DE217974C - - Google Patents
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- Publication number
- DE217974C DE217974C DENDAT217974D DE217974DA DE217974C DE 217974 C DE217974 C DE 217974C DE NDAT217974 D DENDAT217974 D DE NDAT217974D DE 217974D A DE217974D A DE 217974DA DE 217974 C DE217974 C DE 217974C
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- DE
- Germany
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- trap
- lock
- latch
- closed
- door
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- Expired
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B83/00—Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
- E05B83/36—Locks for passenger or like doors
- E05B83/363—Locks for passenger or like doors for railway vehicles
Landscapes
- Casings For Electric Apparatus (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 217974" KLASSE 68«. GRUPPE 9L.
ALBERT KIEKERT in HEILIGENHAUS, Rhld.
drehbaren Falle.
Die Erfindung betrifft ein Schloß für Eisenbahnwagentüren mit einer mittels des Einreibers
auslösbaren, drehbaren Falle und kennzeichnet sich dadurch, daß die als hebende ausgebildete Falle winkelförmige Gestalt hat,
und daß der Einreiber beim öffnen auf den einen und beim Schließen auf den anderen
Schenkel der Falle einwirkt.
Einreiber und Falle liegen infolgedessen in
ίο einer Ebene und können daher, ohne daß das
Schloß selbst sehr dick zu sein braucht, sehr stabil ausgeführt werden, und es wird mittels
des Einreibers die Falle einerseits ausgehoben und andererseits, falls sie beim Schließen aus
irgendeinem Grunde in der Offenlage behärrt, in die Schließlage gezwungen.
Die Vorrichtung ist auf der Zeichnung in den Fig. ι bis 3 dargestellt.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist auf der über das Schloßblech hinausragenden
Nuß d des Einreibers ν eine Feder f angebracht,
die denselben in die Schließlage zu bewegen bestrebt ist. Der Einreiber ist mit einer Einkerbung oder einer Nase δ versehen.
Über dem Einreiber befindet sich eine Klinke k, die mit einem Arme α versehen ist. Die
hebende Falle ist unter dem Einreiber angeordnet. Die Falle ist mit einem zweiten nach
oben gerichteten Arm c versehen, welcher sich hinter dem Einreiber befindet, der . auf die
Falle trifft, wenn er über seine Offenstellung hinaus zurückgedreht wird, wodurch dann das
Heben der Falle erfolgt, so daß diese über die Schließnase η gelangt. Die Falle befindet
sich im geschlossenen Zustande in einiger Entfernung von der Drückernuß, so daß zwischen
ersterer und letzterer ein Zwischenraum vorhanden ist, solange sich der Einreiber nicht
in der Schließlage befindet. Kommt er in diese Lage, so füllt ein an demselben befindlicher
Ansatz p den Zwischenraum aus, und da sich der Ansatz in der Schließstellung senkrecht
unter der Achse der Drückernuß befindet, so kann sich die Falle nicht heben, bevor der
Einreiber nicht zurückgedreht ist. Unterhalb der Falle kann noch, wie gezeigt, eine zweite
Nuß mit einem Arm r angebracht sein, welche durch einen Schlüssel 0. dgl. so gedreht werden
kann, daß der Arm sich gegen einen Ansatz g der Falle legt und dann deren Anheben
hindert, wodurch also das Schloß gegen Öffnen gesichert ist. Das Schließblech g ist mit einer
schrägen Nase m und mit einer Fallenschließnase η versehen. Steht die Tür offen und
wird sie zugeschlagen, so fällt die Falle in üblicher Weise hinter die Schließnase n, und
gleichzeitig wird aber auch die Klinke k, deren Arm α beim Schließen an die Nase m trifft,
in bekannter Weise ausgehoben, und infolgedessen fällt auch der unter Wirkung der Feder
f stehende Einreiber in die Schließöffnung des Schließbleches ein, und es wird durch diese
ein zweiter Verschluß der Tür herbeigeführt. Gleichzeitig wird aber auch die hebende Falle
durch den Ansatz p. in ihrer Schließstellung gesichert, und die Falle wird in die Schließlage
gebracht, falls sie sich infolge eines · Hindernisses nicht ganz gesenkt haben sollte.
Soll die Tür geöffnet werden, und wird zu diesem Zwecke der Drücker oder Griff ,entsprechend gedreht, so wird zuerst der ■' Einreiber
entgegen der Wirkung der Feder f aus der öffnung ο des Schließbleches zurückgezogen; wird derselbe dann noch weitergedreht,·
so wird entgegen der Wirkung der weiteren Feder i auch die hebende Falle, an deren
Arm c er trifft, ausgehoben, und die Tür kann
ίο nun geöffnet werden. Wird der Griff dann
freigelassen, so geht der Einreiher wieder so weit zurück, als es die Klinke k zuläßt. Beim
erneuten Schließen der Tür tritt dann derselbe Vorgang von neuem ein, so daß ohne
weiteres der Doppelverschluß erzielt wird. Daß dadurch Unfälle vorkommen, wie das zuweilen
jetzt geschieht, daß sich die Tür schon nach dem Zurückbewegen des Vorreibers unerwartet
öffnen kann, weil die Falle überhaupt nicht geschlossen war, kann nicht vorkommen, da
diese, wie schon erwähnt, durch den Einreiber gezwungen wird, einzuschließen. Solange dieselbe
nicht eingeschlossen ist, kann auch der Vorreiber nicht vollständig schließen. Ein
derartiger ungenügender Verschluß zeigt sich aber an' der Stellung des Türgriffes bzw. des
Drückers.
Da Vorreiber und Falle nicht aufeinander, sondern in gleicher Ebene liegen, so können
sie auch bei geringer Dicke des Schlosses sehr stabil ausgeführt sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schloß für Eisenbahnwagentüren mit einer mittels des Einreibers auslösbaren, drehbaren Falle, dadurch gekennzeichnet, daß die als hebende ausgebildete Falle winkelförmige Gestalt hat, und daß der Einreiber beim öffnen auf den einen und beim Schließen auf den anderen Schenkel der Falle einwirkt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217974C true DE217974C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=479242
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT217974D Expired DE217974C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217974C (de) |
-
0
- DE DENDAT217974D patent/DE217974C/de not_active Expired
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