . '' ' ..·."
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in beispielsweiser Ausführung veranschaulicht.
Fig. ϊ ist eine Seitenansicht einer Maschine im Schnitt nach 1-1 der Fig. 2.
Fig. λ ist ein Grundriß der Maschine im
2179
Schnitt nach 2-2 der Fig. 1 in Richtung, der Pfeile gesellen, wobei nur die zum-Verständnis '■ notwendigen Teile ersichtlich sind: ' '
. Fig. 3 zeigt im einzelnen in Vorderansicht ί die beiden Hauptwellen der Maschine und die i mit diesen verbundenen Teile.
Fig. 4 ' ist ■ eine Einzeldarstellung der mit ' Unterbrecherrädern versehenen Antriebsvor- ; richtung für die hinteren Schweißbacken. Xo ' Fig. 5 ist eine Einzelheit zu Fig. 3 im größeren , Maßstab und im Schnitt.
Fig. 6fzeigt im Querschnitt nach der Ebene 1-1 der Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung von Fig. 1 mit der Stromunterbrechervorrichtung. Fig. 7 ist ein Schnitt nach 11-11 der Fig. 6. Fig.-8 stellt das Schaltungsschema der Ma-' ■ schine dar und .. ■ · ·.
Fig. 9 das ■ Schema des mechanischen Teils mit den elektrischen Leitungen. ■ I
Fig. 10 zeigt in Seitenansicht und teilweisem I Schnitt die . Unterbrechervorrichtung für den Primärstrom offen und
Fig.: 11 geschlossen.
Fig. 12 ist das Schaubild des Unterbrecher- ■ antriebs mit. abgebrochenem Gehäuse und
Fig. 1.3 eine schaubildliche Einzeldarstellung ; dieses Gehäuses. !
Fig. 14 veranschaulicht die zu den vorderen Schweißbacken gehörigen Kontaktteile für den Y Magneterregerstromkreis in Einzeldarstellung.
Fig. 15 zeigt die eine und
' Fig. 16 die zugehörige zweite Schweißbacke eines Paares, je mit Antriebskolben.
Fig. 17 veranschaulicht ieirien der Träger für die Unterbrechervorrichtung. .
, Fig. 18 ist ein Schnitt durch den einen Kon-' takt der Unterbrechervorrichtung für den Primärstromkreis. ·., ' \
Fig. 19 veranschaulicht die verschiebbare An-Ordnung des ,Tragrahmens des zweiten Kontaktes der. Unterbrechervorrichtung.
Fig. 20 ist eine Einzelarisicht · dieses zweiten Kontaktes. '". .
Die Längsdrähte 2 werden gemäß Fig. 1 von ; mittels der Welle 35 gedrehten Scheiben 34 ; durch Streckrollen 36 in die Maschine hineingezogen. Die Querdrähte 3 "werden von Hand \ oder sonstwie den Halten 4 zugeführt, worauf ; sie von Greifbacken 6J erfaßt und in die in Fig. 1 dargestellte Lage an den Längsdraht 2 gebracht i werden, in welcher Lage die Schweißbacken das \ Festhalten des Querdrahts übernehmen. , Die j . Bewegung der an Hebelärmen 5 sitzenden j
Greifer 6a erfolgt mit Hilfe der;Hebel ,6, 8 vom Maschinenan trieb aus:
Wie aus Fig.i bis 3 ersichtlich, lagert im j unteren Teil der Maschine die Hauptwelle 10, ί die mittels eines Zahnrades 11, einer Rierri- ! scheibe oder auch: direkt angetrieben wird. Auf dieser Welle 10 sitzt ein am Umfang zum Teil ausgespartes Zahnrad 12 fest (Fig. 1 bis 4). ; Eine oberhalb der Welle 10 gelagerte zweite Welle 14 trägt ein Zahnrad 13, das mit dem Unterbrecherrad 12 zusammenwirkt und ebenfalls am Umfang eine teilweise Zahnaussparung· hat (Fig. 4). Die Länge des gezahnten und des zahnfreien Teils am Umlang der beiden Räder 12 und 13 ist so gewühlt, daß das Rad 1.5 mit der Welle 14 nur während einer halben Umdrehung des Rades 12 in Bewegung gesetzt wird.
Die Welle 10 trägt noch Unterbrecherräder 20 (Fig. 2, ;-; und 5). Diese Räder wirken" mit ■ Unterbrecherrädern 21 der Welle 14 zusammen, die aber, nicht unmittelbar und fest auf ihrer Welle, sondern auf lose- auf die Welle aufgeschobenen Muffen 25 sitzen (Fig. 5). Die Zähne und die Aussparungen am Umfang der Räder 20 und 21 sind so gewählt, dafi die· Räder 21 während einer halben Umdrehung der Räder 20 stillstehen, daß darauf-während eines Sechstels der Umdrehung der Räder 20 eine Bewegung der Räder 21 erfolgt, worauf letztere während eines weiteren Sechstels der Umdrehung der Räder 20 bewegungslos bleiben. Während des letzten Sechstels der Drehung der Räder 20 erfolgt wieder der Antrieb der. Räder 21. Die Räder 20 übertragen demnach· mit 180 ° Um-.fläche keine Bewegung, worauf 6o° Antrieb, 60° Bewegungslosigkeit und abermals 6ΰ° An- go trieb folgen. ,.Die über 180° verteilte Unwirksamkeit der Räder 20 fällt zeitlich ' mit · dem über 180 ° verteilten Zahneingriff des Rades 12 zusammen. Umgekehrt treten, wenn die anderen · wirkungslosen 180 ° des Rades 12 sich vor dem Rad 13 befinden, die in drei Teile geteilten zweiten 180° der Räder 20 in Tätigkeit. Auf jeder Seite der Räder 21 sitzt je ein Exzenter 26 fest auf der Muffe 25 (Fig. 5), das mit einem Exzenterbügel 27 und der Exzenterstange 28 versehen ist. - ■ ,
Auf der Vorderseite der Maschine befindet sich ein in.Führungen 41 des Maschinengestells verschiebbarer Träger 40 (Fig. 1 und 2), an den bei 42 die vorerwähnten Exzenterstangen 28 ahgelenkt sind, und welche die eine Hälfte der Schweißbacken trägt. Infolge dieser Anordnung wird der Träger 40, je nachdem die Zähne oder die Aussparungen der Räder 20 in Wirksamkeit sind, in bestimmter Weise nacheinander hin und her bewegt. Wenn z. B. die Räder 20 in Richtung des Pfeiles in Fig. 4 umlaufen, wird, sobald die 60 gradige Zahnfläche der Räder 20 mit den Rädern 21 in Eingriff kommt, der Träger 40 mit seinen Schweißbacken nach vom bewegt. In dieser Stellung verbleibt er, solange die Aussparungen der nächsten 60° der Räder 20 wirksam sind. Die. dadurch geschaffene Pause wird durch die Zuführung der Längsdrähte, die Zuführung und das Abschneiden der Querdrähte und durch das Anlegen der letzteren gegen die Längs-
M 79 ST!
drähte ausgefüllt (Fig. ι). Wenn darauf die dritten 6o° gezahnte Umfläche der Räder 20 "in die Räder 21 eingreifen, wird der· Träger 40 wieder hineingezogen. Diese Lage, bei der die Schweißbacken geschlossen sind, nimmt er während der ganzen nächsten 180° der Räder 20 ein. In diese Pause fällt der Schweißvorgang. ^ ,-' · ···
An dem Träger 40 ist, wie bereits erwähnt, die eine Hälfte der Schweißbacken geführt. Zu diesem Zweck sind in dem Träger beliebig viele Bolzen oder Spindeln 43 verschiebbar, die unter der Wirkung der Federn 53 stehen (Fig. 16) und am Vorderende 56 für die Aufnähme eines durch eine Zwischenlage 71 isolierten Kupferblockes 70 eingerichtet sind. Je eine Schweißbacke 72 ist in beliebiger Weise an diesen Kupferstücken 70 befestigt.
In einer seitlichen Aussparung des Kolben-• 20 kopfes 56 ist ferner ein Gußstück 76 angeordnet (Fig. 14), das eine Kontaktfeder 80 trägt. An ι einem an dem Träger 40 bzw. an dein Gleit-. stück 46 der Spindeln 43 befestigten Isolierkörper 93 sitzt ein leitendes Stück 94 mit einem oben liegenden Kontakt 95 und einem Ansatz 96 auf der Unterseite zur Aufnahme der Anschlußschraube, 97 für den Leitungsdraht z'2. Der Leiter 94 liegt mit dem Vorsprung 95 so zum Kontakt 106 auf der Unterseite der Feder 80, daß der Kontakt 95 den Kontakt 106 berühren und einen Stromkreis schließen kann, der- die Magnete einer Stromunterbrechervorrichtung erregt (Fig. 9, 10 und 14). Diese Erregung findet während des durch die Feder 53 veranlaßten Vorwärtsganges der vorderen Schweißbacken 72 nach Erweichen der Arbeitsstelle statt, wenn der Schweißvorgang unterbrochen werden soll.
Die andere -Hälfte 135 der Schweißbacken sitzt ebenfalls auf Bolzen oder Kolben 120, die mit ihrem Hals 122 in entsprechenden Gleitlagern eines Trägers 123 verschiebbar geführt sind (Fig. 1 und 15). Jeder Kolben 120 trägt .mit dem hinteren Ende eine Rolle 124, die mit entsprechenden Daumenscheiben 125 auf der Welle 14 zusammenwirkt. Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungs'form sind die
;- Daumenscheiben 125 auf der, Welle 14 derart versetzt, daß nur immer eine Daumenscheibe
"50 125 aul ihre Rolle 124 wirken kann, d. h. ein Kolben 120 wird durch eine Daumenscheibe vorwärts bewegt und kann zurückgehen, ehe eine andere Scheibe 125 mit ihrer Rolle in Eingriff kommt. Während also die vorderen Spindeln 43 mit den Schweißbacken 72 alle gleichzeitig vorwärts bewegt werden, erfolgt die Ingangsetzung der zugehörigen zweiten • Schweißbacken einzeln. Die hinteren Schweißbacken können jedoch auch in Gruppen vorbewegt werden. Bei der in Fig. 2 dargestellten; Stellung ist der am weitesten links befindliche Kolben 120 vorgegangen, so daß an dieser Stelle die Schweißung erfolgen kann.·. Die anderen Kolben 120 befinden sich noch in ihrer rückwärtigen Stellung. ί
Jeder Kolben 120 besteht vorteilhaft · aus zwei Seitenteilen mit einer Feder 126 zwischen sich. Das hintere Linde dieser Feder sitzt? in einer entsprechenden Aussparung des Kolbenendcs, während das vordere Federende an einer , Platte 127 angreift, die sich zwischen den beiden Seitenteilen des Kolbens befindet und in dem Schlitz des Tiagleils 123 für die Kolben €20 gehalten ist (Fig. 15). Sobald daher mittels einer Daumenscheibe 125 ein Kolben nachjvorn gedrückt wird, erfolgt das Zusammenpressen der Feder 126, die nachher bei Freigabe der Rolle 124 wieder die Rückbewegung des Kolbens 120 in die Anfangslage bewirkt. I
An dem Kolbenteil 122 ist, wie aus Figfi5 hervorgeht, ein beliebig durch Isoliermaterial" 134 isoliertes Kupferstück 133 befestigt, an dessen Vorderseite sitzt die hintere Schweißbacke 135. Die Befestigung erfolgt hierbei vorteilhaft durch eine Klammer 13b in ähnlicher Weise wie bei der vorderen Schweiß-' backe 72 (Fig. 16). Auf der Oberseite fies Kolbenteils 122 sitzt gemäß Fig. 6, 10 und S5 ein Ansatz 137, der die Lappen 138 trägt. Diese dienen zur Aufnahme einer Schraube 139,· Pie vorteilhaft mit geschlitztem Kopf 140 verseilen ist, während das andere Ende vorsteht und durch einen Splint oder sonstwie an einer Verschiebung verhindert werden kann. Die Schraube 139 'trägt einen Anschlag 143, der durch |die Schraube 139 beliebig zwischen den beiden Lappenansätzen 138 verstellt werden kann. Um toten Gang zu vermeiden, ist es vorteilhaft, zwischen dem Anschlag 143 und dem einen Ansatz 138 eine Feder 142 einzuschalten.
Vor und über dem Träger 123 befindet sich ein Längsträger 160 (Fig. 1 und 6). Dieser J}4t ' an der Unterseite schwalbenschwanzähnliiShe Flansche 161, die . eine s Reihe von Klammlm 162 trägen." Diese können beliebig weit lär%sverschoben werden in Anpassung an die Lage der Kolben 120, wobei Schrauben 163· dieJjefw eilige Lage sichern. . , , -ir j
Gemäß Fig. 6 und 17 befindet sich auf pel Unterseite der Klammern 162 ein Arm' 164* dessen Bohrung 165 eine Isolierbüchse <i66 aufnimmt. In der Isoliefbüchse ist ein Stift 167' mit Kontakt 168 hin und her schiebbar (vgl. Fig. 18). Das abgesetzte Ende 169 tier Walze 167 ragt auf der Rückseite der Büchse 160 frei heraus. Zwischen dem inneren Ende der Walze 167 und dem äußeren Ende tier Büchse 160 ist im Innern der letzteren eine Feder 170 angeordnet, die das Bestreben hat, die Walze 167 mit dem Kontakt 168 stets nfich außen zu drücken. Der Schlitz 171 des Bolzens 169 nimmt die Leitung .v des Primärstrom-
65
80
85
i\)<j ι
kreises auf, wobei eine auf das vorstehende
• Ende des Stiftes 169 geschraubte Mutter 172 den Draht festhält.
• Wie aus Fig. 17 hervorgeht, besitzt der ■■ c 5 Arm 164 zwei durchbohrte Ansätze 176, die zur Aufnahme der Enden 177 der Stifte 178 dienen (Fig. 19), wobei eine Mutter 179 den Stift 178 in dieser Lage festhält. Auf die Bolzen ,178 sind mit den Naben 182 zwei durch .. . 10 Stege 181 und 184 verbundene Arme ΐ8υ verschiebbar aufgeschoben, wobei -Federn 194 zwischengeschaltet sind. Der Steg t8i ist parallel zu den Naben 182 und der Steg 184 quer dazu bei 185 durchbohrt (Fig. 13). Im Stege 181 ist eine Isolierrolle 186 befestigt (Fig. 20), ' die zur Aufnahme des Stiftes 189 des Kontaktes 187,188 dient. Ein Schlitz 190 im Stift 189 nimmt den Draht χ der Primärleitimg auf, .wobei eine Mutter 191,' gegebenenfalls noch eine Unterlagsscheibe 192, die Drahtbefestigung darstellen. Zwischen der Hülse 186 und dem inne-
• ren Ende des Ansatzes 188 ist ebenfalls eine 'Unterlagsscheibe 193 angeordnet.
Gemäß Fig. 12 führt sich im Stege 185 ein zylindrischer federnder Bolzen 200, dessen
• . Anschlagende 201 mit· dem .Anschlag 143
(Fig. 6) zusammenwirkt. Der Bolzen 200 ist bei 202 bis zwischen die Arme 180 verlängert
, und mit einem Schlitz 203 versehen. Ein bei 205 in den Tragansätzen 206 des Teils 162 . (Fig. 17) drehbarer Winkelhebel 204 ist mit ! seinem' wagerechten Arm 207 in diesem Schlitz 203 unterhalb eines Stiftes 208 mit gewissem
. , Spiel angeordnet (Fig. 10 bis 12). Der Arm 207 35, trägt einen Ansatz vor der Angriffsstelle mit ; dem Stift 208, um die Naben 182 sicher auf
■ · · ihrem Stift 178 zu halten, wenn das Ende des Armes 207 beim Anheben des Bolzens 200, 202 nach oben geht. Das senkrechte Armende des
4x3 Winkelhebels 204 trägt eine Fläche 210, die ' den Anker eines Magneten 211 bildet (Fig. 6, 10 und 11). Wie Fig. 6 zeigt, wird jeder Magnet durch zwei Arme 214 der Klammern 162 ge-
" trägen.· Wie bereits"erwähnt, bildet die Fläche
• . 45 το den Anker für die Magnete, so daß, wenn sich z. B. der Winkelhebel 204 in der in Fig. 11 dargestellten Lage befindet und die Anschläge 143 und 200 miteinander in Eingriff sind, bei Erregung des Magneten 211 der Anker 210 angezogen und dabei durch das Ausschwingen des wagerechten Armes 207 die Lösung der An-
,' schlage 200 und 143 voneinander bewirkt wird (Fig.-10). ' ' ,
Ein.von der Rückseite jeder Klammer 162
• 55 (Fig. 6 und 17) nach oben ragender Arm 220 ist mit einer Nabe 211 versehen, in .der die^ ■ beiden Isolierbüchsen 222 (Fig. 7) sich befinden.
In diese Büchsen ist ein Draht ζ für den Magnet-
.. Stromkreis eingeführt, wobei eine Leitung zl von.der Leitung ζ an jeden Magneten 211 führt.
■' Ein Draht z2 der ' M'agnetleitung läuft von
jedem Magneten zu der Schraube 97 des Leiters 94 (Fig. 9 und 14). I
Aus Fig. 8 gehl das Leitungsschema der Magnetstromkreise und der zugehörigen Vorrichtungen hervor; lerner ist ersichtlich, daß die Leitung ζ von dem Ί lanslonnator ;oo induziert wild, (.lci 111 lH'lii'lngcr λ\ eist: am Maschinenrahmen nahe dem Hoden gelagert urfd von der Maschine isoliert ist. Die Sekundär-S])ule· des Transformatois ist an die beiden Kupferarme, oder -stangen 301, 302 angeschlossen, die sich quer durch die Maschiffe nahe am Boden derselben erstrecken. Die Kupierstange 301 befindet sich dabei unmittelbar unter der vorderen Schweißbacke, während die Stange 302,' die parallel mit der Stange 3^1 läuft, sich unter den rückwärtigen Schweißbacken befindet. Die Verbindung zwischen den Stangen 301, 302 mit den zugehörigen Schweißbacken geschieht durch biegsame Kupferlamellen 303,304 (Fig. ι und 9). .. , ■ . j
Nach dem Schema der Fig. 9 geht von dein Generator ;o(> oder sonst einer Kraftquelle der Draht χ aus, der an dem von den Kontaktstiften getragenen Draht χ angeschlossen ist. Der Primärdraht .v führt ferner vom Generator zu einer Stange 307. die eine Reihe von Kontakten 308 trägt. Vor diesen Kontakten befinden sich Kolben 309, die durch auf der Welle 10 befestigte Daumenscheiben. 310 bewegt werden. Die Scheiben 310 sind dabei so angeordnet, daß die Kolben 309 einzeln, ähnlich wie die Kolben 120, bewegt werden.. Jeder Kolben 309' trägt auf dem freien Ende einen isolierten Kontakt 311, die mit den Kontakten 308 der Stange _ 307 zusammenwirken. An die Kontakte 31Ί sind die Zweigleitungen xl der von dem Trarfsformator kommenden Primärleitung χ angcschlossen. §■
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: ■ Wenn sich die Schweißbacken in dei zurückgezogenen Stellung befinden, erfolgt der Vorschub der Längsdrähte 2 und das Anlegen ernes''neuen Querdrahtes 3 in richtiger La'ge zu dem Längsdraht 2 und zu den Schwefßbacken. Darauf wird der Träger 40 nach innln· gezogen, so daß die Schweißbacken 72 die |n Fig. 9 dargestellte Lage einnehmen.' ''Die Backen 135 der anderen Hälfte werden durch die Daumen 125 nacheinander einzeln in die Schlußlage befördert; in Fig. 9 ist z. B. das . erste Paar geschlossen dargestellt, wobei infolge des Druckes auf den Kolben 43,'56 die Magneterregerkontakte 106, 95 eingeschaltet sind. Bei den übrigen offenen Schweißba'ckfen bzw. den Kolben 56 befinden sich die Kontakte. ■•106 und' 95" außer Berührung. %
~"W-Die~' Daumenscheiben 310 der Welle 10 sind in Übereinstimmung mit den Daumenscheibln 125 auf der Welle 14 angeordnet, damit der . Primärstrom für ein Schweißbackenpaar ge-
i'

Claims (1)

  1. schlossen wird, sobald der Vorschub der hinteren Schweißbacke dieses Paares mittels der ' Daumen 125'erfolgt. Die Art, wie dabei der Stromschluß zustande kommt, ist beliebig. Wenn gemäß Fig. 9 die vorderste Daumenscheibe 125 ihren Kolben 120 nach vorn gedrückt hat, hält auch die vorderste Scheibe 310 den Primärstromkreis geschlossen. Der Strom verläuft dabei auch durch die Schweißbacken, da ja durch die vorerwähnte Bewegung des Kolbens 120 die Kontakte 187, 168 miteinander in Berührung gekommen sind. In dieser Weise regeln sich die Bewegungen der Schweißbacken und Primärkontakte einzeln nacheinander. Sobald das Werkstück an der Schweiß-· ftelle weich wird, drückt die Feder 53 beim Stauchen die Schweißbacke 70 so weit nach vorn, daß die Kontakte 106 und 95 geschlossen werden. Dadurch wird der Erreger-
    ao Stromkreis des zugehörigen Magneten 211 geschlossen und durch Anziehen des Ankers 210 gemäß Fig. 10 die Lösung des Eingriffs zwischen den Anschlägen 200 und 143 bewirkt. Die Kontakte 168, 187 werden dabei mittels der frei gewordenen Feder 170 (Fig. 18) voneinander entfernt, und es erfolgt an dieser Stelle die Unterbrechung des Primärstromkreises, infolgedessen auch die des Schweißvorganges.
    Die Daumenscheiben 125 und 310 sind so · gestaltet, daß ihre Kolben 120 bzw. 309 zurückfedern können, sobald die Schweißbacken sich von den Schweißstellen 2 und 3 entfernen · sollen. . ·'
    ,v Patent-Anspruch:
    Elektrische Schweißmaschine zur Herstellung von Drahtgittern-, bei der die einzelnen Berührungsstellen eines Querdrahtes mit den Längsdrähten nacheinander geschweißt werden^ dadurch gekennzeichnet, daß die über einen Querdraht verteilten und unter Federwirkung stehenden Schweißbacken ein- ; zein nacheinander geschlossen werden, damit'.··■„■ mit Sicherheit stets nur eine Schweißstelle unter Strom ist, wobei mit den Backen yer- 45*' : bündene Unterbrecher den Schweißstromkreis nach Weich wer den der Arbeitsstelle . selbsttätig öffnen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE938264C (de) * 1948-10-02 1956-01-26 Willy Dipl-Ing Kubesch Verfahren zum elektrischen Widerstandsschweissen von Drahtnetzen
DE975989C (de) * 1936-10-17 1963-01-17 Wilhelm Kraemer Maschine zur Herstellung geschweisster Drahtnetze mit leistenartigen Elektroden fuerelektrische Widerstandsschweissung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE975989C (de) * 1936-10-17 1963-01-17 Wilhelm Kraemer Maschine zur Herstellung geschweisster Drahtnetze mit leistenartigen Elektroden fuerelektrische Widerstandsschweissung
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