DE217974C - - Google Patents

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DE217974C
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DE
Germany
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trap
lock
latch
closed
door
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Expired
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DENDAT217974D
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Publication of DE217974C publication Critical patent/DE217974C/de
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/36Locks for passenger or like doors
    • E05B83/363Locks for passenger or like doors for railway vehicles

Landscapes

  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 217974" KLASSE 68«. GRUPPE 9L.
ALBERT KIEKERT in HEILIGENHAUS, Rhld.
drehbaren Falle.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Dezember 1908 ab.
Die Erfindung betrifft ein Schloß für Eisenbahnwagentüren mit einer mittels des Einreibers auslösbaren, drehbaren Falle und kennzeichnet sich dadurch, daß die als hebende ausgebildete Falle winkelförmige Gestalt hat, und daß der Einreiber beim öffnen auf den einen und beim Schließen auf den anderen Schenkel der Falle einwirkt.
Einreiber und Falle liegen infolgedessen in
ίο einer Ebene und können daher, ohne daß das Schloß selbst sehr dick zu sein braucht, sehr stabil ausgeführt werden, und es wird mittels des Einreibers die Falle einerseits ausgehoben und andererseits, falls sie beim Schließen aus irgendeinem Grunde in der Offenlage behärrt, in die Schließlage gezwungen.
Die Vorrichtung ist auf der Zeichnung in den Fig. ι bis 3 dargestellt.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist auf der über das Schloßblech hinausragenden Nuß d des Einreibers ν eine Feder f angebracht, die denselben in die Schließlage zu bewegen bestrebt ist. Der Einreiber ist mit einer Einkerbung oder einer Nase δ versehen.
Über dem Einreiber befindet sich eine Klinke k, die mit einem Arme α versehen ist. Die hebende Falle ist unter dem Einreiber angeordnet. Die Falle ist mit einem zweiten nach oben gerichteten Arm c versehen, welcher sich hinter dem Einreiber befindet, der . auf die Falle trifft, wenn er über seine Offenstellung hinaus zurückgedreht wird, wodurch dann das Heben der Falle erfolgt, so daß diese über die Schließnase η gelangt. Die Falle befindet sich im geschlossenen Zustande in einiger Entfernung von der Drückernuß, so daß zwischen ersterer und letzterer ein Zwischenraum vorhanden ist, solange sich der Einreiber nicht in der Schließlage befindet. Kommt er in diese Lage, so füllt ein an demselben befindlicher Ansatz p den Zwischenraum aus, und da sich der Ansatz in der Schließstellung senkrecht unter der Achse der Drückernuß befindet, so kann sich die Falle nicht heben, bevor der Einreiber nicht zurückgedreht ist. Unterhalb der Falle kann noch, wie gezeigt, eine zweite Nuß mit einem Arm r angebracht sein, welche durch einen Schlüssel 0. dgl. so gedreht werden kann, daß der Arm sich gegen einen Ansatz g der Falle legt und dann deren Anheben hindert, wodurch also das Schloß gegen Öffnen gesichert ist. Das Schließblech g ist mit einer schrägen Nase m und mit einer Fallenschließnase η versehen. Steht die Tür offen und wird sie zugeschlagen, so fällt die Falle in üblicher Weise hinter die Schließnase n, und gleichzeitig wird aber auch die Klinke k, deren Arm α beim Schließen an die Nase m trifft, in bekannter Weise ausgehoben, und infolgedessen fällt auch der unter Wirkung der Feder f stehende Einreiber in die Schließöffnung des Schließbleches ein, und es wird durch diese ein zweiter Verschluß der Tür herbeigeführt. Gleichzeitig wird aber auch die hebende Falle durch den Ansatz p. in ihrer Schließstellung gesichert, und die Falle wird in die Schließlage gebracht, falls sie sich infolge eines · Hindernisses nicht ganz gesenkt haben sollte.
Soll die Tür geöffnet werden, und wird zu diesem Zwecke der Drücker oder Griff ,entsprechend gedreht, so wird zuerst der ■' Einreiber entgegen der Wirkung der Feder f aus der öffnung ο des Schließbleches zurückgezogen; wird derselbe dann noch weitergedreht,· so wird entgegen der Wirkung der weiteren Feder i auch die hebende Falle, an deren Arm c er trifft, ausgehoben, und die Tür kann
ίο nun geöffnet werden. Wird der Griff dann freigelassen, so geht der Einreiher wieder so weit zurück, als es die Klinke k zuläßt. Beim erneuten Schließen der Tür tritt dann derselbe Vorgang von neuem ein, so daß ohne weiteres der Doppelverschluß erzielt wird. Daß dadurch Unfälle vorkommen, wie das zuweilen jetzt geschieht, daß sich die Tür schon nach dem Zurückbewegen des Vorreibers unerwartet öffnen kann, weil die Falle überhaupt nicht geschlossen war, kann nicht vorkommen, da diese, wie schon erwähnt, durch den Einreiber gezwungen wird, einzuschließen. Solange dieselbe nicht eingeschlossen ist, kann auch der Vorreiber nicht vollständig schließen. Ein derartiger ungenügender Verschluß zeigt sich aber an' der Stellung des Türgriffes bzw. des Drückers.
Da Vorreiber und Falle nicht aufeinander, sondern in gleicher Ebene liegen, so können sie auch bei geringer Dicke des Schlosses sehr stabil ausgeführt sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schloß für Eisenbahnwagentüren mit einer mittels des Einreibers auslösbaren, drehbaren Falle, dadurch gekennzeichnet, daß die als hebende ausgebildete Falle winkelförmige Gestalt hat, und daß der Einreiber beim öffnen auf den einen und beim Schließen auf den anderen Schenkel der Falle einwirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT217974D Expired DE217974C (de)

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DE217974C true DE217974C (de) 1900-01-01

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